Multiple Nahrungsmittel-Allergikerin gesucht

Die Zeitschrift „Lea“ möchte einen Artikel zum Thema multiple Nahrungsmittel-Allergien verfassen und sucht eine Protagonistin für ein Interview. Der DAAB steht als Experte für das Interview zur Verfügung und hilft bei der Suche.

Gesucht wird: Eine Frau etwa zwischen 35 und 55 Jahren mit multiplen Nahrungsmittel-Allergien, die von Ihrem Leben mit den Einschränkungen berichtet. Sie sollte sich mit Foto und Namen abbilden lassen.

Falls Sie Interesse haben, melden Sie sich bitte direkt bei der Redakteurin:

Nicole Sindermann

040 – 4118825-723

nicole.sindermann@klambt.de

Allergien im Winter

Für viele Allergiker ist die Winterzeit, die Zeit zum Aufatmen. Es fliegen keine Pollen mehr und auch die Schimmelpilzsporen sind nahezu eingefroren. Aber weit gefehlt. Auch die kalte Jahreszeit kann vielen Allergikern zu schaffen machen.

 Hausstaubmilben: Der Feind in unserem Bett

Wären da nicht die kleinen Quälgeister in unseren Betten: Die Hausstaubmilben. Circa 10 Prozent der Bevölkerung in Deutschland reagieren auf diese Krabbeltiere allergisch. Und spätestens, wenn die ersten Heizungen laufen, fühlen sich die Tierchen pudelwohl. Die Belastung mit dem Allergieauslöser Nummer eins im Innenraum steigt rapide an. Die Hausstaubmilben sterben in dieser Jahreszeit zwar ab, aber das was sie hinterlassen (Allergene im Milbenkot), macht dem Allergiker zu schaffen.  Die Beschwerden zeigen sich speziell nachts und in den frühen Morgenstunden. Verquollene Augen, verstopfte Nasen oder asthmatische Beschwerden können die Folge einer höheren Haustaubmilbenbelastung sein.

 Milben wohnen bevorzugt in Matratzen

Durch moderne dichte Bauweise herrscht in unseren Häusern und Wohnungen oft dicke Luft. Durch den viel zu geringen natürlichen Luftwechsel, falsches Lüftungsverhalten und eine zu hohe Luftfeuchtigkeit  in unseren Räumen nimmt der Bestand der unangenehmen Hausbewohner stetig zu. Hausstaubmilben kommen in der ganzen Wohnung vor. Bevorzugte Plätze sind Bettmatratzen, Kopfkissen, Zudecken, Polstermöbel und Teppichböden. Hausstaubmilben gehören zur Familie der Spinnentiere und ernähren sich hauptsächlich von abgestorbenen menschlichen Hautschuppen. Günstige Lebensbedingungen finden die Tiere bei Temperaturen  um 25 °C und einer hohen Luftfeuchtigkeit.

 Tipps bei Allergien auf Hausstaubmilben:

  • Encasing für die Bettenmatratze.
  • Reiseencasing für den Aufenthalt im Urlaub.
  • Fragen Sie bei der Unterkunft nach und vermeiden Teppichboden.
  • Wenig „Staubfänger“ redizuiren den Befall (z.B. offene Bücherregale, schwere Vorhänge, Polstermögel).
  • Textile Polstermöbel vermeiden, besser Glattledersofas.
  • Plüschtiere, die nicht bei 60°C waschbar sind, können über Nacht in die Tiefkühltruhe gelegt werden.
  • Tierhaltung kann die Lebensbedingungen von Hausstaubmilben verbessern (Feuchtigkeit, Futter).
  • Zimmerpflanzen erhöhen die Luftfeuchtigkeit.

Der kostenfreie Rageber “Gesunder Innenraum” kann anfordert werden unter  info@daab.de

Benefizkegeln 24 Stunden für den DAAB

„Was wäre auf der Welt alles möglich, wenn jeder dem anderen helfen würde?“

Unter diesem Motto rief der  SKV Bad Brückenau zum ersten 24-Stunden-Benefiz-Kegeln vom  28.12.2016 um 14:00 bis zum 29.12.2016 um 14:00 Uhr auf. Nach 24 Stunden nonstop Kegeln kamen insgesamt 800 Euro für einen guten Zweck zusammen, wovon der DAAB mit 200 Euro bedacht wurde. Grund für diese Wahl ist Max, der sieben Jahre alt und Mitglied im SKV ist. Im Alter von 4 Jahren wurde bekannt, dass er unter einer hochgradigen Erdnussallergie leidet. Deshalb wurde bereits die Sportanlage des SKV Bad Brückenaus zur „Erdnussfreien Zone“ erklärt, um ihm das Kegeln trotz der Beeinträchtigung zu ermöglichen. Auch seine Grundschule entfernte alle erdnusshaltigen Lebensmittel aus seinem Umfeld und klärte alle Beteiligten über die vorliegende Situation auf. Die Bürgermeisterin von Bad Brückenau, Frau Brigitte Meyer-Dierks, wurde als Schirmherrin gewonnen.

Der DAAB sagt DANKE und ist begeistert, was alles möglich ist, wenn Alle an einem Strang ziehen.

Danke an Max und DANKE an Bad Brückenau!!

Wenn auch Sie 2017 eine ähnliche Veranstaltung machen möchten oder für den DAAB sammeln möchten, melden Sie sich bei uns unter info@daab.de. Der Deutsche Allergie- und Asthmabund feiert in diesem Jahr sein 120-jähriges Bestehen und freut sich über jede Aktion, die dazu beiträgt, dass wir unsere Arbeit fortsetzen und uns für Menschen mit Allergien, Asthma/COPD, Neurodermitis oder Urtikaria einsetzen können.

 

 

DAAB Anaphylaxie Webinare: Januar und Februar 2017

Der Deutsche Allergie- und Asthmabund (DAAB) bietet Seminare für Eltern von anaphylaxiegefährdeten Kindern sowie für Erzieherinnen und LehrerInnen über das Internet (Webinare) an, in  welchen zu unterschiedlichen Aspekten bei Anaphylaxie aufgeklärt wird.

Die Teilnahme an allen Webinaren  ist kostenfrei.
DAAB Webinar 01 „Lebensmittelverpackungen richtig lesen bei Erdnuss- und Nussallergie“
Dienstag, 17.01.2017, 17 Uhr
Referentin: Mandy Ziegert
Línk zur Anmeldung: https://attendee.gotowebinar.com/register/687854850874121220
Inhalt: 

  • Was sagt das neue EU-Recht zur Allergenkennzeichnung,
  • Was erfährt man als Lebensmittelallergiker mit Erdnuss- oder Nussallergie von  der Information auf Lebensmittelverpackungen und was nicht,
  • Welche Stolpersteine der Allergenkennzeichnung gibt es und
  • Was sollte man beim Einkauf beachten.

Zielgruppe: Das Webinar richtet sich in erster Linie an Allergiker und Eltern von nuss-und erdnussallergischen Kindern. Es kann bei Interesse auch von ErzieherInnen und LehrerInnen besucht werden

DAAB Webinar 02 „Im Notfall sicher handeln“ – Notfallmanagement bei schweren allergischen Reaktionen
Montag, 30.01.2017, 17 Uhr
Referentin: Britta Stöcker
Link zur Anmeldung: https://attendee.gotowebinar.com/register/7092977375696844547
Inhalt:

  • Wie erkenne ich eine schwere allergische Reaktion?
  • Welche Medikamente gibt es zur Soforthilfe bei Anaphylaxie?
  • Welche Maßnahmen werden im Notfall durchgeführt?
  • Wie sieht die rechtliche Situation diesbezüglich aus?

Zielgruppe: Das Webinar richtet sich in erster Linie an ErzieherInnen und LehrerInnen. Es kann bei Interesse auch von Allergikern und Eltern von anaphylaxiegefährdeten Kindern besucht werden.

DAAB Webinar 03 „Anaphylaxie in der Schule – rechtliche Situation und Maßnahmen & Strategien zur Umsetzung im Schulalltag“
Montag 20.02.2017, 16.30 Uhr
Referentin:  Kristina Schmidt
Link zur Anmeldung: https://attendee.gotowebinar.com/register/8492856891264244483
Inhalt:

  • Ergebnisse der DAAB-Befragung der Ministerien zur„Versorgung anaphylaxiegefährdeter Kinder in der Schule“:
  • Medikamentengabe im Notfall
  • Situation bei der Kitaverpflegung
  • Tipps und Hinweise für die Umsetzung

Zielgruppe: Das Webinar richtet sich in erster Linie an Eltern von anayphalxiegefährdeten Kindern im Schulalter.

Dauer der DAAB Anaphylaxie-Webinare: ca. 45-60 Minuten plus anschließende Zeit für offene Fragen per Chat; gesamt ca. 60- 90 Minute (je nach Anzahl der Fragen)

Voraussetzung zur Teilnahme: Computer oder Laptop mit Internetzugang zur Bildübertragung (Vortragsfolien), Tonübertragung des Vortrags über a) im Computer/ Laptop integriertes Mikrofon + Lautsprecher oder b) externe, an den Computer anschlussfähige Kopfhörer (Headset) oder c) Telefon (hierfür über die aufgeführte Telefonnummer einwählen).

Die Teilnahme an allen Webinaren  ist kostenfrei.

Die Durchführung findet mit freundlicher Unterstützung der  Techniker-Krankenkasse statt.

Teilnahme-Bescheinigungen
LehrerInnen und ErzieherInnen können nach Teilnahme an einem DAAB Anaphylaxie Webinar eine Bescheinigung hierüber anfordern. Hierfür bitte im Anschluss an das Webinar eine Email an Sabine Schnadt (schnadt@daab.de) mit folgenden Angaben senden:
Name, Einrichtung für die Sie tätig sind, Anschrift der Einrichtung
Ernährungsfachkräfte  können ebenfalls eine Teilnahmebescheinigung anfordern. Hierfür bitte im Anschluss an das Webinar eine Email an Marina Oppermann senden (mo@daab.de).
ACHTUNG: die Teilnahmebescheinigung kann NICHT für die Zertifizierung der “Ernährungsfachkraft Allergologie DAAB”angerechnet werden.

Betrifft Zahnpasta: Milch- und Hühnerei-Allergiker aufgepasst!

Die Zahnpasta „Zendium” enthält neben weiteren Bestandteilen auch die Proteine Lysozym, Lactoferrin und Immunoglobulin (Anmerkung: Bestandteile aus Milch und Ei). Laut Aussage des Herstellers Unilever Deutschland GmbH sollen diese Proteine antimikrobielle und antibakterielle Funktionen haben. Bei Milch- und Hühnerei-Allergikern kann die Verwendung der „Zendium“ Zahnpasta zu allergischen Reaktionen führen. Wir raten Milch- und Hühnerei-Allergikern daher von der Verwendung ab.

Wenn die Kälte juckt und brennt

Ein Spaziergang in der kalten Jahreszeit, kann schon ausreichen um Quaddeln und Juckreiz an der Haut auszulösen. Dieses Phänomen wird als Kälteurtikaria bezeichnet.

In Deutschland leiden circa 60 000 Menschen an dieser speziellen Form der einer Kälteallergie. Bei dieser Sonderform der Nesselsucht entstehen beim Kontakt mit Kälte rote Quaddeln auf der Haut, die jucken und brennen. Für die Betroffenen ist eine solche Kälte-Urtikaria sehr einschränkend und im Einzelfall gefährlich. Im Winter könnten sie je nach Ausprägung der Krankheit nur dick eingepackt mit Mütze, Schal oder Skimaske vor die Tür gehen. Doch auch im Sommer können kalte Getränke, Eis oder kalte Speisen Schwellungen an Gesicht und Lippen auslösen. Der Sprung ins kalte Wasser kann neben den Beschwerden an der Haut auch lebensbedrohliche Kreislaufbeschwerden hervorrufen.

Alltagstipps bei Kälteurtikaria:

  • Vermeiden Sie in der kalten Jahreszeit zusätzliche Kältquellen, wie kaltes Wasser, Kühlpacks, kalte Sitzplätze etc..
  • Handschuhe, Schal, Mütze oder Skimaske schützen vor Kälte. Je mehr Hautpartien vor direktem Kälteeinfluss geschützt sind, desto geringer sind die Auswirkungen.
  • Tragen Sie immer Ihre Medikamente und eine antiallergische Salbe bei sich, um im Notfall die Symptome schnell mildern zu können.
  • Vorsicht beim Baden in kalten Gewässern! Gewöhnen Sie Ihren Körper langsam an das kühle Nass.

Duftkerzen – NEIN DANKE?

Der DAAB warnt vor Weihnachtsstimmung durch Kerzen mit Vanille- oder Zimtgeruch. Der Einsatz ist heikel, denn “Kerzen aus Paraffin und Duftkerzen verdampfen beim Abbrennen Dioxine, PAKs (polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe), Terpene, Aromaten und Lösungsmittel. Zusätzlich belasten sie die Raumluft stark mit Ruß“, warnt Dr. Silvia Pleschka, Chemikerin beim Deutschen Allergie- und Asthmabund in Mönchengladbach. Besonders in kleinen Räumen mit geringer Luftbewegung stellen sich so rasch Konzentrationen ein, die gesundheitsschädlich sein können.

Die DAAB-Empfehlung:

Bienenwachskerzen bieten eine gute, gesundheitsverträglichere Alternative.

Frohe Weihnachten

Der Deutsche Allergie- und Asthmabund wünscht allen Mitgliedern, Kooperationspartnern, Unterstützern, Lesern und Freunden ein wunderschönes Weihnachtsfest und ruhige, besinnliche Tage. Wir verzichten in diesem Jahr auf den Versand von Weihnachtskarten, um die Umwelt zu schonen und um dieses Budget in unsere Projekte 2017 zu integrieren.

Wir schenken Ihnen ein Rezept für leckeres Schwarz-Weiß-Gebäck.

Schwarz-Weiß-Gebäck

Zutaten:
500g Mehl (Weizen- oder Dinkelmehl)
Alternativ: Glutenfreie, helle Mehlmischung z.B. Ferttigmischung oder Rezept aus Glkutenfrei Kochen und backen, GU Verlag, Schäfer & Strehle, 2015
250g milchfreie Margarine oder Butter
100g Puderzucker
1 Prise Salz, ½ TL Zimt, 1Pck. Vanillezucker
2 EL Kakao oder Carobpulver

Zubereitung: Alle Zutaten außer den Kakao zu einem Teig verkneten und in zwei Hälften teilen. Zu einer Hälfte den Kakao hinzufügen und vermischen. Den Teig eine Stunde im Kühlschrank ruhen lassen. Nun zu einer Rolle formen, innen weiß, außen schwarz oder andersherum. Man kann auch rechts schwarz und links weiß machen. Die Rolle nun zu Plätzchen schneiden und auf ein Backblech legen. Bei 160°C zehn Minuten backen.

Benefizkegeln: Keine ruhige Kugel

Zwischen den Jahren schieben viele Menschen eine ruhige Kugel. Doch es geht auch anders. Das stellt der SKV Bad Brückenau mit seinem ersten 24-Stunden-Benefiz-Kegeln unter Beweis. Vom 28. um 14 Uhr bis zum 29. Dezember 2016 um 14 Uhr zählt unter dem Motto „Was wäre auf der Welt alles möglich, wenn jeder dem anderen helfen würde?“ jeder Kegel.
Mithilfe der eingenommenen Gelder sollen drei Einrichtungen unterstützt werden. Eine davon ist der  Deutsche Allergie- und Asthmabund e.V. Grund für diese Wahl ist Max, der sieben Jahre alt und Mitglied im SKV ist. Im Alter von vier Jahren wurde bekannt, dass er unter einer hochgradigen Erdnussallergie leidet. Deshalb wurde bereits die Sportanlage des SKV Bad Brückenau zur „Erdnuss freien Zone“ erklärt, um ihm das Kegeln trotz der Beeinträchtigung zu ermöglichen. Auch seine Grundschule entfernte alle erdnusshaltigen Lebensmittel aus seinem Umfeld und klärte alle Beteiligten über die vorliegende Situation auf.
Die Bürgermeisterin von Bad Brückenau, Brigitte Meyer-Dierks, wurde für diese ungewöhnliche Aktion als Schirmherrin gewonnen.
Informationen: Annika Sych und Katja Niklaus (0173/178 73 54 ) gerne auch per WhatsApp oder Jugendwart@skvbadbrueckenau.de.
Der Veranstaltungsort ist der Kegelkeller, Gänsrain 2, 97769 Bad Brückenau.

Tipps zur Vitamin D-Versorgung

Gerade jetzt in der dunklen Jahreszeit ist oftmals die Vitamin D Produktion verringert. Der Körper braucht daher tägliche Spaziergänge an der frischen Luft. Kurze kontrollierte Aufenthalte in der Sonne (wenn sie denn scheint) ohne Sonnenschutz-mittel, verbessern die Vitamin-D Synthese in der Haut (aber Sonnenbrand vermeiden). Ein- bis zweimal in der Woche frischen Seefisch essen und eine ausgewogene Ernährung mit Milch- und Milchprodukten (Lebensmittel-allergiker sollten eine Ernährungs-therapie nutzen). Wer zu einer Risikogruppe gehört, sollte mit dem Hausarzt die Bestimmung des Vitamin D 25 (OH) Spiegels besprechen. Der Wert sollte vor dem Winter bestimmt werden und idealerweise über 60 nmol/l liegen. Die Bestimmung des Vitamin D 25 (OH) Spiegels ist eine IGEL-Leistung und kostet circa 25,-€, allerdings eine sinnvolle!