Rückruf: Nicht gekennzeichnetes Allergen Sellerie in Dennree Gemüsebrühe

Der Hersteller “dennree GmbH”  ruft  aus  Gründen  des  vorbeugenden  Verbraucherschutzes  die  folgenden Artikel zurück:

dennree Gemüsebrühe -hefefrei- 130 gr.
dennree Gemüsebrühe Nachfüller -hefefrei- 250 gr.
dennree Gemüsebrühe Nachfüller -mit Bio-Hefe- 250 gr.
dennree Gemüsebrühwürfel -hefefrei- 60 gr.
dennree Gemüsebrühwürfel -mit Bio-Hefe- 66 gr.
Betroffen sind alle Chargen und Mindesthaltbarkeitsdaten dieser Produkte.

Grund  für  den  Rückruf  ist  die  mögliche  Kontamination  mit  Spuren  von  Sellerie.  Menschen,  die  allergisch  auf  Sellerie  reagieren,  können  von  diese m  Produkt  gesundheitlich  beeinträchtigt  werden.
dennree nimmt daher vorsorglich alle Chargen aus dem Verkauf.
Für Menschen, die nicht von einer Sellerie-Allergie betroffen sind,  sind die Produkte bedenkenlos verzehrbar.
Kunden  mit  Sellerieallergie  werden  gebeten,  die  Produkte  nicht  zu  verzehren,  sondern  sie  in  die  Verkaufsstelle zurückzubringen, in der sie sie erworben haben. Der Kaufbetrag wird ihnen bei Vorlage des Produkts auch ohne Kassenbeleg zurückerstattet.

Omas Steckrüben-Suppe

Nun liegen Sie beim Einkaufen wieder in den Regalen:Steckrüben.
Falls Sie sich schon häufiger gefragt haben, was man mit den dicken Knollen machen kann, kommt hier ein einfaches und leckeres Rezept.

 

Zutaten für 4 Portionen:
2 große Steckrüben
6 Kartoffeln
2 Karotten
1 Zwiebel
1 Liter Gemüsebrühe
100 ml Sahne (alternativ Hafer- oder Sojasahne)
2 EL Öl
Salz und Pfeffer
1 Bund gehackte Petersilie

Zubereitung
Steckrüben, Kartoffeln und Karotten schälen und in Würfel schneiden. Die Zwiebel schälen und in kleine Würfel schneiden.
Das Öl in einem Topf erhitzen und die Zwiebel darin glasig dünsten.
Steckrüben, Kartoffeln und Karotten zugeben, mit Gemüsebrühe ablöschen und etwa 20 Minuten bei mittlerer Hitze köcheln lassen, bis das Gemüse gar ist. Eventuell noch etwas Wasser nachgießen.
Anschließend mit Salz und Pfeffer würzen und die Sahne unterrühren.
Zum Schluss die Petersilie darüber streuen.
Wer mag, kann die Suppe auch pürieren.

Variation für Fleischfreunde: Deftiger wird die Suppe zum Beispiel mit Mettwurst. Diese in Scheiben schneiden und nach 10 Minuten in den Topf zu den Steckrüben geben.

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Vorsicht Arzneimittelfälschung: AUR DERM ® Mimosa Creme

Das österreichische Bundesamt für Sicherheit im Gesundheitswesen hat eine Warnung für das aus Rumänien stammende Produkt AUR DERM ® Mimosa herausgegeben.
Eine Untersuchung durch das österreichische offizielle Arzneimittelkontrolllabor (OMCL) ergab, dass es sich bei dem als Naturprodukt beworbenen Arzneimittel um eine Arzneimittelfälschung handelt, da es folgende nicht deklarierte synthetische Inhaltsstoffe enthält:
• Diclofenac (Schmerzmittel)
• Lidocain, Benzocain, Procain (örtliche Betäubungsmittel)
• Clobetasolpropionat (stark wirksames Kortison)
• Ketoconazol (Antipilzmittel)

In diversen Foren, Facebook-Gruppen etc. haben viele Betroffene dieses Produkt gelobt, es weiterempfohlen und auch bei Säuglingen und Kleinkindern angewendet.

Aufgrund dieser Warnung der österreichischen Behörden rät der Deutsche Allergie- und Asthmabund eindringlich davon ab, dieses Produkt zu verwenden!
Es erfüllt nicht die Anforderungen an ein Medizinprodukt und erst recht nicht an ein verschreibungspflichtiges Arzneimittel. Falls Sie in der Vergangenheit dieses Produkt angewendet haben, informieren Sie bitte Ihren Arzt darüber.

Die Informationen der österreichischen Behörde finden Sie unter folgendem Link:
https://www.basg.gv.at/illegalitaeten/warnungen-informationen/warnungen/aur-dermr-mimosa/

Fischallergie: Wie hoch ist das Risiko einer Reaktion beim Einatmen des Kochdampfes?

Anlässlich der aktuellen Berichte zum dem Todesfall eines Jungen mit Fischallergie nachdem Einatmen seines Allergieauslösers über den Dampf bei der Zubereitung eines Fischgerichtes, berichtet der DAAB über das zwar vorhandene, aber kalkulierbare Risiko.

Der Junge litt, anders wie es in den Berichten dargestellt wurde, unter einer Allergie auf Fisch und nicht auf Meeresfrüchte. Die Allergieauslöser in Meeresfrüchten sind andere als die im Fisch.

LachsDie meisten Patienten mit einer Fischallergie reagieren auf das Parvalbumin, ein Eiweiß, das in allen Fischarten (in unterschiedlicher Höhe) vorkommt. Diese Patienten müssen also auf alle Fische, unabhängig von der Sorte, verzichten.
Es gibt allerdings auch einzelne Fälle, in denen Patienten ausschließlich auf bestimmte Fischsorten reagieren.
Kein Problem stellt in der Regel der Verzehr anderer Tiere aus dem Meer dar, wie Krustentiere (Krabben, Garnelen) oder Muscheln – sofern es keine Verunreinigung mit Fischbestandteilen gibt. Für die Allergie auf Krustentiere und Muscheln sind andere Allergie-Auslöser verantwortlich.
Die Frage ist also, was hat die Oma im konkreten Fall noch verwendet oder ist die Diagnose des Jungen im Vorfeld unklar gewesen.

Symptome einer Fischallergie
Eine Fischallergie kann bei sensibilisierten Personen zu ganz unterschiedlichen Beschwerden – von milden bis hin zu ernsthaften, auch lebensbedrohlichen Symptomen – führen.
Häufig treten nach dem Verzehr Symptome im Magen-Darm-Bereich wie Übelkeit, Erbrechen und Durchfall auf. Es kann aber auch zu Hauterscheinungen wie Nesselsucht, Angioödemen (tiefliegende Schwellungen in der Haut) oder Atemwegsreaktionen wie asthmatischen Beschwerden kommen. Treten an mehreren Organsystemen nach dem Verzehr von Fisch Symptome auf spricht man von Anaphylaxie. Ist der Kreislauf betroffen kann es auch zu einem allergischen Schock führen.
Eine Besonderheit der Fischallergie ist, dass es auch nach Einatmen des Kochdampfes zu Atemwegsbeschwerden kommen kann. Die Allergieauslöser aus Fisch sind, verglichen mit anderen Allergenen, sehr stabil und sehr klein und konnten im Dampf nachgewiesen werden.

Tipps für Fischallergiker
Der DAAB empfiehlt hochgradigen Fischallergikern daher beispielsweise auch im Restaurant keinen Tisch in der Nähe zur Küche zu wählen.
Experten weisen allerdings darauf hin, dass es extrem selten ist, dass nur durch das Einatmen ein anaphylaktischer Notfall entsteht. In diesen Fällen liegt eventuell ein schlecht eingestelltes Asthma vor.
Die Häufigkeit der Fischallergie wird auf unter 1% der Gesamtbevölkerung geschätzt. Sie zählt zu den Lebensmittelallergien, die meist lebenslang bestehen bleiben und sich in den seltensten Fällen verlieren.

Bleiben Sie auf dem Laufenden und folgen Sie uns auf Facebook https://www.facebook.com/daab.allergie

Lieferengpass bei Notfall-Arznei für Allergiker – Ein Update

Seit mehreren Monaten sind auf dem Portal des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) immer wieder Meldungen zu Lieferengpässen von Adrenalin-Autoinjektoren (AAI) zu finden. Dazu erreichen den DAAB Anrufe besorgter Patienten und Eltern, die Schwierigkeiten haben, ihr Rezept für Fastjekt, Jext oder Emerade einzulösen.

Die gute Nachricht vorne weg: Der Engpass neigt sich dem Ende entgegen.

Was steckt dahinter und was ist zu tun?
Zunächst einmal die Situation ist kein nationales Ereignis. Durch die Vernetzung des DAAB mit Patientenorganisationen weltweit, die im Bereich Anaphylaxie arbeiten, wissen wir, dass es sich um ein globales Thema handelt. Von den USA über Europa bis Australien sind alle Länder betroffen. Dabei muss bedacht werden, dass in verschiedenen Ländern unterschiedliche AAIs zugelassen sind. Einzig der Fastjekt beziehungsweise Epipen, wie er außerhalb von Deutschland, Österreich und Italien heißt, ist als Marktführer überall vertreten.

Situation beim Fastjekt
Für die Schwierigkeit zurzeit einen AAI zu erhalten, gibt es verschiedene Gründe.
Auftakt vor circa einem Jahr war, dass das Pharmaunternehmen Pfizer, welches den Fastjekt/ Epipen für den US-amerikanischen Hersteller Mylan produziert, meldete, dass ein Teil, welches in den AAIs verarbeitet wird, nicht verfügbar sei. Daher konnten keine AAIs hergestellt werden. Dieses Problem soll mittlerweile behoben sein. Dennoch läuft die Produktion des Fastjekt/ Epipen noch nicht wieder im regulären Umfang. Dadurch ergibt sich die weltweite Unterversorgung, weil der Marktanteil des Fastjekt/ Epipen je nach Land zwischen 75 und 100% liegt.

Warum nicht einfach mehr produzieren?
Deutschland ist im Gegensatz zu anderen Ländern, wie Australien oder Kanada, die den Epipen als einzigen AAI zugelassen haben, in der günstigen Lage, zwei weitere AAIs im Markt zu haben. Als Folge der enormen Unterversorgung mit Präparaten des Marktführers sind jedoch auch Emerade und Jext schnell vergriffen. Die Hersteller Bausch und Lomb und ALK müssen daher trotz für sie normaler Produktion immer wieder Lieferengpässe beim BfArM melden.
Der DAAB ist mit den Herstellern ebenso in Kontakt wie mit dem Bundesministerium für Gesundheit (BMG) und hat nachgefragt, ob eine Steigerung der Produktion Abhilfe schaffen könnte. Eine „spontane“ Erhöhung ist jedoch bei Pharmaprodukten leider nur in sehr begrenztem Rahmen möglich. Bis zur Verfügbarkeit eines AAIs im Markt dauert es laut Herstellerangaben sechs bis neun Monate, da jede Komponente (Bestandteile des Medikaments ebenso wie Bestandteile des Autoinjektors) einzeln für sich sowie in Kombination mit den anderen Sicherheitsprüfungen durchlaufen muss, was die lange Vorlaufzeit bis zur Fertigstellung eines AAIs erklärt. Eine etwaige Produktionserhöhung von Jext oder Emerade, die jetzt angeordnet wird, würde sich also frühestens in einem halben Jahr bemerkbar machen.

Situation beim Emerade
Hier kommt ein weiterer, für den deutschen Markt spezifischer Aspekt hinzu, der den Emerade betrifft. Am 25. Juni diesen Jahres ordnete das BfArM den Versand eines „Rote Hand“-Briefes durch Bausch & Lomb an, um darauf hinzuweisen, dass bei Stabilitätsprüfungen aufgefallen war, dass vereinzelt eine Blockade der unverpackten Spritzen (außerhalb des AAIs-Gehäuses) bei manuellem Auslösen aufgetreten ist. Beim fertig zusammengesetzten Emerade AAI zeigte sich die Blockade laut Hersteller nicht mehr. Im Rote Hand Brief heißt es hierzu:
Laut Fachinformation wird „empfohlen, dass den Patienten zwei Emerade Fertigpens verschrieben werden, die sie zu jeder Zeit bei sich tragen sollten. Dies ist eine Vorsichtsmaßnahme für den Fall, dass eine Einzeldosis nicht ausreicht (…) Aufgrund der nicht auszuschließenden Möglichkeit einer Blockade beim Auslösen ist das Mitführen von zwei Emerade Fertigpens nunmehr zwingend erforderlich.“
Da es in Deutschland – im Gegensatz zu vielen anderen Ländern – nicht üblich ist, regulär zwei AAIs pro Patient zu verschreiben, führte diese Vorschrift zu einer weiteren Verschärfung der Situation. Grundsätzlich unterstützt der DAAB das Verschreiben von 2 AAIs pro Patient. Allerdings ist diese Vorschrift inmitten einer Zeit der AAI-Knappheit insofern ungünstig, weil dadurch mehr Patienten Gefahr laufen, nicht einmal einen AAI zu erhalten.

Maßnahme: Haltbarkeitsverlängerung
Deutschland erhält immer wieder Lieferungen von AAIs (wir informieren hierüber auf der DAAB-Homepage), die allerdings aktuell schnell vergriffen sind. Um hier gegenzusteuern, sind von Mylan Rückstellmuster der zurzeit im Markt befindlichen Chargen von Fastjekt 300 auf ihre Haltbarkeit überprüft worden. Für die Chargen, für die eine Überprüfung mit positivem Ergebnis durchgeführt werden konnte, ist die Haltbarkeit daraufhin um vier Monate verlängert worden. (Chargennummern s. www.daab.de). Der DAAB hat dem BMG vorgeschlagen, allen Herstellern eine entsprechende Überprüfung zu empfehlen.

Entspannung der Situation in Sicht
Laut Mylan beziehungsweise Meda, dem deutschen Vertriebspartner, soll die Produktionskapazität für Fastjekt/ Epipen bis Ende des Jahres 2018/ Anfang des Jahres 2019 wieder voll ausgeschöpft werden, so dass sich die Situation dann wieder entspannt.
Im Rahmen der DAAB-Gespräche mit dem BMG zu der für Patienten nicht tragbaren Situation, wird es zu einem Gespräch mit Verbänden, Herstellern, Vertrieb (Apotheken) und Medizinern kommen. Aktuelle Inforamtionen finden Sie zeitnah unter www.daab.de.

Das sollten Sie aktuell tun:
Unserer Empfehlungen solange der Lieferengpass anhält:
1.    Wenn Sie ein neues Rezept in einer Apotheke nicht einlösen können, versuchen Sie es bei einer anderen Apotheke. Fragen Sie auch Verwandte oder Freunde, die in anderen Orten wohnen.
2.    Womöglich können Sie Reimporte über Auslandsapotheken erhalten.
3.    Die Adrenalin-Autoinjektoren sind immer mindestens bis zum Ende des Monats des jeweils aufgedruckten Haltbarkeitsdatums verwendbar.
4.    Einige Chargen des FASTJEKT 300 haben eine Verlängerung der Haltbarkeit von 4 Monaten erhalten. https://www.daab.de/fastjekt-lieferung-september-2018/
5.    Sollte kein neuer AAI zur Verfügung stehen, behalten Sie auf jeden Fall Ihren alten und verwenden Sie diesen im Notfall. Es ist besser einen abgelaufenen AAI anzuwenden, als gar keinen. Das Adrenalin wird nicht “schlecht”, sondern verliert nur mit zunehmendem Alter an Wirkungskraft – und das aber nicht von “Heute auf Morgen”.
6.    Eine gute Einschätzung gibt Ihnen auch die Färbung der Flüssigkeit im AAI. Schauen Sie hierfür durch das Sichtfenster (teilweise unter dem Aufkleber des AAI): ist diese milchig trüb, ist dies ein Zeichen dafür, dass eine Veränderung des Medikaments stattgefunden hat.
Selbst dann ist jedoch das Motto “Lieber einen abgelaufenen AAI anwenden, als gar keinen”

Unterstützen Sie die Arbeit des DAAB, indem Sie Mitglied werden. Je mehr Stimmen wir vereinigen, desto besser werden wir gehört. www.daab.de

Frostschutz für die Haut

Bei den frostigen Temperaturen braucht unsere Haut einen besonderen Schutz. Auch Menschen mit „normaler“ Haut brauchen jetzt ihre Extraportion Schutz, da Kälte – vor allem in Kombination mit Wind – die Haut angreift.

Kälte beeinflusst die Verteilung von Fett und Feuchtigkeit auf der Haut. Bei niedrigen Temperaturen (bereits ab 8°C) verschlechtert sich die Durchblutung der Haut und die Talgdrüsen drosseln ihre Sekretion. Das führt zu Störungen des schützenden Hydrolipidfilms und die Folge ist Feuchtigkeitsverlust. Eine fettreiche Creme und Schutz für die Lippen und Hände sind jetzt nahezu Pflicht.

Pflegende Inhaltsstoffe

Konzentriertes Dexpanthenol ist ein geeigneter Inhaltsstoff und hält die empfindliche trockene Haut geschmeidig. Auch Mandel- und Jojobaöl sind angenehm. Das Hautschutz -Vitamin E stärkt das körpereigene Schutzsystem gegen freie Radikale und steigert zusätzlich das Feuchthaltevermögen der Hornschicht. Im Winter vertragen die freiliegenden von Wind-Wetter strapazierten Hautpartien mehrmaliges Eincremen am Tag. Der DAAB hat viele Produkte getestet, die frei sind von allergenen Duft-, Konservierungs- und Farbstoffen. Bei bestandenem Test erhalten die Produkte das DAAB-Logo, damit dieses Allergikern als Orientierung beim Kauf dienen kann. Die Liste  können Sie kostenfrei beim DAAB anfordern unter info@daab.de

Veröffentlicht unter Haut

Ein neues Jahr beginnt!

Zeit für neue Wege, neue Hoffnung, neue Pläne, neue Gelegenheiten.

Haben Sie oder Ihr Kind eine Allergie, Asthma, COPD, Urtikaria, Neurodermitis oder Nahrungsmittel-Unverträglicheiten und möchten im Neuen Jahr…

… neue Wege gehen? Wir gehen mit!

… oder brauchen Sie neue Hoffnungen? Wir informieren Sie regelmäßig über Neues aus der Forschung!

… oder haben Sie neue Pläne? Planen Sie eine Mitgliedschaft beim Deutschen Allergie- und Asthmabund. Mitglied werden im DAAB kostet drei Euro im Monat (36 € Jahr) etwa so viel wie eine Tasse Kaffee im Restaurant!

… oder nutzen Sie neue Gelegenheiten 2019 durchzustarten und endlich aktiv zu werden für Ihre Gesundheit.

Machen Sie Ihr neues Jahr entspannter, leichter und sorgenfreier mit einer Mitgliedschaft beim DAAB.

Diese Vorteile bieten wir Ihnen.

Der Berufsalltag mit Neurodermitis

Neurodermitis ist eine chronische Hauterkrankung, die in viele Bereiche des Lebens eingreift. So auch in den Berufsalltag. Mit ein paar Tipps können Schwierigkeiten mit der Erkrankung im Berufsalltag gut gemeistert werden. Die meisten Probleme entstehen, je nach Berufswahl, durch die Beanspruchung der Haut. Geeignete Präventionsmaßnahmen für die Haut stehen dann an erster Stelle.

Risikoberufe

Haarewaschen beim FriseurWenn hautreizende Stoffe oder Allergieauslöser in die Haut gelangen, kann dies Entzündungen hervorrufen. Patienten mit Neurodermitis haben durch eine verminderte Schutzfunktion der Haut ein erhöhtes Risiko dafür. Bei folgenden Tätigkeiten kann es zu Ekzemen oder einer Verschlechterung der Neurodermitis kommen: Tätigkeiten in einem hautbelastenden, feuchten Umfeld, Umgang mit Chemikalien, Reinigungsmitteln und langem Tragen von Handschuhen. Zu den Risikoberufen zählen Beschäftigte in medizinischen Berufen wie Alten- oder Krankenpflege, in handwerklichen Berufen wie Friseurhandwerk, der Metallbranche oder auch im Nahrungsmittelgewerbe sein. Auch Arbeiten mit viel mechanischer Belastung, in staubiger, schmutziger oder sehr heißer Umgebung verschlechtern den Hautzustand einer Neurodermitis.

Vorbeugende Maßnahmen

Menschen mit einer Neurodermitis oder sehr empfindlicher Haut, sollten bevor das Kind in den Brunnen fällt, entsprechende vorbeugende Maßnahmen ergreifen. Die Hände sind das meistgenutzte berufliche “Werkzeug” und müssen viel aushalten. Je nach Tätigkeit ist das Tragen von geeigneten Schutzhandschuhen wichtig. Ein regelmäßiger Handschuhwechsel, speziell bei langen Tragezeiten und Schwitzen in Handschuhen sowie das Tragen von Baumwollunterziehhandschuhen ist sinnvoll. Ungeschützte Hautkontakte mit bestimmten Reinigungsmitteln und Chemikalien sind zu meiden. Die Hände sollten so wenig und schonend wie möglich gewaschen werden. Je nach Tätigkeit kann eine geeignete Hautschutzcreme erforderlich sein. Nach der Arbeit hilft eine, dem Hautzustand angepasste, Pflegecreme. Auch eine Handkur mit einer reichhaltigen Pflegecreme kann einer Überbeanspruchung vorbeugen.

Auf erste Anzeichen achten

Erstes Anzeichen ist eine verstärkte Trockenheit der Haut; im Verlauf kann es zu Juckreiz, Rötungen, Schuppung, schmerzhaften Rissen, Bläschenbildung und Nässen kommen. Betroffene sollten sich bei ersten Anzeichen hautärztliche Hilfe holen. Gemeinsam mit der zuständigen gesetzlichen Unfallversicherung oder Berufsgenossenschaft können dann individuelle Präventions- sowie Hautschutzmaßnahmen am Arbeitsplatz etabliert werden. Zusätzlich wird ein Hautarztverfahren eingeleitet. Hierbei erhält der behandelnde Hautarzt einen zeitlich befristeten Behandlungsauftrag mit Kostenübernahme für die notwendige Diagnostik und Therapie der Hauterkrankung. Bei Verdacht auf eine Allergie erfolgt ein Allergietest. Es ist ratsam, sich rechtzeitig beim Hautarzt (mit Bezeichnung Berufsdermatologe) vorzustellen oder auch direkt Kontakt mit dem Unfallversicherungsträger aufzunehmen, damit Patienten die entsprechende Unterstützung bekommen. All diese Maßnahmen sind sehr hilfreich und effektiv. Wichtig ist, dass die eingeleiteten Hautschutzmaßnahmen dauerhaft beibehalten werden.

Veröffentlicht unter Haut

Besinnliches Fest

Der Deutsche Allergie- und Asthmabund wünscht allen Weihnachtskarte des DAABMitgliedern, Kooperationspartnern, Unterstützern, Lesern und Freunden ein wunderschönes Weihnachtsfest und ruhige, besinnliche Tage. Wir verzichten in diesem Jahr auf den Versand von Weihnachtskarten, um die Umwelt zu schonen und um dieses Budget in unsere Projekte 2019 zu integrieren. Was wir im neuen jahr für spannende Projekte umsetzen lesen Sie auf unsere Homepage www.daab.de.

Wir versüßen Ihnene die Weihnachtszeit noch mit einem leckeren Rezept für ein Schwarz-Weiß-Gebäck.

Schwarz-Weiß-Gebäck

Zutaten:
500g Mehl (Weizen- oder Dinkelmehl)
Alternativ: Glutenfreie, helle Mehlmischung z.B. Ferttigmischung oder Rezept aus Glkutenfrei Kochen und backen, GU Verlag, Schäfer & Strehle, 2015
250g milchfreie Margarine oder Butter
100g Puderzucker
1 Prise Salz, ½ TL Zimt, 1Pck. Vanillezucker
2 EL Kakao oder Carobpulver

Zubereitung: Alle Zutaten außer den Kakao zu einem Teig verkneten und in zwei Hälften teilen. Zu einer Hälfte den Kakao hinzufügen und vermischen. Den Teig eine Stunde im Kühlschrank ruhen lassen. Nun zu einer Rolle formen, innen weiß, außen schwarz oder andersherum. Man kann auch rechts schwarz und links weiß machen oder dünne Schnüre, die man zu Brezeln formt. Die Plätzchen auf ein Backblech legen. Bei 160°C 10 – 12 Minuten backen.

Weihnachtsstern – Vorsicht bei Latex-Allergie

In der Adventszeit hat der Weihnachtsstern in den Blumenläden und in vielen Wohnzimmern Hochkonjunktur -Gibt es ihn doch inzwischen in vielen unterschiedlichen Farben und Ausprägungen.

Doch nicht jeder kann sich daran erfreuen:  Menschen, die eine Allergie auf Naturlatex haben, können auf das Gewächs allergisch reagieren, z.B. mit Beschwerden im Augen- oder im Nasenbereich.

Eine hübsche Alternative ist zum Beispiel die Christrose.