DAAB zum Internationalen Ambrosia-Tag am 25. Juni 2016

Ambrosia Jungpflanze

Unter den allergieauslösenden Pflanzen gehören Ambrosia-Arten zu den stärksten Auslösern für asthmatische und allergische Reaktionen. Ihre Verbreitung wird durch den Klimawandel begünstigt. In Studien wird für Deutschland bis 2050 eine viermal höhere Konzentration von Ambrosiapollen im Vergleich zur heutigen Situation vorhergesagt. Dieses Ackerunkraut kann für Beschwerden wie Augen jucken oder Nase laufen aber auch für starke asthmatische Beschwerden verantwortlich sein. Ein breitangelegtes Vorgehen gegen diese invasive Pflanze ist dringend notwendig.

Für die gesundheitlichen Beschwerden durch Ambrosia sind hauptsächlich die Ambrosiapollen verantwortlich, die von Juli bis Oktober in großen Mengen produziert werden. Der Allergieauslöser ist so aggressiv, dass z.B. bei der Beifußblättrigen Ambrosie (A. artemisifolia) bereits 5 bis 10 Pollen pro Kubikmeter Luft ausreichen, um allergische Beschwerden auszulösen (Vergleich Gräser 50 Pollen). Größere Bestände dieses Ackerunkrauts gibt es in Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg, Berlin, Sachsen-Anhalt, Thüringen, Sachsen und Bayern. Da die Pollen leicht sind, können sie über große Entfernungen transportiert werden und im gesamten Bundesgebiet die Ursache für allergische Beschwerden sein. Vor dem Start der Blütensaison sind ein genaues Hinsehen und ein schnelles Handeln angesagt.

Das können Sie tun

  • Meldung von größeren Wuchsorten bzw. Flächen, die mit Ambrosia bewachsen sind. Dabei Fundort, Wuchssituation (z.B. Wegrand, Acker, Wiese), Größe der Bestände (Zahl der Pflanzen, Größe der bedeckten Fläche) angeben.
  • Die Pflanzen möglichst vor der einsetzenden Blüte mitsamt der Wurzel entfernen und in einem Plastiksack in der Restmülltonne entsorgen. Da die Pflanze auch Kontaktdermatitis auslösen kann, sollte die Pflanze mit Handschuhen angefasst werden. Bei der Entfernung blühender Pflanzen Feinstaubmasken für den Pollenschutz verwenden.

 

Der Deutsche Allergie- und Asthmabund setzt sich für mehr Aufklärung zu Risiken klimabedingter Allergene im Rahmen eines Projektes „Klimaanpassung und neue Allergene“ ein. Dieses Projekt wird gefördert durch das Umweltbundesamt und das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit. Die Verantwortung für den Inhalt dieser Pressemeldung liegt bei den Autorinnen.

Steckbrief

Die Beifußblättrige Ambrosie (Ambrosia artemisiifolia) ist eine einjährige Pflanze, die zur Familie der Korbblütler (Asteraceae) gehört und ursprünglich aus Nordamerika stammt. Sie wurde bereits im 19. Jahrhundert nach Europa eingeschleppt. In der jüngsten Vergangenheit sind in Deutschland vermehrt größere Bestände aufgetreten.

  • Größe zwischen 20 bis 150, manchmal auch 180 cm, oft buschig verzweigt.
  • Stängel behaart (ältere Pflanzen rotbraun), doppelt fiederschnittige Blätter, Ober- und Unterseite grün.
  • Unauffällige grüngelbliche Blüten in traubigen Blütenständen am Ende des Sprosses.
  • Die Keimung erfolgt März/April und ist bis August möglich.
  • Bis Ende Mai erfolgt langsames Wachstum, die Pflanzen sind dann bis 15 cm groß, das Hauptwachstum erfolgt im Juni/Juli, Hauptblütezeit Mitte August bis Ende September
  • Häufig in privaten Gärten, meist durch Verwendung von kontaminiertem Vogelfutter
  • Auf Freiflächen, an Straßen- und Wegrändern, in Neubaugebieten, Wildwiesen, Pflückblumenfeldern, Erdaufschüttungen
  • Verbreitung durch Vogelfutter oder Saatgut für Sonnenblumenfelder, außerdem Verschleppung der Samen über anhaftendes Erdmaterial an PKW`s oder Landmaschinen
  • Samenbildung ab Mitte September, eine Pflanze kann mehrere tausend Samen bilden.

Meldung von Ambrosiabeständen beim Julius-Kühn-Institut: ambrosia@jki.bund.de

Julius-Kühn-Institut, Bundesforschungsinstitut für Kulturpflanzen, Institut für nationale und internationale Angelegenheiten der Pflanzengesundheit, weitere Infos zum Thema unter: www.jki.bund.de/ambrosia oder unter www.ambrosiainfo.de, Projektgruppe Biodiversität. Die Bundesländer verfügen meist auch über eigene Meldestellen.

Neuer Nussersatz für Allergiker 100% frei von

Haselnüsse, Mandeln oder Walnüsse verfeinern Kuchen, Plätzchen und anderes Gebäck. Doch wer auf Schalenfrüchte allergisch reagiert, hat oft keine andere Wahl als die Nüsse mit Mehl zu ersetzen. Laut des Österreichischen Herstellers vom Steirer Backmix sei „die Zeit des geschmacklichen Verzicht“ nun aber vorbei.

Das Besondere des Steirer Backmix ist, dass es aus 100% Kürbiskernen besteht und zudem 100% frei von chemischen und deklarationsfreien Zusätzen, Farbstoffen, E-Nummern, Geschmacksverstärkern, Konservierungsstoffen und künstlichen Aromen ist. Es sei sehr einfach einzusetzen, da man laut Hersteller in den Rezepten nur die Menge an Nüssen mit dem Steirer Backmix ersetzen müsse.

Apfelkuchen mit Steirer Backmix im Test

Die Konsistenz des Teiges mit den Kürbiskernen ist vergleichbar mit dem Nussteig. Der Geschmack ist etwas herber als der Nusskuchen, aber angenehm und schmackhaft. Deshalb ein klares „empfehlenswert“ für den Einsatz des Steirer Backmix im Kuchen als Alternative zu Nüssen. Sowohl Konsistenz, als auch Geschmack konnten überzeugen.

Rezept:

  • 5 Eigelb mit den Rührgerät aufschlagen
  • 80g Butter dazugeben und weiterrühren
  • 100 g Zucker langsam einrieseln lassen
  • 1 Pack. Backpulver mit 200 g Steirer Backmix verrühren und langsam dazugeben, weiterrühren
  • 100 g geraspelte Schokolade unter die Masse geben
  • 2-3 Äpfel in Stückchen schneiden und unterheben
  • 5 Eiweiß aufschlagen und vorsichtig unter die Masse heben.
  • Bei 170 Grad ca. 55 Minuten in einer Kastenform im Backofen backen.

Insgesamt konnte der Steirer Backmix sowohl in Bezug auf die Verarbeitung als auch beim Geschmack überzeugen. Nach Aussage des Herstellers ist das Produkt frei von Nüssen und Erdnüssen. Unser Fazit: ein super Nussersatz und sichere Alternative für Nussallergiker!!

Das Steirer Backmix 100% Kürbiskerne ist ab sofort im Direktvertrieb über den Hersteller zu beziehen. www.steirer-backmix.com

Den kompletten Marktcheck lesen Sie in der Allergie konkret Ausgabe 1/2016, zu beziehen über den DAAB.

Lebensmittelallergiker gesucht

Für einen Beitrag für die RTL Sendung Explosiv sucht die Redaktion einem/einer Lebensmittelallergiker/in, dessen Leben durch die Allergie stark eingeschränkt ist – der womöglich nicht ohne ein Notfallset auskommt.

Sie würden gerne ein Interview zur Thematik führen und auf die Einschränkungen im Alltag hinweisen und diese begleiten (z.B. Einkauf Supermarkt, Restaurantbesuch, Kochen…)

Bei Interesse melden Sie sich bei Katja Bruns Redaktion Explosiv, katja.bruns@rtl.de

Neue DAAB-Webinare zum Thema Anaphylaxie

Allergien nehmen zu, insbesondere im Kindesalter. Häufigste Auslöser allergischer Reaktionen in dieser Altersgruppe sind Nahrungsmittelallergien. Auslöser wie Kuhmilch, Hühnerei, Erdnüsse, Fisch, Weizen oder Haselnüsse gehören nicht nur zu den häufigsten Verursachern, sondern können ebenso wie Insektengifte schwere allergische Reaktionen (Anaphylaxie) hervorrufen. Eine anaphylaktische Reaktion ist als Notfall einzustufen. Sie erfordert schnelles Handeln, durch welches im Ernstfall lebensbedrohliche Situationen abgewendet werden können.

Anaphylaxie in der Schule – rechtliche Situation sowie Maßnahmen und Strategien zur Umsetzung im Schulalltag

 Wann:            Dienstag, 21. Juni 2016, 10.30 – 11.30 Uhr

Zielgruppe:   Eltern und Interessierte

Referentin:   Kristina Schmidt, Lehrerin, Wuppertal

  • „Versorgung anaphylaxiegefährdeter Kinder in der Schule“:
    • Medikamentengabe im Notfall
    • Situation bei der Schulverpflegung
    • Tipps und Hinweise für die Umsetzung

Bitte registrieren Sie sich unter folgendem Link:

https://attendee.gotowebinar.com/register/839157544441254657
Webinar-ID: 102-786-971

Sie erhalten eine Email mit den Zugangsdaten zum Webinar

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„Anaphylaxie – Im Notfall sicher handeln“ Notfallmanagement bei schweren allergischen Reaktionen in Kita und Schule

Wann:             Montag, 4. Juli 2016, 17 – 18 Uhr

Zielgruppe:   Erzieher/innen und Lehrer/innen und Interessierte

Referentin:   Britta Stöcker, Kinder- und Jugendärztin, AGATE Trainerin, Bonn

Inhalte:

  • Wie erkenne ich eine schwere allergische Reaktion?

  • Welche Medikamente gibt es zur Soforthilfe bei Anaphylaxie?

  • Welche Maßnahmen werden im Notfall durchgeführt?

  • Wie sieht die rechtliche Situation diesbezüglich aus?

 Bitte registrieren Sie sich unter folgendem Link:

https://attendee.gotowebinar.com/register/2123234294047454724
Webinar-ID: 126-001-147

Sie erhalten eine Email mit den Zugangsdaten zum Webinar

 

Organisatorisches:

Die Teilnahme an den Webinaren ist kostenfrei.

Das Webinar wird mit freundlicher Unterstützung der Techniker Krankenkasse durchgeführt.

Voraussetzung zur Teilnahme:
Computer oder Laptop mit Internetzugang zur Bildübertragung (Vortragsfolien),
Tonübertragung des Vortrags über
a) im Computer/ Laptop integriertes Mikrofon + Lautsprecher oder
b) externe, an den Computer anschlussfähige Kopfhörer (Headset) oder
c) Telefon (Einwahldaten erhalten Sie bei Registrierung über o.g. Link).

Vorsicht Duftstoff-Allergiker – Angriff aufs Geschirr!

Ein nicht ganz neuer Trend sorgt bei vielen Allergikern, Asthmatikern und empfindlichen Personen für Ärger: die Beduftung von Geschirrspültabs.

Eine absolut überflüssige Ausstattung, denn wer möchte, dass seine Gläser, Teller, Tassen, Besteck duften? Selbstverständlich sollen sie nach der Reinigung im Geschirrspüler sauber sein, aber duftend? Der Deutsche Allergie- und Asthmabund betrachtet diese Innovation nicht nur als absolut überflüssig sondern auch mit viel Sorge. Denn wenn ein Geschirrspüler muffelt, dann liegen die Ursachen in der Regel in mangelnder Hygiene: Entweder im Abflussbereich oder in den Dichtungen haben sich Ablagerungen mit wuchernden Mikroorganismen gebildet, die die Speisereste und Spüllauge zersetzen und auch die Hygiene des Spülguts beeinträchtigen. Hier ist eine Gründliche Reinigung der Siebe und Dichtungen angezeigt. Ein Überdecken der Gerüche mit Duftstoffen ist kontraproduktiv, denn womöglich werden dadurch notwenige Reinigungsmaßnahmen an dem Geschirrgerät vernachlässigt. Zudem haften an dem duftenden Geschirr offensichtlich Duftstoffreste, die beim Benutzen mit Lebensmitteln in Kontakt kommen und von Verbraucherinnen und Verbrauchern aufgenommen werden.

Für Duftstoffallergiker und Asthmatiker sind Duftstoff-freie Tabs wichtig. Wir haben die handelsüblichen Reinigungstabs gecheckt und mit großem Erstaunen festgestellt, dass beduftete Tabs die Regel sind. Generell sollen Allergiker und Asthmatiker vor dem Kauf von Reinigungsmitteln die Inhaltsstoffliste auf unerwünschte Stoffe wie ihre Allergieauslöser oder Duftstoffe überprüfen. Parfümierte Produkte tragen einen entsprechenden Hinweis auf der Verpackung.

Wer auf Duftstoffe auf dem gereinigten Geschirr verzichten möchte kann derzeit auf folgende Produkte zurückgreifen:

Denkmit Nature Geschirr-Reiniger-Tabs, phosphatfrei (bei dm)

Fit Grüne Kraft Alles in 1, phosphatfrei

Der Deutsche Allergie- und Asthmabund e.V. fordert einen Verzicht auf diesen bedenklichen und überflüssigen Einsatz von Duftstoffen sowie eine Erweiterung des Produktsortiments ohne Duftstoffe.

Aufkleber für Brotdosen und Co

Für Kindergarten- und Grundschulkinder hat der DAAB Aufkleber entwickelt, die auf Brotdosen, an Garderobenhaken oder, oder…aufgeklebt werden können und mithilfe von Piktogrammen anzeigen, welches Allergen nicht gegessen werden darf.
Diese sind kostenlos anforderbar unter:
info@daab.de oder
telefonisch: 02166 – 64 788 20
Deutscher Allergie- und Asthmabund e.V.
An der Eickesmühle 15-18
41238 Mönchengladbach

Weitere AllergieMobil Termine in Ihrer Region

Das Allergiemobil vor Ort: Starker Gräserpollenflug

Gräserpollen gehören zu den wichtigsten Auslösern von Heuschnupfen. Die Blüte der Gräser beginnt meist bereits im Mai und dauert bis zum Oktober an. Da zwischen den einzelnen Gräserarten ähnliche allergene Strukturen bestehen, leiden die Gräserpollenallergiker oftmals vom späten Frühjahr bis in den Herbst hinein.

Die Pollen von Gräsern sind in Europa die häufigste Ursache eines allergischen Schnupfens. Wichtige Auslöser sind etwa das Wiesen-Lieschgras, das -Knäuelgras, das -Rispengras, das Weidelgras oder das Ruchgras. Der Roggen, der auch zu den Süßgräsern gehört, kann während seiner Hauptblütezeit Angang Juni, ebenfalls für starke allergische Reaktionen sorgen. Die Roggenpflanze kann bis zu 4.000.000 Pollenkörner ausstoßen, wobei bereits eine Konzentration von 10 bis 15 Pollen pro 1000 Liter Luft Symptome auslösen kann.

Die allergischen Beschwerden reichen von Niesattacken, tränenden und juckenden Augen sowie Husten bis hin zu Atemnot. Allergien müssen möglichst frühzeitig bekämpft werden, damit aus einem Heuschnupfen kein Asthma wird.

Der Deutsche Allergie- und Asthmabund e.V. (DAAB) tourt passend dazu mit seinen AllergieMobilen durch Deutschland.

Die fahrenden Beratungsstellen bieten Rat und Informationen zu Allergien, Asthma und Neurodermitis. Am AllergieMobil stehen Beratungskräfte den Ratsuchenden zur Verfügung und bieten dazu eine kostenlose Lungenfunktionsmessung sowie Ratgeber, Zeitschriften und weitere Informationen zu den Themen an.

Die AllergieMobile des DAAB absolvieren bundesweit rund 250 Termine jährlich. Und die Fragen zu Allergien auf Pollen, Nahrungsmitteln, Hausstaubmilben, Duftstoffen oder zu Asthma, Neurodermitis, Laktose, Fruchtzucker, Gluten und Co. nehmen stetig zu.

Termine AllergieMobil vom 14.06.2016-29.06.2016

Dienstag 14.06.2016 von 10 – 16 Uhr

Südwall am Brunnen in 47798 Krefeld

Dienstag 14.06.2016 von 10 – 16 Uhr

Wetzlarer Platz in 98693 Ilmenau

Donnerstag, 16.06.2016 von 10 – 16 Uhr

Marktplatz vor dem alten Rathaus  in 41812 Erkelenz

Mittwoch, 22.06.2016 von 10 – 16 Uhr

Königstr. 50, vor dem Forum in 47051 Duisburg

Donnerstag, 23.06.2016 von 10 – 16 Uhr

Hindenburgstr./ Albertusstr. in 41061 Mönchengladbach

Samstag, 25.06.2016 von 10 – 15 Uhr

Bahnhofstr. 41, City-Gesundheitsmesse in  59423 Unna

Montag, 27.06.2016 von 10 – 16 Uhr

Hauptstr. 54 in 23879 Mölln

Dienstag, 28.06.2016 von 10 – 16 Uhr

Marktpassage 7 in 21149 Hamburg-Neugraben

Mittwoch, 29.06.2016 von 10 – 16 Uhr

Ida-Ehre-Platz in 20095 Hamburg

 

Forschungsprojekt am Lehrstuhl für Klinische Psychologie von der Universität Köln zu möglichen Auslösern von Kratz- oder Knibbelepisoden bei Neurodermitis

Weibliche Neurodermitiker gesucht!!

Wie Sie sicherlich wissen, ist anhaltender Juckreiz eine unangenehme und belastende Empfindung. Wir, vom Lehrstuhl für Klinische Psychologie von der Universität zu Köln, möchten dazu beitragen, mehr über das Empfinden und die Auslöser von Juckreiz zu erfahren.

Hierfür können Sie uns als weibliche Neurodermitis-Betroffene mit Ihrer Teilnahme sehr behilflich sein!
Unsere Studie verfolgt mehrere Ziele. Vor allem möchten wir mehr über mögliche Auslöser von Kratz- oder Knibbelepisoden, wie sie im Rahmen von Neurodermitis oder Skin Picking (Pathologisches Hautzupfen/-quetschen) auftreten können, in Erfahrung bringen.

Neurodermitiker leider vor allem unter häufig sehr intensiv auftretendem Juckreiz. Die ständige Wiederholung von Juckreiz und anschließendem Kratzen mündet in einen Teufelskreis, der nur schwer unterbrochen werden kann. Das Empfinden von Juckreiz und die Versuche dem Drang zu kratzen zu widerstehen, werden als äußerst unangenehm erlebt und schränken die Lebensqualität der Betroffenen häufig massiv ein. Um geeignete psychologische Behandlungsmethoden bei Neurodermitis zu entwickeln sind Informationen über mögliche Auslöser von Juckreiz von großer Bedeutung.

Wenn Sie überlegen bei dieser Studie mit zu machen, bitten wir Sie an einem PC/Laptop auf den untenstehenden Link zu klicken. Es öffnet sich ein neuer Tab mit weiteren Informationen zur Studie. Wenn Sie diese Informationen gelesen haben, können Sie endgültig entscheiden, ob Sie teilnehmen möchten.
Für Ihren Beitrag als Betroffene und im Dienste der Forschung sind wir Ihnen sehr dankbar!
Sobald wir erste Forschungsergebnisse haben, werden wir Sie erneut informieren.

Mit freundlichen Grüßen,

Prof. Dr. A. Gerlach, Alice Urban & Linda Mehrmann
(Kontakt: linda.mehrmann@uni-koeln.de)

Hier der Link zu der Studie:
http://www.unipark.de/uc/Neurodermitis/

Produktrückruf Buchweizen-Mandel-Zungen der Firma Werz

7.6.2016

Die Firma Karl-Otto Werz naturkorn mühle GmbH & Co KG hat uns soeben per Fax über folgenden Rückruf informiert:

Das Produkt „Buchweizen-Mandel-Zungen“ mit der Artikelnummer 1588 und dem Mindesthaltbarkeitsdatum 3.3.2017 weist einen erhöhten Glutengehalt von 72mg/kg bis > 80mg/kg auf. Die Auslobung „glutenfrei“ trifft für dieses Produkte mit dem Haltbarkeitsdatum nicht mehr zu.

Die Firma weist ausdrücklich darauf hin, dass Untersuchungen der Charge davor und danach einwandfrei „glutenfrei“ sind (Analysen wurden ebenfalls mitgeschickt). Die Firma hat die Handelspartner sofort informiert, die Produkte aus dem Verkauf zu nehmen.

Angst vorm Essen- Das Geschäft mit der Unverträglichkeit

Sehr empfehlenswerter Beitrag zum Thema Nahrungsmittel-Unverträglichkeiten und dem bommenden “frei von” Markt.

Sehr interessant auch der Selbstversuch des Reporters mit verschiedenen Testungen auf IgG-Antikörper. Der Beitrag bestätigt mal wieder die Ansicht des DAAB, dass der Einsatz von IgG- und IgG4-Testungen zur Diagnose einer Nahrungsmittel-Unverträglichkeit ungeeignet ist.

Angst vorm Essen- Das Geschäft mit der Unverträglichkeit: sehenswerter Plusminus Beitrag http://bit.ly/1XmNrN6