Allergien auf Duftstoffe – DAAB Logo wirksam platziert

Duftstoffeinsatz im täglichen Leben nimmt immer mehr zu. Während der Verbraucher der Exposition mit diesen Stoffen in öffentlichen Räumen häufig schutzlos ausgeliefert ist, ist die Benutzung solcher Geruch maskierender Substanzen im privaten Umfeld bewusst und gewollt. Häufig ist dem Nutzer jedoch unklar, dass er damit die Innenraumluftqualität im Regelfall dramatisch verschlechtert, auch wenn der geruchssensorische Eindruck verbessert ist. Er belastet die Atemluft durch konzentrationsbedingte Giftstoffe und hochpotente Allergene und lässt die Ursachenforschung für schlechte Gerüche außer Acht.  Bei Menschen, die gegen den einen oder anderen Duftstoff sensibilisiert sind, lösen schon kleinste Mengen dieser Substanz eine Kontaktallergie aus. An den Hautregionen, die mit dem allergie- auslösenden Stoff in Berührung kommen, entwickeln sich Rötungen, Schwellungen und manchmal Bläschen, die Haut juckt und brennt. Da die Hautreaktionen meist erst nach 48 bis 72 Stunden auftreten, wird manchmal gar nicht an einen Zusammenhang mit verwendeten Kosmetika gedacht“

 Das Logo des Deutschen Allergie- und Asthmabundes hilft Allergikern bei der Auswahl duftstofffreier Produkte. Das Thema Allergien auf Duftstoffe rückt auch in den Medien immer weiter in den Vordergrund. Sehen Sie einen Beitrag zum Thema in der Servicezeit (erste Sequenz). Sehenswert!

Unterschriften-Aktion „Vergiss-mein-nicht

Die DAAB-Unterschriften-Aktion: „Vergiss-mein-nicht” – Allergien in den Fokus der Gesundheitspolitik

Heute möchte ich Sie über eine wichtige Aktion des Deutschen Allergie- und Asthmabundes (DAAB) informieren. Aktuelle Studien (Wasem-Studie) bestätigen, dass nur noch 10% der Allergiker adäquat mit Diagnostik und Therapie versorgt werden.

 Der Deutsche Allergie- und Asthmabund (DAAB) startet daher die Unterschriften-Aktion „Vergiss-mein-nicht: 30 Millionen Allergiker fordern ein Aktionsprogramm Allergien“ und appelliert damit an die Bundesregierung, das Thema Allergien endlich in den Fokus der Gesundheitspolitik zu stellen.

Die Allergie ist mit rund 30 Millionen Betroffenen die häufigste chronische Volkskrankheit in Deutschland. Doch trotz der hohen Zahl von Allergikern, geht die Zahl der behandelnden Ärzte (Allergologen) zurück. Nur noch 1,5 Prozent der deutschen Ärzte verfügen über allergologische Fachkenntnisse.

Und: Obwohl sie tödlich verlaufen können, werden Allergien vielfach bagatellisiert und die Probleme von Menschen mit Allergien werden völlig unterschätzt.

Die DAAB-Unterschriftenaktion steht dafür, dass Allergiker endlich die nötige Beachtung für ihre Situation erhalten.

Unterschreiben Sie mit für die Aktion im Internet oder senden Sie uns Ihre Unterschrift per Fax 0 21 61 – 81 49 434 oder Email: info@daab.de. Im Internet können Sie sich eine Unterschriftenliste downloaden und Ihre Freunde, Bekannte, Gruppen o.ä. vor Ort mit ins Boot holen.

Jede Unterschrift hilft!

Die Unterschriften werden der Bundesregierung symbolisch übergeben. Die Daten unterliegen dem Datenschutz und werden nur für die symbolische Übergabe genutzt.

Zum Gelingen der Aktion trägt auch die Integration sozialer Netzwerke bei. Daher freuen wir uns, wenn möglichst viele bei Facebook und Twitter und Co. auf diese Aktion mit einem Link hinweisen.

Alle Forderungen des DAAB können Sie auf der Aktionsseite lesen.

Erdnußallergiker gesucht

Der Deutsche Allergie- und Asthmabund e.V. möchte Sie heute um Ihre Mithilfe bitten.  Die Redakteurin der  Sendung “Hundkatzemaus” auf Vox  sucht für einen Beitrag einen Erdnußallergiker (w/m) im Raum Karlsruhe, der über seine Erfahrung und seinen Alltag mit der Erkrankung berichtet.

Der Beitrag wird am 11.3.2014 in Karlsruhe gedreht und hat die Ausbildung eines Allergiker-Warnhundes, Schwerpunkt Erdnussallergie, im Fokus.

Falls Sie Interesse haben, wenden Sie sich bitte direkt an die Redakteurin des Filmbeitrags.

Herzlichen Dank für Ihre Mithilfe.

Heike Reinhardt
h.reinhardt@docma-tv.com

DOCMA TV Produktion GmbH, Studio und Redaktion, Poccistr. 10, 80336 München

ACHTUNG: Gemahlene Haselnüsse in 327 Flaschen Apfel-Banane-Drink

Produktionsfehler bei Müslidrinks von mymuesli.com: Eine Charge von 327 Müslidrinks wurde falsch etikettiert. Der Bircher-Drink, der auch gemahlene Haselnüsse enthält, ist als Sorte Apfel-Banane deklariert worden. Das betrifft verkaufte Müslidrinks – in Läden und online – mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 16. März 2014, Chargennummer A16!
Infos und Ersatz für die Apfel-Banane-Müslidrinks, die im Zeitraum vom 1. bis 18. Februar 2014 mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 16. März, Chargennummer A16, gekauft wurden:
mymuesli GmbH: support@mymuesli.com oder 0851 20 42 66 90.

Der Deutsche Allergie- und Asthmabund begrüßt EU-Pläne zur Regulierung allergener Duftstoffe in Kosmetika

Die aktuellen Pläne der EU-Kommission zum Verbot und zur Einschränkung des Einsatzes allergener Duftstoffe in kosmetischen Produkten sieht der DAAB als richtigen Schritt. Die Ergänzung der Liste der deklarationspflichtigen Duftstoffe um 20 weitere Substanzen verbessert für betroffene Kontaktallergiker die Chance, ihre Allergieauslöser in Produkten gezielt zu meiden. Es ist zudem eine wichtige Maßnahme der Primärprävention von Kontaktallergien auf Duftstoffe.

Duftstoffe gehören nach Nickel zu den häufigsten Auslösern von Kontaktallergien, die sich durch Juckreiz, Rötung und Hautausschlägen äußern und nicht therapierbar sind. Bereits seit 2005 müssen 26 allergene Duftstoffe mit ihren INCI-Bezeichnungen auf den Produkten genannt werden, wenn sie bestimmte Konzentration überschreiten. Laut einem aktuellen Vorschlag der EU-Kommission soll diese Liste um weitere 20 allergieauslösende Substanzen ergänzt werden. Zusätzlich sollen drei Substanzen für den Einsatz in kosmetischen Produkten verboten werden: der synthetische Maiglöckchen-Duft HICC (Lyral), sowie die Substanzen Atranol und Chloratranol, die aus Moosen gewonnen werden.

Ob diese EU-Pläne realisiert werden und die Allergieauslöser künftig verboten oder deklarationspflichtig werden, ist noch offen. Die EU-Kommission hat aktuell eine öffentliche Konsultation gestartet, in der über die Regulierung der allergene Duftstoffe entschieden wird. Verbraucherinnen und Verbraucher, Allergiker, Patienten- und Verbraucherverbände aber auch die Kosmetik-Industrie dürfen ihre Meinung zu den Vorschlägen der EU-Kommission äußern. Der Deutsche Allergie- und Asthmabund ruft alle Betroffenen auf, die Möglichkeit zu nutzen, zu diesem wichtigen Thema gehört zu werden und sich an dieser Konsultation zu beteiligen. Ihre Meinung können Sie bis zum 14. Mai 2014 äußern.

Zu der Konsultation gelangen Sie über den folgenden Link.

 

 

Rückruf: Glassplitter in Milchbrötchen von Aldi-Süd

Die Firma IBIS Backwarenvertriebs GmbH ruft „IBIS 12 Original französische Milchbrötchen 480g“ zurück:

Bei dem Erzeugnis mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 26.02.2014, vertrieben ausschließlich bei ALDI SÜD kann nicht ausgeschlossen werden, dass sich Glassplitter im Produkt befinden. Das Unternehmen rät deshalb vom Verzehr des Erzeugnisses ab.

Aus Gründen des vorbeugenden Verbraucherschutzes wurde das beanstandete Erzeugnis vom Markt genommen.

Kunden, die die betroffenen „IBIS 12 Original französischen Milchbrötchen 480g“ gekauft und noch in ihrem Besitz haben, können dieses Produkt in allen Aldi Süd Filialen gegen Erstattung des Kaufpreises zurückgeben.

 

 

 

 

Rückruf von Emser Inhalationslösung

Die Firma Siemens ruft die Charge 3X0017 der Emser Inhalationslösung zurück. Betroffen sind Packungen mit 20 Inhalationsampullen (PZN 08491724).

Durch eine Untermischung von Emser Inhalationslösung mit einer anderen, gleichzeitig konfektionierten Charge eines anderen Produktes, besteht für Patienten die Gefahr der Inhalation einer Alkohol-Tensid-Mischung. Hierzu liegt der Firma derzeit eine Meldung über eine unerwünschte Wirkung aus einer Apotheke vor.

Sollten Sie dieses Präparat verwenden, prüfen Sie bitte, ob die auf der Packung aufgedruckte Chargennummer (wird mit dem Kürzel “Ch.-B.” bezeichnet) der oben aufgeführten entspricht. Ist das nicht der Fall, können Sie das Präparat wie gewohnt verwenden. Stimmt die Nummer überein oder sind Sie sich unsicher, sprechen Sie bitte Ihren Apotheker darauf an.

Für Fragen steht Ihnen die Firma Siemens & Co GmbH und Co. KG telefonisch unter 02603/ 960 47 50 zu Verfügung.

Spannender Zusammenhang: Schützen Ballaststoffe vor Asthma?

Die Forscher des Universitätsspitals in Lausanne würden diese Frage mit „Ja“ beantworten und zeigten auf, dass das Fehlen von fermentierbaren Fasern in der Nahrung allergische Entzündungsreaktionen in der Lunge begünstigen kann. Die Studie zeigt, dass die Entwicklung allergischer Asthmasymptome etwas mit dem sinkenden Verzehr von Obst und Gemüse zu tun haben könnte. Das Phänomen des verringerten Obst- und Gemüseverzehrs, also einer faserarmen Kost, sowie die steigende Asthmarate in den letzten Jahren, könnten ursächlich miteinander verbunden sein.

Ballaststoffe wirken nicht nur im Darm

Bisher ist die vorbeugende Wirkung von Ballaststoffen in Bezug auf Darmkrebserkrankungen bekannt. Die mikrobielle Vielfalt im Darm, die die Fasern aus Gemüse und Obst verdaut und fermentiert scheint aber auch einen positiven Einfluss auf die Lunge zu haben. Das Forschungsteam hat Mäusen entweder mit einer Standarddiät mit vier Prozent oder einer Niedrigfaserkost mit einem Anteil von nur 0,3 Prozent fermentierbaren Fasern gefüttert. Diese Niedrigfaserkost ist mit der westlichen Ernährungsweise weitgehend vergleichbar, die durchschnittlich nur noch etwa 0,6 Prozent Ballaststoffe enthält. Als die Forschenden die Mäuse einem Extrakt von Hausstaubmilben aussetzten, entwickelten die Mäuse auf Niedrigfaserkost eine stärkere allergische Reaktion mit weitaus mehr Schleim in der Lunge als die Mäuse auf Standarddiät. Auch der umgekehrte Versuch – der Vergleich von Mäusen auf Standarddiät mit Mäusen, die eine mit fermentierbaren Fasern angereicherte Ernährung erhielten – lieferte den Nachweis für die schützende Wirkung dieser Art von Ballaststoffen.

Den Mechanismus der mehrstufigen Reaktionskette beschreibt das Forschungsteam wie folgt:  Zuerst gelangen die Fasern in den Darm, wo sie von Bakterien zu kurzkettigen Fettsäuren fermentiert werden. Diese werden ins Blut abgegeben und beeinflussen die Reifung von Immunzellen im Knochenmark. Durch den Hausstaubmilbenextrakt angezogen wandern diese in die Lunge, wo sie schließlich eine weniger starke Abwehrreaktion auslösen. Die Forscher planen nun weitere klinische Studien, um zu untersuchen, wie sich eine mit fermentierbaren Fasern angereicherte Diät auf Allergien und Entzündungen auswirkt.

Fazit: Schon jetzt steht fest, dass zu den vielen positiven Gründen mehr Gemüse und Obst zu Essen, ein weiterer hinzugekommen ist. Fünf Portionen Gemüse und Obst können scheinbar nicht nur das Darmkrebsrisiko senken, sondern lassen Asthmatiker auch wieder durchatmen. Wir sind gespannt auf die weitere Entwicklung.

Rückruf: Aptamil PDF Spezialnahrung für Frühgeborene

07.02.2014 – Milupa  ruft eine bestimmte Charge des Produktes Aptamil PDF, einer Spezialnahrung für Frühgeborene nach der Entlassung aus der Klinik, zurück. Betroffen ist ausschließlich die Pulvervariante des Produktes mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 03.05.2015 und der Chargennummer 294432. Die Spezialnahrung ist nur in Krankenhäusern, Apotheken und über Hebammen erhältlich.

Die Qualitätskontrolle von Milupa hat festgestellt, dass die Charge der Spezialnahrung einen höheren Gehalt des wichtigen Nährstoffes Jod aufweist als vorgesehen. Es ist nicht davon auszugehen, dass Säuglinge nach der Nahrungsaufnahme ungewöhnliche Symptome entwickeln. Sollte es dennoch zu Problemen bei der Nahrungsaufnahme, außergewöhnlicher Mattheit und Müdigkeit  kommen, oder sollten Eltern in diesem Zusammenhang besorgt sein, ist es grundsätzlich ratsam, den Kinderarzt aufzusuchen. Bislang gab es weder von Eltern noch Ärzten Hinweise auf gesundheitliche Probleme bei Frühgeborenen.

Außer der Pulvervariante der Charge mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 03.05.2015 sind keine weiteren Aptamil PDF oder andere Milupa-Produkte betroffen.

Die Qualität unserer Produkte und die Sicherheit unserer Verbraucher sind für uns von höchster Priorität. Der Rückruf wird in enger Zusammenarbeit und Abstimmung mit den zuständigen Behörden durchgeführt.

Verbraucher sollen das betroffene Produkt mit dem entsprechenden Mindesthaltbarkeitsdatum nicht mehr füttern. Es kann dort zurückgeben werden, wo es erworben wurde, oder kostenfrei an die folgende Anschrift gesendet werden. Milupa erstattet die damit verbundenen Kosten.

Milupa GmbH, Bahnstraße 14-30, 61381 Friedrichsdorf

Bei Fragen können sich Eltern gerne kostenfrei unter 0800 – 2782645 an den Aptamil Elternservice wenden

Allergische Reaktionen auf Musikinstrumente

Bei Berufsmusikern sind allergische Kontaktekzeme ein häufiges Problem. Durch den sehr intensiven Kontakt mit Holz oder Metall kommt es zu einer allergischen Reaktion an Händen, Mund oder Gesicht/Hals. Als Auslöser bei Holzinstrumenten spielen vor allem Rosenhölzer wie Ebenholz oder Palisander eine Rolle. Auch die Schlagstöcke von Schlaginstrumenten werden aufgrund der Klangeigenschaften aus diesen Hölzern gefertigt. Bei Blechblasinstrumenten kann eine Kontaktallergie auf Nickel oder Messing entstehen. Dieses Wissen fehlt den meisten Eltern oder Musiklehrern, wenn es darum geht zu entscheiden, welches Musikinstrument ein Kind erlernen soll bzw. möchte. Bei allergischen Kindern sollte daher ggf. im Vorfeld der behandelnde Allergologe um Rat gefragt werden bzw. muss auch bei Hobby-Musikern mit entsprechenden Beschwerden an eine derartige Kontaktallergie gedacht werden.