Gesprächspartner gesucht: Talkshow Nachtcafé “Wenn Essen zum Problem wird”

Die Talkshow Nachtcafé im SWR Fernsehen sucht für die Sendung “Wenn Essen zum Problem wird” Gesprächspartner.

Die Aufzeichnung findet am Donnerstag, 15. Mai um 20 Uhr in Ludwigsburg statt.

Nachfolgend finden Sie weitere Informationen und die Kontaktdaten der Redaktion:

 „Der Moderator Dr. Wieland Backes wird mit sechs bis sieben Gästen darüber sprechen, was es mit Lebensmittelallergien oder auch mit Laktoseintoleranz und Glutenunverträglichkeit auf sich hat, wie man herausfindet, ob man wirklich vom Essen krank wird, ob wir uns wirklich zunehmend ungesund ernähren oder ob auch Lifestyle, Selbstoptimierungstrends und geschickte Produktwerbung ihren Anteil am allgemeinen Unwohlsein haben. Wir wollen mit Ernährungswissenschaftlern, Produktentwicklern und betroffenen Menschen diskutieren – bestenfalls auch mit jemandem, der sichtbar unter seiner Nahrungsmittelallergie leidet, z.B. eine starke Hautveränderung oder andere sichtbare Beschwerden hat. Natürlich sollte derjenige entsprechend gefestigt sein, so dass er oder sie in unserer Gesprächsrunde gut erklären kann, was seine Unverträglichkeit im Alltag für ihn/sie bedeutet, wo man Hilfe findet und was sich noch verbessern müsste in Sachen Diagnose und Behandlung.

Für unsere Gäste organisieren wir selbstverständlich die An- und Abreise sowie die Übernachtung und zahlen eine Aufwandsentschädigung.”

Bei Interesse melden Sie sich bitte direkt bei:

Julia Kamperdick (Redaktion Nachtcafé)

Telefon 0711 – 929 – 12782

julia.kamperdick@swr.de

Fürth: BREATHING : Asthma und Blasinstrumente – Kein Widerspruch!

Workshop für Kinder und Jugendliche

mit Kim Barth, Botschafter des Deutschen Allergie- & Asthmabundes (DAAB) & Michael P. Mossman, Trompeter (New York)
Sa 10.05.2014 – 14:00 bis 15:00 Uhr, Große Halle Fürther Kulturforum – Eintritt frei!

Viele glauben, das Spielen von Blasinstrumenten sei für Asthmatiker nicht möglich oder sogar schädlich. Falsch! Das Erlernen von bestimmten Blasinstrumenten hilft sogar, die Atemtechnik kontrollieren zu lernen.
Für den professionellen Holzbläser Kim Barth, selbst von Asthma betroffen, ist es wichtig, Kinder und Jugendliche zu unterstützen, lebensbedrohliche Situationen wie eine Atemnot zu vermeiden und mehr Lebensqualität zu ermöglichen. Daher wird er mit Hilfe seines amerikanischen Kollegens, dem mehrfachen Grammy-Gewinner Michael P. Mossman, wichtige Atemtechniken erklären und zeigen. Dabei wird den Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit gegeben, selbst ein paar Noten aus Flöte, Saxophon und Trompete zu zaubern und sich vielleicht für das Erlernen eines Blasinstrumentes zu begeistern. „Selbstverständlich wollen wir mit dieser Veranstaltung die Fürther für das Thema Asthma sensibilisieren. Atmen zu können ist für viele Menschen keine Selbstverständlichkeit. Unser Hauptziel ist deswegen an Asthma erkrankten Kindern und Jugendlichen zu zeigen, dass Asthma, selbst wenn es nicht heilbar ist, keine Hinderung für ein schönes Leben sein darf. Musik zu machen ist aber nicht nur gesund. Es macht sehr viel Spaß“, so Kim Barth.
Und: Abendkonzert: Sa 10.05.2014 – 20:00 Uhr
Große Halle /Konzert Brazilian Jazz Cup 2014 mit Kim Barth & Michael P. Mossman + The Brazilian Jazz Unit

http://www.kulturforum.fuerth.de/desktopdefault.aspx/tabid-549/1693_read-22553/

Neurodermitiker um Mithilfe gebeten

Eine partnerschaftliche Beziehung kann durch eine entzündliche Hauterkrankung wie der Neurodermitis teilweise stark beeinträchtigt werden. Daher freut es den DAAB sehr, dass sich eine Masterarbeit der Psychologie mit der Problematik Zusammenhänge zwischen wahrgenommener Partnerschaftsqualität, Persönlichkeitsmerkmalen und Copingstrategien bei Lebenspartnern von Neurodermitiskranken befasst.

Der DAAB unterstützt diese Arbeit und möchte Sie um Mithilfe bitten: falls Sie selbst Partner eines Neurodermitiskranken sind oder andere kennen, beteiligen Sie sich an der Umfrage.

Es handelt sich dabei um persönliche Fragen und subjektive Selbsteinschätzungen, es gibt daher keine richtigen oder falschen Antworten. Ihre Angaben werden absolut vertraulich und anonym verarbeitet und dienen ausschließlich wissenschaftlichen Zwecken. Es erfolgen keinerlei Auswertungen auf individueller Ebene und es werden keine Rückschlüsse auf Ihre Person getroffen. Die Befragung kann jederzeit abgebrochen werden. Die Bearbeitungszeit beträgt ca. 15-20 Minuten.

Hochgebirgsklinik Davos: Fluchtort für Pollenallergiker

Menschen mit Pollenallergien können von einem Aufenthalt in pollenfreier Umgebung während der individuellen Pollensaison sehr gut profitieren. Die Hochgebirgsklinik Davos bietet Patienten mit allergischen Atemwegs- und Hauterkrankungen inzwischen nicht nur stationäre Klinikaufenthalte sondern auch die direkte Buchung von Gesundheitswochen an. Mit Hilfe der guten klimatischen Bedingungen kann so eine Stabilisierung der allergischen Erkrankungen erreicht werden. Dabei ist auch eine ambulante Behandlung durch die Fachärzte vor Ort möglich. Weitere Informationen finden Sie unter www.hochgebirgsklinik.ch.  Servicetelefon: 0180/1463644 (aus Deutschland zum Ortstarif) oder Rezeption: +41 (0) 81 417 4444.

Das AllergieMobil ist wieder unterwegs täglich von 10-16 Uhr

Am AllergieMobil stehen Beratungskräfte den Ratsuchenden zur Verfügung, die neben einer kostenlosen Lungenfunktionsmessung auch Ratgeber, Zeitschriften und weitere Informationen zu den Themen Allergien, Asthma/COPD, Neurodermitis und Urtikaria anbieten.

Mittwoch 23.4.2014 Standort:
Augustusplatz / Opernseite, 04109 Leipzig

Donnerstag 24.4.2014 Standorte:
Alter Markt, 41061 Mönchengladbach
Altmark – Apotheke, Wartenburger Chaussee 7, 39629 Bismark

Freitag 25.4.2014 Standort:
Rüschhausweg 2, 48161 Münster
Alter Markt, 39104 Magdeburg

Samstag 26.4.2014 Standort:
Marktplatz, Zerbster Straße, 06844 Dessau

Allergien zum Osterfest

Eine Ostertafel ohne Eier ist kaum denkbar. Doch Hühnerei-Allergikern bleibt diese Freude

Copyrhigt: S. Schnadt

oft verwehrt. In Deutschland leiden circa 4-8 Prozent der Kinder unter einer Lebensmittelallergie, wobei Hühnerei der häufigste Auslöser ist. Die Beschwerden können sich als Neurodermitis oder Nesselsucht, Asthma, oder Magen-Darmbeschwerden zeigen. Die schlimmste Form der allergischen Reaktion ist der anaphylaktische Schock. Gerade zu Ostern müssen Eltern genauer hinsehen.

Augen auf beim Eierkauf!

Eier werden vielfach eingesetzt. Verarbeitet in Kuchen, Plätzchen oder Keksen sind sie als Zutat nicht immer sofort zu erkennen. Auf verpackten Lebensmitteln müssen Eibestandteile zwar im Zutatenverzeichnis angegeben werden, doch es gibt Stolperfallen bei der Art der Kennzeichnung: Denn auch hinter den Angaben (Ov)-Albumin, Simpless, Lysozym E 1105 oder Ovoprotein versteckt sich der Allergieauslöser Ei!

Sicherer Eiersatz

Das Hühnerei ist gerade zu Ostern aus der Küche kaum wegzudenken. Nicht nur gekocht zum Frühstück, sondern auch als Bindemittel für Teig, Brot und Panaden, als Emulgator für Saucen und Cremes, als Lockerungsmittel für Süßspeisen und vieles andere mehr wird es eingesetzt. Doch für Allergiker gibt es Alternativen, die zum Einsatz in der Küche geeignet sind. So kann als Bindemittel für Kuchen und Plätzchen beispielsweise eine Mischung aus Pflanzenöl (1 EL), Wasser (2 EL) und Backpulver (½ TL) verwendet werden.

Informationen zum Eiersatz sowie eine Restaurantkarte Hühnerei gibt es kostenfrei beim DAAB unter info@daab.de.

Europäische Kampagne zum Thema Anaphylaxie

Nicht nur in Deutschland, sondern auch auf Europa-Ebene steht das Thema Lebensmittelallergien und Anaphylaxie in dieser Woche besonders im Fokus. Mit dem Motto “Die Süssesten Momente können lebensgefährlich sein wirbt der Deutsche Allergie- und ASthmabund zusammen mit der Europäischen Akademie für Allergologie und Kliniische Immunologie (EACCI) für mehr Bewusstsein im Hinblick auf schwere allergische Reaktionen.

Konkret setzt der DAAB sich mit seiner aktuellen Unterschriftenaktion “Vergiss mein Nicht” – 30 Mio Allergiker fordern ein Aktionsprogramm Allergien dafür ein, dass

  • jeder Patient mit Anaphylaxierisiko mit Notfallmedikamenten zur Soforthilfe ausgestattet wird.
  • anaphylaxiegefährdete Kinder in Kitas und Schulen nicht ausgegrenzt werden.

Mit einem Poster und Flyer können Sie die Aktion unterstützen.

Das Allergie-Desaster

Passend zur DAAB-Aktion “vergiss mein nicht” titelt die FAZ “das Allergie-Desaster”: (http://www.faz.net/aktuell/wissen/behandlung-verschlechtert-sich-das-allergie-desaster-12879762.html). Allergien werden quer durch die Gesellschaft so verharmlost, dass inzwischen immer mehr und immer schwerwiegendere Allergien die Folgen sind. „Finanziell schlägt sich die Allergie-Misere deutlich in der volkswirtschaftlichen Bilanz nieder… Ein Patient mit leichtem Asthma kostet das Gesundheitssystem 1670 Euro jährlich, mit schwerem Asthma kostet das Leiden rund 6000 Euro.“ Ohne Kehrtwende beim Thema Allergien nimmt also ein menschliches und ein volkswirtschaftliches Desaster seinen Lauf.
Die DAAB-Unterschriftenaktion “vergiss mein nicht” setzt hier einen Kontrapunkt, um Allergien eine Stimme zu verleihen. Unterstützen unter: www.daab.de/aktionsprogramm

Achtung: geänderte Kennzeichnung auf Produkten von Alpro

Bisher enthielten Verpackungen von Alpro Sojaprodukten immer den Zusatz “In einer nussfreien Umgebung hergestellt”. Dies hat sich mittlerweile geändert. Es werden potentielle Spuren von Haselnüssen und Mandeln deklariert.
Die Begründung: Alpro stellt bislang Haselnuss- und Mandeldrinks in separaten Produktionsanlagen her, wird aber Ende 2014 die Herstellung der Produkte mit Haselnüssen und Mandeln in die Alpro Produktionsanlage nach Wevelgem/Belgien verlegen.
Aus diesem Grund hat Alpro beschlossen, die Soja- (Sojadrinks, -Desserts, -Joghurtalternativen und –Kochcrème) und Reisprodukte mit dem Zusatz „Kann Spuren von Haselnüssen und Mandeln enthalten“ zu versehen – obwohl die Produktionsumstellung erst Ende des Jahres 2014 beginnen wird.
Rückfragen bei Alpro unter 0800-58 58 567