Neuer Adrenalin-Pen auf dem Markt

Neben den bisherigen Adrenalin-Autoinjektoren Jext® und Fastjekt® gibt es seit dem 15.7.2014 einen dritten Pen als Soforthilfemedikament bei Anaphylaxierisiko auf dem deutschen Markt: den Emerade®, vertrieben von Dr. Gerhard Mann, Berlin (Tochterunternehmen von Bausch+Lomb und Lomb).

Dieser steht nicht nur in den bisher erhätlichen Dosierungen von150 μg (ab 15kg) und 300 μg (ab 30kg) zur Verfügung, sondern wird ab einem Körpergewicht von ca. 60kg auch 500 μg angeboten.

Der Emerade ist in den Dosen von 300 μg und 500 μg mit einer längeren Nadel (25-mm)  ausgestattet, so dass sichergestellt wird, dass bei mehr Patienten eine intramuskuläre Injektion erzielt wird.

Die Haltbarkeit des Emerade® ab Werk beträgt 30 Monate.

In der Anwendung unterscheidet sich der Emerade® von den anderen Adrenalin-Autoinjektoren. Die Handhabung sollte mittels Trainingspen eingeübt werden. Bitte denken Sie daran den Anaphylaxie-Pass und Anaphylaxie-Notfallplan entsprechend zu ändern, sollten Sie den Emerade von Ihrem behandelnden Arzt erhalten.

Mehr Informationen erhalten Sie unter www.emerade.com

Produktrückruf

18.07.2014

Die Firma Riedenburger Brauhaus ruft das glutenfreie Bier zurück.

RIEDENBURGER Glutenfrei, 0,33 l

Charge MHD 08.02.2015

Grund des Rückrufes:

Es wurde ein zu hoher Wert für Gluten gemessen. Durch den erhöhten Wert ist das Produkt für Menschen die an Glutenunverträglichkeit, Zöliakie oder einer Allergie auf Getreide (Weizen, Roggen, Dinkel, Gerste, Hafer) leiden, nicht zum Verzehr geeignet, obwohl auf dem Produkt „glutenfrei“ steht. Die Glutenquelle ist laut Firma nicht bekannt, deshalb sollten auch Allergiker auf das Produkt verzichten.

Sollten Sie das Produkt gekauft haben, geben Sie es bitte wieder an der Verkaufsstelle zurück. Der Verkaufspreis wird Ihnen erstattet.

Die Firma bittet für die Unannehmlichkeiten um Entschuldigung.

Infos unter www.riedenburger.de

Welt Urtikaria-Tag 1.10.2014

Ein Tag für die Urtikaria …

Am 1. Oktober ist der erste internationale Urtikaria-Tag, der urticariaday2014. Initiiert vom unrticaria network (UNEV) und vom Deutschen Allergie- und Asthmabund (DAAB) wollen wir an diesem Tag Aufmerksamkeit erregen, bei Patienten mit Urtikaria, bei der Presse, bei Ärzten und bei Politikern. Wir wollen erreichen, dass die Urtikaria mehr Beachtung erfährt, dass mehr Ärzte besser über die Erkrankung informiert sind und dass so letztendlich die Patienten besser diagnostiziert und behandelt werden. Und wir wollen, dass alle Patienten mit Urtikaria wissen, dass sie nicht allein sind!

Nutzen auch Sie die Chance und machen mit: Erzählen Sie es weiter, twittern und liken Sie, helfen Sie mit, den urticariaday2014 bekannt zu machen, bei Freunden, in der Familie und bei anderen Betroffenen. Posten Sie ein Bild von sich und geben dem urticariaday2014 ein Gesicht. Setzen Sie einen drauf! Machen Sie Ihr eigenes Event! Laden Sie andere Urtikariapatienten zur Garagenparty ein! Begeistern Sie die Ärzte in Ihrer Klinik vom urticariaday2014, vielleicht machen Sie eine eigene Fortbildungsveranstaltung für Betroffene, Ernährungsfachkräfte oder die Ärzte der Umgebung. Alle Ihre Events können Sie auf der Seite des urticariaday2014 posten.

und so geht es:

Sie möchten eine Veranstaltung vor Ort organisieren? Dann können Sie diese hochladen und publikmachen.

Unter dem Slogen „be you and give urticaria an face“ können Sie als Interessierter oder Betroffener direkt auf der Seite Ihren Kommentar mit Bild posten.

Machen Sie mit und geben dem urticariaday2014 ein Gesicht!!

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Neue AllergieMobil Termine

… und weiter geht es:

Montag 07.07.2014 von 10-16 Uhr: August-Fischer-Platz in 87435 Kempten

Dienstag  08.07. 2014 von 10-16 Uhr: Kemptener Tor in 87600 Kaufbeuren

Mittwoch 09.07. 2014 von 10 – 17 Uhr: Panda-Apotheke, Friedrichshafener Str. 7 – 11 in 81243 München

Donnerstag  10.07.2014 von 10 – 17 Uhr: Pelkoven – Apotheke, Bunzlauer Str. 15 in   80992 München

Freitag  11.07.2014 von 10 – 17 Uhr und Samstag  12.07. 201 von 10 – 17 Uhr: Münchner Freiheit  8 in 80802 München

Montag  14.07. 2014 von 10-16 Uhr: Maximiliansplatz in 96047 Bamberg

Dienstag  15.07. 2014 von 10-16 Uhr: La Spezia – Platz in 95444 Bayreuth

Mittwoch 16.07. 2014 von 10-16 Uhr: Klostergarten in 94032 Passau

Donnerstag  17.07.2014 von 10-16 Uhr: Altstadt (Höhe Haus – Nr. 82) in 84028 Landshut

Freitag 18.07.2014 von 10 – 17 Uhr: Martin-Luther-Platz in 86150 Augsburg

Samstag 19.07. 2014 von 10 – 17 Uhr: Königsplatz in 86150 Augsburg

Montag 21.07. 2014 von 10-16 Uhr: Marktplatz in 76887 Bad Bergzabern   

Dienstag  22.07. 2014 von 10-16 Uhr: Stummplatz 1 in 66538 Neunkirchen

Donnerstag 24.07. 2014 von 10-16 Uhr: Marktplatz in 66693 Mettlach

Freitag 25.07.2014 von 10 – 16 Uhr: Friedrichsplatz vor der Sparkasse in 76646 Bruchsal

Montag 28.07. 2014  von 10 – 16 h: Rathausvorplatz in 35390 Gießen

Dienstag 29.07.2014 von 10 – 16 Uhr: Bahnhofsvorplatz 36037 Fulda

Mittwoch 30.07.2014 von 10 – 16 Uhr: Lingplatz in 36251 Bad Hersfeld

Donnerstag  31.07.2014 von 10 – 16 Uhr: Jacobikirchplatz in 37073 Göttingen 

Rapssamenprotein als neue Lebensmittelzutat zugelassen

Gemäß der Verordnung (EG) Nr. 258/97 des Europäischen Parlaments und des Rates darf Rapssamenprotein als neuartiges Lebensmittel in der EU in Lebensmitteln als Zutat eingesetzt werden. Die Zutat muss mit dem Begriff “Rapssamenprotein” gekennzeichnet werden. Zudem müssen Produkte, die  in der Kennzeichnung Rapssamenprotein enthalten, den zusätzlichen Hinweis tragen, dass diese Produkte bei Verbrauchern mit einer Allergie gegen Senf (und daraus gewonnene Erzeugnisse) allergische Reaktionen auslösen können. Dieser Hinweis ist gegebenenfalls in unmittelbarer Nähe der Zutatenliste zu platzieren.

Der Hinweis wird aufgrund einer Empfehlung der Europäischen Lebensmittelsicherheitsbehörde (EFSA) aufgebracht, die nicht ausschließen konnte, dass Senfallergiker möglicherweise Kreuzreaktionen auf Rapssamenprotein zeigen. Auch wenn es zu begrüßen ist, dass die EFSA den Schutz der Allergiker bei der Einschätzung neuartiger Lebensmittel berücksichtig, gibt es dennoch Kritik von Seiten des DAAB:

Zum einen ist nicht sicher, ob ähnliche Proteinstrukturen ausreichen, um eine klinisch relevante Kreuzreaktion zu begründen.  Zum anderen ist nicht sicher ob diese Zutat für Senfallergiker wirklich ein Risiko darstellt. Dies kann aktuell nicht bewertet werden. Zudem ist ebenfalls kritisch zu sehen, dass ein möglicherweise relevanter Allergieauslöser als Warnhinweis aufgrund einer potenziellen Kreuzreaktion vorgeschrieben wird. Sollte es sich bei Rapssamenprotein um ein relevantes Allergen handeln, so müsste nach Einschätzung des DAAB eher dahingehend überlegt werden es in die Liste der deklarationspflichtigen Allergieauslöser aufzunehmen.

Asthma-Studie: Teilnehmer gesucht

Es ist wenig darüber bekannt, was Patienten mit Asthma im Rahmen ihrer Therapie wichtig ist. Die Berücksichtigung der Behandlungsziele von Asthmapatienten könnte jedoch deren Versorgung verbessern.

Bislang gibt es keine Fragebögen, die die Behandlungsziele aus Sicht von Asthmapatienten erfassen. Die Entwicklung solch eines Fragebogens ist das Ziel eines Projektes am Universitätsklinikum Düsseldorf. Die Wissenschaftler haben in einer Vorstudie einen vorläufigen Fragebogen mit der engagierten Unterstützung vieler Asthma-Patienten entwickelt. Dieser Entwurf soll nun noch weiterentwickelt werden.

Das Projekt-Team sucht daher Asthma-Patienten im Raum Düsseldorf, Mönchengladbach, Viersen, Heinsberg, die bereit sind den Fragebogen auszufüllen und somit zu helfen, die Behandlung vieler Menschen, die mit Asthma leben, nachhaltig zu verbessern. Im Anschluss wird eine Tonbandaufzeichnung gestartet und eine Projektmitarbeiterin bespricht mit den Teilnehmern ihre Eindrücke des Fragebogens. Hier ist die persönliche Meinung wichtig – es gibt keine richtigen oder falschen Antworten. Das Treffen dauert insgesamt circa 45 Minuten. Ort und Zeitpunkt des Treffens können nach Ihren Wünschen vereinbart werden, z.B. bei Ihnen zu Hause oder am Universitätsklinikum Düsseldorf. Am Ort des Interviews sowie auf dem Weg zum und vom Interviewort sind Sie gegen Unfälle versichert.

Es wird eine Aufwandspauschale von 10 € für Ihre Teilnahme erstattet. Bitte melden Sie sich bei Interesse beim DAAB: info@daab.de

Nicht ohne meine Katze? Studie für Katzenallergiker

In den Medien wurde bereits häufiger über eine Impfung berichtet, die bei Katzen-Allergien helfen soll. Es handelt sich dabei um eine neue Variante einer Hyposensibilisierung, die in der Forschungsphase steckt. Bei dieser Form der Immuntherapie sollen bereits vier Injektionen über einen Zeitraum von drei Monaten genügen. Laut den Ergebnissen aus der bisherigen Forschungsarbeit konnten die Symptome bei 202 Testpersonen um die Hälfte verringert werden. Eine internationale Studie mit über 1.000 Patienten soll weitere Ergebnisse bringen. An der Studie teilnehmen können Menschen, die zwischen 12 und 65 Jahren alt sind, eine Katze haben, seit mindestens zwei Jahren unter Katzenallergiesymptomen leiden und keine ganzjährige inhalative Allergien (z.B. auf Hausstaubmilbe) haben. Studienzentren sind in Münster, Köln, Berlin, Wesel, Bramsche, Heidelberg, Mönchengladbach, München, Wiesbaden, Wuppertal und Bonn. Infos zur Katzenallergie erhalten Sie auch unter info@daab.de

Robert-Koch-Institut veröffentlicht neue Daten zur Kinder- und Jugendgesundheit

In Bezug auf atopische Erkrankungen:

„Allergien zählen zu den häufigsten Erkrankungen bei Kindern und Jugendlichen. 9,1 Prozent der Kinder und Jugendlichen in Deutschland leiden aktuell an einem Heuschnupfen, 6 Prozent sind von Neurodermitis betroffen, 4,1 Prozent haben Asthma bronchiale und 2,2 Prozent ein allergisches Kontaktekzem (12-Monats-Prävalenzen). Seit der KiGGS-Basiserhebung (2003 bis 2006) ist die Häufigkeit von Asthma bronchiale und Heuschnupfen leicht gestiegen, besonders bei Kindern bis sechs Jahre und hier vor allem bei Mädchen. Für Neurodermitis ist dagegen ein leicht rückläufiger Trend zu beobachten.“

Weitere spannende Ergebnisse finden Sie auf der Seite des Robert-Koch-Institutes.

 

Turkish Airlines nimmt Rücksicht auf Allergiker!

Ein Mitglied des DAAB berichtet uns:

…”Ich reagiere allergisch auf Haselnüsse und habe sehr positive Erfahrungen mit Turkish Airlines gemacht. Beid er Buchung im Reisebüro habe ich meine Allergie schon angegeben und zur Sicherheit selbst mit der Zentrale von Turkish Airlines in Frankfurt gesprochen. Ich musste nur die Flugnummer angeben und konnte aus einer Auswahliste ein speziell für mich zubereitetes Menu wählen. Es gibt daneben auch weitere Möglichkeiten, beispielsweise kann laktose- oder glutenfrei oder vegetarisch angekreuzt werden. Beim Flug selber hat der Pilot zu Beginn des Flugs eine Durchsage gemacht und darum gebeten, auf den Verzehr von Produkten mit Haselnüssen während des Fluges zu verzichten”.

DAAB – Prädikat: empfehlenswert

Befragung für Kontaktallergiker

Liebe Verbraucherinnen und Verbraucher,

mit dieser Befragung möchten wir Ihnen die Möglichkeit der aktiven Teilnahme an unserer Verbraucherschutzpolitik geben. Fast täglich erreichen den Deutschen Allergie- und Asthmabund Anfragen zu Kontaktallergien bzw. wie man “seine Auslöser” in kosmetischen Produkten meiden kann. Uns geht es daher um die Fragen, wie verständlich die Inhaltsstoffangaben sind bzw. wie Sie als Verbraucher bestimmte Werbeaussagen einschätzen und interpretieren. Wir möchten mit der Auswertung aktiv auf Hersteller zugehen und die Verbraucheranliegen vertreten. Auch dem Verbraucherschutzministerium gegenüber können wir mit dieser Befragung dokumentieren, wo dem allergischen Verbraucher “der Schuh drückt” und Änderungen notwendig sind.

Bitte nehmen Sie sich fünf Minuten Zeit und beantworten die Fragen.

Vielen herzlichen Dank für Ihre Mithilfe.

Ihr Deutscher Allergie- und Asthmabund e.V.

Der Link: https://de.surveymonkey.com/s/kosmetikbefragung