Neues Webinar des DAAB zu Anaphylaxie – Allergischer Notfall

Allergien nehmen zu, insbesondere im Kindesalter. Häufigste Auslöser allergischer Reaktionen in dieser Altersgruppe sind Nahrungsmittelallergien. Auslöser wie Kuhmilch, Hühnerei, Erdnüsse, Fisch, Weizen oder Haselnüsse gehören nicht nur zu den häufigsten Verursachern, sondern können ebenso wie Insektengifte schwere allergische Reaktionen (Anaphylaxie) hervorrufen. Eine anaphylaktische Reaktion ist als Notfall einzustufen. Sie erfordert schnelles Handeln, durch welches im Ernstfall lebensbedrohliche Situationen abgewendet werden können.
Der Deutsche Allergie- und Asthmabund (DAAB) bietet deshalb Webinare für verschiedene Zielgruppen (Eltern betroffener Kinder, Lehrer und Erzieher  und selbst betroffene Erwachsene und Angehörige) über das Internet an, in  welchen zu unterschiedlichen Aspekten bei Anaphylaxie aufgeklärt wird.

„Anaphylaxie – im Notfall sicher handeln“
Notfallmanagement bei schweren allergischen Reaktionen

Wann:            Samstag, 30. Mai 2015, 10 – 11 Uhr
Referentin:    Britta Stöcker, Kinderärztin Bonn mit Schwerpunkt allergische Erkrankungen
* Wie erkenne ich eine schwere allergische Reaktion?
* Welche Medikamente gibt es zur Soforthilfe bei Anaphylaxie?
* Welche Maßnahmen werden im Notfall durchgeführt?
* Wie sieht die rechtliche Situation diesbezüglich aus?

Die Teilnahme am Webinar ist kostenfrei.
Voraussetzung zur Teilnahme: Computer oder Laptop mit Internetzugang zur Bildübertragung (Vortragsfolien), Tonübertragung des Vortrags über a) im Computer/ Laptop integriertes Mikrofon + Lautsprecher oder b) externe, an den Computer anschlussfähige Kopfhörer (Headset) oder c) Telefon.

Zugangsdaten:
Línk  https://global.gotomeeting.com/join/413162037
Meeting ID: 413-162-037
(Ist kein Lautsprecher am Computer vorhanden, kann der Ton auch über telefonische Einwahl gehört werden. Telefonische Einwahl (0) 692 5736 7211 – Kosten zum jeweiligen Festnetztarif)
Weitere Infos zur Einwahl erhältlich über den Deutschen Allergie- und Asthmabund unter info@daab.de

ACHTUNG Zutatenverzeichnis

Anbei ein Beispiel das deutlich zeigt, dass Allergiker immer das aktuelle Zutatenverzeichnis lesen sollten. In einem Supermarkt direkt hintereinander am Ständer hängen zwei Päckchen “Katjes Grün-Ohr Bärchen”.

Beide mit dem gleichen Haltbarkeitsdatum, aber die Chargen-Nummer verrät, dass ein Unterschied besteht. Und das Kleingedruckte gibt dann Aufschluss:

Bei der ersten Tüte ist KEIN Magermilchpulver als Zutat enthalten, aber ein Spurenhinweis

“Kann Spuren von Milch enthalten”

und bei der zweiten Tüte ist Magermilchpulver als Zutat enthalten.

Wie kann so etwas möglich sein?

Der DAAB hakt nach und wird berichten was passiert ist.

Vielen Dank an Herr B. aus Lübeck für das Beispiel

Stimm für den DAAB ab!

Der DAAB hat die Chance auf 1.000 Euro für die Unterstützung eines Projektes. Denn die ING-DiBa spendet je 1.000 Euro an die beliebtesten 1.000 Vereine. Entscheidend ist, wer die meisten Stimmen erhält! Also gleich abstimmen: www.ing-diba.de/abstimmen

Jeder darf 3 Stimmen vergeben und jede Stimme zählt!

PS: Diese Spende soll helfen, ein Schulungsangebot für Kinder mit Nahrungsmittel-Allergien zu realisieren.

 

Marktcheck „Weizenalternativen“: Heute Reismehl-Brot

Wer Reis mag, wird an diesem Brot seine Freude haben.
Zum ersten Mal in unserem Marktcheck haben wir uns an einem Brot versucht, das nur aus einem Mehl und nicht aus einer Mehlkombination besteht.
Für eine Kastenform von 26 cm Länge benötigt man:

350 g Reismehl
25 g Kartoffelstärke
1 TL Salz
1 Päckchen Backpulver
350 ml Mineralwasser
35 ml Öl
Zusätzlich: 3 EL Haferflocken, 3 EL Sonnenblumenkerne

Alle Zutaten vermischen und gut verkneten. Den Teig in die Kastenform füllen und in den vorgeheizten Ofen (200°C Umluft) stellen.
Darin backt der Teig für 15 Minuten, danach den Ofen auf 160°C herunterschalten und weitere 50 Minuten backen.
Schon ist das Brot fertig!

Bewertung:
Das Brot ist sehr hell, die Kruste ist fest und zerkrümelt beim Schneiden. Das Innere des Brotes ist feucht und etwas klebrig.
Das Brot schmeckt intensiv nach Reis – das muss man mögen!
Punktabzug gibt es für die krümelige Konsistenz, die das Schneiden des Brotes erschwert.
Wir testen weiter :)

Neues aus der Asthma Forschung

Momentan wird ein neuer Wirkstoff zur Behandlung bei allergischem Asthma erprobt. Er gehört zu einer neuen Wirkstoffklasse, den sogenannten DNAzymen. Dabei handelt es sich um künstliche DNA-Moleküle, die enzymatisch aktiv sind. Der Wirkstoff SB010 hemmt ein Protein, das für typische Asthma-Beschwerden verantwortlich ist und eine Entzündungsreaktion auslöst. Inzwischen wurde seine Wirksamkeit an sieben deutschen Zentren in einer Phase-II-Studie am Menschen erforscht. Das Präparat soll sicher und gut verträglich sein. Eine 28-tägige Behandlung mit SB010-Inhalationen führte dabei zu einer signifikanten Verbesserung der Lungenfunktion, asthmatische Beschwerden schwächten sich bis zu 34 Prozent ab. Die Forscher befürworten zu SB010 weitere klinische Untersuchungen mit größeren Patientengruppen.

Kreuzallergiker gesucht

Der WDR sucht aktuell Mensche mit einer Kreuzallergie, die für einen  TV  – Beitrag zur Verfügung stehen.  Für die Sendung  WDR „Servicezeit –  Gesundheit“ ist ein Magazinstück mit dem Schwerpunkt Kreuzallergien geplant. Um die verschiedenen Schwierigkeiten, die im Alltag von Betroffenen auftreten können zu thematisieren, würde der WDR gerne Kontakt mit einem Allergiker aufnehmen, der ebenfalls an einer Kreuzallergie erkrankt sind.

Folgende Fragen sollen beantwortet werden:

Was ist schwierig im Umgang/Alltag  mit Kreuzallergien?

Was für unterschiedliche Krankheitsverläufe gibt es?

Mit welchen Behandlungsmethoden wurden positive Erfahrungen gemacht?

Hier ein paar Informationen zu unserer Produktionsfirma:

Die Sagamedia GmbH  produziert  Reportagen, Dokumentationen und non-fiktionale Serien für öffentlich – rechtliche Sendeanstalten,  ebenso wie für private Sender.

Dazu gehören beispielsweise: “Verdacht Kindesmissbrauch” auf ARTE oder „Ich will ein Baby ohne Mann” für die  Doku – Reihe 37 Grad auf dem ZDF, “Stratmann wandert” für den WDR oder  “Unsere erste gemeinsame Wohnung”  für RTL. Auf unserer Homepage www.sagamedia.de  erhalten Sie einen guten Überblick über unsere Arbeiten.

Gerne können Sie direkt mit der Redakteurin Kontakt aufnehmen.

Tatjana Mischke, Redakteurin –  Tatjana.Mischke@sagamedia.de

sagamedia GmbH

 

 

Pollenallergiker können aufatmen

Aktuell können Pollenallergiker in vielen Regionen aufatmen. Der Birkenpollenflug scheint vorbei und nur vereinzelt fliegen Gräserpollen. In NRW, Westfalen, Berlin, Brandenburg, Thüringen, Hessen meldet der Pollenmelder des DAAB nur eine leichte bis mäßige Belastung. Im Saarland, Rhein-Main-Gebiet und Baden Würtemmberg sind schon vereinzelt Roggenpollen gemeldet wurden.

Fotolia #32468747- Alexandr Vedmed

Nutzen Sie die Zeit und befreien Sie Ihre Räume von den lästigen Quälgeistern. Hausputz in der pollenfreien Zeit ist die Devise! Gut durchlüften und bitte mit Mundschutz oder als Auftrag für den nicht allergischen Partner oder das Familienmitglied.

Rückruf: Haselnuss- und Sojaallergiker aufgepasst

Iglo Österreich ruft Mehlspeistraum Powidltascherl zurück.

Die Firma Iglo Österreich ruft öffentlich das Produkts „Iglo Mehlspeistraum Powidltascherl in der 410g Packung“ aufgrund möglicher Vermischung mit dem Produkt „Iglo Nougattascherl“, welches Haselnüsse und Soja enthält.

Menschen mit Haselnuss- und/oder Soja-Allergie sollten das Produkt keinesfalls verzehren. Zum Schutz der Verbraucher hat Iglo sofort reagiert und das betroffene Produkt umgehend aus dem Verkauf genommen.

Folgendes Produkt ist betroffen:

Produkt: Iglo Mehlspeistraum Powidltascherl 410g
EAN Code: 8722700114253
Chargen Nummer: L5047B0B44
Mindesthaltbarkeitsdatum: 05.2016

Alle anderen Produkte der Marke Iglo sowie das Produkt „Iglo Mehlspeistraum Powidltascherl 410g“ mit anderen Codierungen als oben angeführt sind davon nicht betroffen und uneingeschränkt für alle Konsumenten zum Verzehr geeignet.

Die kostenlose Rückrufnummer 0800 206 490
steht von 10.00 bis 22.00 Uhr auch am Wochenende zur Verfügung.

Iglo bietet selbstverständlich die Möglichkeit an, das Produkt umzutauschen oder den Kaufpreis zurückzubekommen.

Gräserpollen nahen

Aktuell ist in allen Bundesländern mit dem Pollenflug der Gräser zu rechnen.
Zwischen den einzelnen Gräserarten bestehen ähnliche allergene Strukturen, so dass  Gräserpollenallergiker vom späten Frühjahr bis zum Herbst unter ihrer Allergie leiden können.
Die Pollen von Gräsern verursachen häufig starke allergische Reaktionen. Gräserpollen sind in Europa die häufigste Ursache eines allergischen Schnupfens.
Die Patienten leiden unter Fließschnupfen, Niesanfällen, juckenden und tränenden Augen oder einer verstopften Nase und einer entzündeten Nasenschleimhaut. Bei leichten Heuschnupfen-Beschwerden können antiallergische Medikamente (Antihistaminka) zur kurzfristigen Linderung der Beschwerden verwendet werden
Wo vor zwei Wochen noch nicht viel zu sehen war, blühen nun Gräser, wie etwa der Wiesenfuchsschwanz. Er kommt besonders im Mai/Juni zur Blüte und wird häufig auf nährstoffreichen Wiesen aber auch an Weg- und Straßenrändern angetroffen. Er kann mit dem Wiesenlieschgras verwechselt werden. Dieses kommt aber etwas später zur Blüte, eher ab Ende Mai-Juli. Des weiteren blüht in Kürze das Knäuelgras, seine Hauptblütezeit liegt zwischen Mai und Juli.
Pollenbeschwerden melden unter: www.pollentrend.de

Sport mit Asthma? Aber ja!

Gerade für Asthma-Patienten hilft Bewegung. Insbesondere für Kinder ist dies wichtig, damit sie nicht im sozialen Miteinander ausgeschlossen werden und Selbstsicherheit im Umgang mit ihrer Erkrankung erfahren. Zu den Sportarten, die bei Asthma besonders gut geeignet sind, zählen Ausdauersportarten wie Radfahren, Nordic-Walking, Wandern oder auch Schwimmen. Nicht so gut geeignet sind Sportarten mit kurzen heftigen Belastungsphasen wie etwa beim Squash. Durch regelmäßigen Sport erreichen Asthmatiker eine bessere Atemtechnik, die Atmung vertieft sich, die Atemarbeit wird vermindert. Trainierte Asthma-Patienten können genau so leistungsfähig werden wie trainierte gesunde Gleichaltrige.

Grundsätzlich sollte immer ein langsamer Beginn mit einer Aufwärmphase und zum Ende der sportlichen Tätigkeit immer ein langsames Aufhören erfolgen. Das Asthma sollte gut kontrolliert sein, es sollten also keine häufigen Verschlechterungen auftreten. Neben einer antientzündlichen medikamentösen Dauertherapie kann zusätzlich vor dem Sport eine Inhalation Bronchien erweiternder Medikamente nötig sein, damit Ausprägungen eines Belastungsasthmas vermieden werden können. An die Mitnahme des Notfallsprays sollte daher auch immer gedacht werden. Auch das Belastungsasthma ist kein Widerspruch zum Sport, denn je weniger man im Training ist, desto schneller kann es bei Belastung zu Atemproblemen kommen. Es ist sehr hilfreich, verschiedene Möglichkeiten der Atmung sowie atmungserleichternde Körperhaltungen für den Notfall zu kennen. Weitere Infos sowie das “Bewegungsbuch Asthma” erhalten Sie unter: info@daab.de