Webinar zum Thema Urtikaria anlässlich des Welt-Urtikaria Tages in Kooperation Deutscher Allergie- und Asthmabund (DAAB) und urtikaria network (UNEV)

Thema: Urtikaria unter Kontrolle – Ursachen und Behandlung

 Wann:            Mittwoch, 30. September 2015, 12 – 13 Uhr

Referent:        Prof. Markus Magerl, Allergie-Centrum-Charité – Berlin

Die Teilnahme am Webinaren ist kostenfrei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Es können im Anschluss Fragen gestellt werden.

Voraussetzung zur Teilnahme: Computer oder Laptop mit Internetzugang zur Bildübertragung (Vortragsfolien), Tonübertragung des Vortrags über integrierte Lautsprecher oder Einwahl per Telefon.

Zugangsdaten: https://global.gotomeeting.com/join/811927621

Zugangscode: 811-927-621

(Ist kein Lautsprecher am Computer vorhanden, kann der Ton auch über telefonische Einwahl gehört werden.

Deutschland +49 (0) 692 5736 7301

Weitere Info zur Einwahl erhältlich über den Deutschen Allergie- und Asthmabund unter info@daab.de.

Impfen und Allergien

Eine gemeinsame Pressemitteilung von Robert Koch-Institut, Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung und Paul-Ehrlich-Institut informiert über Wissens- und Impflücken vor der Influenzasaison 2015/2016. Der beste Zeitpunkt für die Grippeimpfung ist im Herbst. Sie wird besonders für Personen ab 60 Jahren, Schwangeren sowie Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen mit chronischen Erkrankungen empfohlen. Die Weltgesundheitsorganisation fordert für  Risikogruppen eine Impfquote von mindestens 75 %. In einer neuen Studie des Robert Koch-Institutes zeigte sich aber ein ganz anderes Bild. „Die Influenza-Impfquote lag bei Personen über 60 Jahren in 2012/13 bei 50 % und in 2013/14 bei 49 %; bei chronisch Kranken im Alter von 18-59 Jahren waren lediglich 24 % bzw. 23 % geimpft.“  Bei den Angaben zu den Gründen für einen Impfverzicht wurde am häufigsten ein Misstrauen in die Impfung und die Annahme genannt, die Erkrankung sei nicht gefährlich. Viele Informationen rund um die Grippeimpfung findet man unter www.impfen-info.de/grippe.

Impfen trotz Hühnerei-Allergie

Vorsicht ist geboten bei Menschen mit Sofort-Typ Reaktionen auf Hühnerei, speziell bei Impfungen gegen Influenza, Masern, Mumps und Röteln, da die Impfstoffe Eibestandteile enthalten. Wurde hingegen eine Sensibilisierung gegen Hühnereiweiß im Pricktest oder im Bluttest auf Antikörper (RAST) ohne klinische Symptomatik festgestellt, kann im Allgemeinen unter entsprechenden Vorsichtsmaßnahmen auch ein Hühnerei-Impfstoff angewendet werden. Hier nützt die Impfung mehr, als dass sie schadet.

Ergeben sich in der Anamnese fragliche allergische Reaktionen gegen das Ei, sollte der Patient 30 Minuten nach der Impfung zur Beobachtung in der Praxis behalten werden. Eine weitere wirksame Vorsichtsmaßnahme ist nach Daten aus US-Studien die fraktionierte Gabe des Impfstoffs, wobei zunächst etwa zehn Prozent der Dosis und nach 30 Minuten erst der Großteil des Impfstoffs injiziert werden. Für Personen mit schweren allergischen Reaktionen auf Hühnereiweiß wird die Verwendung eines hühnereiweißfreien Grippeimpfstoffes empfohlen. Auch in dieser Impfsaison ist Optaflu der einzige Grippeimpfstoff, der auf Zellkulturbasis hergestellt wird.

Ein wichtiger Hinweis aus der Pressemitteilung: „Unabhängig vom Impfstatus sollte beim Auftreten von akuten Atemwegssymptomen während einer Grippewelle auch eine Influenzaerkrankung in Betracht gezogen werden. Insbesondere Menschen mit einem höheren Risiko für einen schweren Krankheits­verlauf sollten frühzeitig ihren Hausarzt zu Rate ziehen, damit auch die Gabe antiviraler Arzneimittel erwogen werden kann. Gerade ältere Personen bekommen häufig kein Fieber und nehmen zu spät ärztliche Hilfe in Anspruch.“

Um das Ansteckungsrisiko zu verringern ist Hygiene sehr wichtig. Fünf Grundregeln können hier viel bewirken:

  • Regelmäßiges und gründliches Händewaschen mit Seife
  • Husten und Niesen in die Ellenbeuge oder ein Taschentuch
  • Abstand halten zu erkrankten Personen
  • Regelmäßiges Lüften von Räumen
  • Im Krankheitsfall zu Hause bleiben und sich auskurieren

Mehr zum Thema Hygiene unter: www.infektionsschutz.de

Webinare zum Thema Urtikaria anlässlich des Welt-Urtikaria Tages

Urtikaria unter Kontrolle – Ursachen und Behandlung

Wann:            Mittwoch, 30. September 2015, 12 – 13 Uhr (im Anschluss                                               können Fragen gestellt werden)

Referent:        Prof. Markus Magerl, Allergie-Centrum-Charité – Berlin

Die Teilnahme am Webinaren ist kostenfrei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Voraussetzung zur Teilnahme: Computer oder Laptop mit Internetzugang zur Bildübertragung (Vortragsfolien), Tonübertragung des Vortrags über integrierte Lautsprecher oder Einwahl per Telefon.

Zugangsdaten:https://global.gotomeeting.com/join/811927621

Zugangscode: 811-927-621

(Ist kein Lautsprecher am Computer vorhanden, kann der Ton auch über telefonische Einwahl gehört werden. Deutschland +49 (0) 692 5736 7301)

 

Urticaria under control – cause and treatment

When: Wendsday, 30th September 2015, 5pm–6pm (Mitteleuropäische Sommerzeit/Central European Summer Time (MESZ/CEST/CEDT)

Speaker: Dr. Frank Siebenhaar, Department of Dermatology and Allergology – Charité Berlin

The participation in webinars is free of charge. A registration is not necessary.

Precondition for participation: Computer or laptop with internet access for image transmission (presentation slides) and audio transmission of the presentation by using integrated loudspeakers or a dial-in telephone number.

Login details:

https://global.gotomeeting.com/join/439155373

Access code: 439-155-373

If there are no loudspeakers available, please use the following dial-in number:

Germany +49 692 5736 7210

Deutscher Allergie- und Asthmabund e.V. – DAAB (German Allergy and Asthma Association) and urticaria network (UNEV).

Kindergartenkind mit Erdnussallergie hat Anspruch auf Kostenübernahme für persönliche Assistenz

Das Landessozialgericht Niedersachsen-Bremen hat im Rahmen eines Eilverfahrens entschieden, dass ein Sozialhilfeträger die Kosten für eine persönliche Assistenz zur Betreuung eines Kleinkindes mit hochgradiger Lebensmittelallergie (Erdnussallergie) während des Besuchs einer Kindertagesstätte vorläufig übernehmen muss.

Dem Urteil zugrunde liegt der Fall eines vierjährigen Kindes aus dem Raum Cuxhaven, das an einer hochgradigen Erdnussallergie mit einem hohen Risiko für anaphylaktische Reaktionen leidet.

Im bislang besuchten Kindergarten konnte nicht gewährleistet werden, dass das Kind keine Erdnüsse oder erdnusshaltigen Lebensmittel zu sich nimmt. Daher mussten bislang die eigentlich berufstätigen Eltern, die Großeltern sowie weiter Verwandte den kleinen Patienten zuhause betreuen.

Versuche seiner Eltern, die Kita in Zusammenarbeit mit den Erzieherinnen und Eltern der anderen Kinder „erdnussfrei“ zu gestalten, also das Risiko einer ungewollten Aufnahme von Allergenen zu minimieren, scheiterten.

Der zuständige Sozialhilfeträger lehnte den Ende 2014 bei ihm gestellten Antrag auf Übernahme der Kosten für eine persönliche Assistenz während des Kindergartenbesuchs ab. Das Landessozialgericht Niedersachsen-Bremen hat diese Entscheidung aufgehoben und den Sozialhilfeträger im einstweiligen Rechtsschutzverfahren vorläufig verpflichtet, die Kosten für eine persönliche Assistenz für den Besuch in der Kindertagesstätte in einem Wochenumfang von 20 Stunden zu übernehmen. Mit Rücksicht auf die Bedeutung des Besuchs einer Kindertagesstätte für die kindliche Entwicklung sei es dem Kind nicht zuzumuten, eine noch länger andauernde rechtliche Entscheidung abzuwarten. Eine schwere Nahrungsmittelallergie – insbesondere bei Kindern – sei regelmäßig als Behinderung im Sinne des §2SGB IX anzusehen.

Die persönliche Assistenz für den Besuch des Kindergartens erfülle die besondere Aufgabe der Eingliederungshilfe.

Sonnenblume als Allergieauslöser?

Speziell die Sonnenblumenkerne können als Kreuzreaktion bei Beifußpollenallergikern Beschwerden bereiten.

In den Sonnenblumensamen hat man inzwischen ein beifußähnliches Allergen entdeckt. Es wird als Hel a 4 (Art v1-like-Protein/Defensin)              bezeichnet und kann in seltenen Fällen zu Kreuzreaktionen bei Allergiepatienten führen, die auf das Hauptallergen des Beifuß (Art v 1) reagieren. Bei allergischen Reaktionen auf Beifuß sind aber auch Kreuzreaktionen auf die beifußblättrige Ambrosia und auch auf weitere Nahrungsmittel wie beispielsweise Sellerie, Kiwi, Melone, rohe Tomate und seltener Mango, Litschi, Pistazie und Cashewkerne.

10.09.2015 der Deutsche Allergie- und Asthmabund informiert

Entwarnung: Kein Gluten in Gemüse-Bratling unter dem Label Berief SOJA FIT!

Der Warnhinweis der Fa. Berief Feinkost GmbH vom 2. Sept.. 2015, wonach in dem Produkt Gemüse-Bratling Gluten in Grenzwert überschreitender Höhe (20 ppm/ 43 ppm) hätten enthalten sein können, wird aufgehoben!

Die betroffene Charge C 291 vom 15.7.2015 mit dem MHD 30.9.2015 ist unbedenklich und verkehrsfähig. Dies ergaben die Gegenproben. Es wurden 6 (sechs) weitere Proben von einem anderen, bekannten Hamburger Lebensmittel-Labor untersucht. Die Probenanalysen haben ergeben, dass kein Gluten oder nur weit unter dem Grenzwert nahe der Nachweisgrenze vorhanden waren. Die Produkte sind somit auch unter der Bezeichnung „gluten-frei“ verkehrsfähig. Eine Gefahr des Verzehrs von Gemüse-Bratlingen liegt also nicht vor!

Das zuständige Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamt wurde abermals informiert und hat bereits am 8.9.2015 den behördlichen Vorgang ohne Auflagen abgeschlossen.

Die Berief Feinkost GmbH dankt allen bei der Aufklärung beteiligten Personen und Institutionen, wenn auch zum Glück tatsächlich keine Gefahr vorgelegen hat.

 

Ist ein Arzt verpflichtet Untersuchungsbefunde z.B. Allergietests, in Kopie auszuhändigen?

Ärzte müssen dem Patienten grundsätzlich Einsicht in die ihn betreffenden Krankenunterlagen  gewähren und ihm eine Kopie aushändigen. Diese Regelung ist gesetzlich in §10 Dokumentationspflicht der Berufsordnung für Ärzte festgelegt. In manchen Fällen wird von den Ärzten ein kleiner Unkostenbeitrag für die Kopien erhoben. Eigene Notizen im Rahmen der Erfassung der Krankengeschichte muss der Arzt allerdings nicht aushändigen.

Flüssigwaschmittel für die Handwäsche geeignet?

Viele Verbraucher verwenden Flüssigwaschmittel auch als Handwaschmittel für empfindliche Textilien wie Seide oder Pullover, da sie sich schnell im Waschbecken auflösen lassen. Doch Flüssigwaschmittel ist für die Waschmaschine gedacht und nicht für den intensiveren Kontakt der Hände bei der Handwäsche, konzipiert. Bei nicht bestimmungsgemäßen Gebrauch als Handwaschmittel können die Inhaltsstoffe zu Hautreizungen mit Rötung und Juckreiz führen. Insbesondere Verbraucher mit sehr trockener Haut/geschädigter Hautbarriere oder Kontaktallergiker müssen hier besonders vorsichtig sein.
Die waschaktiven Substanzen in speziellen Waschmitteln für die Handwäsche sind viel sensitiver und führen daher deutlich seltener zu Hautreizungen.

Allergie Warnhinweis für Allergiker gegen glutenhaltiges Getreide und Zöliakiepatienten

02.09.2015          Der Deutsche Allergie- und Asthmabund informiert

Allergie Warnhinweis für Allergiker gegen glutenhaltiges Getreide und Zöliakiepatienten

Hinweis der Fa. Berief Feinkost GmbH: Produkt-Warnung für Gemüse-Bratlinge unter dem Label Berief SOJA FIT. Aufgrund einer einzelnen Probenanalyse ist nicht ausgeschlossen, dass die Charge C 291 vom 15.7.2015 mit dem MHD 30.9.2015 einen unbeabsichtigten Gehalt von Gluten in Grenzwert überschreitender Höhe (20 ppm/43 ppm) aufweist.

Berief Feinkost GmbH ist u.a. Hersteller von veganen Produkten in NRW. So auch von Gemüse-Bratlingen. Die Gemüse-Bratlinge wurden in ganz Deutschland in den Verkehr gebracht. Ein Rückruf aus dem Handel erfolgte nach Rücksprache mit der zuständigen amtlichen Lebensmittelkontrolle nicht, weil die Charge als bereits abverkauft gelten muss. Dennoch ist nicht ausgeschlossen, dass einzelne Verbraucher das Produkt noch besitzen und im Falle der entsprechenden Sensibilität auf Gluten Schaden erleiden könnten. Der Gluten-Eintrag in das Produkt ist noch völlig ungeklärt, weil die Zutaten (Gemüse) kein Allergen Gluten enthalten. Berief Feinkost lässt alle notwendigen weiteren Untersuchungen laufen, um den ersten Befund zu bestätigen und gegebenenfalls die Quelle zu orten. Der kontinuierlich der Qualitätskontrolle unterstehende Produktionsablauf von Berief Feinkost ist zusätzlich einer Sonderkontrolle unterworfen worden. Die Vorlieferanten sind ebenfalls unterrichtet worden. Bereif Feinkost wird bis zum Ende der Woche an die zuständige Behörde detailliert berichten.

Nicht allergische Personen können die Produkte unbesorgt verzehren.

Bereif Feinkost bedauert die Verunsicherung und bittet schon jetzt vielmals um Entschuldigung für den Fall, dass sich der Verdacht bestätigen sollte.

Verbraucher, die ein Produkt der o.g. Charge und eine Allergie gegen glutenhaltiges Getreide oder eine Zöliakie haben, wenden sich bitte an:

Email: berief@berief-feinkost.de

 

Möchten Sie regelmäßig über solche  „Allergie-Warnhinweise“ informiert werden. Dann schicken Sie un eine kurze Email an warnhinweis@daab.de.