Rückruf: Nicht gekennzeichnetes Soja und Sesam in „Schnell und gut“ Backmischung für dunkles Kornbrot

Die Vorarlberger Mühlen und Mischfutterwerke GmbH ruft das Produkt „Schnell und gut“ Backmischung für dunkles Kornbrot zurück. Wie das Unternehmen mitteilt, ist das betroffene Produkt mit den Mindesthaltbarkeitsdaten zwischen 5.3.2016 und 26.10.2016 aufgrund fehlerhafter Deklaration für Soja- und Sesamallergiker nicht zum Verzehr geeignet.

Betroffener Artikel

Bezeichnung: „Schnell und gut“ Backmischung für dunkles Kornbrot. Erzeuger: Vorarlberger Mühlen und Mischfutterwerke GmbH in A-6800 Feldkirch Reichsstraße 139

Bei Rückfragen:  E-Mail: rhomberg@vorarlbergermehl.at; Tel.: 05522 – 72361

Mindesthaltbarkeitsdatum: 5.3.2016, 23.3.2016, 27.04.2016, 11.05.2016, 02.06.2016, 22.06.2016, 08.07.2016, 19.07.2016, 11.08.2016, 25.08.2016, 17.09.2016, 04.10.2016, 26.10.2016;

Für Menschen, die keine Soja- oder Sesamallergie haben, ist die Ware absolut in Ordnung und unbedenklich. Das Produkt ist für Sesam und Sojaallergiker nicht zum Verzehr geeignet und kann von den Konsumenten (in allen Filialen) zurückgegeben werden. Den Kaufpreis bekommen Kunden selbstverständlich auch ohne Kaufbeleg rückerstattet.

Quelle und Produktabbildung: Vorarlberger Mühlen und Mischfutterwerke GmbH

http://www.vorarlbergermehl.at/de/news/rueckruf/

Diagnose “Medikamentenallergie” wird bei Kindern zu häufig gestellt!

Bei fast jeder zwanzigsten Vorstellung eines Kindes in deutschen Notfallambulanzen geben die Eltern im Aufnahmegespräch an, dass ihr Kind an einer Medikamentenallergie leidet. Ist dann eine medikamentöse Behandlung erforderlich, führt dies in manchen Fällen zu Schwierigkeiten. „Nicht selten müssen in solchen Fällen weniger gängige, potenziell nebenwirkungsträchtigere Alternativpräparate eingesetzt werden“, berichtet Dr. Lars Lange, Vorstandsmitglied der Gesellschaft für Pädiatrische Allergologie und Umweltmedizin (GPA). Eine Behandlung mit dem vermuteten Arzneimittelallergen wäre ohne vorherige Allergiediagnostik für die kleinen Patienten einfach zu unsicher, so Lange.

Nur 10 Prozent der Kinder reagieren allergisch auf Arzneimittel

Gleichzeitig weisen aktuelle Studien aus ganz Europa übereinstimmend darauf hin, dass nur ein kleiner Prozentsatz der Kinder, bei denen ein Verdacht auf eine Medikamentenallergie besteht, tatsächlich allergisch reagiert. Gut erforscht ist dies insbesondere im Falle der Penicilline und verwandter Antibiotika, die bei Infektionen unterschiedlicher Art gerade bei Kindern und Jugendlichen häufig eingesetzt werden. „Es entspricht auch unserer klinischen Erfahrung, dass bei maximal 10% der untersuchten Kinder tatsächlich eine Allergie nachgewiesen werden kann“, bemerkt Privatdozent Dr. Hagen Ott, Sprecher der wissenschaftlichen Arbeitsgruppe Arzneimittelallergie der GPA. Um die Diagnose Medikamentenallergie zu stellen oder eine solche sicher auszuschließen, sind neben allergologischen Hauttests und Blutuntersuchungen auch Provokationstestungen mit dem angeschuldigten Arzneimittel erforderlich. Hierbei wird der vermutete Auslöser unter ärztlicher Aufsicht in aufsteigender Dosis und in definierten Abständen verabreicht. Kommt es zu einer Reaktion, wird die Testung abgebrochen, der Patient im Bedarfsfall sofort behandelt und bis zum Abklingen der Beschwerden überwacht. Tritt keine Reaktion auf, kann der untersuchte Patient das Arzneimittel zukünftig wieder einnehmen und muss nicht auf eine möglicherweise ungünstigere Alternative ausweichen. Die Untersuchungen sollten von einem allergologisch erfahrenen Kinderarzt durchgeführt werden.

In einer interdisziplinären Expertengruppe wurden kürzlich erstmalig einheitliche Empfehlungen zur Durchführung und Auswertung allergologischer Tests bei Medikamentenallergie zu formuliert. Mit Hilfe dieser AWMF-Leitlinie können zukünftig auch bei Kindern und Jugendlichen mit Verdacht auf eine Medikamentenallergie standardisierte, sichere und aussagekräftige Untersuchungen zur definitiven Abklärung angeboten werden.

Asthma-Sport für Kids

Asthma-Sport für Kids mit Atemübungen, Sport, Spaß und Spiel am

27. Februar 2016 13.30 bis 16 Uhr

Sporthalle am Heidegrund
Heidegrund 15-19
41069 Mönchengladbach (Holt)
(frühere Förderschule Hehner Holt)

Um Anmeldung unter 02166-6478820 oder info@daab.de wird gebeten.

Veranstalter:
Deutscher Allergie und Asthmabund e.V.
TV Einigkeit 1905 Mönchengladbach-Holt e.V.
unterstützt durch das Prinzenpaar Michael II und Monika Niersia

Neue Ergebnisse der GINI Studie zur Allergieprävention

Auch nach 15-Jahren bestätigt sich der langfristigen Präventionseffekt auf Allergien durch die Beba HA-Nahrung

Die aktuell publizierten 15-Jahres-Ergebnisse der weltweit größten Untersuchung zum Einfluss frühkindlicher Ernährung auf die Entwicklung von Allergien (GINI-Studie) zeigen, dass der vorbeugende Effekt durch die frühe Gabe eines wirksamen Hydrolysats, das heißt einer Nahrung mit speziell aufgespaltenem Protein, langfristig anhält.

Die aktuellen Präventionsempfehlungen für Säuglinge mit einem Allergierisiko, lauten mindestens 4 Monate stillen. Wenn nicht gestillt werden kann, sollte ein teilweise aufgespaltene (hydrolysierte) Säuglingsnahrung (HA) verwendet werden, deren allergiepräventive Wirksamkeit durch klinische Studien (z.B. GINI) bewiesen ist. In der GINI-Studie konnte schon damals und auch nach 15 Jahren Beobachtungszeit bewiesen werden, dass die Studiennahrung Nestlé BEBA HA in den ersten 4 Lebensmonaten das Auftreten einer atopischen Dermatitis (Neurodermitis) signifikant reduziert! Diese Ergebnisse untermauern erneut die derzeitige Empfehlung, bei erhöhtem Allergierisiko, wenn nicht gestillt wird, eine Hydolysatnahrung zu empfehlen.

Rückruf: Fehlende Allergenkennzeichnung für Soja – Hema ruft Schokoladen-Baisers zurück

Die Frima Hema mit Filialen in den Niederlanden, Belgien, Luxemburg, Frankreich und Deutschland ruft Schokoladen-Baisers zurück. Es handelt sich um die Schokoladen-Baisers („Chocolate Flavoured Meringues“), bei denen auf der Rückseite „BAISER VANILLE“ steht (Artikelnummer auf dem falschen rückseitigen Etikett 10950001), mindestens haltbar bis 13.8.2016.

Betroffener Artikel

Produkt: Schokoladen-Baisers („Chocolate Flavoured Meringues“)
Rückseite „BAISER VANILLE“
Artikelnummer auf dem falschen Etikett 10950001
Chargennummer: 12902414
MHD: 13.8.2016

Wie das Unternehmen mitteilt, wurde bei der Herstellung der Schokoladen-Baisers auf die Rückseite einiger Verpackungen das Etikett der Vanille-Baisers geklebt. Dadurch ist auf der Verpackung nicht angegeben, dass das Produkt das Allergen Soja als Zutat enthält.

Personen, die allergisch auf Soja reagieren, wird empfohlen, das Produkt nicht zu verzehren. Wenn Sie die Baisers gekauft haben und zurückgeben möchten, wenden Sie sich bitte an den Kundenservice in einer HEMA-Filiale. Der Kaufpreis wird Ihnen dann selbstverständlich erstattet.

(www.cleankids.de)

AKTIONSTAGE DAAB-Beratung vor Ort

Früher Pollenflug belastet Allergiker

Seit Dezember löst Pollenflug von Erle- und Hasel erste Beschwerden bei Alergikern aus. Die milde Witterung in den nächsten Tagen sorgt dafür, dass die Pollen auch weiterhin fliegen. Betroffene müssen jetzt reagieren und die entsprechenden antiallergischen Medikamente nehmen, damit aus einem harmlosen Heuschnupfen kein Asthma wird.

Alarmierende Zahlen

Nahezu jeder Dritte in Deutschland ist von Allergien, Asthma/COPD, Neurodermitis oder Urtikaria betroffen. Experten sprechen von einer Volkserkrankung, dabei wird der Heuschnupfen von den Betroffenen meist unterschätzt und nicht angemessen therapiert. Bei 30% der Pollenallergiker entwickelt sich im Verlauf der Erkrankung,  ein Asthma bronchiale. Über die Hälfte aller Heuschnupfen-Patienten vertragen kein frisches Kern- und Steinobst. Starker Pollenflug kann weiterhin zu Beschwerden am Auge führen, andere Allergien verstärken und auch Hautbeschwerden wie einen Neurodermitisschub auslösen.

Bei den Aktionstagen des DAAB stehen Beratungskräfte den Ratsuchenden zur Verfügung, die neben einer kostenlosen Lungenfunktionsmessung auch Ratgeber, Zeitschriften und weitere Informationen zu den Themen bieten.

Direkte Angebote für Sie:

 - Expertenrat: DAAB-Beratungskräfte aus verschiedenen Disziplinen (Ernährung, Chemie, Biologie) beantworten Ihre Fachfragen.

- Kostenlose Lungenfunktionsmessung: Interessierte können kostenlos ihre Lungenfunktion testen lassen.

- Informationsmaterial zu den unterschiedlichen Themen rund um Allergien, Asthma, COPD, Neurodermitis, Urtikaria und Nahrungsmittelunverträglichkeiten.

 TERMINE

Samstag 13.02. 2016  von 9 – 15 Uhr

Universitätsklinikum Lehr- und Lernzentrum Essen, Virchowstr. 163, 45147 Essen 

Dienstag 16.02.2016 von von 10 -16  Uhr

Mohren-Apotheke, Marienfelder Str. 2, 33330 Gütersloh

Mittwoch 17.02.2016 von 10 -16  Uhr

Nord – Apotheke, Kahlertstr. 102, 33330 Gütersloh 

Die Tricks der Lebensmittelindustrie

Heute 2.2.2016 um 20:15 Uhr im ZDF

Ein spannender Sendungshinweis. Immer wieder lesen und hören wir von der Lebensmittel-Lüge. Die Lebensmittelindustrie soll mit ausgeklüngelten Tricks arbeiten um uns minderwertige Produkte schmackhaft zu machen. Handelt es sich hierbei um geniale Ideen oder Verbrauchertäuschung? Immer wieder fallen Lebensmittelauf, die nicht das halten was sie versprechen. Der Branchen-Insider Sebastian Lege zeigt verblüffende Beispiele vom Fruchtjogurt bis zum Fischstäbchen… (ZDF)

Wir sind gespannt!

Weitere Sendetermine:

4.2.2016  0:45 Uhr im ZDF

Närrische Allergien?

Schminken gehört zum Karneval wie das phantasievolle Kostüm. Problematische  Inhaltsstoffe in Theater- und Karnevalsschminke lösen allerdings jährlich allergische Reaktionen aus.  „Die häufigsten Auslöser sind Duft-, Farb- und  Konservierungsmittel“, berichtet der Deutsche Allergie- und Asthmabund (DAAB).
Daher sollte jeder Jeck bei der Auswahl der Gesichtsfarbe genau hinsehen. Oft fehlt auf den Töpfchen die Auflistung der Inhaltsstoffe, so dass der Anwender nicht prüfen kann, ob Stoffe, auf die er allergisch reagiert, enthalten sind. Nach der Kosmetikverordnung muss jedoch vor Ort  im Geschäft eine Auflistung der Inhaltsstoffe vorhanden sein, wenn Tiegel
und Stifte keine Kennzeichnung tragen. Und: Schminke ist nicht unbegrenzt haltbar. Also Hände weg, wenn der Tiegel ranzig riecht oder sich Wasser und Öl abgesetzt haben.
Erst testen – dann schminken
Wer auf Nummer sicher gehen will, sollte ein bis zwei Tage vor dem Schminken auf dem Unterarm testen, ob die Produkte zu Haut-Reaktionen führen. Dazu wird die Schminke auf die Unterarminnenseite auftragen und mit einem Pflaster abgedeckt – ist die Haut an dieser Stelle nach zwei Tagen gereizt und gerötet, sollte die Schminke nicht benutzt werden.
Der Expertenrat:
Ob Clown, Vampir, Hexe oder Prinzessin – folgendes sollte beim Schminken beachtet werden:
  • Vor dem Schminken gut mit einer reichhaltigen Creme eincremen.
  • Häufiges und großflächiges Schminken vermeiden.
  • Fragen Sie bei Karnevals- und Theaterschminke nach den Inhaltsstoffen, falls keine Übersicht auf der Verpackung ist.
  • Alte Schminke, die sich schon in ihre Bestandteile zersetzt hat oder ranzig riecht, entsorgen.
  • Verwenden Sie gut deckende Schminke und tragen diese dünn auf, damit
    die Haut atmen kann.
  • Bei Kindern und empfindlicher Haut auf phosphoreszierende Farben verzichten und Glitter immer nur gebunden als Gel oder Creme auftragen.
  • Kinder, Allergiker und Menschen mit empfindlicher Haut sollten die
    Schminke vor Gebrauch testen.
  • Sorgfältig abschminken! In hartnäckigen Fällen mit Fett-Cremes, die
    sanft mit einem Papiertuch abgenommen werden.

In diesem Sinne – eine jecke Zeit und “Halt Pohl” (Alaaf, Helau….).