Weihnachtseinkäufe im Internet tätigen und dabei ohne eigene Kosten spenden!

Auf Gooding.de kann jeder durch gewöhnliche Online-Einkäufe Vereine mit Prämien unterstützen – ganz ohne Mehrkosten.
Die Prämien werden von den teilnehmenden Unternehmen gezahlt.
Mehr als 120.000 Menschen helfen auf diesem Weg bereits gemeinnützigen Organisationen. Für Unterstützer und Vereine ist Gooding zu 100% kostenlos.
Ob dies Weltbild, Tchibo, Ebay, Zalando, Ikea, Mediamarkt oder, oder… ist: über 1500 Shops und Serviceseiten sowie Vergleichsportale unterstützen gooding und spenden an das ausgewählte Projekt.
Um den gewünschten Verein mit einem Prämien-Einkauf zu helfen, einfach unter www.gooding.de einen Shop auswählen und dann für einen Verein entscheiden.
Im Anschluss erfolgt ganz normal der Einkauf. Dieser kostet dadurch keinen Cent mehr.

Auch der Deutsche Allergie- und Asthmabund bitte auf diesem Wege um Spenden.
Wir feiern im nächsten Jahr unser 120jähriges Bestehen. Dies erreicht man nur mit guter Arbeit und treuen Mitgliedern und Spendern. Nur so konnten wir so lange ein unabhängiger Kämpfer für Kinder und Erwachsene mit Allergien, Asthma, Neurodermitis und Co. bleiben.
Unterstützen Sie  unsere Arbeit und helfen Sie uns mit Spenden, für die man bei gooding.de nicht selbst in die Geldbörse greifen muss.
www.gooding.de/deutscher-allergie-und-asthmabund-e-v-daab-57081

Dieser Kurz-Film erklärt die Gooding-Idee:
https://www.gooding.de/film

Fruktose, Laktose, Gluten und Histamin

Wenn es im Bauch zwickt, bläht oder die Verdauung gestört ist, wirkt sich das auf unser Wohlbefinden aus. Jeder Zehnte in Deutschland leidet unter Symptomen wie Druck im Oberbauch, Blähgefühl, Bauchkrämpfen, plötzlichem „Durchfall“ oder Verstopfung.
So mancher fragt sich: „Habe ich eine Nahrungsmittel-Unverträglichkeit?“ -  denn die Themen Gluten, Laktose, Histamin- oder Fruchtzucker machen im Internet sowie in vielen Medien die Runde.
Der Deutsche Allergie- und Asthmabund klärt mit Flyern auf: Was ist dran an der Gluten-Sensitivität oder Laktose-Intoleranz? Macht Fruchtzucker wirklich krank?
Die Flyer zu Fruktose, Laktose, Gluten und Histamin klären die wichtigsten Fragen und Aspekte wie Diagnosemöglichkeiten, Beschwerdebilder und die Behandlungsmöglichkeiten.
Die Flyer können kostenfrei beim DAAB angefordert werden unter
Info@daab.de, Fon 02166/6478820

Spenden Sie für Ihren Verein ohne Geld auszugeben! DAAB jetzt bei Smoost

Smoost ist ein Konzept, bei dem Spenden für Vereine gesammelt werden. Die Nutzer der kostenlosen Smoost-App können ihr Lieblingsprojekt aussuchen und es finanziell unterstützen, ohne dabei selbst Geld auszugeben – da die Spenden über Werbung finanziert werden.

Jedes Mal wenn ein Smoost-Nutzer eine Werbung in der App anklickt, überweisen die Werbepartner Geld dafür. Die Inhaber der Smoost-App behalten circa 25% der Erlöse, der Rest wird an die ausgewählten gemeinnützigen Projekte ausgezahlt. Smoost-Nutzer können so durch Kataloge klicken, Prospekte lokaler Händler sichten oder, oder, oder. Für jedes Klicken und Anschauen zahlen die Unternehmen Geld, das wiederum dem Verein zugeführt wird, dem der Nutzer seine Spende zukommen lassen möchte. Und der DAAB ist jetzt auch dabei. Meist wird nur bei aktuellen Katastrophen-Situationen oder zur Weihnachtszeit gespendet. Mit Smoost kann man jedoch ganzjährig Gutes tun. Selbst wenn es sich nur um Cent-Beträge handelt, so macht doch die Gesamtheit der Spender das Ergebnis aus.

Mehr unter smoo.st/it/py6h3

Die App gibt es kostenlos im Apple sowie im Googleplay-Store und unter:  https://smoo.st/helfen

 

Pollenmessungen und Pollenvorhersagen vor dem Aus!

Rund 15 Millionen Pollenallergiker in Deutschland verlassen sich jedes Jahr aufs Neue auf die Pollenfluginformationen. Diese Daten werden seit über 30 Jahren von ehrenamtlichen Pollenanalytiker/innen der Stiftung Deutscher Polleninformationsdienst (PID)  zusammengetragen und dem Deutschen Wetterdienst für die Pollenflugvorhersage kostenfrei zur Verfügung gestellt. Dafür erhält die Stiftung von keiner staatlichen Institution oder einem Ministerium eine finanzielle Unterstützung. Höhere Aufwendungen zur Unterhaltung des Messnetzes, zur Qualitätskontrolle und zur Ausbildung der Analysten haben die schon immer geringen Finanzreserven des PID aufgezehrt.
Die Messungen können daher im Jahr 2017 nicht mehr aufrecht erhalten werden.
Mit einer Petition fordert der PID daher das Bundesgesundheitsministerium auf, der Pollenflugmessung in Deutschland eine finanzielle Zukunft zu geben.
In einer Petition bittet der PID alle um Unterstützung unter:

http://www.pollenstiftung.de/aktuelles-einzelansicht/unsere-online-petition/27190056d6a665489adf0011ee5da68b/

Der DAAB ist seit der Gründung beim Polleninformationsdienst mit aktiv und dort im Beirat tätig.

DAAB-Warnhinweis: „Quinoa gepufft“ der Marke „EDEKA Bio+ Vegan“ kann Weizen enthalten

Aus Gründen des vorbeugenden Verbraucherschutzes ruft die EDEKA-Zentrale den Artikel „Quinoa gepufft“ der Marke „EDEKA Bio+ Vegan“ in der 125g-Packung zurück. Betroffen ist ausschließlich Ware mit dem auf der Rückseite der Verpackung vermerkten Mindesthaltbarkeitsdatum 27.06.2017. Weitere Mindesthaltbarkeitsdaten oder Produkte sind nicht betroffen.
Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass sich in einzelnen Verpackungen gepuffte Weizenkörner befinden. Somit ist das Allergen Gluten enthalten und die Kennzeichnung nicht korrekt. Das Produkt kann von Nicht-Allergikern bedenkenlos konsumiert werden.
Die EDEKA-Zentrale hat aus Gründen des vorbeugenden Verbraucherschutzes umgehend reagiert und die Ware vorsorglich aus dem Handel genommen.
Der Artikel mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 27.06.2017 wurde vorwiegend bei Marktkauf und EDEKA angeboten.
Kunden, die das entsprechende Produkt gekauft haben, können dieses gegen Erstattung des Kaufpreises auch ohne Vorlage des Kassenbons in ihren Einkaufsstätten zurückgeben.
Verbraucheranfragen beantwortet der Kundenservice unter der kostenlosen Hotline
0800/333 5211 (montags bis sonntags, 8-20 Uhr) oder
unter E-Mail: info@edeka.de

Beduftung in Hamburger S-Bahnen wird eingestellt!

Der massive Einsatz des Deutschen Allergie- und Asthmabundes (DAAB) hat sich gelohnt. Die beiden in Hamburg eingesetzten bedufteten Pilotzüge werden am Wochenende wieder aus dem Betrieb genommen.
Wolfgang Griesing, der für den DAAB in Hamburg ehrenamtlich aktiv ist, hatte sich umgehend mit den zuständigen Behörden, Ausschüssen sowie der DB selbst in Verbindung gesetzt.
Durch das schnelle Handeln der S-Bahn Hamburg GmbH ist nun eine gefahrlose Nutzung aller Züge und Verbindungen der S-Bahnen in Hamburg ab der kommenden Woche für Allergiker und Asthmatiker wieder möglich.
Die Hersteller der Beduftungssysteme wiesen in ihrer Beurteilung daraufhin, dass ein Blumenstrauß in der Bahn zur gleichen Menge an Duftmolekülen führen würde. Dies hat uns nicht gewundert, da wir diese Form der Argumentation und des Umgangs mit betroffenen Menschen schon seit Jahren von dieser Seite kennen.
Und noch ein Erfolg: Der DAAB hat mit der S-Bahn Hamburg GmbH Beratungen zum Thema Beduftung von Zügen vereinbart.

Beduftete Züge werden wieder eingestellt – Ein Sieg für die Verbraucher

Der massive Einsatz des Deutschen Allergie- und Asthmabundes (DAAB) hat sich gelohnt. Die beiden in Hamburg eingesetzten bedufteten Pilotzüge werden am Wochenende wieder aus dem Betrieb genommen.

Wolfgang Griesing, der für den DAAB in Hamburg ehrenamtlich aktiv ist, hatte sich umgehend mit den zuständigen Behörden, Ausschüssen sowie der DB selbst in Verbindung gesetzt.

Durch das schnelle Handeln der S-Bahn Hamburg GmbH ist nun eine gefahrlose Nutzung aller Züge und Verbindungen der S-Bahnen in Hamburg ab der kommenden Woche für Allergiker und Asthmatiker wieder möglich.

Die Hersteller der Beduftungssysteme wiesen in ihrer Beurteilung daraufhin, dass ein Blumenstrauß in der Bahn zur gleichen Menge an Duftmolekülen führen würde. Dies hat uns nicht gewundert, da wir diese Form der Argumentation und des Umgangs mit betroffenen Menschen schon seit Jahren von dieser Seite kennen.

Und noch ein Erfolg: Der DAAB hat mit der S-Bahn Hamburg GmbH Beratungen zum Thema Beduftung von Zügen vereinbart.

Starke Allergieauslöser in Kosmetika – Neue App deckt diese auf

Codecheck App spürt in Kooperation mit dem DAAB Duftstoffe in Kosmetika auf

Der Kontakt mit allergenen Duftstoffen ist nicht nur für Allergiker bedenklich. Doch sie stecken in jedem zweiten Parfum oder Deodorant und in vielen Kosmetika. Gut, dass das Aufspüren solcher Stoffe jetzt sehr viel einfacher wird: Codecheck integriert ab sofort die Duftstoffbewertung des Deutschen Allergie- und Asthmabundes (DAAB) in seine Datenbank.

Berlin/Zürich/Mönchengladbach: Ab sofort erkennt die Codecheck-App allergene Duftstoffe dank einer Kooperation mit dem DAAB (Deutscher Allergie- und Asthmabund e.V.). Der DAAB hat basierend auf aktuellen Forschungsergebnissen 26 natürliche und synthetische Duftstoffe identifiziert, von denen elf Stoffe sogar als potent bzw. hochpotent allergen gelten. “Diese 26 Stoffe unterliegen der Deklarationspflicht und müssen in den Inhaltsstoffen daher einzeln aufgelistet werden. Menschen, die solche Duftstoffe in ihren Kosmetika meiden wollen, mussten die INCI-Namen bisher umständlich hinten im Kleingedruckten der Verpackung suchen oder hoffen, Produkte mit dem DAAB-Label zu finden,” so Vanessa Dilg, wissenschaftliche Leiterin bei Codecheck. Da die Bewertung des DAAB nun in die Codecheck-App integriert ist, ist das Finden kritischer Stoffe wie Isoeugenol oder Citral in Kosmetika nur noch eine Frage von Sekunden: einfach mit dem Smartphone den Barcode einscannen und direkt erfahren, ob und welche Duftstoffe erhalten sind.

Neben Allergikern sollten auch Schwangere Duftstoffe meiden

“Bei Duftstoffen handelt sich um natürliche sowie synthetisch hergestellte Substanzen, die den Geruchseindruck von Produkten beeinflussen und ändern können,“ erklärt Dr. Silvia Pleschka, Chemikerin und wissenschaftliche Mitarbeiterin des DAAB. “Duftstoffe werden in sehr vielen Alltagsprodukten eingesetzt. Sie können allergische Reaktionen wie Rötungen, Juckreiz, Bläschen oder Schwellungen hervorrufen.” Nach Schätzungen des Umweltbundesamtes leiden mindestens eine halbe Million Deutsche unter einer sogenannten Kontaktallergie – eine Krankheit, die nur durch die konsequente Vermeidung des Allergieauslösers gelindert werden kann. Doch nicht nur Menschen mit Kontaktallergie sollten Duftstoffe meiden: “Asthmatiker, Menschen mit vielfacher Chemikalienunverträglichkeit (MSC) und empfindliche Personen wie Babys, Kinder oder Schwangere sollten ebenfalls besser auf Kosmetika bzw. Produkte mit Duftstoffen verzichten,” so Dr. Pleschka.

Zahlreiche Produkte mit hochpotenten und potenten Allergenen im Handel

Eine Analyse der Produktdatenbank von Codecheck zeigt, dass ein Verzicht gar nicht so leicht ist:

  • 44 % der Deos,
  • und 46 % der Damen- und 37 % der Herrenparfums

…enthalten sogar potente und hochpotente Allergene wie Evernia Furfuracea Extrakt, HICC / HMPCC, Citral oder Farnesol. Die genauen Ergebnisse der Analyse sind im anhängenden Factsheet aufgelistet.

Kooperation zwischen Codecheck und DAAB sorgt für Transparenz

“Wir freuen uns sehr, mit dem DAAB einen weiteren renommierten Partner gefunden zu haben, der dazu beiträgt. das Kleingedruckte hinten auf dem Produkt besser verständlich zu machen,” so Roman Bleichenbacher, Gründer von Codecheck. “Mit der neuen Duftstoff-Bewertung können wir Menschen dabei helfen, schneller die für sich richtigen Produkte zu finden.”

Auch Andrea Wallrafen, die Geschäftsführerin des DAAB fügt hinzu: “Die neue Filterfunktion erleichtert den Betroffenen die für sie relevanten Allergieauslöser zu meiden.

Dies hilft ihnen den Alltag mit Kontaktallergien unbeschwerter zu meistern. Gleichermaßen sensibilisiert die Kooperation mit Codecheck eine grössere Anzahl von Menschen für das Thema Duftstoffe.”

Links zur Untersuchung und weiteren Infos:

Weitere Informationen und aktuelle Pressemitteilungen finden Sie auch unter:

corporate.codecheck.info

www.daab.de/aktuell/

Codecheck.info App-Download:  iPhone undAndroid

Über Codecheck

Codecheck ist mit mehr als 35 Millionen Produkten und über 3 Millionen App-Downloads der grösste deutschsprachige Online-Produktratgeber. Konsumenten können sich hier kostenlos via App oder Website über Produkte und deren Inhaltsstoffe informieren. Persönliche Filtereinstellungen helfen bei der Personalisierung der App. Nachdem das Produkt eingescannt oder der Produktname eingetippt wurde, erscheinen Experteneinschätzungen in Form eines Bewertungskreises. Je nachdem, ob dieser rot oder grün aufleuchtet, besteht eine potenzielle Gefährlichkeit der Inhaltsstoffe für Körper und Umwelt. Die Einschätzungen stammen von renommierten Partnern wie Greenpeace (Schweiz), dem Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), dem WWF (Schweiz), der Verbraucher Initiative e. V., der Arbeiterkammer Wien oder nun auch dem  Deutschen Allergie- und Asthmabund (DAAB).

 

 

 

 

 

Welt COPD-Tag 16.11.2016

Chronische  Bronchitis und die chronisch obstruktive Bronchitis mit oder ohne Lungenemphysem (COPD – Chronic Obstructive Pulmonary Disease) sind  zu einer Volkskrankheit geworden.

In Deutschland leiden etwa 3-5 Millionen Menschen an COPD. Die Häufigkeit steigt mit zunehmendem Alter und hat ihren Höhepunkt bei den 40-  bis 65- Jährigen. Männer sind etwa doppelt so häufig betroffen  wie Frauen. Aber Achtung! Häufig beginnt die Erkrankung schleichend und wird zu spät erkannt. COPD kann schon in jungen Jahren, beispielsweise mit dem 30. Lebensjahr beginnen, die Patienten merken dies aber über lange Zeit nicht, da zuerst die mittleren und kleinen Atemwege durch die Entzündung geschädigt werden.

COPD ist eine der wichtigsten Ursachen für Arbeitsunfähigkeit und Invalidität. Die weltweite Krankheitslast durch COPD ist fast doppelt so hoch wie bei Diabetes. Die Anzahl der Todesfälle liegt bei COPD ebenfalls höher.

Langjährig inhalierter Zigarettenrauch schädigt  die Bronchialschleimhaut und ist der häufigste Auslöser für die Entwicklung einer COPD. Andere Faktoren sind allgemeine Luftverschmutzung, berufliche inhalative Stäube (Dämpfe, Gase), Passivrauchen, Atemwegsinfekte und sozio-ökonomische Gegebenheiten, die aus dem persönlichen Umfeld und den Lebensbedingungen resultieren. Darüber hinaus sind Faktoren wie Lebensalter, Geschlecht oder eine genetisch begründete Anfälligkeit von Bedeutung.

Die wichtigsten Fragen und Aspekte zu dieser Erkrankung behandelt der COPD-Ratgeber des Deutschen Allergie- und Asthmabundes. Auf farblich gestalteten Seiten finden Betroffenen und Interessierten praktische Hilfestellungen und viele Tipps für den AlItag.

 DAAB-Tipps zum Umgang mit COPD

  • Geben Sie das Rauchen auf!
  • Nehmen Sie Ihre Medikamente regelmäßig ein!
  • Erarbeiten Sie mit Ihrem Arzt einen Notfall-Plan!
  • Vermeiden Sie Kleidung und Haltungen, die den Brustkorb einengen.
  • Nehmen Sie an einer COPD-Schulung im Rahmen von Disease Management
  • Programmen (DMP) teil.
  • Fragen Sie Ihren Arzt nach Atemtherapie und ambulanter Physiotherapie.
  • Treiben Sie Sport und trainieren Sie regelmäßig.
  • Vermeiden Sie Atemwegsinfektionen und gehen zur Grippeschutz-Impfung.
  • Stabilisieren Sie Ihr Gewicht unter Anleitung einer Ernährungsfachkraft.
  • Vermeiden Sie Arbeiten, bei denen Sie mit Stäuben in Berührung kommen
  • Gönnen Sie sich einen Yogakurs oder autogenes Training.

 Der COPD-Ratgeber kann kostenfrei beim DAAB angefordert werden unter info@daab.de, Fon 02166/6478820.

Gefährlicher Duft in Hamburger S-Bahnzügen

Die aktuelle Aktion der DB zur Beduftung der S-Bahnzüge in Hamburg hält der Deutsche Allergie- und Asthmabund e. V. (DAAB), der älteste Patientenverband in Deutschland, weder für kundenfreundlich noch angemessen.
Allergiker, Asthmatiker und empfindliche Personen können auf Duftstoffe mit Kopfschmerzen, Kreislaufproblemen bis hin zum Asthmaanfällen reagieren. Daher wenden wir uns an die DB und fordern, diese Aktion umgehend zu beenden, um die empfindlichen Fahrgäste nicht von der Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel auszuschließen.
Aus unserer Beratungspraxis wissen wir, dass insbesondere Asthmatiker und Personen mit reagiblen Atemwegen auf Duftstoffe in ihrer Umgebung mit gesundheitlichen Beschwerden reagieren. Für diese Personen bedeutet die Beduftung der S-Bahn ein Risiko eines Asthmaanfalls bzw. eine gravierende Einschränkung ihrer Mobilität. Regelmäßige Reinigung der Züge und häufiges Lüften sind hier sicherlich die effektiveren und sinnvolleren Maßnahmen für eine angenehme Atmosphäre in öffentlichen Verkehrsmitteln.
Zum Schutz der Allergiker, Asthmatiker und besonders empfindlicher Personen fordern wir einen Verzicht auf den Duftstoffeinsatz in öffentlichen Verkehrsmitteln bzw. Transparenz des Duftstoffeinsatzes durch eine angemessene Information der Fahrgäste. So haben die sensibilisierten Fahrgäste und Personen, die sich einer Zwangsbeduftung nicht aussetzen möchten, die Möglichkeit, in eine nicht beduftete Wagen-Einheit einzusteigen bzw. nicht beduftete alternative Verkehrsmittel zu benutzen.