Duftkerzen – NEIN DANKE?

Der DAAB warnt vor Weihnachtsstimmung durch Kerzen mit Vanille- oder Zimtgeruch. Der Einsatz ist heikel, denn “Kerzen aus Paraffin und Duftkerzen verdampfen beim Abbrennen Dioxine, PAKs (polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe), Terpene, Aromaten und Lösungsmittel. Zusätzlich belasten sie die Raumluft stark mit Ruß“, warnt Dr. Silvia Pleschka, Chemikerin beim Deutschen Allergie- und Asthmabund in Mönchengladbach. Besonders in kleinen Räumen mit geringer Luftbewegung stellen sich so rasch Konzentrationen ein, die gesundheitsschädlich sein können.

Die DAAB-Empfehlung:

Bienenwachskerzen bieten eine gute, gesundheitsverträglichere Alternative.

Frohe Weihnachten

Der Deutsche Allergie- und Asthmabund wünscht allen Mitgliedern, Kooperationspartnern, Unterstützern, Lesern und Freunden ein wunderschönes Weihnachtsfest und ruhige, besinnliche Tage. Wir verzichten in diesem Jahr auf den Versand von Weihnachtskarten, um die Umwelt zu schonen und um dieses Budget in unsere Projekte 2017 zu integrieren.

Wir schenken Ihnen ein Rezept für leckeres Schwarz-Weiß-Gebäck.

Schwarz-Weiß-Gebäck

Zutaten:
500g Mehl (Weizen- oder Dinkelmehl)
Alternativ: Glutenfreie, helle Mehlmischung z.B. Ferttigmischung oder Rezept aus Glkutenfrei Kochen und backen, GU Verlag, Schäfer & Strehle, 2015
250g milchfreie Margarine oder Butter
100g Puderzucker
1 Prise Salz, ½ TL Zimt, 1Pck. Vanillezucker
2 EL Kakao oder Carobpulver

Zubereitung: Alle Zutaten außer den Kakao zu einem Teig verkneten und in zwei Hälften teilen. Zu einer Hälfte den Kakao hinzufügen und vermischen. Den Teig eine Stunde im Kühlschrank ruhen lassen. Nun zu einer Rolle formen, innen weiß, außen schwarz oder andersherum. Man kann auch rechts schwarz und links weiß machen. Die Rolle nun zu Plätzchen schneiden und auf ein Backblech legen. Bei 160°C zehn Minuten backen.

Benefizkegeln: Keine ruhige Kugel

Zwischen den Jahren schieben viele Menschen eine ruhige Kugel. Doch es geht auch anders. Das stellt der SKV Bad Brückenau mit seinem ersten 24-Stunden-Benefiz-Kegeln unter Beweis. Vom 28. um 14 Uhr bis zum 29. Dezember 2016 um 14 Uhr zählt unter dem Motto „Was wäre auf der Welt alles möglich, wenn jeder dem anderen helfen würde?“ jeder Kegel.
Mithilfe der eingenommenen Gelder sollen drei Einrichtungen unterstützt werden. Eine davon ist der  Deutsche Allergie- und Asthmabund e.V. Grund für diese Wahl ist Max, der sieben Jahre alt und Mitglied im SKV ist. Im Alter von vier Jahren wurde bekannt, dass er unter einer hochgradigen Erdnussallergie leidet. Deshalb wurde bereits die Sportanlage des SKV Bad Brückenau zur „Erdnuss freien Zone“ erklärt, um ihm das Kegeln trotz der Beeinträchtigung zu ermöglichen. Auch seine Grundschule entfernte alle erdnusshaltigen Lebensmittel aus seinem Umfeld und klärte alle Beteiligten über die vorliegende Situation auf.
Die Bürgermeisterin von Bad Brückenau, Brigitte Meyer-Dierks, wurde für diese ungewöhnliche Aktion als Schirmherrin gewonnen.
Informationen: Annika Sych und Katja Niklaus (0173/178 73 54 ) gerne auch per WhatsApp oder Jugendwart@skvbadbrueckenau.de.
Der Veranstaltungsort ist der Kegelkeller, Gänsrain 2, 97769 Bad Brückenau.

Tipps zur Vitamin D-Versorgung

Gerade jetzt in der dunklen Jahreszeit ist oftmals die Vitamin D Produktion verringert. Der Körper braucht daher tägliche Spaziergänge an der frischen Luft. Kurze kontrollierte Aufenthalte in der Sonne (wenn sie denn scheint) ohne Sonnenschutz-mittel, verbessern die Vitamin-D Synthese in der Haut (aber Sonnenbrand vermeiden). Ein- bis zweimal in der Woche frischen Seefisch essen und eine ausgewogene Ernährung mit Milch- und Milchprodukten (Lebensmittel-allergiker sollten eine Ernährungs-therapie nutzen). Wer zu einer Risikogruppe gehört, sollte mit dem Hausarzt die Bestimmung des Vitamin D 25 (OH) Spiegels besprechen. Der Wert sollte vor dem Winter bestimmt werden und idealerweise über 60 nmol/l liegen. Die Bestimmung des Vitamin D 25 (OH) Spiegels ist eine IGEL-Leistung und kostet circa 25,-€, allerdings eine sinnvolle!

Amazon: Einkaufen und Gutes tun

AmazonSmile ist eine einfache Möglichkeit für Amazon-Kunden, mit jedem Einkauf eine Non-Profit-Organisation ihrer Wahl zu unterstützen, ohne dass dafür Kosten anfallen. Amazon-Kunden können über das Programm eine gemeinnützige Organisation mit 0,5 Prozent des Kaufpreises unterstützen.

Dazu einfach über https://smile.amazon.de/ mit den Amazon-Benutzerdaten einloggen,  Non-Profit-Organisation auswählen (der DAAB ist unter „Deutscher Allergie- und Asthmabund“ zu finden) und wie gewohnt online-shoppen.

Einkaufen und Gutes tun. Der DAAB sagt Danke!

Letzte Gelegenheit: Kompaktkurs “Ernährungsfachkraft Allergologie DAAB” 2017

Für Ernährungsfachkräfte, die sich innerhalb eines Jahres ein fundiertes, kompaktes Grundlagenwissen im Bereich Allergologie aneignen möchten ist die Kompaktausbildung „Ernährungsfachkraft Allergologie DAAB“ gedacht.
In drei Blöcken, zwei Hausarbeiten und der Abschlussprüfung geben wir Ihnen das Handwerkszeug um Allergiepatienten in der Ernährungstherapie zu begleiten.

Nach bestandener Prüfung erhalten die Teilnehmer das Zertifikat „Ernährungsfachkraft Allergologie DAAB“. Die Kompaktausbildung setzt ein sicheren Umgang in der Ernährungstherapie und ein hohes Maß an Eigeninitiative voraus. Die Teilnahmevoraussetzungen und das Anmeldeformular finden Sie hier.

Anmeldeschluss ist der 15. Dezember 2016.

DAAB-Mitgliedschaft zu Weihnachten verschenken

Für 36 Euro im Jahr können Sie Freunden oder Angehörigen eine Jahres-Mitgliedschaft im DAAB schenken. Dieses Geschenk bietet eine Chance auf mehr Lebensqualität und Gesundheit und Sie unterstützen damit unser Engagement.

Spenden und Mitgliedschaften an den bzw. im DAAB sind steuerlich abzugsfähig, da der DAAB gemeinnützig ist.
Für die Mitgliedschaft als Geschenk erhalten Sie eine besondere Geschenkurkunde.
Weitere Infos unter www.daab.de und  info@daab.de

 

 

Neurodermitis steigert das Risiko für Handekzeme

Neue Ergebnisse aus der BAMSE-Studie (langjährigen internationale Geburtskohorten-Studie zu Asthma und Allergien vom Karolinska Institut für Umweltmedizin in Stockholm , Schweden) konnte zeigen, dass das Risiko für Jugendliche eine Handekzem zu entwickeln um das Dreifache steigt, wenn sie als Kind eine Neurodermitis hatten. Wer als Kind eine schwere Neurodermitis hatte oder wer als Jugendlicher noch immer unter dieser leidet, für den stieg das Risiko für ein Handekzem sogar auf das fünf- bis sechsfache an. Diese neuen Erkenntnisse sind unserer Ansicht nach wichtig um eine geeignete Berufswahl zu treffen.

Das chronische Handekzem ist eine häufige Hauterkrankung: man geht davon aus, dass etwa 10% der deutschen Bevölkerung daran leiden. Etwa 5-7% der Handekzempatienten zeigen einen besonders hartnäckigen, chronischen und schweren Krankheitsverlauf. Das Handekzem beginnt häufig mit einem Juckreiz der Haut und es können sich kleine Bläschen an den Fingerseiten und auf den Handflächen entwickeln. Meist treten diese Symptome recht akut nach zum Beispiel Allergenkontakt auf, d.h. innerhalb kurzer Zeit sind zunächst wenige Stellen und dann oft sehr schnell beide Hände ausgeprägt betroffen. Es gibt neben dem allergischen Handekzem noch das so genannte „Abnutzungsekzem“ und das atopische Handekzem, bei dem der Zusammenhang zur Neurodermitis gesehen wird. Je mehr Reizfaktoren hier von außen auf die Haut gelangen zum Beispiel durch reizende Arbeitsstoffe, desto wahrscheinlicher ist ein krankhafter Verlauf.

Weitere Informationen zum Handekzem und zur Berufswahl bei Allergien erhalten Mitglieder beim Deutschen Allergie- und Asthmabund unter info@daab.de

Patientenbefragung zur Spurenkennzeichnung

Liebe Lebensmittelallergiker und Eltern von Kindern mit Lebensmittelallergien,

das Thema „unbeabsichtigte Allergeneinträge” (so genannte “Spuren”) ist ja bekanntlich ein Dauerbrenner unter den Aspekten, die im Zusammenhang mit der Allergenkennzeichnung von Lebensmitteln dringend verbessert werden sollte.

Wir möchten Sie daher heute einladen uns Ihre Meinung und Wünsche zu diesem Thema „Kann-enthalten…-/ Spuren-Kennzeichnung” mitzuteilen und Ihrer Stimme somit direkt auf Europa-Ebene Gehör zu verschaffen.

Der DAAB macht sich seit Jahren dafür stark, dass es eine einheitliche Regelung gibt, die nicht nur den Wortlaut der vorsorglichen Allergenhinweise („Spurenkennzeichnung) umfasst, sondern auch die zugrunde liegende Bewertung der unbeabsichtigten Allergeneinträge anhand von medizinisch basierten Schwellenwerten beinhaltet. Die in der Diskussion befindlichen Schwellenwerte stellen sicher, dass 95 bis 99% der jeweils betroffenen Allergiker geschützt sind. Die verbleibenden 1-5% müssen dagegen nicht mit einer schweren Reaktion rechnen, sondern können gegebenenfalls milde subjektive oder objektive Beschwerden entwickeln. Der Schutzfaktor ist je nach Allergieauslöser etwas unterschiedlich (95-99%), da er von der Datenlage anhand der zur Verfügung stehenden Provokationstestungen abhängig ist. Sehr gute Daten existieren bisher für Erdnuss, Haselnuss, Milch und Hühnerei, eine gute Datenlage für Soja, Weizen, Cashew, Lupine, Sesam, Senf und Krebstiere (Shrimps). An Werten für Sellerie und Fisch wird zurzeit gearbeitet.

Das Ziel ist, durch eine einheitliche Bewertungsgrundlage für unbeabsichtigte Allergeneinträge mehr Transparenz und Sicherheit für Sie als allergische Verbraucher zu schaffen, so dass die vorsorglichen Allergenhinweise (Spurenkennzeichnung) nur dann verwendet wird, wenn ein tatsächliches Risiko für Sie oder Ihre Kinder besteht.

Der DAAB ist Partner des weltweit größten Forschungsprojektes zum Thema Lebensmittelallergien. Im Rahmen dieses iFAAM-Forschungsprojektes (integrated Approaches to Food Allergen und Allergy Risk Management) wurde ein Fragebogen entwickelt mit dessen Hilfe wir zusammen mit weiteren Patientenorganisationen aus verschiedenen EU-Ländern eine Patientenbefragung zur Allergenkennzeichnung durchführen, die sich mit den vorsorglichen Allergenhinweisen (= der „Kann-enthalten…” oder „Spurenkennzeichnung”) befasst und in der wir gerne Ihre Meinung und Erfahrung und Wünsche in diesem Zusammenhang dokumentieren würden.
Die Befragung dauert ca. 10 – 15 Minuten.

Die Ergebnisse werden der EU Kommission zur Verfügung gestellt, so dass hierdurch eine unmittelbare Möglichkeit besteht die relevanten Vertreter über Ihr Anliegen und Ihre Wünsche zu informieren.

Alle Antworten, die sehr schnell nämlich bis zum 9. Dezember eingehen werden darüber hinaus als Grundlage für die Diskussion in einem internationalen Stakeholder Workshop mit Ärzten, Industrie, Behördenvertretern und Wissenschaftlern einfließen, an dem der DAAB für Sie als Vertreter für Patienten mit Lebensmittelallergien in Deutschland teilnehmen wird.

Wir freuen uns auf Ihre – zahlreichen und zeitnahen – Rückmeldungen bis zum 9. Dezember unter folgendem Link :

https://de.surveymonkey.com/r/JMMF7KB

(Der Link wird auch danach noch geöffnet sein, so dass Sie Ihre Meinung – sollten Sie bis zum 9. Dezember nicht dazu kommen auch später noch abgeben können)

Vielen Dank für Ihre Unterstützung und herzliche Grüße für eine besinnliche Vorweihnachtszeit

Ihr Deutscher Allergie- und Asthmabund

Bundesgeschäftsstelle Mönchengladbach

Lebensqualität gewinnen – Mitglied werden!

Eine Rundum-Beratung können Sie als Mitglied für 36 Euro im Jahr beim DAAB erhalten. Ob zu Nahrungsmittelallergien oder -Unverträglichkeiten, Neurodermitis oder Urtikaria oder Asthma. Ob es Fragen zum Neugeborenen sind, zur Beikosteinführung oder Anaphylaxie in Kita und Schule. Ob Pollen-, Hausstaubmilben- oder Lebensmittelallergien, Hautpflege bei Neurodermitis oder Asthma-Alltag – wir sind für Sie mit unserem Wissenschaftsteam und unseren Netzwerken im Einsatz. Wir überprüfen Therapien, Produkte und Alternativen für Allergiker und sind ein unabhängiger Fürsprecher und Kämpfer für diese Krankheitsbilder. Durch den europäischen Dialog mit Verbraucherschützern und Forschern können Sie sich sicher sein, dass wir Ihnen einen gut recherchierten Wissensstand liefern und Alternativen mit ihren Vor- und Nachteilen bewerten.

Leider kursieren im Internet auf vielen Seiten und vor allem auch in Foren Tipps, die nicht nur überholt sind, sondern teils auch falsch und gefährlich sind. Bitte glauben Sie nicht alles, was Sie lesen. Holen Sie sich eine unabhängige weitere Meinung. Viele Seiten sind kommerzieller motiviert als man denkt.

Wir wollen jedoch unabhängig bleiben. Und das im nächsten Jahr schon 120 Jahre!

Jeder Unterstützer spendet auch unserer Arbeit Anerkennung, wofür wir sehr dankbar sind.

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