Ostern mit Hühnerei-Allergie

Das Hühnerei ist gerade zur Osterzeit aus der Küche kaum wegzudenken.
Nicht nur gekocht zum Frühstück, sondern auch als Bindemittel für Teig,
Brot und Panaden, Emulgator für Saucen und Cremes, Lockerungsmittel
für Süßspeisen und vieles andere mehr wird es eingesetzt. Doch es gibt Alternativen.

Alternativen zum küchentechnischen Einsatz von Eiern:
Bindemittel für Kuchen und Plätzchen und Pfannkuchen
Mischung aus Pflanzenöl (1 EL), Wasser (2 EL) und Backpulver (½ TL) Sojamehl (1 EL) und Wasser (2 EL)

Bindemittel für Frikadellen:
Sojamehl (1 EL) und Wasser (2 EL)
Haferflocken, Griesmehl, Quark

Dickungsmittel in Süß- und Cremespeisen:
Gelatine (1 TL entspr. 1Ei), Agar-Agar

Bindemittel für Suppen und Saucen:
Mehl oder Stärke von Kartoffeln, Mais und Weizen
Johannisbrotkernmehl und Pektin

Lockerungsmittel in Süß- und Cremespeisen:
Geschlagene Sahne
Mineralwasser

Färbemittel:
Safran

Das Internet als Gesundheitsratgeber? Was kann helfen?

Machen Sie mit bei der größten Befragung unter Patienten im Internet zum Gebrauch des Internets als Gesundheitsratgeber.

Seit 2010 ist der EPatient Survey die größte Online-Befragung zum neuen Innovationsfeld „digitale Gesundheit“ und „Patient im Netz“ in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Seit dem wurden circa 25.000 Gesundheits-Surfer befragt. Die Befragung ist anonym und findet auf  Webseiten und Gesundheitsportalen von Krankenversicherungen, Publikumsportalen, Patientenorganisationen, Kliniken, Startups und vielen weiteren Akteuren statt.

Der EPatient Survey stellt derzeit die breiteste und unabhängigste Datengrundlage zum Thema Digitale Gesundheit im deutschsprachigen Raum dar. Er hilft allen Akteuren des Gesundheitssystems bis hin zu Forschungsinstituten (Robert-Koch, Max-Planck und weitere) sowie Ministerien die Digitalisierung des Gesundheitswesens aus Bürger- und Patientenperspektive greifbar zu machen und strategisch fundiert agieren zu können. Der Befragungsansatz basiert auf international wissenschaftlicher Best Practice aus dem Bereich Medical Internet Research (jmir.org).


 

Fastjekt Weltweiter Rückruf – ACHTUNG

Liebe DAAB Mitglieder und Patienten,
Mylan/ Meda Pharma, der Hersteller des Adrenalin Autoinjektors Fastjekt (dieser heißt außerhalb Deutschlands Epipen, in Spanien Altelluns) ruft weltweit einzelne Chargen von Fastjekt und Fastjekt Junior zurück!!!!

In Deutschland sind folgende Chargen betroffen:
• Fastjekt: Charge mit der Nummer: o 6FA292E (Einzelpen) Haltbarkeit bis 11/2017
• Fastjekt Junior: Chargen mit der Nummer:
o 5ED824AT (Einzelpen) Halbarkeit 05/2017
o 5ED 824J (Doppelpack) Halbarkeit 05/2017
o 5ED824K (Einzelpen) Halbarkeit 05/2017
o 5ED824W(Einzelpen) Halbarkeit 05/2017
o 6ED117D (Einzelpen) Halbarkeit 09/2017

Sollten Sie einen Autoinjektor aus o.g. Chargen besitzen, so können Sie diesen in der Apotheke gegen einen anderen Fastjekt umtauschen. Ein Rezept wird nicht benötigt.

In der offiziellen Stellungnahme von Meda Pharma heißt es:
„Die MedaPharma GmbH +CO KG veranlasst in Abstimmung mit der zuständigen Behörde einen freiwilligen Rückruf genannter Chargen des Adrenalin-Autoinjektors Fastjekt (Epinephrin) und Fastjekt Junior, 1 beziehungsweise 1 und 2 Stück Injektionslösung in einem Fertigpen (PZN 03680917, 00581250 und 09738919), in Deutschland. Dieser Rückruf erfolgt aufgrund vorliegender Berichte über zwei Auffälligkeiten bei der Aktivierung des Autoinjektors, der durch einen Defekt einer Lieferantenkomponente hervorgerufen wurde. Aufgrund dieses möglichen Defektes könnte eine erhöhte Kraft zur Auslösung erforderlich sein oder die Aktivierung fehlschlagen. Aufgetreten ist diese Auffälligkeit bei einer Charge, die nicht in Deutschland in Verkehr gebracht wurde. Die Auftretenswahrscheinlichkeit des Defekts ist äußerst selten und eine Prüfung und Analyse aller potenziell betroffenen Chargen hat keinen weiteren Autoinjektor mit einem Defekt identifiziert. Als Vorsichtsmaßnahem wurde eigenverantwortlich entschieden, den Rückruf auf genannte Chargen zu erweitern. Die relevanten Ärzte werden über einen Rote-Hand-Brief informiert.“

Frühjahrsputz- Allergien auf Putz- und Reinigungsmittel?

Viele Haushaltschemikalien enthalten Stoffe, die eine Allergie oder Irritation auslösen können, dazu gehören etwa Duft-, Konservierungs- und Farbstoffe, Enzyme oder Tenside. Meistens handelt es sich hier um Kontaktallergien vom verzögerten Typ-IV, aber auch Sofortreaktionen vom Typ-I sind möglich. Der häufige Kontakt mit Wasser, Seifen und Waschsubstanzen und der direkte Kontakt mit aggressiven Putz- und Reinigungsmitteln können die schützende Talgschicht der Hautoberfläche entfernen. Das Ergebnis ist eine trockene, leicht gereizte Haut. So vorgeschädigte Haut wird durchlässiger für Schadstoffe und Allergieauslöser.

Durch das Verwenden von Haushalts-handschuhen kann der direkte Kontakt mit Haushaltschemikalien vermieden werden.

Aber auch Haushaltssprays zur Reinigung von Fenstern, Möbeln, Kacheln oder Backöfen sind problematisch. Sie können Asthma auslösen.

Wenn die Haut an den Händen juckt und schuppt und eine leichte Entzündungsreaktion mit der üblichen Hautpflege nicht verschwindet oder immer wiederkehrt, kann das der Beginn eines Ekzems sein. Dann sollte ein Arzt aufgesucht werden.

Auch wenn sich die Hautareale zwischen den Fingern immer wieder entzünden und/oder die Fingerkuppen trocken und rissig sind, sollten Sie einen Hautarzt konsultieren. Er kann überprüfen, ob es sich hier um eine Irritation der Haut handelt, die einer intensiven Pflege benötigt, oder um eine Allergie gegen Inhaltsstoffe in Pflegeprodukten, Reinigung- und Putzmitteln.

Zu Beginn der Diagnostik wird der Allergologe die Vorgeschichte der Erkrankung (Anamnese) abfragen. Die Identifizierung der Kontaktallergene erfolgt meist durch einen Epikutantest.

Ausführliche Informationen zum Thema Kontaktallergien, zur Testung und Behandlung finden Sie in unserem Infoblatt Kontaktallergien. Erhältlich unter info@daab.de oder 02166/ 64 788 20