Allergie – Warnhinweis Puten-Hacksteaks

Der Deutsche Allergie- und Asthmabund informiert

26.04.2018 DAAB Warnhinweis: Warnmeldung für im Verkehr befindliche Puten-Hacksteaks „K-Purland Lets BBQ“, Verbrauchsdatum 04.05.2018

Die Heidemark GmbH Ahlhorn ruft aus Gründen des vorbeugenden Verbraucherschutzes K – Purland Puten – Hacksteaks, mariniert, anfrittiert, zum Grillen und Braten zurück.

Betroffen sind die bei Kaufland Deutschland gelisteten Produkte „K-Purland Lets BBQ Puten – Hacksteaks“ mit dem Verbrauchsdatum 04.05.2018 und der Chargennummer 9111002*.  Diese Charge befindet sich seit dem 24.04.2018 im Verkauf. Kaufland Deutschland hat aus vorbeugendem Verbraucherschutz die Ware aus dem Verkauf genommen.

In dem Erzeugnis sind die Allergene Milch, Laktose, Sellerie und Gluten enthalten. Durch einen Kennzeichnungsfehler wurden die Allergene nicht auf dem Etikett angegeben.  Beim Verzehr besteht Gesundheitsgefahr für Personen, die allergisch auf Milch, Laktose, Sellerie und Gluten reagieren. Sie sollten das Erzeugnis nicht verzehren.

Das betroffene Erzeugnis kann gegen Erstattung des Kaufpreises in jeder Kauflandfiliale auch ohne Kassenbeleg zurückgegeben werden.

*die Chargennummer wird gebildet von den ersten sieben Ziffern der hochkant neben der Einwaage stehenden Zahlenfolge.

Das Unternehmen bedauert den Vorfall und entschuldigt sich bei allen Betroffenen für die Unannehmlichkeiten.

Möchten Sie unsere  „Allergie-Warnhinweise“ oder die „Zutaten-Hinweise“ des DAAB per Email? Schicken Sie einfach eine Email an warnhinweis@daab.de.

 

Die Gräserpollensaison beginnt. Bei uns am Niederrhein hat die Blüte des Wiesenfuchsschwanz begonnen

Pollenallergiker sollten sich mit antiallergischen (Antihistaminika in Form von Tabletten, Augentropfen oder Nasensprays) und gegebenenfalls antientzündlichen Medikamenten (Nasensprays bzw. Asthmasprays zur Inhalation) vor den Symptomen schützen. Vorsicht ist beim Auftreten eines Reizhustens geboten, denn die allergischen Entzündungsreaktionen können leider in vielen Fällen  auch die unteren Atemwege angreifen. Es kann ein allergisches Asthma entstehen. Ein Reizhusten kann dafür ein erstes Warnsignal sein. Daher ist in diesen Fällen immer eine Prüfung der Lungenfunktion zu empfehlen. Danach kann der Arzt besser entscheiden, ob entzündungshemmende Medikamente zur Inhalation eingesetzt werden müssen. Ist dies der Fall, ist der saisonale, lokale Einsatz von Kortison in Form eines Dosieraerosols oder Pulverinhalators während der Pollensaison zu empfehlen. Außerdem ist auf lange Sicht eine sogenannte Hyposensibilisierung hilfreich. Sie kann erfolgen, wenn der Patient auf die Hauptallergene der Gräser allergisch reagiert und wird in der Regel über drei Jahre durchgeführt.  Weitere Infos zur Gräserpollenallergie unter www.daab.de

Frühlingsgrüße vom Niederrhein

Tulpen sind Liliengewächse und nicht als starke Pollenallergieauslöser bekannt. Sie sind nicht windblütig. Pollen können in seltenen Fällen in der Nähe der Pflanzen zu allergischen Reaktionen führen, beim Riechen an Tulpen oder wenn man sie in Innenräume bringt. Die Pflanzen sind in erster Linie dafür bekannt Kontaktallergien hervorrufen zu können. Hier gibt es Fallberichte über kontaktallergische Reaktionen aus Gartenbaubetrieben, die sich auf Tulpen spezialisiert haben. Reaktionen an den Händen durch das Kontaktallergen Tulipan A, ein sogenanntes Laktonglukosid. Die allergischen Hautreaktionen an den Händen werden auch als „Tulpenfinger“ bezeichnet. Dieses Kontaktallergen soll beispielsweise auch in Alstromerien vorkommen, die auch als Schnittblumen oder zur Anpflanzung im Garten genutzt werden und zur Familie der Inkaliliengewächse gehören.

Jetzt schon auf Sonnenschutz achten

Die Frühlingstemperaturen verführen zum Sonnenbaden. Um den ersten Sonnenbrand zu verhindern, sollten die Sonnenhungrigen auf einen verträglichen Sonnenschutz nicht verzichten. Mit einem Produkt mit LSF 20 kann auch eine empfindliche hellhäutige Person gefahrlos ca. 1,5 Stunden die Sonnenstrahlen genießen. Um Eigenschutz und Bräune zu entwickeln braucht die Haut Zeit, aber jetzt sollte sie mit einer Sonnencreme oder Sonnenmilch geschützt werden, damit kein unangenehmer Sonnenbrand entsteht. Und vergessen Sie nicht, auch die Sonnenterassen einzucremen: Schulter, Nacken, Hand- und Fussrücken sowie Ohre und Nase.

Verwenden Sie Sonnenschutz ohne allergenisierenden Stoffe und vertrauen auf das LOGO des Deutschen Allergie- und Asthmabundes e.V. – DAAB.

 

Gin Tonic gegen Allergien?

Mit dieser Frage wurde der DAAB heute Morgen „geweckt“. Wie Nachrichten verdreht werden… Nein liebe Allergiker Gin Tonic hilft leider nicht gegen den Heuschnupfen… Schauen wir uns die zitierte britische Untersuchung an, steht hier nur, dass Gin und Wodka für Allergiker verträglichere alkoholische Getränke sind als Wein und Bier. In diesem Sinne bitte lieber auf verlässliche Mittel zurückgreifen. Hören Sie selber https://www1.wdr.de/mediathek/audio/wdr2/audio-sonja-lemmel-deutscher-allergiebund-vorbeugend-mit-medikamenten-arbeiten-102.html

 

 

Geänderte Allergenkennzeichnung bei Ferrero ValParaiso Produkten

Goji Himbeere, Maqui Heidelbeere und Physalis Mango und neue Sorte: Ganze Haselnuss

Ferrero hat uns darüber informiert, dass ab der KW (Montag, dem 16. April) ein geänderter Allergenhinweis auf dem ValParaiso Beuteln zu finden ist.

Die Zusammensetzung der Schokolade der Fruchtsorten Goji Himbeere, Maqui Heidelbeere und Physalis Mango von Ferrero ValParaíso wurde angepasst. Mit Beginn der Auslieferung des neuen Verpackungsdesigns in KW 16 ist Butterreinfett bei allen drei genannten Fruchtsorten nicht mehr als Zutat enthalten. Da jedoch die dunkle Schokolade trotz Reinigung und Vorspülung mit Kakaobutter Spuren von Milch aus einer vorherigen Produktion von Milchschokolade enthalten kann, ist auf dem Etikett der Allergenhinweis auf Milch hinzugekommen. Unter der Zutatenliste steht dann der Hinweis: „Kann GLUTEN, MILCH, MANDELN und HASELNÜSSE enthalten“.

Achtung Asthmatiker – Nebel und kalte Luft können Trigger für Asthma sein

Nebel entsteht, wenn die Luft keine Feuchtigkeit mehr aufnehmen kann und diese kondensiert. Je nach Lufttemperatur kann die Außenluft unterschiedliche Wasserdampfmengen aufnehmen. Heute Morgen bei acht Grad Lufttemperatur war es bei uns am Niederrhein zu kühl für die Wasserdampfmenge in der Luft. Folglich entstanden Nebelschwaden aus sehr feinen Wassertröpfchen. Auf kalte Luft und Nebel reagieren viele Asthma-Patienten empfindlich. Es sind Triggerfaktoren, die das Asthma verschlechtern können. Problematisch sind besonders Temperatursprünge von zehn Grad und mehr. Das ist bei starken Temperaturschwankungen der Außenluft aber auch bei großen Temperaturunterschieden zwischen Innen- und Außenluft zu bedenken, die den Körper und die empfindlichen Atemwege belasten können. Bei kalter Luft kann zum Schutz das Atmen durch einen Schal hilfreich sein, damit die Atemluft besser angewärmt wird.

Hyazinthen, Magnolien oder Pfingstrosen – Gefahr für Asthmatiker

Stark duftende Blumen wie Magnolien, Hyazinthen, Maiglöckchen, Pfingstrosen, je länger je lieber (Lonicera), Duft-Jasmin, -Schneeball oder -Veilchen, Holunder oder der Bauernjasmin (Pfeifenstrauch) können bei Menschen mit empfindlichen Atemwegen Überempfindlichkeiten auslösen. Das kann der Fall sein, wenn der Duft sehr konzentriert auftritt, also bei duftenden Pflanzen, die man in Innenräume stellt wie Hyazinthen oder bei direkter Nähe zu einer Pflanze. Beispielsweise, wenn eine Magnolie vor einem geöffneten Fenster oder an der Terrasse mit den Sitzplätzen steht. Zwar ist hier keine Pollenbelastung zu erwarten, da die Bäume von Käfern befruchtet werden, allerdings sollten Asthmatiker beachten, dass der Duft als „Triggerfaktor“ zu einer Verschlechterung des Asthmas, möglicherweise  bis hin zu einem Asthmaanfall führen kann. Vor einiger Zeit stellten Forscher der Ruhr-Universität Bochum fest, dass fruchtiger Bananen/Aprikosen-Duft die Bronchien weiten und blumiger, öliger Geruch (in diesem Falle Maiglöckchen) Bronchien verengen kann. Im Zuge dieser Forschung wurden zwei unterschiedliche Rezeptoren in den Muskelzellen der Bronchien entdeckt. Durch die Bindung der jeweiligen Duftmoleküle wurden die entsprechenden Reaktionen ausgelöst. Spannende Erkenntnisse, die auch genutzt werden, um die Rezeptoren und Düfte in Bezug auf neue Behandlungsoptionen bei Asthma oder einer chronisch obstruktiven Lungenerkrankung, der sogenannten COPD zu untersuchen.

http://aktuell.ruhr-uni-bochum.de/pm2016/pm00111.html.de

Den Pollenflug wie im Flug überstehen – 10 Tricks für den Alltag

Das schöne Wetter hat die Birken erweckt. In ganz Deutschland ist mit ersten Birkenpollen zu rechnen. Der DAAB hat 10 Tricks zusammengestellt wie sie einen pollenfreien Alltag gestalten können.

1. Sie möchten auf regelmäßiges Lüften nicht verzichten, aber mit jedem Mal kommen mehr Pollen herein? Engmaschige Pollenschutzgitter (gibt es in weiß und in schwarz) an den Fenstern halten den größten Teil zurück, aber durch den geringeren Austausch der Luft muss länger gelüftet werden.

2. Ihre Kleidung sammelt die Pollen von draußen ein und so gelangen sie in die Innenräume. Besser nicht im Schlafzimmer ausziehen, denn hier halten sie sich in den Nachtstunden sehr lange auf. Mit dem Kurzwaschprogramm sind sie schnell herausgewaschen. Danach lieber drinnen trocknen lassen, denn hängt die Wäsche im Freien, hängen sich auch die Pollen daran.

3. Teppiche und Polstermöbel regelmäßig absaugen, am besten mit einem Staubsauger der über einen Hepa-Filter (z.B. Kategorie/Klasse 14) verfügt. So gelangen die Pollen nicht wieder zurück in den Raum. Glatte Böden regelmäßig feucht wischen, sonst werden die Pollen mit dem Staub immer wieder aufgewirbelt.

4. Zuviel Sport im Freien vermeiden. Beim Sport wird der erhöhte Sauerstoffbedarf durch Mundatmung gedeckt, was die Atemwege reizt und zu stärkeren Reaktionen führt.

5. Sonnenbrillen, die um die Augen dicht abschließen schützen die Augen vor Licht und Pollen.

6. Verzichten Sie auf das Rauchen oder das Mitrauchen. Die ständige Reizung der Atemwege machen die Schleimhäute noch angreifbarer.

7. Haare waschen bevor Sie ins Bett gehen, so gelangen keine Pollen aufs Kopfkissen.

8. Atmen Sie möglichst durch die Nase. Die feinen Flimmerhärchen filtern einen Teil der Pollen heraus. Mit einer Nasendusche können Sie die Pollen wieder aus der Nase spülen. Verwenden Sie möglichst keine Nasensalben, – gele oder –puder. Sie verkleben die Nasenhaare und beeinträchtigen die Filterfunktion.

9. Verreisen Sie in Ihrer Hauptpollensaison in eine Region, in der Ihre Pollen nicht vorkommen.

10. Verbringen Sie viel Zeit im Auto? Dann sollten Sie Ihren PKW mit einem Pollenfilter ausstatten. Da sie sich nach und nach zusetzen, müssen diese Filter 1x im Jahr ausgetauscht werden, am besten nach der Pollensaison im Herbst oder Winter.

Übrigens:

Der DAAB macht mit seinem „Pollentrend Projekt“ die Beschwerdelage der Patienten im gesamten Bundesgebiet sichtbar. Helfen Sie doch mit und tragen Sie Ihre Beschwerden anonym in der Deutschlandkarte ein. So wird sie immer wieder aktualisiert und Betroffene können sich informieren. Werden Sie Pollenmelder unter www.pollentrend.de

 

Gewitter und Frühlingshafte Temperaturen – Beste Gegebenheiten für einen starken Pollenflug am Wochenende

Zum Wochenende steigen die Temperaturen und es ist deutschlandweit mit den ersten Esche- und Birkenpollen zu rechnen. Hinzu kommen noch vereinzelt Reste von Hasel-, Erlen- und Weidenpollen. Auch die Eiben können noch Pollen ausschütten. Wo genau Sie mit welchem Pollenflug rechnen können verrät der www.pollentrend.de.

Entgegen vieler Expertenmeinungen, dass Regenwetter gut für Pollenallergiker ist, berichten immer häufiger Betroffenen gerade nach Regenschauern oder Gewitter über stärkere Beschwerden, was sich wie folgt erklärt. Bei starkem Regen werden die Pollen aus der Luft gewaschen bei Gewitter verteilt der starke Wind die Pollen extrem.

Also jetzt schon vorbeugen und entsprechende Medikamenten griffbereit zu Hause haben.

Pollenjahr 2018

Experten des DAAB sprechen 2018 von einem Mastjahr. Das bedeutet, dass zum Beispiel die Birken dieses Jahr mehr Pollen freisetzen als üblich. Die tatsächliche Belastung hängt natürlich von der aktuellen Wetterlage ab.

Lassen Sie sich beraten! Die Experten des Deutschen Allergie- und Asthmabundes stehen Pollengeplagten für eine Beratung an der Allergie-Hotline zur Verfügung:

Fon 0 21 66 / 64788-88

Kostenfreies Infopaket „Pollenallergie“ mit Pollenflugkalender:

Deutschen Allergie- und Asthmabund e.V. (DAAB)

An der Eickesmühle 15-19

41238 Mönchengladbach

E-Mail: info@daab.de