Die Birkenpollen fliegen….

Der DAAB erhält erste Anfragen zum Thema Birkenpollenallergie. Dabei wurden viele Patienten von den allergischen Beschwerden überrascht. Rückmeldungen aus NRW geben uns Hinweise auf einen schnellen Anstieg der Beschwerden. Auch die Pollenflugvorhersagen melden seit einigen Tagen für Teile Deutschlands Birkenpollenbelastungen an. Beispielsweise im nordrheinwestfälischen Tiefland, in Hessen, im Rhein-Main-Gebiet, in Rheinland-Pfalz, im Saarland, in Regionen an Rhein, Pfalz, Nahe und Mosel wie auch am Oberrhein oder im unteren Neckartal, zum Teil auch schon leichte Belastungen in Bayern. Zusätzlich kommt eine Pollenbelastung durch Eschen hinzu, die vor dem letzten Wochenende schon in ganz Deutschland zum Teil stärkere Pollenbelastungen als die Birke aufweisen konnte.
Die Pollenbelastung konnte durch das sehr schöne Wochenendwetter schnell ansteigen. Auch der zum Teil sehr kräftige Wind trug dazu bei. Pollen könnten aus bereits leicht geöffneten Blütenkätzchen dadurch vermehrt heraus geweht worden sein.
Bei ähnlicher Blütezeit kann eine Eschenpollenallergie leicht mit einer Birkenpollenallergie verwechselt werden. Bei einer geplanten Hyposensibilisierung auf Birke muss daher genau geklärt sein, auf welche Allergieauslöser der Patient reagiert. www.pollentrend.de

Rückruf des Adrenalin-Autoinjektors Epipen (=Fastjekt) in Österreich- Auf Nachfrage des DAAB Entwarnung für Deutschland

Die AGES informiert über eine Sicherheitsinformation des Bundesamtes für Sicherheit im Gesundheitswesen (BASG). Das BASG hat am 23.03.2017 einen Rückruf des Produkts ‘EpiPen 300 Mikrogramm Injektionslösung in einem FertigPen (Epinephrin)’ des Zulassungsinhabers Meda Pharma GmbH aufgrund nicht ordnungsgemäßer Funktion des Autoinjektors veranlasst.

Betroffen sind Autoinjektoren mit der Chargen-Nummer 5FA665N.

EpiPen 300 Mikrogramm Injektionslösung in einem FertigPen (Epinephrin) ist seit 30.03.1998 nach dem MRP/DCP Verfahren für die Notfallbehandlung bei schweren allergischen Reaktionen (Anaphylaxie) auf z. B. Insektenstiche oder –bisse, Nahrungsmittel, Medikamente und andere Allergene sowie bei idiopathischer oder durch Anstrengung ausgelöster Anaphylaxie zugelassen.

Meda Pharma GmbH erhielt zwei Kundenreklamationen weltweit (außerhalb Österreichs) betreffend EpiPen 300 Mikrogramm Injektionslösung in einem FertigPen, in denen über die nicht ordnungsgemäße Funktion des Autoinjektors berichtet wurde. Konkret konnte in diesen seltenen Fällen der Pen im Rahmen einer beabsichtigten Anwendung nicht ausgelöst werden.

In Österreich ist die Charge mit der Chargennummer 5FA665N, verwendbar bis 31.03.2017, betroffen.

In Deutschland vertriebene Autoinjektoren (Epipen = Fastjekt) sind auf Nachfrage des DAAB bei Meda Pharma nicht betroffen.

Dem BASG liegt aus dem in Frage stehenden Zeitraum keine diesbezügliche Meldung zu dieser Charge aus
Österreich vor.

Empfehlungen für Patientinnen und Patienten

  • In Übereinstimmung mit der gültigen Gebrauchsinformation sollte die Empfehlung, grundsätzlich immer zwei Pens mit sich zu führen, beachtet werden
  • Patientinnen und Patienten, die einen EpiPen der Charge 5FA665N bereits erfolgreich verwendet haben, brauchen sich in diesem Fall nachträglich nicht zu sorgen
  • Patientinnen und Patienten, die einen EpiPen der Charge 5FA665N bei sich tragen, werden aufgefordert, diesen bis spätestens 31.03.2017 in die nächstgelegene Apotheke zurückzubringen. Sie erhalten kostenlos Ersatz

DAAB-Warnhinweis: dm ruft den Artikel „dmBio Apfel mit Banane und Hirse 190g“ zurück- er enthält glutenhaltiges Getreide (Hafer, Dinkel, Gerste)

dm-drogerie markt ruft aus Gründen des vorbeugenden Verbraucherschutzes den Artikel „dmBio Apfel mit Banane und Hirse 190?g“ zurück.
Betroffen ist ausschließlich die Ware mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD) 03.02.2019.
Der Artikel enthält glutenhaltiges Getreide (Hafer, Dinkel, Gerste), das bei Menschen mit einer Allergie oder Glutenunverträglichkeit (Zöliakie) gesundheitliche Probleme hervorrufen kann. Für Nicht-Betroffene ist die Ware unbedenklich verzehrbar.
Das Mindesthaltbarkeitsdatum ist leicht auf der Seite des Deckels zu erkennen.

Grund für den Rückruf: In einzelnen Gläschen befindet sich der Inhalt „Apfel-Birne mit Dreikorn“. Diese enthalten entgegen der Angaben auf der Produktverpackung des „dmBio Apfel mit Banane und Hirse 190 g“ glutenhaltiges Getreide (Hafer, Dinkel, Gerste).
Die Kunden werden gebeten, das Produkt mit oben genanntem MHD, ungeöffnet oder bereits angebrochen, nicht zu konsumieren und in die dm-Märkte zurückzubringen. Der Kaufpreis wird selbstverständlich erstattet.Die Qualität und Sicherheit der Produkte hat für dm-drogerie markt höchste Priorität. dm-drogerie markt bedauert den Vorfall und entschuldigt sich bei allen Kunden für die entstandenen Unannehmlichkeiten.
Weitere Informationen erhalten Sie unter:
dm-ServiceCenter
Tel.: 0800 365 8633 (kostenfrei)
E-Mail: servicecenter@dm.de
Öffnungszeiten: Mo bis Sa 8 bis 20 Uhr

Neuer DAAB-Ratgeber Pollen- und Kreuzallergien

Der DAAB hat einen neuen Ratgeber entwickelt zum Thema Pollen- und Kreuzallergien.
Im Ratgeber werden nicht nur die gängigen Pollenallergene, wie Birke-, Erle- und Gräserpollen beschrieben, sondern auch Hinweise auf weitere Pflanzen geliefert, die Pollenallergien auslösen können, und deren Pollenflugzeiten oftmals parallel zu den gängigen Pollenallergenen liegen.

Alt bewährte Empfehlungen zum Umgang mit der Pollenallergie, neue Aspekte zu Pollenflugzeiten und -auslösern, gepaart mit Tabellen zu Kreuzallergien, geben dem Leser einen sehr guten Überblick über das Thema. Viele praktische Tipps runden die Informationen ab und zeigen dem  Pollenallergiker  Behandlungswege auf.

Zu bestellen unter info@daab.de

Sind Sie ein Fan von Borussia Mönchengladbach? Dann ersteigern Sie ein Unikat!

Fans von Borussia Mönchengladbach erinnern sich noch freudig an den 5. Dezember 2015. Denn dieser Tag ist legendär! An diesem Dezembertag fegte die Fohlenelf das Starensemble des FC Bayern München unter Pep Guardiola mit 3:1 vom Platz. Die legendären drei Tore haben wir mit Laufwegen und den Originalautogrammen der Torschützen (Johnson, Stindl, Wendt) verewigt und werden dieses Unikat jetzt exklusiv versteigern.
Ermöglicht wurde dieses absolute Einzelstück durch Optasport (1000 Dank an das Unternehmen), die solche Grafiken für renommierte Magazine, Zeitschriften und für zahlreiche Fussballvereine im In- und Ausland für die Spielanalyse erstellt. Unser Ansprechpartner sagte auch, dass noch niemand weder in den deutschen noch in den internationalen Ligen, weder bei einer Welt- noch Europameisterschaft eine solche Anfrage gestellt habe. Kurzum: Dieses Sport-Kunstobjekt ist  erstmalig und einzigartig.
Nun können Sie dieses Objekt zugunsten unserer Kinderprojekte ersteigern.
http://www.ebay.de/itm/Exklusives-Unikat-zum-Spiel-2015-Borussia-Monchengladbach-Bayern-Munchen-3-1-/292044008249?hash=item43ff2deb39:g:nz8AAOSwWxNYuUvV

Die Auktion endet am 14. März 2017

Einsatz des DAAB hat sich gelohnt: Auch zukünftig keine Beduftung in Hamburger S-Bahnen

Im Herbst letzten Jahres startete die Deutsche Bahn ein Pilotprojekt mit der Beduftung der S-Bahnzüge in Hamburg, um die Kundenzufriedenheit zu erhöhen.
Zahlreiche Kunden der Hamburger-S-Bahn haben sich hilfesuchend an den Deutschen Allergie- und Asthmabund e.V. (DAAB) gewandt, weil die Beduftung der S-Bahnzüge nicht nur für Asthmatiker, sondern auch für duftsensible Fahrgäste eine gesundheitliche Belastung bedeutet.
Umgehend hat sich der DAAB an die S-Bahn-Betriebe gewandt und einen sofortigen Stopp dieser Aktion gefordert – mit Erfolg.
Als Reaktion auf unsere Intervention zog die DB die bedufteten Pilotzüge wieder aus dem Verkehr.
Nun kam es zu einem Treffen mit den Bahnbetreibern in Hamburg mit dem Ergebnis, dass es zukünftig keine weiteren Beduftungsaktionen geben wird.
Für den DAAB waren Dr. Silvia Pleschka und Wolfgang Griesing vor Ort.
Wir danken den Hamburger S-Bahn-Betrieben für die schnelle Reaktion und das Verständnis für die Problematik der Asthmatiker, Personen mit hyperreagiblen Atemwegen und sensiblen Fahrgästen.

Haben Sie eine Lebensmittelallergie oder -Unverträglichkeit und planen eine Reise in die USA?

Dann kann das Portal “AllergyEats” hilfreich für Sie sein. Auf der Website werden Restaurants von Betroffenen bewertet und zwar allergenspezifisch. Für die 10 Hauptauslöser: Milch, Ei, Fisch, Schalentiere, Erdnüsse, Nüsse, Sesam, Soja, Weizen und Gluten, können allergikerfreundliche Restaurants nach Ort oder Postleitzahl gesucht werden. Zusätzlich gibt es Tipps zum auswärts Essen und einen Blog. AllergyEats ist für Smartphones auch als App erhältlich.
www.allergyeats.com

Der Praxis-Check für Ärzte: Fit für den Anaphylaxie-Notfall?

Ab sofort können Ärzte auf www.anaphylaxie-experten.de kostenfrei und unkompliziert testen, wie gut sie und ihr Praxis-Team auf den Anaphylaxie-Notfall vorbereitet sind. Der Online-Praxis-Check „Bin ich fit für den Anaphylaxie-Notfall“ richtet sich an alle allergologisch tätigen Ärzte. Entwickelt wurde der Praxis-Check vom Expertenforum Anaphylaxie, einem Zusammenschluss führender Allergie- und Anaphylaxie-Experten, wie dem Deutschen Allergie- und Asthmabund, der Mitglied im Expertenforum ist.

 

Öko-Test watscht „Abtei Allergie Schutz Nasen-Gel-Spray“ ab

In der Rubrik „Für Sie untersucht“ beleuchtet Ökotest in der Ausgabe 2/2017 das Präparat von Abtei OP Pharma. „Abtei Allergie Schutz Nasen-Gel-Spray“ soll laut Aussagen des Anbieters vor Allergenen schützen, die Heuschnupfen und allergische Rhinitis auslösen.
Laut Beipackzettel wird das Gel bei der Zerstäubung flüssig und in Kontakt mit den Schleimhäuten wieder fest. Es soll so einen Schutzfilm gegen Allergene bilden.
Öko-Test bemängelt, dass die Studie, die die Wirksamkeit belegen soll eine geringe Patientenzahl aufweist. Zudem sei der für das Produkt abgeleitet Anspruch nicht ausreichend wissenschaftlich belegt. Laut Ökotest kann daher kann die Anwendung des Präparates nicht empfohlen werden.

https://www.facebook.com/oekotest/photos/a.205463562805739.51133.205277039491058/1451353468216736/?type=3&theater