Nicht gekennzeichnete Allergene (Weizen, Lactose, Soja, Senf und Ei) in ” Minestrone – Italienische Gemüsesuppe ” MDH 16.02.2020

Allergie Warnhinweis:
Nicht gekennzeichnete Allergene (Weizen, Lactose, Soja, Senf und Ei) in ” Minestrone – Italienische Gemüsesuppe ” MDH 16.02.2020
Der Hersteller Feine Küche Jürgen Langbein ruft seine Minestrone – Italienische Gemüsesuppe mit dem MHD 16.02.2020 zurück.

Das Unternehmen hat festgestellt, dass während des Produktionsprozesses vereinzelt andere Suppen abgefüllt wurden, als auf dem vorgesehenen Etikett deklariert ist. Das in fälschlicher Weise abgefüllte Produkt enthält Zutaten mit nicht deklarierten Allergenen (Weizen, Lactose, Soja, Senf und Ei).
Menschen mit einer Allergie auf die genannten Bestandteile sollten das Produkt nicht verzehren.
Für Menschen ohne diese Allergien ist das Produkt uneingeschränkt zum Verzehr geeignet!
Andere Mindesthaltbarkeitsdaten sind nicht betroffen!
Beim Öffnen der Dose erkennt man laut Hersteller den Unterschied sofort, da die Suppen in der Konsistenz deutlich verschieden sind. So ist die eigentliche Minestrone eine klare, leicht rötliche Brühe mit Einlage, die fälschlicher Weise abgefüllte Suppe ist von gelblicher, dickflüssiger Konsistenz.

Der Hersteller bittet alle Kunden das Produkt mit dem o. g. MHD direkt an die Einkaufsstätte
zurückzugeben oder sich direkt an die
Feine Küche Jürgen Langbein GmbH,
Feldstraße 7, 24568 Kaltenkirchen
zu wenden.

Der Hersteller bedauert die Unannehmlichkeiten sehr und bittet um Entschuldigung.

Machen Sie mit! Video-Kampagne zum Thema Nahrungsmittelallergien und Anaphylaxierisiko: Wie sieht der Alltag mit Nahrungsmittelallergie und Anaphylaxierisiko aus?

Der DAAB sammelt Ihre Botschaften (als Handyvideos), um diese in einen oder mehrere Youtubefilme zu integrieren, die im DAAB-Kanal erscheinen sollen.

Sie sind Bestandteil einer großen Kampagne, um das Leben mit Anaphylaxie und das Verständnis in der Öffentlichkeit zu verbessern.

Wenn Sie einverstanden sind, senden Sie uns Ihr Video und Ihr Einverständnis, dass wir dieses Video ganz oder in Auszügen in Youtubfilme integrieren dürfen.

Die Themen sind vielfältig, von den Bedingungen beim Einkaufen, über Versorgung in Kita und Schule, Reisen – bis hin zum Verständnis für die Erkrankung bei Freunden, Verwandten, Betreuern etc.

Was können Sie tun?

A) Senden Sie uns ein kurzes Handy-Video zum Aspekt:  „Das würde ich mir als Lebensmittelallergiker mit Anaphylaxierisiko/ bzw. Eltern eines Kindes mit Lebensmittelallergie und Anaphylaxierisiko wünschen“ – Dies bedeutet: Nehmen Sie ein kurzes Statement (ein bis zwei Sätze) mit Ihrer Handykamera auf zu einem Thema, das Ihnen besonders am Herzen liegt.

B) Möchten Sie sich zu einem bestimmten Thema, das Ihnen am Herzen liegt (z.B. Einkaufen, Kennzeichnung, Reisen, Schule, Kita, Aufklärung  etc.) ausführlicher äußern, so ist auch dies möglich.

Bitte senden Sie uns eine Aufnahme, die ca. 2-3 Minuten umfasst zu folgenden Aspekten:

1) Wie sieht das „Problem“ aus? Wie ist die momentane Ausgangssituation? Welchen Herausforderungen oder Stolpersteinen begegnen Sie in diesem Zusammenhang?

Ziel: kurze Darstellung des Ist-Zustandes zu einer Situation Ihres Alltags, die Sie gerne verbessert sehen würden.

2) Wie gehen Sie damit um? Was ist Ihr persönlicher Ansatz? Wie meistern Sie die Situation? Haben Sie Tipps für andere Betroffene?

Ziel: positive Ansätze des Umgangs aufzuzeigen, das Leben trotz und mit der Allergie gut zu managen.

3) Was wäre der „Idealzustand“: Was würden Sie sich als Allergiker/ Eltern eines betroffenen Kindes wünschen?

Ziel: Botschaft für jene, die die Möglichkeit haben, durch die Änderung von Rahmenbedingen oder ihrem Verhalten etwas FÜR den besseren, sicheren, stressfreieren Alltag allergischer Familien zu tun.

 

Achtung Neuer Wellness-Drink – Gefahr für Allergiker

Der Getränke-Markt explodiert. Immer neue Wellnessdrinks oder Sportgetränke werden angeboten. Doch halten die wenigsten was sie versprechen – und einige stellen sogar eine Gefahr für Allergiker dar. Der neue Drink auf Basis von Süßlupinen ist ein proteinreiches Getränk, das säuerlich-erfrischend schmeckt. Die Herstellung des Lupinen-Getränks ist in jeder Brauerei möglich, so dass der Markt sich sicherlich weiter ausdehnt.

Süßlupinen gehören zu den eiweißreichen Hülsenfrüchten. Sie bieten eine Alternative zu tierischem Eiweiß und sind frei von Gluten (Klebereiweiß). Da Süßlupinen viele positive Eigenschaften haben, setzt die Lebensmittelindustrie sie vielfältig ein.
Lupinenmehl, -kleie, -schrot, -eiweiß oder Lupinenballaststoffkonzentrat wird z.B. für die Herstellung von Back- und Feinbackwaren, Nudeln, glutenfreien Gerichten, Schokolade, Eis, Mayonnaisen, Saucen, Suppen oder Gewürzmischungen, Ei-Ersatz und nun auch Protein-Getränke.

Mit der zunehmenden Verarbeitung steigt aber auch die Zahl der Lupinenallergien. In der Literatur wird bei circa der Hälfte der Erdnussallergiker eine Lupinenallergien treten isoliert oder als Kreuzreaktion zu Gräserpollen, Erdnüssen und anderen Hülsenfrüchten (z.B. Bohnen, Erbsen, Kichererbsen, Linsen, Sojabohnen) auf. Daher auf verpackter Ware immer das Zutatenverzeichnis lesen und bei loser Ware im Restaurant, Bäcker etc. auf die Allergendeklaration achten. Lupinen gehören mit zu den kennzeichnungspflichtigen Allergieauslösern und müssen immer im Zutatenverzeichnis aufgelistet werden.

 

Asthma webinar kostenfrei für Sie

Webinar: Asthma & Umfeldberatung: Erkennen – Handeln –Vorbeugen

Was ist Asthma – und was können Sie selbst tun, um mit dieser Diagnose besser zu leben?

Atmung- so wichtig und eben doch nicht so einfach wenn ein Asthma vorliegt! Die chronisch-entzündliche Erkrankung der Atemwege, von der allein in Deutschland 10 % aller Kinder unter 15 Jahren und 5 % aller Erwachsenen betroffen sind ist nicht heilbar. Doch das Asthma kann mittlerweile sehr gut behandelt werden.

Im Rahmen dieser Webinare haben Sie die Möglichkeit zu erfahren, was Sie tun können um mit dieser Krankheit besser zu leben! Die Selbstkontrolle und Möglichkeiten, die Sie selbst einleiten können, werden vorgestellt. Welche vorbeugenden Maßnahmen sind sinnvoll und was können Sie selbst aktiv tun, um Ihre Lunge zu unterstützen?

Da die Erkrankung die Patienten ein Leben lang begleitet, ist es wichtig, die Krankheit zu verstehen, um richtig damit umgehen zu können und möglichst beschwerdefrei zu leben.

Inhalte:

Asthma: Erkennen – Handeln

A-H-A: Beschwerden und Symptome?

Möglichkeiten der Selbstkontrolle

Umfeldberatung

Es kommt was geflogen: Schimmelsporen
Haustaubmilben!
Pollenalarm!

Sonderfall: Wenn die Birke mit dem Apfel
Pollenassoziierte Nahrungsmittelallergien

Ihre Fragen – unsere Antworten !
Referentin: Christiane Schäfer; Diplom-Oecotrophologin und Asthma-Trainerin

Termin:  Montag: 23.10.2017 14-15 Uhr

Kostenfrei, einfach anmelden unter:

https://attendee.gotowebinar.com/register/6974133371415084289

 

Allergie konkret: Fisch-Allergie – was nun?

Der wöchentliche Verzehr von Fisch gehört zu einer gesunden, ausgewogenen Ernährung. Doch Fisch zählt auch zu den stärksten allergenen Nahrungsmitteln tierischen Ursprungs.

Häufig treten nach dem Verzehr Magen-Darm-Beschwerden auf, aber auch Hauterscheinungen oder Atemprobleme sind möglich.

Selbst das Einatmen des Dampfes, der beim Kochen von Fisch entsteht, kann zu Atemwegsbeschwerden führen.

Die meisten Fisch-Allergiker reagieren auf das Parvalbumin, ein Eiweiß, das in allen scharten vorkommt und müssen auf alle Fische, unabhängig von der Sorte, verzichten.

Es gibt jedoch auch Ausnahmen, in denen Patienten nur auf bestimmte Fischsorten reagieren.

In aktuellen Studien wurden zudem Kreuzreaktionen zu Hühnchenfleisch beschrieben. Betroffen von einer gleichzeitigen Allergie gegen Fisch und Hühnchen sind vor allem Allergiker, die nicht hühnereisensibilisiert sind.

Kein Problem stellt in der Regel der Verzehr anderer Tiere aus dem Meer dar – wie Krustentiere (Krabben, Garnelen) oder Muscheln – sofern es keine Verunreinigung mit Fischbestandteilen gibt. Für die Allergie auf Krustentiere und Muscheln sind andere Allergie-Auslöser verantwortlich.

Gesund auch ohne Fisch?

Fisch ist ein hochwertiges Nahrungsmittel und dient unter anderem als Lieferant für die langkettigen Omega-3-Fettsäuren, Vitamin D und insbesondere Jod. Daher muss bei längerfristigem Fischverzicht darauf geachtet werden, dass der Körper ausreichend mit diesen wichtigen Nährstoffen versorgt wird.

Die häufige Empfehlung vermehrt Rapsöl oder Leinöl zu essen, um ausreichend Omega-3-Fettsäuren aufzunehmen, ist irreführend, da der menschliche Körper nur sehr begrenzte Möglichkeiten hat, aus der pflanzlichen Omega-3-Fettsäure alpha-Linolensäure zu bilden.

Algen statt Fisch?

Fische nehmen Omega-3-Fettsäuren durch ihre Algennahrung auf, Aktuell gibt es am Markt zwei Sorten von Algenöl. Sie werden aus Schizochytrium– oder aus Ulkenia-Algen gewonnen. Viele Produkte mit hohem Gehalt an Omega-3-Fettsäuren sind damit angereichert. Diese Produkte müssen laut der EU folgendermaßen gekennzeichnet sein: “Enthält DHA-reiches Öl aus der Mikroalge Schizochytrium sp.” bzw. “Ulkenia Sp.”

In EU-Mitgliedsstaaten darf Algenöl aus der Mikroalge Ulkenia  in Backwaren, Müsliriegel und nicht-alkoholischen Getränken als Lebensmittelzutat enthalten sein.

Öl aus der Mikroalge Schizochytrium ist als Zutat in Milcherzeugnissen, Milchersatzerzeugnissen, Salatsoßen, Streichfetten, Frühstückscerealien, Nahrungsergänzungsmitteln und Speisefetten erlaubt. Algenöl aus Schizochytrium wird auch in Kapselform zur Nahrungsergänzung angeboten.

Auch im Fleisch und in der Milch artgerecht gehaltener Wiederkäuer (Rind, Schaf, Ziege in Bio-Qualität) finden sich die langkettigen omega-3-Fettsäuren, allerdings nur in geringer Menge.

Fischallergiker sollten keine Fischölkapseln und keinen Lebertran einnehmen. Nur wenn der Hersteller die Eignung für Fischallergiker ausdrücklich ausweist, kann die Einnahme erfolgen.

Den ganzen Artikel lesen Sie in der aktuellen Ausgabe von “Allergie konkret”, dem DAAB-Gesundheitsmagazin

Suspendiert wegen Allergie? Fußballprofi Bastians wehrt sich gegen VfL Bochum

Der Bochumer Fußballprofi und VfL Kapitän Felix Bastians wurde von seinem Verein als Reaktion auf eine Anaphylaxie für zwei Wochen suspendiert.

Bastians hat eine Milchallergie und muss milchhaltige Produkte meiden. Im Rahmen des Spiels beim 1. FC Nürnberg hatte Bastians im Mannschaftshotel schon beim Mittagessens erste Symptome verspürt und direkt beim Kellner nachgefragt, ob seine Mahlzeit Butter enthalte. Kurze Zeit später setzte bereits eine anaphylaktische Reaktion, ein lebensbedrohlicher Allergieschock, ein.

Bastians wies vor der Presse darauf hin, dass seine Lebensmittelallergien dem Verein seit Jahren bekannt waren. Als er merkte, dass eine allergische Reaktion begann, hatte er sich bei den Vereinsverantwortlichen mit dem Satz „Brot kann schimmeln, ihr könnt nichts.“ beschwert über die Leichtfertigkeit, mit der das Essen zubereitet wurde.

Der damalige Teammanager Christian Hochstätter junior hatte Bastians noch versichert, das Essen wurde sei mit Butterersatz zubereitet worden.

Aufgrund seiner Reaktion hatte der VfL Bastians suspendiert. Nun hat er laut Medienangaben beim Arbeitsgericht Antrag auf Einstweilige Verfügung gegen den VfL Bochum gestellt.

Unsere Meinung:

Sich deutlich zu beschweren, wenn man merkt, dass ein Allergieschock naht, der ein Todesrisiko birgt, ist wohl mehr als menschlich und nachvollziehbar.

Hier fehlt dem VfL nicht nur das Verständnis für Allergien, sondern auch das Gespür für eine angemessene Reaktion.

 

Urtikaria und Angioödem Veranstaltung in Dresden

Das Universitäts AllergieCentrum veranstaltet am 25. Oktober 2017

von 17:00-18:30 Uhr eine Patienteninformationsveranstaltung zum Thema: Urtikaria und Angioödeme

In Deutschland leiden ca. eine Million Menschen unter einer chronischen Urtikaria und Angioödemen also unter Nesselsucht und plötzlich auftretenden Schwellungen der Haut und der Schleimhäute.

Neben dem häufigsten Typ, der ohne primär erkennbare Ursache auftretenden chronisch spontanen Urtikaria, leiden viele Patienten unter durch Wärme, Kälte, Druck, Reibung oder Sonnenlicht ausgelösten Formen. Im Vordergrund stehen der starke Juckreiz, die Hautveränderungen am ganzen Körper und die ausgeprägten und z.T. schmerzhaften und entstellenden Schwellungen im Gesicht. Die Erkrankung beeinflusst die Lebensqualität und Leistungsfähigkeit von Kindern und Erwachsenen vor allem durch den quälenden Juckreiz, der in vielen Fällen zu Konzentration- und Schlafstörungen führt und auch das emotionale Wohlbefinden stark einschränken kann. Nach einer gezielten Diagnostik und der nachfolgenden adäquaten Therapie kann das Krankheitsbild gut behandelt werden.

In der Patienten-Informationsveranstaltung Urtikaria /Angioödeme stellen die Refereten/innen in kurzen anschaulichen Vorträgen das Krankheitsbild, die Diagnostik und die verschiedenen Behandlungsmöglichkeiten vor.

Referenten/innen:

Prof. Andrea Bauer und Frau Katja Berndt, Klinik und Poliklinik für Dermatologie

Dr. Mandy Cuevas, Klinik und Poliklinik für HNO-Heilkunde

Prof. Christian Vogelberg, Klinik und Poliklinik für Kinder- und Jugendmedizin

Wann: 25.Oktober 2017 um 17 Uhr

Ort: Hörsaal 21 der Kinder- und Frauenklinik des Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden, Fetscherstr. 74

 

Kontaktadresse und weitere Infos

Im Anschluss an die Vorträge können Fragen gestellt werden. Eine Voranmeldung unter UAC@uniklinikum-dresden.de erleichtert die Planung. Unter der o.g. Emailadresse können Sie bereits im Vorfeld Ihre Fragen stellen, die wir in den Vorträgen beantworten.

Urtikaria – Nesselsucht im Kindesalter

Die Nesselsucht, auch Urtikaria genannt, ist eine chronische Hauterkrankung. Das Krankheitsbild ist geprägt durch Quaddelbildung, quälenden Juckreiz und vereinzelt auch Schwellungen des Unterhautgewebes (Angioödeme). Kinder mit Urtikaria leiden sehr unter den Beschwerden, speziell der quälende Juckreiz hat Auswirkungen auf die Entwicklung und die Schlafqualität. Nesselsucht tritt bei Kindern recht häufig auf, wenn auch seltener als bei Erwachsenen. Bis zu einem Alter von 18 Jahren leiden etwa 15 bis 20 Prozent der Kinder und Jugendlichen mindestens einmal unter den Symptomen einer Urtikaria.

Therapie vor Ursachenforschung

Das Wohlbefinden der Kinder ist durch Quaddeln, Rötungen und Juckreiz oft stark beeinträchtigt. Dies schlägt sich im allgemeinen Verhalten, in der Qualität des Schlafes und auch im schulischen Alltag wieder. Die Erkrankung wird zur Belastung der ganzen Familie. Umso wichtiger ist es, schnell den Teufelskreis zu unterbrechen. Moderne Therapieoptionen machen dies möglich. Bei der Behandlung einer Urtikaria steht die Therapie der Hautbeschwerden an erster Stelle. Hierzu gibt es sichere und schnell wirksame Medikamente.

Lesen Sie den ganzen Artikel zum Thema Nesselsucht bei Kindern in der neuen Allergie konkret. Jetzt kostenfreies Exemplar bestellen unter info@daab.de.

Rückruf: dark dark chokolate – Bio Zartbitterschokolade wegen nicht deklarierter Milch- (Casein-)/ und Sojabestandteile

DAAB Warnhinweis

Die Firma Les Chevaliers BV aus den Niederlanden ruft aus Gründen des vorbeugenden Verbraucherschutzes den Artikel:
dark dark chokolate – Bio Zartbitterschokolade
zurück.
Betrifft alle Mindesthaltbarkeitsdaten
EAN-Code: 8713031775800

Das Produkt enthält nicht deklarierte Milch- (Casein-)/ und Sojabestandteile.
Das kann bei Personen, die an einer Milch-/Soja-Allergie leiden, zu allergischen  Reaktionen führen, weshalb bei diesem Personenkreis dringend vor dem Verzehr abgeraten  wird.
Das Unternehmen hat umgehend reagiert und vorsorglich das betroffene Produkt sofort aus dem Verkauf nehmen lassen.
Kunden können die Produkte im jeweiligen Penny-Markt zurückgeben. Sie erhalten den Kaufpreis erstattet.
Die Firma Les Chevaliers BV entschuldigt sich für die eingetretenen Unannehmlichkeiten.

Glutenverzicht ist für Gesunde nicht empfehlenswert!

Es ist eine weitverbreitete Annahme, dass glutenfreie Ernährung gesünder sein könnte. Eine US-amerikanische Langzeitstudie zeigt nun, dass der Verzicht auf das Eiweiß beispielsweise für die Herzgesundheit keine Vorteile bringt. Laut der Studie im “British Medical Journal” könnte das Weglassen von Gluten sogar nachteilig sein: Von 1986 bis 2010 waren im Rahmen der Studie alle vier Jahre vielfältige Ernährungs- und Gesundheitsdaten von 110.000 Amerikanern gesammelt worden.

Je nach Gluten-Konsum teilten die Forscher die Teilnehmer in fünf Gruppen ein. Selbst in der Gruppe mit dem niedrigsten Gluten-Konsum habe es dieselben Raten an koronaren Herzerkrankungen gegeben. Lediglich für Menschen mit Zöliakie ist Gluten gefährlich. Bei ihnen löst das Kleber-Eiweiß eine Dünndarmentzündung mit teils heftigen Darmbeschwerden aus. Hier hilft nur ein lebenslanger konsequenter Verzicht auf Gluten. Wer als Gesunder auf Gluten verzichtet, reduziert meist auch den Vollkornkonsum, der das Herz zu schützen scheint und läuft damit Gefahr, diesen schützenden Effekt vor Herzerkrankungen zu verlieren.

Kostenfreier Flyer zum Thema Gluten erhältlich beim DAAB unter info@daab.de.