Achtung Asthmatiker – Nebel und kalte Luft können Trigger für Asthma sein

Nebel entsteht, wenn die Luft keine Feuchtigkeit mehr aufnehmen kann und diese kondensiert. Je nach Lufttemperatur kann die Außenluft unterschiedliche Wasserdampfmengen aufnehmen. Heute Morgen bei acht Grad Lufttemperatur war es bei uns am Niederrhein zu kühl für die Wasserdampfmenge in der Luft. Folglich entstanden Nebelschwaden aus sehr feinen Wassertröpfchen. Auf kalte Luft und Nebel reagieren viele Asthma-Patienten empfindlich. Es sind Triggerfaktoren, die das Asthma verschlechtern können. Problematisch sind besonders Temperatursprünge von zehn Grad und mehr. Das ist bei starken Temperaturschwankungen der Außenluft aber auch bei großen Temperaturunterschieden zwischen Innen- und Außenluft zu bedenken, die den Körper und die empfindlichen Atemwege belasten können. Bei kalter Luft kann zum Schutz das Atmen durch einen Schal hilfreich sein, damit die Atemluft besser angewärmt wird.

Hyazinthen, Magnolien oder Pfingstrosen – Gefahr für Asthmatiker

Stark duftende Blumen wie Magnolien, Hyazinthen, Maiglöckchen, Pfingstrosen, je länger je lieber (Lonicera), Duft-Jasmin, -Schneeball oder -Veilchen, Holunder oder der Bauernjasmin (Pfeifenstrauch) können bei Menschen mit empfindlichen Atemwegen Überempfindlichkeiten auslösen. Das kann der Fall sein, wenn der Duft sehr konzentriert auftritt, also bei duftenden Pflanzen, die man in Innenräume stellt wie Hyazinthen oder bei direkter Nähe zu einer Pflanze. Beispielsweise, wenn eine Magnolie vor einem geöffneten Fenster oder an der Terrasse mit den Sitzplätzen steht. Zwar ist hier keine Pollenbelastung zu erwarten, da die Bäume von Käfern befruchtet werden, allerdings sollten Asthmatiker beachten, dass der Duft als „Triggerfaktor“ zu einer Verschlechterung des Asthmas, möglicherweise  bis hin zu einem Asthmaanfall führen kann. Vor einiger Zeit stellten Forscher der Ruhr-Universität Bochum fest, dass fruchtiger Bananen/Aprikosen-Duft die Bronchien weiten und blumiger, öliger Geruch (in diesem Falle Maiglöckchen) Bronchien verengen kann. Im Zuge dieser Forschung wurden zwei unterschiedliche Rezeptoren in den Muskelzellen der Bronchien entdeckt. Durch die Bindung der jeweiligen Duftmoleküle wurden die entsprechenden Reaktionen ausgelöst. Spannende Erkenntnisse, die auch genutzt werden, um die Rezeptoren und Düfte in Bezug auf neue Behandlungsoptionen bei Asthma oder einer chronisch obstruktiven Lungenerkrankung, der sogenannten COPD zu untersuchen.

http://aktuell.ruhr-uni-bochum.de/pm2016/pm00111.html.de

Den Pollenflug wie im Flug überstehen – 10 Tricks für den Alltag

Das schöne Wetter hat die Birken erweckt. In ganz Deutschland ist mit ersten Birkenpollen zu rechnen. Der DAAB hat 10 Tricks zusammengestellt wie sie einen pollenfreien Alltag gestalten können.

1. Sie möchten auf regelmäßiges Lüften nicht verzichten, aber mit jedem Mal kommen mehr Pollen herein? Engmaschige Pollenschutzgitter (gibt es in weiß und in schwarz) an den Fenstern halten den größten Teil zurück, aber durch den geringeren Austausch der Luft muss länger gelüftet werden.

2. Ihre Kleidung sammelt die Pollen von draußen ein und so gelangen sie in die Innenräume. Besser nicht im Schlafzimmer ausziehen, denn hier halten sie sich in den Nachtstunden sehr lange auf. Mit dem Kurzwaschprogramm sind sie schnell herausgewaschen. Danach lieber drinnen trocknen lassen, denn hängt die Wäsche im Freien, hängen sich auch die Pollen daran.

3. Teppiche und Polstermöbel regelmäßig absaugen, am besten mit einem Staubsauger der über einen Hepa-Filter (z.B. Kategorie/Klasse 14) verfügt. So gelangen die Pollen nicht wieder zurück in den Raum. Glatte Böden regelmäßig feucht wischen, sonst werden die Pollen mit dem Staub immer wieder aufgewirbelt.

4. Zuviel Sport im Freien vermeiden. Beim Sport wird der erhöhte Sauerstoffbedarf durch Mundatmung gedeckt, was die Atemwege reizt und zu stärkeren Reaktionen führt.

5. Sonnenbrillen, die um die Augen dicht abschließen schützen die Augen vor Licht und Pollen.

6. Verzichten Sie auf das Rauchen oder das Mitrauchen. Die ständige Reizung der Atemwege machen die Schleimhäute noch angreifbarer.

7. Haare waschen bevor Sie ins Bett gehen, so gelangen keine Pollen aufs Kopfkissen.

8. Atmen Sie möglichst durch die Nase. Die feinen Flimmerhärchen filtern einen Teil der Pollen heraus. Mit einer Nasendusche können Sie die Pollen wieder aus der Nase spülen. Verwenden Sie möglichst keine Nasensalben, – gele oder –puder. Sie verkleben die Nasenhaare und beeinträchtigen die Filterfunktion.

9. Verreisen Sie in Ihrer Hauptpollensaison in eine Region, in der Ihre Pollen nicht vorkommen.

10. Verbringen Sie viel Zeit im Auto? Dann sollten Sie Ihren PKW mit einem Pollenfilter ausstatten. Da sie sich nach und nach zusetzen, müssen diese Filter 1x im Jahr ausgetauscht werden, am besten nach der Pollensaison im Herbst oder Winter.

Übrigens:

Der DAAB macht mit seinem „Pollentrend Projekt“ die Beschwerdelage der Patienten im gesamten Bundesgebiet sichtbar. Helfen Sie doch mit und tragen Sie Ihre Beschwerden anonym in der Deutschlandkarte ein. So wird sie immer wieder aktualisiert und Betroffene können sich informieren. Werden Sie Pollenmelder unter www.pollentrend.de

 

Gewitter und Frühlingshafte Temperaturen – Beste Gegebenheiten für einen starken Pollenflug am Wochenende

Zum Wochenende steigen die Temperaturen und es ist deutschlandweit mit den ersten Esche- und Birkenpollen zu rechnen. Hinzu kommen noch vereinzelt Reste von Hasel-, Erlen- und Weidenpollen. Auch die Eiben können noch Pollen ausschütten. Wo genau Sie mit welchem Pollenflug rechnen können verrät der www.pollentrend.de.

Entgegen vieler Expertenmeinungen, dass Regenwetter gut für Pollenallergiker ist, berichten immer häufiger Betroffenen gerade nach Regenschauern oder Gewitter über stärkere Beschwerden, was sich wie folgt erklärt. Bei starkem Regen werden die Pollen aus der Luft gewaschen bei Gewitter verteilt der starke Wind die Pollen extrem.

Also jetzt schon vorbeugen und entsprechende Medikamenten griffbereit zu Hause haben.

Pollenjahr 2018

Experten des DAAB sprechen 2018 von einem Mastjahr. Das bedeutet, dass zum Beispiel die Birken dieses Jahr mehr Pollen freisetzen als üblich. Die tatsächliche Belastung hängt natürlich von der aktuellen Wetterlage ab.

Lassen Sie sich beraten! Die Experten des Deutschen Allergie- und Asthmabundes stehen Pollengeplagten für eine Beratung an der Allergie-Hotline zur Verfügung:

Fon 0 21 66 / 64788-88

Kostenfreies Infopaket „Pollenallergie“ mit Pollenflugkalender:

Deutschen Allergie- und Asthmabund e.V. (DAAB)

An der Eickesmühle 15-19

41238 Mönchengladbach

E-Mail: info@daab.de

Erkältung – oder Allergie? Zwillinge mit kleinen Unterschieden

Kratzen im Hals, Husten und die Nase läuft; da denkt jeder als Erstes an eine Erkältung – gerade in dieser Jahreszeit. Doch aufgepasst, halten die Beschwerden länger an und helfen normale Erkältungsmittel nicht, kann es sich auch um eine Allergie handeln. Der Deutsche Allergie- und Asthmabund e.V. – DAAB erklärt was gleich ist und wo die Unterschiede liegen.

Wo sich die beiden ähneln:

Wässeriger Schnupfen, Niesreiz, tränenden Augen und das Krankheitsgefühl sind bei beiden gleich. Man fühlt sich sowohl bei der Erkältung als auch bei der Allergie müde und abgeschlagen. Daran kann man sie schwer unterscheiden. Während man sich früher verlässlich nach der Jahreszeit richten konnte, ist dies bei den milden Temperaturen im Winter und einer Verlängerten Pollenflugzeit bis in den November nicht mehr der Fall. Der Pollenflug kann bei milder Witterung schon im Dezember beginnen, also in der Erkältungshochzeit, so dass dieses Unterscheidungskriterium ausfällt.

Der DAAB hat 6 Unterscheidungsmerkmale für Sie zusammengestellt um Ihren Zwilling zu identifizieren.

1.Der Beginn

Langsam, mit Kopfschmerzen? Also morgens ist man irgendwie schlapp, tagsüber geht es so einigermaßen und am Abend ist dann die Nase zu. Am nächsten Morgen wacht man mit Kopfschmerzen auf und sie ist da: die klassische Erkältung!

Von einer Minute auf die andere? Heftige Niesattacken – deutlich mehr als dreimal hintereinander? Vermutlich eher eine Allergie.

2.Die Dauer

Die Frage ist: 3 oder 30 Tage? Der Erkältungsschnupfen klingt nach ein paar Tagen wieder ab, nach dem bekannten Spruch „Drei Tage kommt er, drei Tage bleibt er, drei Tage geht er.“

Allergie hält deutlich länger an, oftmals mehrere Wochen oder sogar länger.

3.Das Wetter

Dem Schnupfen ist das Wetter egal, er macht sich bei jedem Wetter bemerkbar. Die Allergie hingegen mag keinen Regen. Sie zeigt sich erst nach dem Regen besonders nach Gewittern, weil der Regen die Pollen aus der Luft wäscht und bei Gewitter der starke Wind die Pollen gut verteilt

4.Das Sekret

Dickflüssiges, gelb grünes Sekret ist ein Hinweis auf Schnupfen – klares, flüssiges Sekret dagegen auf Allergie, aber Achtung: Der Schnupfen kann ebenfalls mit wässrigem Sekret beginnen und erst nach einer zusätzlichen bakteriellen Infektion zu gelbgrün wechseln. Glasklar bleibt er bei der Allergie jedoch immer.

5.Die Begleiter

Fieber? Ein Zeichen, das auf Erkältungsschnupfen deutet. Juckreiz? Begleitet meist die Allergie, sowohl in der Nase als auch in den Augen. Halsschmerzen? Kommen zum Schnupfen dazu. Gaumenjucken? Betrifft oft den Allergiker.

6.Ihre Familienmitglieder

Haben andere aus Ihrer Familie Allergien? Dann ist es auch bei Ihnen möglich, denn es gibt eine familiäre Häufung, d.h. dass Sie erblich vorbelastet sind, also eine Neigung zu allergischen Erkrankungen geerbt haben können.

Und? Haben Sie Ihren Zwilling erkannt? Wenn die Spur zur Allergie führt, sollten Sie einen Allergologen aufsuchen, der mit einem Allergietest für eindeutige Klarheit sorgt. Es ist wichtig, eine Allergie richtig zu behandeln, denn im späteren Verlauf kann die Allergie eine Etage tiefer von der Nase in die Lunge rutschen und sich hier zu einem Asthma entwickeln.

Lassen Sie sich beraten!

Die Experten des Deutschen Allergie- und Asthmabundes stehen Pollengeplagten für eine Beratung an der Allergie-Hotline zur Verfügung: Fon  0 21 66 / 64788-88

Kostenfreies Infopaket „Pollenallergie“ mit Pollenflugkalender:

Deutschen Allergie- und Asthmabund e.V. (DAAB)

An der Eickesmühle 15-19

41238 Mönchengladbach

E-Mail: info@daab.de

Der DAAB Informiert: Lieferungsengpässe bei Adrenalin-Autoinjektor Fastjekt® 300 Mikrogramm von Meda Pharma

3. April 2018

Der DAAB ist heute von Meda Pharma kontaktiert worden, dass es aufgrund von Produktionsverzögerungen beim ProduzentBildergebnis für Fastjekten in den USA vorübergehenden zu Lieferengpässen des Adrenalin-Autoinjektors Fastjekt® 300 Mikrogramm in Deutschland kommt.

Oberste Priorität des Unternehmens ist es sicherzustellen, dass Patienten mit einem Risiko für eine potentiell lebensbedrohliche allergische Reaktion (Anaphylaxie) Zugang zu Adrenalin-Autoinjektor-Produkten haben. Meda Pharma, ein Unternehmen der Mylan-Gruppe, arbeitet eng mit dem Hersteller Pfizer zusammen, um Langzeit-Versorgungsengpässe zu vermeiden. Pfizer geht von einer höheren Produktionskapazität in den kommenden Monaten aus. Da zurzeit kein exakter Zeitpunkt zugesagt werden kann, bis wann der Versorgungsengpass gänzlich gelöst sein wird, werden wir sofort darüber informieren, wenn sich die Situation ändert.

Meda Pharma kann keine spezifischen Behandlungsempfehlungen für Ärzte und Apotheker noch für einzelne Patienten machen. Das weitere Vorgehen ist von den Patienten mit ihrem behandelnden Arzt abzustimmen. Bitte beachten Sie, dass das Produkt erst am letzten Tag des angegebenen Monats abläuft: Wenn zum Beispiel April als Ablaufdatum angegeben ist, ist es bis 30. April haltbar.

Nicht betroffen vom Lieferengpass ist aktuell der Adrenalin-Autoinjektor Fastjekt® Junior 150 Mikrogramm.

Für weitere Fragen und Informationen kann auch die kostenlose Hotline von Meda Pharma/ Mylan (Werktags von 8 bis 17 Uhr) unter 0800/6332-4636 oder per Email medinfo.medinfo@mylan.com kontaktiert werden.

Neu im Alleleland, dem Online-Portal für Kinder mit Lebensmittelallergien: Alles rund um Erdnuss- und Sojaallergie

Rund eine dreiviertel Million Kindergarten- und Schulkinder leiden unter Lebensmittelallergien. Die  Kinder erhalten Verbote, müssen lernen zu verzichten und verstehen nicht, was eigentlich los ist im Körper.
So wird eine Lebensmittelallergie oder -unverträglichkeit schnell zur Belastungsprobe für die ganze Familie. Um das zu ändern, bietet der Deutsche Allergie- und Asthmabund eine Kinder-Website zum Thema Lebensmittelallergien und Nahrungsmittelunverträglichkeiten an, das Alleleand – Allergie-Lern-Land.
Unter www.alleleland.de agieren die Protagonisten Professor Mino und sein kleiner Helfer Glucks. Die beiden Forscher nehmen die Kinder mit in ihre Welt, das „Alleleland“, wo sie viele Abenteuer bestehen müssen. Dort gibt es Milchfälle, Hühnerbäume und Nussberge- und seit neuestem auch die Erdnuss-Berge und den Soja-See.
Die Kinder lernen im Alleleland ihren Allergieauslöser näher kennen, durch Steckbriefe, Alltagstipps und Spiele.

Hilfe auch für Eltern, Kitabetreuer und Lehrer
„Das Onlineportal richtet sich auch an Eltern, Kita- und Schulpersonal, um sich in das Thema zu vertiefen und es in der Kita oder dem Unterricht zu integrieren. Der mehrschichtige Aufbau hilft den Beteiligten, Sicherheit im Umgang mit Lebensmittelallergien und gefährdeten Kindern zu erlangen“, sagt Andrea Wallrafen, Geschäftsführerin des DAAB. Dazu wird das „Alleleland“ stetig um Allergieauslöser und Krankheitsbilder ergänzt.
Viel Spaß beim Entdecken!  www.alleleland.de
Das Projekt wird im Rahmen der Selbsthilfeförderung nach § 20 h Sozialgesetzbuch V durch die BARMER finanziert.

Die AllergieMobil-Tour geht weiter

Der Deutsche Allergie- und Asthmabund e.V. (DAAB) tourt weiter mit seinen AllergieMobilen durch Deutschland.
Die fahrenden Beratungsstellen bieten Rat und Informationen zu Allergien, Asthma und Neurodermitis. Am AllergieMobil stehen Beratungskräfte den Ratsuchenden zur Verfügung und bieten dazu eine kostenlose Lungenfunktionsmessung sowie Ratgeber, Zeitschriften und weitere Informationen zu den Themen an.
Die AllergieMobile des DAAB absolvieren bundesweit über 250 Termine jährlich. Und die Fragen zu Allergien auf Pollen, Nahrungsmitteln, Hausstaubmilben, Duftstoffen oder zu Asthma, Neurodermitis, Laktose, Fruchtzucker, Gluten und Co. nehmen stetig zu.

Nachfolgend die nächsten Termine:
jeweils 10 – 16h

Di   03.04.2018    40212 Düsseldorf   Schadowplatz
Mi   04.04.2018    48143 Münster        Hasewinkelplatz / Windthorststr. 49
Mi   04.04.2018    67547 Worms         Obermarkt
Do  05.04.2018    56743 Mendig         Adler-Apotheke, Bahnstr. 40
Do  05.04.2018    67346 Speyer         Maximilianstr. vor der Sparkasse
Di   10.04.2018    44623 Herne           Apotheke, An der Kreuzkirche 1-3
Mi   11.04.2018    52525 Heinsberg     Marktplatz
Do  12.04.2018   40237 Düsseldorf    Vital – Apotheke am Brehmplatz, Rethelstr. 174
Sa  21.04.2018    63450 Hanau          Gesundheitsmesse,  Congresspark
So  22.04.2018    63450 Hanau           Gesundheitsmesse,  Congresspark
Mo  30.04.2018    40472 Düsseldorf    Max- Mo Apotheke, Westfalenstr. 22

weitere Termine der nächsten Wochen unter:
www.daab.de/allergiemobil/termine/

Leckerer Osterzopf: Für Milch- und Ei-Allergiker geeignet

Zutaten:
500 g Weizenmehl  
60 g Zucker
2 1/2TL Salz
70 g Margarine (milchfrei)
300 ml  Flüssigkeit z.B. Soja-, Reis- oder Mandel-Drink
1 Würfel frische Hefe
1TL abgeriebene Schale einer Zitrone
1/2 TL Vanillezucker
Hagelzucker zum Bestreuen

Flüssigkeit und Margarine in einem Topf langsam erhitzen, bis die Margarine geschmolzen ist.
Topf zur Seite stellen. Wenn das Gemisch lauwarm ist, die Hefe hinein bröckeln.
Tipp: Wenn die Flüssigkeit zu heiß ist, geht die Hefe darin nicht auf!
Das Mehl in eine Rührschüssel sieben und Zucker, Salz, Zitronenschale und Vanillezucker dazugeben.
Die trockenen Zutaten gut verrühren.
Nun die Flüssigkeit mit der Hefe zugeben. Den Teig gut verkneten, bis er schön glatt ist und glänzt.
Die Rührschüssel anschließend mit einem Küchentuch abdecken und an einem warmen Ort etwa 1 Stunde gehen lassen.
Wenn der Teig schön aufgegangen ist, wir der Zopf geformt. Das Backblech dazu mit Backpapier auslegen.
Den Teig auf einer leicht bemehlter Arbeitsfläche noch einmal gut durchkneten und in 3 gleichgroße Stücke teilen. Jedes Stück zu einer Wurst rollen (etwa 35 cm). Die Teigstränge auf das Blech legen und zu einem Zopf flechten. Den Zopf mit dem Küchentuch bedecken und nochmals gehen lassen, bis er sich sichtbar vergrößert hat. In der Zwischenzeit den Backofen auf 140 Grad Umluft  vorheizen.
Anschließend den Zopf mit Soja-, Reis- oder Mandel-Drink bestreichen und Hagelzucker darüber streuen.
Der Zopf kommt nun in den Ofen. Je nach Backofen braucht er etwa 25 Minuten. Wenn der Zopf schön hellbraun ist,
ist er fertig.

Variationen:

Brötchen backen:
Den Teig in 16 gleich große Stücke teilen und zu Kugeln formen. Nach dem Gehen mit Soja-, Reis- oder Mandel-Drink
bestreichen, und nach Belieben mit Mandeln und Hagelzucker bestreuen.  Bei 140 Grad Umluft  etwa 15 Minuten backen.

5 kleine Zöpfe:
Hierfür den Teig in 15 gleichgroße Stücke teilen. Jedes Stück zu einem Strang (etwa 18 cm) rollen und je 3 Teigstränge
zu einem Zopf flechten. Nach dem Gehen mit Soja-, Reis- oder Mandel-Drink bestreichen, und nach Belieben mit Mandeln
und Hagelzucker bestreuen.  Bei 140 Grad Umluft  etwa 15 Minuten backen.

Ostereier natürlich färben

Selbst gefärbte Eier sind der Hingucker in jedem Osternest.
Das Färben der Eier ist für Kinder ein aufregendes und abwechslungsreiches Erlebnis – und auch Erwachsene haben ihren Spaß :-)
Möchten Sie in diesem Jahr auf künstliche Farben verzichten? Dann haben wir ein paar Tipps für Sie!
Etwas Geduld und Geschick sind gefragt, aber die Mühe lohnt sich!

Farbvielfalt
Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Durch viele Pflanzen lassen sich die unterschiedlichsten Farbtöne zaubern.

  • für rot-violette Farbtöne eignen sich z.B. Rote Beete, Rotkohlblätter oder Schwarze Johannisbeeren
  • für blaue Farbtöne kann man Holunderbeeren und Heidelbeeren einsetzen
  • Gelbtöne lassen sich mit Safran, Kamillenblüten oder Kurkumawurzel zaubern
  • für braune Töne eignen sich  Kaffee, schwarzer Tee oder Zwiebelschalen
  • Grüntöne lassen sich mit Spinat, Petersilie und  Brennnesselblättern erzielen

 Auf weißen Eiern kommt die Farbe meist besser zur Geltung als auf braunen

Rezeptvorschläge für den Farb-Sud:
Grüne Ostereier: 500 g gehackten frischen Spinat in 1,5 l Wasser 30 bis 45 Minuten lang köcheln lassen.
Mintgrüne Ostereier: Etwa 300 g Brennesselblätter  mit Wasser bedecken und  30 bis 45 Minuten köcheln lassen.
Rote Ostereier: 250 g klein gewürfelte Rote Bete mit 500 ml Wasser  etwa 30-45 Minuten köcheln lassen.
Gelbe Ostereier: Zehn Gramm fein gemahlene Kurkumawurzel (Kurkumapulver) in 500 ml Wasser aufkochen und etwa zehn Minuten weiter köcheln lassen.

Den Sud abkühlen lassen.
Die Wartezeit kann dazu genutzt werden, die Eier zu kochen.
Die Einwirkzeit der Farben kann sehr unterschiedlich sein. Kocht man die Eier vorab und färbt sie anschließend im kalten Sud, werden die Eier nicht zu hart. Die Eier vor dem Kochen mit Essigwasser reinigen- so lässt sich auch das aufgestempelte Mindesthaltbarkeitsdatum entfernen. Anschließend mit klarem Wasser abspülen und etwa 10 Minuten kochen.

Jetzt wird’s bunt!
Wenn der Sud erkaltet ist werden die Pflanzenteile abgeseiht. Ansonsten können  die Ostereier beim Färben fleckig werden.
Die hartgekochten Eier werden in den Sud gelegt. Die Eier benötigen in der Regel mindestens 30 Minuten bis die Farbe angenommen wird. Für einen intensiveren Farbton kann man die Eier auch ein bis drei Stunden im Farb-Sud liegen lassen. Dabei die Eier immer wieder mit einem Löffel bewegen, damit die Farbe gleichmäßig angenommen wird. Ist der gewünscht Farbton erreicht, legt man die Eier zum Trocknen auf mehrere Lagen Küchenkrepp.
Zum Schluss die Eier mit etwas Speiseöl einreiben, dann glänzen sie und der Farbton leuchtet intensiver.

Viel Spaß beim Ausprobieren!