Weitere AllergieMobil Termine in Ihrer Region

Das Allergiemobil vor Ort: Starker Gräserpollenflug

Gräserpollen gehören zu den wichtigsten Auslösern von Heuschnupfen. Die Blüte der Gräser beginnt meist bereits im Mai und dauert bis zum Oktober an. Da zwischen den einzelnen Gräserarten ähnliche allergene Strukturen bestehen, leiden die Gräserpollenallergiker oftmals vom späten Frühjahr bis in den Herbst hinein.

Die Pollen von Gräsern sind in Europa die häufigste Ursache eines allergischen Schnupfens. Wichtige Auslöser sind etwa das Wiesen-Lieschgras, das -Knäuelgras, das -Rispengras, das Weidelgras oder das Ruchgras. Der Roggen, der auch zu den Süßgräsern gehört, kann während seiner Hauptblütezeit Angang Juni, ebenfalls für starke allergische Reaktionen sorgen. Die Roggenpflanze kann bis zu 4.000.000 Pollenkörner ausstoßen, wobei bereits eine Konzentration von 10 bis 15 Pollen pro 1000 Liter Luft Symptome auslösen kann.

Die allergischen Beschwerden reichen von Niesattacken, tränenden und juckenden Augen sowie Husten bis hin zu Atemnot. Allergien müssen möglichst frühzeitig bekämpft werden, damit aus einem Heuschnupfen kein Asthma wird.

Der Deutsche Allergie- und Asthmabund e.V. (DAAB) tourt passend dazu mit seinen AllergieMobilen durch Deutschland.

Die fahrenden Beratungsstellen bieten Rat und Informationen zu Allergien, Asthma und Neurodermitis. Am AllergieMobil stehen Beratungskräfte den Ratsuchenden zur Verfügung und bieten dazu eine kostenlose Lungenfunktionsmessung sowie Ratgeber, Zeitschriften und weitere Informationen zu den Themen an.

Die AllergieMobile des DAAB absolvieren bundesweit rund 250 Termine jährlich. Und die Fragen zu Allergien auf Pollen, Nahrungsmitteln, Hausstaubmilben, Duftstoffen oder zu Asthma, Neurodermitis, Laktose, Fruchtzucker, Gluten und Co. nehmen stetig zu.

Termine AllergieMobil vom 14.06.2016-29.06.2016

Dienstag 14.06.2016 von 10 – 16 Uhr

Südwall am Brunnen in 47798 Krefeld

Dienstag 14.06.2016 von 10 – 16 Uhr

Wetzlarer Platz in 98693 Ilmenau

Donnerstag, 16.06.2016 von 10 – 16 Uhr

Marktplatz vor dem alten Rathaus  in 41812 Erkelenz

Mittwoch, 22.06.2016 von 10 – 16 Uhr

Königstr. 50, vor dem Forum in 47051 Duisburg

Donnerstag, 23.06.2016 von 10 – 16 Uhr

Hindenburgstr./ Albertusstr. in 41061 Mönchengladbach

Samstag, 25.06.2016 von 10 – 15 Uhr

Bahnhofstr. 41, City-Gesundheitsmesse in  59423 Unna

Montag, 27.06.2016 von 10 – 16 Uhr

Hauptstr. 54 in 23879 Mölln

Dienstag, 28.06.2016 von 10 – 16 Uhr

Marktpassage 7 in 21149 Hamburg-Neugraben

Mittwoch, 29.06.2016 von 10 – 16 Uhr

Ida-Ehre-Platz in 20095 Hamburg

 

Forschungsprojekt am Lehrstuhl für Klinische Psychologie von der Universität Köln zu möglichen Auslösern von Kratz- oder Knibbelepisoden bei Neurodermitis

Weibliche Neurodermitiker gesucht!!

Wie Sie sicherlich wissen, ist anhaltender Juckreiz eine unangenehme und belastende Empfindung. Wir, vom Lehrstuhl für Klinische Psychologie von der Universität zu Köln, möchten dazu beitragen, mehr über das Empfinden und die Auslöser von Juckreiz zu erfahren.

Hierfür können Sie uns als weibliche Neurodermitis-Betroffene mit Ihrer Teilnahme sehr behilflich sein!
Unsere Studie verfolgt mehrere Ziele. Vor allem möchten wir mehr über mögliche Auslöser von Kratz- oder Knibbelepisoden, wie sie im Rahmen von Neurodermitis oder Skin Picking (Pathologisches Hautzupfen/-quetschen) auftreten können, in Erfahrung bringen.

Neurodermitiker leider vor allem unter häufig sehr intensiv auftretendem Juckreiz. Die ständige Wiederholung von Juckreiz und anschließendem Kratzen mündet in einen Teufelskreis, der nur schwer unterbrochen werden kann. Das Empfinden von Juckreiz und die Versuche dem Drang zu kratzen zu widerstehen, werden als äußerst unangenehm erlebt und schränken die Lebensqualität der Betroffenen häufig massiv ein. Um geeignete psychologische Behandlungsmethoden bei Neurodermitis zu entwickeln sind Informationen über mögliche Auslöser von Juckreiz von großer Bedeutung.

Wenn Sie überlegen bei dieser Studie mit zu machen, bitten wir Sie an einem PC/Laptop auf den untenstehenden Link zu klicken. Es öffnet sich ein neuer Tab mit weiteren Informationen zur Studie. Wenn Sie diese Informationen gelesen haben, können Sie endgültig entscheiden, ob Sie teilnehmen möchten.
Für Ihren Beitrag als Betroffene und im Dienste der Forschung sind wir Ihnen sehr dankbar!
Sobald wir erste Forschungsergebnisse haben, werden wir Sie erneut informieren.

Mit freundlichen Grüßen,

Prof. Dr. A. Gerlach, Alice Urban & Linda Mehrmann
(Kontakt: linda.mehrmann@uni-koeln.de)

Hier der Link zu der Studie:
http://www.unipark.de/uc/Neurodermitis/

Produktrückruf Buchweizen-Mandel-Zungen der Firma Werz

7.6.2016

Die Firma Karl-Otto Werz naturkorn mühle GmbH & Co KG hat uns soeben per Fax über folgenden Rückruf informiert:

Das Produkt „Buchweizen-Mandel-Zungen“ mit der Artikelnummer 1588 und dem Mindesthaltbarkeitsdatum 3.3.2017 weist einen erhöhten Glutengehalt von 72mg/kg bis > 80mg/kg auf. Die Auslobung „glutenfrei“ trifft für dieses Produkte mit dem Haltbarkeitsdatum nicht mehr zu.

Die Firma weist ausdrücklich darauf hin, dass Untersuchungen der Charge davor und danach einwandfrei „glutenfrei“ sind (Analysen wurden ebenfalls mitgeschickt). Die Firma hat die Handelspartner sofort informiert, die Produkte aus dem Verkauf zu nehmen.

Angst vorm Essen- Das Geschäft mit der Unverträglichkeit

Sehr empfehlenswerter Beitrag zum Thema Nahrungsmittel-Unverträglichkeiten und dem bommenden “frei von” Markt.

Sehr interessant auch der Selbstversuch des Reporters mit verschiedenen Testungen auf IgG-Antikörper. Der Beitrag bestätigt mal wieder die Ansicht des DAAB, dass der Einsatz von IgG- und IgG4-Testungen zur Diagnose einer Nahrungsmittel-Unverträglichkeit ungeeignet ist.

Angst vorm Essen- Das Geschäft mit der Unverträglichkeit: sehenswerter Plusminus Beitrag http://bit.ly/1XmNrN6 

Unwetter in Deutschland – Mückenplage droht

Bildnachweis: pixabay.com

Die aktuelle Wetterlage bringt nicht nur Keller zum Überlaufen, sondern bietet Mücken ideale Bedingungen zur Vermehrung. Große Pfützen und unter Wasser stehende Wiesen oder Äcker sind ideale Brutstätten für den Mückennachwuchs. Eine einzige Mücke ist in der Lage bis zu 200 Eier zu legen. Nach zwei Woche ist es dann soweit und die Plagegeister schlüpfen. Die warmen Temperaturen aktuell sind regelrechte Brutbeschleuniger, so dass in den nächsten Wochen mit einer Mückenplage zu rechnen ist.

Wenn die kleinen Plagegeister zustechen reichen die Beschwerden von Infektionen an der Stichstelle über toxische bis hin zu allergischen Reaktionen. Nach wie vor ist aufgrund fehlender Studien unsicher, ob Mücken generell aggressiver werden oder aber mehr Patienten allergisch reagieren. Da es bislang keine zuverlässigen Diagnosetools gibt, bleibt oft unerkannt, ob es sich um eine allergische Reaktion oder um eine entzündliche und dabei nicht-allergische Reaktion handelt.

Der Deutsche Allergie- und Asthmabund (DAAB) verzeichnet in den letzten Jahren eine Zunahme an Anfragen bezüglich starker Überempfindlichkeiten auf Mückenstiche, ob allergisch oder nicht, bleibt dahingestellt. Das Fazit für all diejenigen, die stark auf die Stiche reagieren, ist ein entsprechender Schutz, damit es erst gar nicht zum Stich kommt.

DAAB-Tipps:

  • Mückenschutzgitter an den Fenstern.
  • Verträgliche Mückenschutzmittel anwenden. Als Allergiker achten Sie bitte auf die Inhaltsstoffe. Der DAAB hält einen Markcheck für Sie bereit.
  • Lavendel sowie einzelne Geranien-Sorten, entwickeln einen Duft, der Mücken fern hält.
  • Achten Sie im Garten darauf, dass Sie keine „Mücken-Biotope“, wie zum Beispiel ein mit zu abgestandenem Wasser gefülltes Regenfass oder einen Eimer mit Wasser stehen lassen.
  • Blutgruppe, Alter oder Geschlecht ist den Mücken egal. Sie fühlen sich vom Körpergeruch angezogen.
  • Schützen Sie speziell die Füße. Hier stechen die Mücken gerne. Wenn Sie abends draußen sitzen, kann eine erneute Dusche und ein frisches Paar Socken hilfreich sein, die Plagegeister abzuwehren.
  • Tragen Sie weite und lange Kleidung. Jeans oder eng anliegende Pullover schützen Sie nicht. Der Stachel geht durch kleinste Löcher im Gewebe.

DAAB-Tipps: Was tun, wenn gestochen wurde?

  • Antiallergische Medikamente (Salbe oder Tropfen) zur ersten Linderung.
  • Stich in kleinen Intervallen von circa 10-15 Minuten kühlen.
  • Schwillt die Stelle stark an, wird heiß und breitet sich aus, muss sicherheitshalber ein Arzt aufgesucht werden.