DAAB Anaphylaxie Webinare: Januar und Februar 2017

Der Deutsche Allergie- und Asthmabund (DAAB) bietet Seminare für Eltern von anaphylaxiegefährdeten Kindern sowie für Erzieherinnen und LehrerInnen über das Internet (Webinare) an, in  welchen zu unterschiedlichen Aspekten bei Anaphylaxie aufgeklärt wird.

Die Teilnahme an allen Webinaren  ist kostenfrei.
DAAB Webinar 01 „Lebensmittelverpackungen richtig lesen bei Erdnuss- und Nussallergie“
Dienstag, 17.01.2017, 17 Uhr
Referentin: Mandy Ziegert
Línk zur Anmeldung: https://attendee.gotowebinar.com/register/687854850874121220
Inhalt: 

  • Was sagt das neue EU-Recht zur Allergenkennzeichnung,
  • Was erfährt man als Lebensmittelallergiker mit Erdnuss- oder Nussallergie von  der Information auf Lebensmittelverpackungen und was nicht,
  • Welche Stolpersteine der Allergenkennzeichnung gibt es und
  • Was sollte man beim Einkauf beachten.

Zielgruppe: Das Webinar richtet sich in erster Linie an Allergiker und Eltern von nuss-und erdnussallergischen Kindern. Es kann bei Interesse auch von ErzieherInnen und LehrerInnen besucht werden

DAAB Webinar 02 „Im Notfall sicher handeln“ – Notfallmanagement bei schweren allergischen Reaktionen
Montag, 30.01.2017, 17 Uhr
Referentin: Britta Stöcker
Link zur Anmeldung: https://attendee.gotowebinar.com/register/7092977375696844547
Inhalt:

  • Wie erkenne ich eine schwere allergische Reaktion?
  • Welche Medikamente gibt es zur Soforthilfe bei Anaphylaxie?
  • Welche Maßnahmen werden im Notfall durchgeführt?
  • Wie sieht die rechtliche Situation diesbezüglich aus?

Zielgruppe: Das Webinar richtet sich in erster Linie an ErzieherInnen und LehrerInnen. Es kann bei Interesse auch von Allergikern und Eltern von anaphylaxiegefährdeten Kindern besucht werden.

DAAB Webinar 03 „Anaphylaxie in der Schule – rechtliche Situation und Maßnahmen & Strategien zur Umsetzung im Schulalltag“
Montag 20.02.2017, 16.30 Uhr
Referentin:  Kristina Schmidt
Link zur Anmeldung: https://attendee.gotowebinar.com/register/8492856891264244483
Inhalt:

  • Ergebnisse der DAAB-Befragung der Ministerien zur„Versorgung anaphylaxiegefährdeter Kinder in der Schule“:
  • Medikamentengabe im Notfall
  • Situation bei der Kitaverpflegung
  • Tipps und Hinweise für die Umsetzung

Zielgruppe: Das Webinar richtet sich in erster Linie an Eltern von anayphalxiegefährdeten Kindern im Schulalter.

Dauer der DAAB Anaphylaxie-Webinare: ca. 45-60 Minuten plus anschließende Zeit für offene Fragen per Chat; gesamt ca. 60- 90 Minute (je nach Anzahl der Fragen)

Voraussetzung zur Teilnahme: Computer oder Laptop mit Internetzugang zur Bildübertragung (Vortragsfolien), Tonübertragung des Vortrags über a) im Computer/ Laptop integriertes Mikrofon + Lautsprecher oder b) externe, an den Computer anschlussfähige Kopfhörer (Headset) oder c) Telefon (hierfür über die aufgeführte Telefonnummer einwählen).

Die Teilnahme an allen Webinaren  ist kostenfrei.

Die Durchführung findet mit freundlicher Unterstützung der  Techniker-Krankenkasse statt.

Teilnahme-Bescheinigungen
LehrerInnen und ErzieherInnen können nach Teilnahme an einem DAAB Anaphylaxie Webinar eine Bescheinigung hierüber anfordern. Hierfür bitte im Anschluss an das Webinar eine Email an Sabine Schnadt (schnadt@daab.de) mit folgenden Angaben senden:
Name, Einrichtung für die Sie tätig sind, Anschrift der Einrichtung
Ernährungsfachkräfte  können ebenfalls eine Teilnahmebescheinigung anfordern. Hierfür bitte im Anschluss an das Webinar eine Email an Marina Oppermann senden (mo@daab.de).
ACHTUNG: die Teilnahmebescheinigung kann NICHT für die Zertifizierung der “Ernährungsfachkraft Allergologie DAAB”angerechnet werden.

Betrifft Zahnpasta: Milch- und Hühnerei-Allergiker aufgepasst!

Die Zahnpasta „Zendium” enthält neben weiteren Bestandteilen auch die Proteine Lysozym, Lactoferrin und Immunoglobulin (Anmerkung: Bestandteile aus Milch und Ei). Laut Aussage des Herstellers Unilever Deutschland GmbH sollen diese Proteine antimikrobielle und antibakterielle Funktionen haben. Bei Milch- und Hühnerei-Allergikern kann die Verwendung der „Zendium“ Zahnpasta zu allergischen Reaktionen führen. Wir raten Milch- und Hühnerei-Allergikern daher von der Verwendung ab.

Wenn die Kälte juckt und brennt

Ein Spaziergang in der kalten Jahreszeit, kann schon ausreichen um Quaddeln und Juckreiz an der Haut auszulösen. Dieses Phänomen wird als Kälteurtikaria bezeichnet.

In Deutschland leiden circa 60 000 Menschen an dieser speziellen Form der einer Kälteallergie. Bei dieser Sonderform der Nesselsucht entstehen beim Kontakt mit Kälte rote Quaddeln auf der Haut, die jucken und brennen. Für die Betroffenen ist eine solche Kälte-Urtikaria sehr einschränkend und im Einzelfall gefährlich. Im Winter könnten sie je nach Ausprägung der Krankheit nur dick eingepackt mit Mütze, Schal oder Skimaske vor die Tür gehen. Doch auch im Sommer können kalte Getränke, Eis oder kalte Speisen Schwellungen an Gesicht und Lippen auslösen. Der Sprung ins kalte Wasser kann neben den Beschwerden an der Haut auch lebensbedrohliche Kreislaufbeschwerden hervorrufen.

Alltagstipps bei Kälteurtikaria:

  • Vermeiden Sie in der kalten Jahreszeit zusätzliche Kältquellen, wie kaltes Wasser, Kühlpacks, kalte Sitzplätze etc..
  • Handschuhe, Schal, Mütze oder Skimaske schützen vor Kälte. Je mehr Hautpartien vor direktem Kälteeinfluss geschützt sind, desto geringer sind die Auswirkungen.
  • Tragen Sie immer Ihre Medikamente und eine antiallergische Salbe bei sich, um im Notfall die Symptome schnell mildern zu können.
  • Vorsicht beim Baden in kalten Gewässern! Gewöhnen Sie Ihren Körper langsam an das kühle Nass.