Befragung zur Kennzeichnung – An alle Lebensmittelallergiker

Der Lebensmittelhersteller Mondelez (z.B. Milka, Tuc, Oreo) hat sich an den DAAB gewandt und ist an Ihrer Meinung als betroffene Verbraucher zur Allergenkennzeichnung interessiert.

Daher haben Sie bis zum 11. Juni 2017 die Möglichkeit durch die Teilnahme an folgender Befragung Ihre persönliche Rückmeldung zu geben:

https://www.surveymonkey.de/r/PF9JYZN

Ziel ist, mit Ihrer Meinung Input für den zukünftigen Ansatz zur Allergenkennzeichnung von Mondelez zu geben.

Die Befragung ist anonym, dauert ca. 10-15 Minuten und richtet sich ausschließlich an Patienten mit Lebensmittelallergien und Laktoseintoleranz sowie deren Angehörige wie Eltern betroffener Kinder.

Gestalten Sie mit!! Vielen Dank für Ihre Teilnahme!

Vorsicht: Raupen des Eichenprozessionsspinner

Die Raupen des Eichenprozessionsspinners sind für Mensch und Tier problematisch. Die Raupen sind nun wieder an vielen Eichen zu sehen und in manchen Regionen eine regelrechte Plage.

Die Härchen der Raupen können bei Kontakt mit dem Menschen zu Haut- oder Atemwegsreaktionen führen. Die Brennhaare sind sehr fein und haben Widerhaken. Sie können auch leicht brechen und enthalten das Nesselgift Thaumetopoein. Bei Berührung mit der Haut oder den Schleimhäuten, können bei Mensch und Tier entzündliche Reaktionen ausgelöst werden. Manchmal tritt die Reaktion erst Stunden später nach dem Kontakt mit den Brennhaaren auf. Häufig sind davon unbedeckte Hautstellen wie Gesicht, Hals, Unterarme und Armbeugen betroffen. Kommen Haare an die Augen können starke Reizungen und Juckreiz oder auch Augenentzündungen (an Bindehaut, Hornhaut oder selten im Augeninneren) entstehen. Beim Einatmen der Haare kann es zu Reizungen im Rachen (ähnlich einer Erkältung, auch mit Halsschmerzen), zu Husten und Atemnot und in schweren Fällen zu Asthmaanfällen oder Bronchitis kommen. Die Beschwerden können unter Umständen erst nach Wochen abklingen. Auch eine schwere allergische Reaktion (Anaphylaktischer Schock) ist in seltenen Fällen möglich. Außerdem können auch allgemeine Symptome wie Schwindel, Benommenheit und Fieber bestehen.

Bei derartigen gesundheitlichen Beschwerden und Verdacht auf Raupenkontakt, sollte immer ein Arztbesuch erfolgen. Dann können die entsprechenden Behandlungsmaßnahmen eingeleitet werden.

Tipps bei Kontakt:

Nach vermutlichem Brennhaarkontakt sollte intensiv geduscht, die Kleidung gewechselt und die getragene Kleidung gewaschen werden. Zur akuten Behandlung der Symptome werden entzündungshemmende Präparate (Cortison-Wirkstoffe), beispielsweise bei Hautreaktionen in Form von Salben und eventuell auch antiallergische Medikamente  (Antihistaminika) eingesetzt.

Langfristige Belastung möglich

Die Raupen- oder Larvenzeit dauert von April bis Mitte Juli, dann folgt eine Puppenphase über drei bis sechs Wochen. Während der Puppenruhe halten sich die Tiere in großen Seidennestern auf. Durch die beim Bau der Nester verwendeten Gifthaare sind sie vor natürlichen Feinden geschützt. Die Gifthaare selbst und auch leere Puppenhüllen können aber durch Wind verfrachtet und bei Wald-, Forst- und Gartenarbeiten wieder aufgewirbelt werden. Die Gifthaare behalten über mehrere Jahre ihre Wirkung. In betroffenen Regionen ist es daher möglich, dass entsprechende Krankheitsfälle ganzjährig, auch außerhalb der Raupen- und Puppenperiode, auftreten. Von Juli bis Ende August/Anfang September schwärmen die geschlüpften Nachtfalter aus, sie haben nur eine kurze Lebensdauer und legen ihre Eier innerhalb von zwei Tagen ab. Dies kann in einem Radius von bis zu zwei Kilometern vom jeweiligen Nest geschehen. Inzwischen erfolgen in betroffenen Städten und Kreisen verschiedene Maßnahmen gegen die Verbreitung der Raupen und ihrer Haare.

Menschen mit Nahrungsmittel-Unverträglichkeiten gesucht für die Sendung WISO

Die real&fiction Film- und Fernsehproduktion GmbH in Köln sucht für die ZDF Redaktion „WISO“, Menschen, die unter einer Nahrungsmittel-Unverträglichkeit leiden und schon mal Erfahrungen mit den übers Internet oder Laboratorien angebotenen IgG-Testungen gemacht haben. Bei Interesse wenden Sie sich an die Redakteurin Frau Ebert per Mail  redaktion@realandfiction.de.

Selbsttest für Pollenallergiker Sinn oder Unsinn?

Heute Abend in der Servicezeit im WDR:  18.15 – 18.45 Uhr

Aktuell und brisant. Schnelltestungen für zu Hause. Leide ich unter einer Pollenallergie? Der WDR hat es getestet.

Lange Wartezeiten beim Facharzt sind vorbei. Die Pharmaindustrie entwickelt sogenannte Selbst-Tests für zu Hause. Doch der DAAB warnt ausdrücklich vor diesen Testungen. Diese Testungen verleiten zur Selbstdiagnose und Therapiefehlern. Einen Diabetes diagnostiziert man ja auch icht im Wohnzimmer. Allergien sind keine Bagatellerkrankungen und gehören in die Hände des Facharztes. Ist der nicht verfügbar, ist der Hausarzt der erste Ansprechpartner. NIcht oder falsch behandelte Allergien können zu einem allergischen Asthma führen. Nur in Zusammenschau der Anamnese, den Allergietestungen und einer Nachbesprechungen können sinnvolle Behandlungsstrategien aufgezeigt werden.

Schauen wir uns den Beitrag an und sind gespannt auf die Ergebnisse!!!

 

 

 

Steckt hinter der „Erkältung“ eine Allergie?

Hinter Halsbeschwerden wie Juckreiz, Kratzen, Trockenheit, aber auch Husten, Fließschnupfen und Abgeschlagenheit wird häufig eine Erkältung vermutet.
Grund kann aber auch eine Pollenallergie sein. So manch „allergischer Neuzugang“ therapiert seinen Heuschnupfen falsch. Er nimmt zum Beispiel abschwellende Nasensprays. Das ist nicht optimal.

Unterschied Erkältung – Allergie
Bei einer Allergie ist das Sekret in der Nase flüssig und klar, wohingegen bei der Erkältung die Nase eher verstopft und das Sekret gelblich-grün ist. Eine Niesattacke tritt bei der Allergie anfallsartig, meist bei Ortswechsel auf. Liegt eine Pollenallergie vor können die Symptome bei längeren Regenphasen nachlassen. Eine Erkältung verschwindet meist nach ein bis zwei Wochen. Eine Allergie kann schon mal eine Pollensaison lang dauern. Also wenn Sie sich nicht sicher sind, ob die Erkältung nicht doch eine Allergie ist, sollten Sie sicherheitshalber den Arzt aufsuchen.

Doch was hilft wirklich?
Schnelle Hilfe beim Heuschnupfen bringen antiallergische Präparate, in Form von Nasenspray, Augentropfen oder Tabletten. Wem freiverkäufliche antiallergische Medikamente nicht ausreichend Linderung verschaffen sollte auf jeden Fall einen Arzt aufsuchen. Das „Aushalten“ und Ignorieren der Symptome ist riskant, denn in bis zu 40 Prozent der nicht sorgfältig behandelten Heuschnupfenfälle kann ein “Etagenwechsel” zum allergischen Asthma bronchiale erfolgen.
Die ursächliche Bekämpfung der Pollenallergie erfolgt durch die Allergieimpfung, auch Hyposensibilisierung genannt. Die Erfolgsquote liegt hier bei rund 80%. Hierbei werden dem Heuschnupfen-Patienten mit Beginn der pollenfreien Zeit die Pollenbestandteile, auf die er sonst reagiert, in sehr geringen Dosen zugeführt, um seinen Körper daran zu gewöhnen und ihn so auf Dauer unempfindlich gegen die Allergene zu machen.
Weitere Informationen zur Hyposensibilisierung finden Sie Hier

Großmutters Tipp
Ein Tipp aus Großmutters Zeiten hilft Heuschnupfengeplagten im Alltag ebenfalls: Die Nasendusche. Hierbei werden die Gänge der Nasenhöhle mit einer Salzlösung gespült. Dadurch werden Pollen und Sekret einfach hinaus transportiert. Der Allergenkontakt wird unterbrochen. Nasenduschen sind in Drogerien und Apotheken erhältlich.
Zusätzliche Tipps:
Vor dem Zubettgehen möglichst die Haare waschen und die Straßenkleidung außerhalb des Schlafzimmers ablegen, um die Allergene nicht mit ins Bett zu nehmen.

Lassen Sie sich beraten!
Die Experten des Deutschen Allergie- und Asthmabundes stehen Pollengeplagten für eine Beratung an der Allergie-Hotline zur Verfügung: Fon  0 21 66 / 64788-88
Kostenfreies Infopaket „Pollenallergie“ mit Pollenflugkalender:
Deutschen Allergie- und Asthmabund e.V. (DAAB)
An der Eickesmühle 15-19
41238 Mönchengladbach
E-Mail: info@daab.de

Neuer TV Sender health tv ab 15.5.2017 auf Sendung

Am 15. Mai 2017 geht der neue Fernseh-Spartensender health tv bundesweit auf Sendung. Ziel des Free-TV-Programms ist es, die Zuschauer allgemeinverständlich, unabhängig und kompetent mit Wissen über Gesundheit, Wohlbefinden und Medizin zu versorgen, um sie für eine gesunde Lebensführung zu sensibilisieren. Das Programm wird per Kabel, Satellit, IP-TV und über das Internet verbreitet. Programmverantwortlicher für health tv und Geschäftsführer der eigens für den Fernseh-Spartensender gegründeten Gesellschaft „German health tv GmbH“ ist der Kölner Journalist und TV-Produzent Axel Link. Zusammen mit einer zunächst 15-köpfigen Redaktion an den Standorten Hamburg, Köln und Mainz/Wiesbaden wird das von der Medienanstalt Hamburg Schleswig-Holstein lizenzierte Programm unter dem Anspruch „Mehr wissen. Gesünder leben“ produzieren. Initiatorin und zugleich Mehrheitsgesellschafterin des Medienunternehmens „German health tv GmbH“ ist die Asklepios Kliniken Gruppe mit Sitz in Hamburg. Gemeinsames Ziel ist es, dass sich der Sender mittel- und langfristig etabliert und selbst finanziert.

Das Programmschema von health tv sieht drei Blöcke vor: morgens Gesundheits- und Fitness-Kurse zum Mitmachen, tagsüber Experten-Wissen zu konkreten Gesundheits- und Medizin-Themen, abends anspruchsvolle Reportagen mit gesundheits- und medizinrelevanten Bezügen. health tv wird die Themen so recherchieren, aufbereiten und präsentieren, dass möglichst viele Perspektiven berücksichtigt werden: der medizinische Alltag in Klinik und Praxis, der aktuelle Stand von Forschung und Technik und die Sichtweisen und Erfahrungen der an Gesundheit und Medizin interessierten Zuschauer und Patienten. Die health tv -Beiträge werden im Verlauf des täglichen Fernsehprogramms mehrfach ausgestrahlt und dann im Internet unter www.healthtv.de in einer Mediathek archiviert, wo sie jederzeit kostenfrei abrufbar sind.  „Mit der medizinischen Expertise und der finanziellen Unterstützung von Asklepios als einem der führenden Unternehmen der Gesundheitsbranche haben wir uns gemeinsam ein ambitioniertes Ziel gesetzt: Wir wollen Europas größtes und angesehenstes Bewegtbild-Gesundheitsportal für allgemeinverständliche Gesundheits- und Medizin-Informationen werden“, sagt  health tv-Geschäftsführer Axel Link.

Auch der DAAB wird bald auf health tv zu sehen sein. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit.

Sind Selbsttests auf Lebensmittelallergien sinnvoll?

Viele Menschen vermuten bei sich eine Nahrungsmittelallergie oder-Unverträglichkeit – der Markt für Selbsttests boomt. Den Betroffenen wird versprochen schnell und zuverlässig den Auslöser ihrer Probleme ausfindig zu machen und dadurch schnelle Beschwerdefreiheit zu erreichen.
Vor allem die sogenannten IgG-Tests ersetzen immer häufiger die fachärztliche Diagnose und ziehen riskante „Ernährungsempfehlungen“ nach sich.

IgE & IgG: Ein Buchstabe macht den Unterschied
In der Allergiediagnostik spielt die Bestimmung von Antikörpern im Blut – die Immunglobuline – eine wichtige Rolle. Aussagekräftig in Bezug auf Nahrungsmittelallergien ist aber nur eine bestimmte Art: jene vom Typ E.
Ein erhöhter IgE-Spiegel gegen ein bestimmtes Nahrungsmittel zeigt eine Sensibilisierung an.
Treten nach dem Verzehr dieses Lebensmittels Beschwerden auf, zum Beispiel Reaktionen an Haut, Husten, Atemnot oder Erbrechen liegt eine Allergie vor.
Immunglobulin G (IgG) hingegen wird bei gesunden Menschen als normale Reaktion auf häufig verzehrte Nahrungsmittel im Blut gebildet. Ein erhöhter IgG-Wert liefert somit nur einen Hinweis darauf, was jemand oft isst. Isst man häufig Weizenprodukte, so zeigt sich das in einem erhöhten IgG-Spiegel gegen Weizen – ein Nachweis für eine Unverträglichkeit ist dies jedoch nicht.

Allergologen warnen vor der Durchführung von IgG-Tests
Die europäischen und die deutschsprachigen Allergiegesellschaften haben eindeutig Stellung bezogen und warnen vor den IgG-Tests mit Nahrungsmitteln ohne Aussagekraft
http://dgaki.de/wp-content/uploads/2010/05/Leitlinie_KeineIgG-TestsNahrungsmittel2009.pdf
Sie sind sich einig: IgG-Antikörper sind eine normale Reaktion auf bestimmte Lebensmittelbestandteile und werden deshalb häufig nachgewiesen – auch bei gesunden Menschen.
Die Ergebnisse dieser Testungen ziehen oftmals lange Verbotslisten mit sich die meist zu erheblichen Ernährungseinschränkungen  führen- bis hin zum Nährstoffmangel.. In manchen Fällen  verschlimmern sich die Beschwerden, anstatt zu verschwinden oder verschwinden, da sich die Gesamtheit der Ernährung ändert. Allerdings werden dann die falschen Schlüsse gezogen und einzelne Nahrungsmittel verdächtig, anstatt sich die Gesamtheit der Veränderungen vor Augen zu halten.

Die Diagnose einer Lebensmittelallergie oder –unverträglichkeit erfordert spezifisches Wissen und gehört daher in die Hände eines spezialisierten Arztes.
Werden Nahrungsmittel nicht vertragen, können unterschiedliche Ursachen dahinterstecken. Diese reichen von einer allergischen Reaktion über Verwertungsstörungen bis zur Zöliakie. Manchmal liegt aber auch „nur“ ein schlechtes Essverhalten zu Grunde. In jedem Fall lohnt es sich vor strikten Einschränkungen in der Ernährung erstmal eine individuelle Ernährungsberatung in Anspruch zu nehmen.
Welche Form der Unverträglichkeit vorliegt, muss dann ärztlich abgeklärt werden.
Um nutzlose oder gar schädliche Diäten zu vermeiden sollten sich Betroffene daher immer an eine allergologisch versierte Ernährungsfachkraft, einen Facharzt und Allergologen wenden. Adressen von allergologisch versierten Ernährungsfachkräften aus Ihrer Region erhalten Sie beim DAAB unter info@daab.de

Welt-Asthma Tag DAAB setzt auf Aufklärung

Welche Asthmaformen gibt es?

Asthma ist eine entzündliche Erkrankung der Atemwege. Hauptsächlich unterscheidet man zwischen Allergischem und Nichtallergischem Asthma. Beim Nichtallergischen Asthma werden die Asthma-Beschwerden beispielsweise häufig durch Infekte verursacht. Viele Patienten haben ein Allergisches Asthma. In einer aktuellen Befragung des Deutschen Allergie- und Asthmabundes (DAAB) gaben über 70 Prozent der Teilnehmer „Allergisches Asthma“ an.  Daher ist bei Asthmatikern die diagnostische Abklärung einer möglichen allergischen Ursache sehr wichtig. Es ist zu klären, ob und welche Allergieauslöser oder auch Verstärkungsfaktoren (Gerüche, Tabakrauch, kalte Luft, starker Wind, Düfte) die Asthmabeschwerden verschlimmern oder auslösen, damit vermeidbare Auslöser beachtet werden können. Allergien sollten frühzeitig erkannt und dann gut behandelt werden. Eine Hyposensibilisierung ist die einzige ursächliche Therapieform bei gängigen Allergieauslösern wie Pollen oder Hausstaubmilben.

Der Deutsche Allergie- und Asthmabund bietet seinen Mitgliedern kostenfreie Infomaterialien zum Thema Asthma an (info@daab.de):

 

-          Asthmatagebuch

-          Asthma-Notfallplan

-          Asthma Infoblätter zu den unterschiedlichen Aspekten

-          Individuelle Beratung durch unser Expertenteam

-          Vermittlung von Asthmaschulungen und Sportgruppen vor Ort

 

Zum Schnuppern  für Nichtmitglieder und Interessierte, bieten wir Ihnen ein kostenfreies Infopaket zum Thema Asthma an (info@daab.de).

Welt-Asthmatag DAAB setzt auf Aufklärung

Selbstmanagement ist das Zauberwort! Was kann ich als Asthmatiker noch tun?

Zusätzliche Maßnahmen wie Asthmaschulungen zur Auffrischung, Rehamaßnahmen, moderater Sport, Physiotherapie, Atemtherapie, Urlaub in pollenfreien Regionen können eine gute Unterstützung bieten. Selbstmanagement und Eigenkontrolle helfen die Erkrankung besser im Griff zu haben. Messen Sie regelmäßig ihre Peak-Flow-Werte und tragen diese in ein Tagebuch (zu beziehen über info@daab.de) oder eine entsprechende App (MyTherapy – kostenlos für Android und iPhone) ein. So können Sie schneller auf Veränderungen reagieren und eventuell Medikamente anpassen.

Es gibt also viele Fragestellungen, mit dem man seinem Asthma „auf den Grund gehen“ kann. Bei einem Asthma bronchiale, ob leicht-, mittel- oder schwergradig, sollten die vorangegangenen Fragestellungen immer abgeklärt werden.

Vielleicht stellt sich dann heraus, dass die Behandlung des Patienten noch nicht optimal erfolgt. Wenn all diese Fragen ausreichend geklärt sind und die zuvor gewählte Medikation trotzdem nicht zur Behandlung ausreicht, können weitere therapeutische Maßnahmen in Betracht gezogen werden. Asthma-Patienten und Ärzte haben das gemeinsame Ziel, ein kontrolliertes Asthma zu erreichen. Patienten können mit einem individuellen Asthma-Management viel zu einer guten Asthmakontrolle beitragen.

Der Deutsche Allergie- und Asthmabund bietet seinen Mitgliedern kostenfreie Infomaterialien zum Thema Asthma an:

-          Asthmatagebuch

-          Asthma-Notfallplan

-          Asthma Infoblätter zu den unterschiedlichen Aspekten

-          Individuelle Beratung durch unser Expertenteam

-          Vermittlung von Asthmaschulungen und Sportgruppen vor Ort

Zum Schnuppern  für Nichtmitglieder und Interessierte, bieten wir Ihnen ein kostenfreies Infopaket zum Thema Asthma an.

Welt-Asthmatag DAAB setzt auf Aufklärung

Welche Medikamente werden “Wie” richtig angewendet?

Für eine gute Behandlung des Asthmas ist die richtige und regelmäßige  Einnahme der verschriebenen Medikation wichtig. Für die Asthma-Therapie werden zwei Medikamentengruppen eingesetzt: Entzündungshemmende (Cortison-Wirkstoffe) und Bronchien-erweiternde Medikamente (kurz- und langwirksam). Entzündungshemmende Asthmasprays/Pulverinhalatoren zur Inhalation, die in sehr geringen Dosen (Mikrogramm statt Milligramm) eingesetzt werden und direkt an der Bronchialschleimhaut wirken, sind in der Regel gut verträglich.

Zur Medikation gibt es für die Patienten verschiedene Fragen:

  • Wende ich die Medikamente richtig an?
  • Fühle ich mich sicher im Umgang mit meinen Medikamenten?
  • Beherrsche ich die richtige Inhalationstechnik? Beachten Sie auch, dass dies besonders wichtig ist, wenn Ihr Inhalationsgerät gewechselt werden sollte und Sie sich an eine neue Technik gewöhnen müssen.

Die richtige Inhaltionstechnik sollte regelmäßig durch die behandelnden Ärzte überprüft werden.