Asthma webinar kostenfrei für Sie

Webinar: Asthma & Umfeldberatung: Erkennen – Handeln –Vorbeugen

Was ist Asthma – und was können Sie selbst tun, um mit dieser Diagnose besser zu leben?

Atmung- so wichtig und eben doch nicht so einfach wenn ein Asthma vorliegt! Die chronisch-entzündliche Erkrankung der Atemwege, von der allein in Deutschland 10 % aller Kinder unter 15 Jahren und 5 % aller Erwachsenen betroffen sind ist nicht heilbar. Doch das Asthma kann mittlerweile sehr gut behandelt werden.

Im Rahmen dieser Webinare haben Sie die Möglichkeit zu erfahren, was Sie tun können um mit dieser Krankheit besser zu leben! Die Selbstkontrolle und Möglichkeiten, die Sie selbst einleiten können, werden vorgestellt. Welche vorbeugenden Maßnahmen sind sinnvoll und was können Sie selbst aktiv tun, um Ihre Lunge zu unterstützen?

Da die Erkrankung die Patienten ein Leben lang begleitet, ist es wichtig, die Krankheit zu verstehen, um richtig damit umgehen zu können und möglichst beschwerdefrei zu leben.

Inhalte:

Asthma: Erkennen – Handeln

A-H-A: Beschwerden und Symptome?

Möglichkeiten der Selbstkontrolle

Umfeldberatung

Es kommt was geflogen: Schimmelsporen
Haustaubmilben!
Pollenalarm!

Sonderfall: Wenn die Birke mit dem Apfel
Pollenassoziierte Nahrungsmittelallergien

Ihre Fragen – unsere Antworten !
Referentin: Christiane Schäfer; Diplom-Oecotrophologin und Asthma-Trainerin

Termin:  Montag: 23.10.2017 14-15 Uhr

Kostenfrei, einfach anmelden unter:

https://attendee.gotowebinar.com/register/6974133371415084289

 

Allergie konkret: Fisch-Allergie – was nun?

Der wöchentliche Verzehr von Fisch gehört zu einer gesunden, ausgewogenen Ernährung. Doch Fisch zählt auch zu den stärksten allergenen Nahrungsmitteln tierischen Ursprungs.

Häufig treten nach dem Verzehr Magen-Darm-Beschwerden auf, aber auch Hauterscheinungen oder Atemprobleme sind möglich.

Selbst das Einatmen des Dampfes, der beim Kochen von Fisch entsteht, kann zu Atemwegsbeschwerden führen.

Die meisten Fisch-Allergiker reagieren auf das Parvalbumin, ein Eiweiß, das in allen scharten vorkommt und müssen auf alle Fische, unabhängig von der Sorte, verzichten.

Es gibt jedoch auch Ausnahmen, in denen Patienten nur auf bestimmte Fischsorten reagieren.

In aktuellen Studien wurden zudem Kreuzreaktionen zu Hühnchenfleisch beschrieben. Betroffen von einer gleichzeitigen Allergie gegen Fisch und Hühnchen sind vor allem Allergiker, die nicht hühnereisensibilisiert sind.

Kein Problem stellt in der Regel der Verzehr anderer Tiere aus dem Meer dar – wie Krustentiere (Krabben, Garnelen) oder Muscheln – sofern es keine Verunreinigung mit Fischbestandteilen gibt. Für die Allergie auf Krustentiere und Muscheln sind andere Allergie-Auslöser verantwortlich.

Gesund auch ohne Fisch?

Fisch ist ein hochwertiges Nahrungsmittel und dient unter anderem als Lieferant für die langkettigen Omega-3-Fettsäuren, Vitamin D und insbesondere Jod. Daher muss bei längerfristigem Fischverzicht darauf geachtet werden, dass der Körper ausreichend mit diesen wichtigen Nährstoffen versorgt wird.

Die häufige Empfehlung vermehrt Rapsöl oder Leinöl zu essen, um ausreichend Omega-3-Fettsäuren aufzunehmen, ist irreführend, da der menschliche Körper nur sehr begrenzte Möglichkeiten hat, aus der pflanzlichen Omega-3-Fettsäure alpha-Linolensäure zu bilden.

Algen statt Fisch?

Fische nehmen Omega-3-Fettsäuren durch ihre Algennahrung auf, Aktuell gibt es am Markt zwei Sorten von Algenöl. Sie werden aus Schizochytrium– oder aus Ulkenia-Algen gewonnen. Viele Produkte mit hohem Gehalt an Omega-3-Fettsäuren sind damit angereichert. Diese Produkte müssen laut der EU folgendermaßen gekennzeichnet sein: “Enthält DHA-reiches Öl aus der Mikroalge Schizochytrium sp.” bzw. “Ulkenia Sp.”

In EU-Mitgliedsstaaten darf Algenöl aus der Mikroalge Ulkenia  in Backwaren, Müsliriegel und nicht-alkoholischen Getränken als Lebensmittelzutat enthalten sein.

Öl aus der Mikroalge Schizochytrium ist als Zutat in Milcherzeugnissen, Milchersatzerzeugnissen, Salatsoßen, Streichfetten, Frühstückscerealien, Nahrungsergänzungsmitteln und Speisefetten erlaubt. Algenöl aus Schizochytrium wird auch in Kapselform zur Nahrungsergänzung angeboten.

Auch im Fleisch und in der Milch artgerecht gehaltener Wiederkäuer (Rind, Schaf, Ziege in Bio-Qualität) finden sich die langkettigen omega-3-Fettsäuren, allerdings nur in geringer Menge.

Fischallergiker sollten keine Fischölkapseln und keinen Lebertran einnehmen. Nur wenn der Hersteller die Eignung für Fischallergiker ausdrücklich ausweist, kann die Einnahme erfolgen.

Den ganzen Artikel lesen Sie in der aktuellen Ausgabe von “Allergie konkret”, dem DAAB-Gesundheitsmagazin

Suspendiert wegen Allergie? Fußballprofi Bastians wehrt sich gegen VfL Bochum

Der Bochumer Fußballprofi und VfL Kapitän Felix Bastians wurde von seinem Verein als Reaktion auf eine Anaphylaxie für zwei Wochen suspendiert.

Bastians hat eine Milchallergie und muss milchhaltige Produkte meiden. Im Rahmen des Spiels beim 1. FC Nürnberg hatte Bastians im Mannschaftshotel schon beim Mittagessens erste Symptome verspürt und direkt beim Kellner nachgefragt, ob seine Mahlzeit Butter enthalte. Kurze Zeit später setzte bereits eine anaphylaktische Reaktion, ein lebensbedrohlicher Allergieschock, ein.

Bastians wies vor der Presse darauf hin, dass seine Lebensmittelallergien dem Verein seit Jahren bekannt waren. Als er merkte, dass eine allergische Reaktion begann, hatte er sich bei den Vereinsverantwortlichen mit dem Satz „Brot kann schimmeln, ihr könnt nichts.“ beschwert über die Leichtfertigkeit, mit der das Essen zubereitet wurde.

Der damalige Teammanager Christian Hochstätter junior hatte Bastians noch versichert, das Essen wurde sei mit Butterersatz zubereitet worden.

Aufgrund seiner Reaktion hatte der VfL Bastians suspendiert. Nun hat er laut Medienangaben beim Arbeitsgericht Antrag auf Einstweilige Verfügung gegen den VfL Bochum gestellt.

Unsere Meinung:

Sich deutlich zu beschweren, wenn man merkt, dass ein Allergieschock naht, der ein Todesrisiko birgt, ist wohl mehr als menschlich und nachvollziehbar.

Hier fehlt dem VfL nicht nur das Verständnis für Allergien, sondern auch das Gespür für eine angemessene Reaktion.

 

Urtikaria und Angioödem Veranstaltung in Dresden

Das Universitäts AllergieCentrum veranstaltet am 25. Oktober 2017

von 17:00-18:30 Uhr eine Patienteninformationsveranstaltung zum Thema: Urtikaria und Angioödeme

In Deutschland leiden ca. eine Million Menschen unter einer chronischen Urtikaria und Angioödemen also unter Nesselsucht und plötzlich auftretenden Schwellungen der Haut und der Schleimhäute.

Neben dem häufigsten Typ, der ohne primär erkennbare Ursache auftretenden chronisch spontanen Urtikaria, leiden viele Patienten unter durch Wärme, Kälte, Druck, Reibung oder Sonnenlicht ausgelösten Formen. Im Vordergrund stehen der starke Juckreiz, die Hautveränderungen am ganzen Körper und die ausgeprägten und z.T. schmerzhaften und entstellenden Schwellungen im Gesicht. Die Erkrankung beeinflusst die Lebensqualität und Leistungsfähigkeit von Kindern und Erwachsenen vor allem durch den quälenden Juckreiz, der in vielen Fällen zu Konzentration- und Schlafstörungen führt und auch das emotionale Wohlbefinden stark einschränken kann. Nach einer gezielten Diagnostik und der nachfolgenden adäquaten Therapie kann das Krankheitsbild gut behandelt werden.

In der Patienten-Informationsveranstaltung Urtikaria /Angioödeme stellen die Refereten/innen in kurzen anschaulichen Vorträgen das Krankheitsbild, die Diagnostik und die verschiedenen Behandlungsmöglichkeiten vor.

Referenten/innen:

Prof. Andrea Bauer und Frau Katja Berndt, Klinik und Poliklinik für Dermatologie

Dr. Mandy Cuevas, Klinik und Poliklinik für HNO-Heilkunde

Prof. Christian Vogelberg, Klinik und Poliklinik für Kinder- und Jugendmedizin

Wann: 25.Oktober 2017 um 17 Uhr

Ort: Hörsaal 21 der Kinder- und Frauenklinik des Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden, Fetscherstr. 74

 

Kontaktadresse und weitere Infos

Im Anschluss an die Vorträge können Fragen gestellt werden. Eine Voranmeldung unter UAC@uniklinikum-dresden.de erleichtert die Planung. Unter der o.g. Emailadresse können Sie bereits im Vorfeld Ihre Fragen stellen, die wir in den Vorträgen beantworten.

Urtikaria – Nesselsucht im Kindesalter

Die Nesselsucht, auch Urtikaria genannt, ist eine chronische Hauterkrankung. Das Krankheitsbild ist geprägt durch Quaddelbildung, quälenden Juckreiz und vereinzelt auch Schwellungen des Unterhautgewebes (Angioödeme). Kinder mit Urtikaria leiden sehr unter den Beschwerden, speziell der quälende Juckreiz hat Auswirkungen auf die Entwicklung und die Schlafqualität. Nesselsucht tritt bei Kindern recht häufig auf, wenn auch seltener als bei Erwachsenen. Bis zu einem Alter von 18 Jahren leiden etwa 15 bis 20 Prozent der Kinder und Jugendlichen mindestens einmal unter den Symptomen einer Urtikaria.

Therapie vor Ursachenforschung

Das Wohlbefinden der Kinder ist durch Quaddeln, Rötungen und Juckreiz oft stark beeinträchtigt. Dies schlägt sich im allgemeinen Verhalten, in der Qualität des Schlafes und auch im schulischen Alltag wieder. Die Erkrankung wird zur Belastung der ganzen Familie. Umso wichtiger ist es, schnell den Teufelskreis zu unterbrechen. Moderne Therapieoptionen machen dies möglich. Bei der Behandlung einer Urtikaria steht die Therapie der Hautbeschwerden an erster Stelle. Hierzu gibt es sichere und schnell wirksame Medikamente.

Lesen Sie den ganzen Artikel zum Thema Nesselsucht bei Kindern in der neuen Allergie konkret. Jetzt kostenfreies Exemplar bestellen unter info@daab.de.

Rückruf: dark dark chokolate – Bio Zartbitterschokolade wegen nicht deklarierter Milch- (Casein-)/ und Sojabestandteile

DAAB Warnhinweis

Die Firma Les Chevaliers BV aus den Niederlanden ruft aus Gründen des vorbeugenden Verbraucherschutzes den Artikel:
dark dark chokolate – Bio Zartbitterschokolade
zurück.
Betrifft alle Mindesthaltbarkeitsdaten
EAN-Code: 8713031775800

Das Produkt enthält nicht deklarierte Milch- (Casein-)/ und Sojabestandteile.
Das kann bei Personen, die an einer Milch-/Soja-Allergie leiden, zu allergischen  Reaktionen führen, weshalb bei diesem Personenkreis dringend vor dem Verzehr abgeraten  wird.
Das Unternehmen hat umgehend reagiert und vorsorglich das betroffene Produkt sofort aus dem Verkauf nehmen lassen.
Kunden können die Produkte im jeweiligen Penny-Markt zurückgeben. Sie erhalten den Kaufpreis erstattet.
Die Firma Les Chevaliers BV entschuldigt sich für die eingetretenen Unannehmlichkeiten.

Glutenverzicht ist für Gesunde nicht empfehlenswert!

Es ist eine weitverbreitete Annahme, dass glutenfreie Ernährung gesünder sein könnte. Eine US-amerikanische Langzeitstudie zeigt nun, dass der Verzicht auf das Eiweiß beispielsweise für die Herzgesundheit keine Vorteile bringt. Laut der Studie im “British Medical Journal” könnte das Weglassen von Gluten sogar nachteilig sein: Von 1986 bis 2010 waren im Rahmen der Studie alle vier Jahre vielfältige Ernährungs- und Gesundheitsdaten von 110.000 Amerikanern gesammelt worden.

Je nach Gluten-Konsum teilten die Forscher die Teilnehmer in fünf Gruppen ein. Selbst in der Gruppe mit dem niedrigsten Gluten-Konsum habe es dieselben Raten an koronaren Herzerkrankungen gegeben. Lediglich für Menschen mit Zöliakie ist Gluten gefährlich. Bei ihnen löst das Kleber-Eiweiß eine Dünndarmentzündung mit teils heftigen Darmbeschwerden aus. Hier hilft nur ein lebenslanger konsequenter Verzicht auf Gluten. Wer als Gesunder auf Gluten verzichtet, reduziert meist auch den Vollkornkonsum, der das Herz zu schützen scheint und läuft damit Gefahr, diesen schützenden Effekt vor Herzerkrankungen zu verlieren.

Kostenfreier Flyer zum Thema Gluten erhältlich beim DAAB unter info@daab.de.

Ein oder zwei Notfallpens – das ist “keine” Frage!

Grundsätzlich ist es sinnvoll, zwei Pens zu haben, vor allem bei Kindern, um einen Pen in der Kita oder Schule deponieren zu können. Nach Ansicht einiger Mediziner soll der Pen „immer am Mann“ getragen werden, aber dies ist bei Kindern schwierig.

Nach DAAB-Erfahrungen ist dies keine spezifische Krankenkassen-Entscheidung, sondern hängt auch viel von der jeweiligen KV (Kassenärztlichen Vereinigung) ab, ob diese aus budgetären Gründen den Ärzten Druck machen. So berichten uns Ärzte, dass sie von der KV den Hinweis erhalten, nur einen Pen zu verschreiben – ansonsten drohe eine Wirtschaftlichkeits-Prüfung. Fakt ist, ist, dass die EMA (European Medical Agency) – das EU Pendant zum deutschen BfArM – die Empfehlung herausgegeben hat, dass IMMER 2 Pens verschrieben werden sollten.

Unternehmen wie Meda haben aufgrund der Empfehlung das so genannte „TwoPack“ (= 2 Pens in einer Verschreibungseinheit) auf den Markt gebracht. Die Doppelpackung ist im Vergleich zum Einzelpen eine erhebliche Kostenersparnis (Einzelner Pen ca. 100 Euro/ Doppelpack ca. 150 Euro)

Die gängige Ein-Pen-Verschreibung sollte zumindest bei Kindern im Kita-Alter differenzierter betrachtet werden, da es im hier durchaus Sinn macht, 2 Sets zu verschreiben. Hier führen die Kids das Notfallset meist nicht selbst mit und die Chance, es mal in der Kita zu vergessen, ist groß. Im Schulalter sieht es etwas anders aus, da die Kinder dann lernen müssen, dass das Notfallset immer dabei sein soll. Dennoch wünschen manche Schulen, dass Medikamente vor Ort gelagert werden.

Bestellen Sie unsere kostenfreien Flyer zur Anaphylaxie unter info@daab.de.

Unvollständige Allergenkennzeichnung – Action warnt Ei-Allergiker vor „Sensations Choco Cookies“ der Marke Milka

Die Action Deutschland GmbH warnt Ei-AllergikerInnen vor dem Produkt „Sensations Choco Cookies“ der Marke Milka. Der Unternehmensmitteilung zufolge  handelt es sich um einen Fehler auf einer nachträglich aufgebrachten Etikettierung in Deutsch.
Betroffen sind ausschließlich die von Action verkauften Produkte mit Verfalldatum vom 18. November 2017.
Auf dem Etikett wurde nicht angegeben, dass das Produkt Ei enthält. Für Personen mit einer Eierallergie kann der Verzehr negative gesundheitliche Folgen haben.
Wie das Unternehmen mitteilt, wurde das betroffene Produkt bereits aus den Filialen entfernt.
Action bittet Kunden, die ein solches Produkt gekauft haben und an einer entsprechenden Allergie leiden, die Sensations Choco Cookies nicht zu verzehren, sondern das Produkt in eine ACTION-Filiale zurückzubringen. Der Kaufpreis wird zurückerstattet.
Für weitere Informationen können sich Kunden mit dem Kundenservice von ACTION unter folgender Telefonnummer in Verbindung setzen: 0211/ 30146 100.

Wandel in der Behandlung des allergischen Schnupfens – kritisch hinterfragt!

In der letzten Zeit konnte man zunehmend den Eindruck gewinnen, ein allergischer Schnupfen solle zunächst primär symptomatisch behandelt werden. Nach Ansicht einiger Experten soll die spezifische Immuntherapie zudem nicht mehr so häufig angewendet werden, auch um Kosten zu sparen. Der DAAB ist der Ansicht, dass kurzfristige Kosteneinsparungen langfristig Kosten produzieren. Wenn die Beschwerden nur symptomatisch gelindert werden, kann vermehrt Asthma entstehen.

In einer Stellungnahme der deutschen allergologischen Gesellschaften (AeDA, DGAKI und GPA) vom Dezember 2015 heißt es: „Es handelt sich bei der AIT (Allergenspezifische Immuntherapie, inzwischen neue Bezeichnung) nicht nur um die einzige kausale, sondern sicherlich auch um die rationalste, rationellste und langfristig wirtschaftlichste Therapieform allergischer Erkrankungen.“ Eine aktuelle Studie (GAP) zeigt besonders Vorteile bei Kindern mit Gräserpollenallergien bei der Prävention von Asthmasymptomen, wenn die Therapie bereits in einem jüngeren Alter begonnen wurde. Eine Hyposensibilisierung kann zudem hilfreich sein, um bei einem bereits bestehenden Asthma den Verbrauch der Medikamente zu senken. Doch die Hürden für den Einsatz der Hyposensibilisierung (SIT) steigen.

Einige Experten fordern, in Zukunft die Stärke der allergischen Beschwerden mehrmals ärztlich zu kontrollieren und erst bei einer anhaltenden, mäßig bis starken Beschwerdestärke und gleichzeitiger symptomatischer Behandlung durch entsprechende Medikamente, die Hyposensibilisierung einzusetzen. Durch die Medikamente wird meist eine Abschwächung der Symptome erreicht und viele Patienten, bei denen nach Ansicht des DAAB eine SIT vernünftig wäre, könnten durch diese Einstufung keine erhalten.

Gleichermaßen stellt sich die Frage, wie Ärzte die Beschwerdelage der Patienten kontrollieren sollen, da viele Allergie-Patienten durch den Selbsterwerb antiallergischer und antientzündlicher Medikamente in der Apotheke kaum noch zum Arzt gehen.

Es bleibt spannend…