Infektzeit- wie man sich und andere schützen kann

Husten und Schnupfen sind typische Krankheitszeichen vieler Atemwegsinfektionen. Gerade für Asthmatiker und Menschen mit empfindlichen Atemwegen ist bereits eine „banale Erkältung“ eine Belastung der Bronchien. Daher ist die Vermeidung von Infekten besonders wichtig.
Ausgewogene Ernährung, Bewegung an der frischen Luft und ausreichend Schlaf sind wichtig, um das Immunsystem zu unterstützen. Gerade in der Heizperiode sollte genug und vor allem regelmäßig Wasser und Tee getrunken werden, damit die  Schleimhäute nicht austrocken. Auch regelmäßiges Inhalieren mit warmem Wasserdampf kann die Funktion der Schleimhäute unterstützen.

Händewaschen schützt vor Infektionen
Die Hände sind die häufigsten Überträger von Krankheitserregern.  Ob im Bus, beim Einkaufen oder im Büro: Die Hände kommen häufig mit Keimen in Kontakt.
Berührt man mit den Händen dann das Gesicht, können die Erreger über die Schleimhäute von Mund, Nase oder Augen in den Körper eindringen und eine Infektion auslösen.
Händewaschen ist eine einfache und wirksame Maßnahme, die vor einer Ansteckung schützen kann.
Wenn Sie sich regelmäßig gründlich die Hände waschen, schützen Sie sich und andere vor vielen Krankheitserregern. Das ist in Zeiten von Krankheitswellen besonders wichtig.

Der Infekt ist da….
Manchmal lässt sich ein Infekt nicht verhindern. Der Hals kratzt, die Nase läuft, der Hustenreiz quält.
Über Speichel und Nasensekret werden beim Husten und Niesen Krankheitserreger versprüht und können so durch  Tröpfcheninfektion auf andere übertragen werden.
Sich beim Husten oder Niesen die Hand vor den Mund zu halten, ist häufig ein Reflex- aus gesundheitlicher Sicht aber keine sinnvolle Maßnahme. Denn dabei gelangen Krankheitserreger an die Hände und können anschließend über gemeinsam benutzte Gegenstände oder beim Hände schütteln an andere weitergereicht werden.
Daher gilt:

  • Niesen oder husten Sie am besten in ein Einwegtaschentuch. Verwenden Sie dies nur einmal und entsorgen es anschließend in einem Mülleimer mit Deckel
  • Benutzte Taschentücher nicht herum liegen lassen
  • Nach dem Naseputzen, Niesen oder Husten gründlich die Hände waschen
  • Ist kein Taschentuch griffbereit, sollten Sie sich beim Husten und Niesen die Armbeuge vor Mund und Nase halten und sich dabei von anderen Personen abwenden

Weitere Informationen unter www.infektionsschutz.de

Heute 16 Uhr: Asthma-Webinar für Kurzentschlossene

Montag 20.11.2017 16 -17 Uhr

Jetzt noch anmelden:

https://register.gotowebinar.com/register/2602179370749788929

Inhalte:

  • Diagnose & Therapieoptionen des Asthma bronchiale
  • Möglichkeiten der Selbstkontrolle
  • Inhalationssystem für Asthmapatienten
  • Alltagstipps
  • Tipps zu Bewegung & Sport

Referentin: Christiane Schäfer; Diplom-Oecotrophologin und Asthma-Traineri

 

Achtung: Geänderte Spurenkennzeichnung bei 3Pauly Produkten

Die Firma Haus Rabenhorst ändert aktuell den Spurenhinweis (Hinweis auf Fremdkontaminationen in Produkten der 3 Pauly Produkte. Laut Auskunft des Herstellers Haus Rabenhorst werden aktuell alle Spurenhinweise bei sämtlichen Produkten überarbeitet. „Die Überarbeitung des Spurenhinweises geschieht allerdings sukzessive und nicht zu einem bestimmten Stichtag. Daher ist leider unvermeidbar, dass sich Packungen mit unterschiedlicher Spurenkennzeichnung gleichzeitig auf dem Markt befinden.“ (Auszug schriftliche Stellungnahme Haus Rabenhorst, 30.10.2017)

Laut telefonischer Auskunft vom 9.11.2017 wird der Spurenhinweis aus rein haftungstechnischen Gründen geändert, es gibt keine Änderungen in der Produktion oder den Zutaten. Aber auch bei den Produkten, die bisher nur den Hinweis auf mögliche Spuren von Schalenfrüchten hatten, kann eine Kontamination mit Milch nicht ausgeschlossen werden.

Beispiel: Schoko Flakes Zartbitter der Marke 3Pauly

Aktuell im Markt zwei verschiedene Umverpackungen erhältlich:

 - auf der einen Verpackung werden im Spurenhinweis ausschließlich Schalenfrüchte ausgewiesen (alt),

 - auf der aktuellen Verpackung erfolgt ein Hinweis auf Schalenfrüchte und Milch.

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Sollte sich Ihre Email-Adresse ändern oder möchten Sie in Zukunft „Allergie-Warnhinweise“ oder die „Zutaten-Hinweise“ des DAAB nicht mehr erhalten, so senden Sie uns per Email (warnhinweis@daab.de) unter dem Stichwort „Warnhinweis“ eine kurze Nachricht.

Grenzwert für Konservierungsmittel MI bietet keinen sicheren Schutz für Kontaktallergiker

Seit Februar 2017 sind in sogenannten Leave-on-Kosmetika wie Gesichtscremes, Lotionen oder Sonnenschutzmittel Methylisothiazolinonen MI aufgrund ihrer hohen Sensibilisierungspotenz verboten. In abspüllbaren Kosmetika wie Shampoos oder Duschgelen sind sie bis zu einer Konzentration von 0,01% erlaubt. In einer aktuellen europäischen Studie wurde die Exposition gegenüber Methylisothiazolinon bei Patienten mit einer Kontaktallergie untersucht. In rund 92% der Fälle wurde die Kontaktallergie durch Produkte aus dem häuslichen Umfeld ausgelöst. Problematisch fanden die Autoren der Studie zudem, dass die erlaubte Konzentration von MI in den abwaschbaren Kosmetika keinen sicheren Schutz bietet und eine allergische Reaktion auslösen kann. Für betroffene Allergiker ist daher entscheidend, jeglichen Kontakt mit MI zu vermeiden und Produkte, die diesen Konservierungsstoff enthalten, nicht zu verwenden.  Das bedeutet, dass hier die Zusammensetzung der Kosmetika, Putz- und Reinigungsmitteln genau unter die Lupe genommen werden muss.

Sichere Alternativen bieten kosmetische Produkte mit dem DAAB-Label, hier ist der Einsatz von MI nicht erlaubt.

 

dm ruft „DAS gesunde PLUS Immun Wochenkur Trinkampullen, 7 St.“ zurück

dm-drogerie markt ruft aus Gründen des vorbeugenden Verbraucherschutzes den Artikel „DAS gesunde PLUS Immun Wochenkur Trinkampullen, 7 St.“ zurück.
Wie das Unternehmen mitteilt, ist nicht auszuschließen, dass es nach dem Verzehr zu allergischen Reaktionen wie zum Beispiel Hautrötungen, Schwellungen oder Brennen kommen kann.
Betroffen ist die Ware mit den Mindesthaltbarkeitsdaten (MHD) 12/2018 und 02/2019.
Das Mindesthaltbarkeitsdatum ist leicht auf dem Boden der Verpackung zu erkennen.
Die Kunden werden dringend gebeten, das Produkt mit oben genannten MHD nicht zu konsumieren und ungeöffnet oder bereits angebrochen in die dm-Märkte zurückzubringen. Der Kaufpreis wird selbstverständlich erstattet.

Weitere Informationen erhalten Sie unter:
dm-ServiceCenter
Tel.: 0800 365 8633 (kostenfrei)
E-Mail: servicecenter@dm.de
Öffnungszeiten: Mo bis Sa 8 bis 20 Uhr

Verbraucherzentrale Hamburg macht Restaurantcheck: Überwiegend schlechte Allergenkennzeichnung in Gaststätten

Ein aktueller Restaurantcheck der Verbraucherzentrale Hamburg in 38 Gaststätten der Hamburger Innenstadt und der Hafencity hat ergeben, dass sich noch zu wenige Gastronomen an die Kennzeichnungspflicht für allergene Inhaltsstoffe halten. In 21 Restaurants (55 %) wurde ungenügend informiert.
15 Gastronomen (39 %) zeigten erfreulicherweise, dass es auch besser geht und schnitten gut oder sehr gut ab.

Die wichtigsten Ergebnisse des Restaurantchecks
Keine Einheitlichkeit: Jeder Gastronom nutzte eine andere Form der Kennzeichnung. Neben vollständigen Hinweisen fanden die Verbraucherschützer unvollständige Allergenkarten, Vermischungen mit Zusatzstoffen oder anderen Lebensmittelbestandteilen. So wurde in einem der überprüften Restaurants beispielsweise einfach eine Karte aller Allergene ohne Bezug zu den angebotenen Gerichten aufgehängt.

Falschinformation: Auskünfte des angestellten Personals zu Allergenen in den Speisen waren nicht immer fachlich fundiert – insbesondere dann, wenn Koch oder Geschäftsführer nicht anwesend waren. Zudem weist der Hamburger Hotel- und Gaststättenverband seine Mitglieder nur auf eine mündliche Auskunftspflicht hin. Dabei ist auch eine schriftliche Information in der Speisekarte oder als Karte vorgeschrieben.

Mangelhaftes Kommunikationsverhalten: Gastwirte nehmen Anfragen zuweilen nicht ernst. So antworteten 14 Gaststätten nicht auf ein Anschreiben der Verbraucherzentrale mit Hinweisen zur gesetzlichen Verpflichtung für eine bessere Allergenkennzeichnung.

Bereits seit 2014 schreibt ein europaweit gültiges Gesetz Gastwirten vor, Speisen so zu deklarieren, dass möglicherweise allergene Bestandteile für Verbraucher erkenntlich sind. “Die Kennzeichnung der 14 wichtigsten Allergene ist eine Information, die nirgendwo fehlen sollte”, meint Silke Schwartau von der Verbraucherzentrale Hamburg. Doch die teilweise sehr schwierige Informationssuche sei für Gäste unzumutbar. “Die rechtlich verbindlichen Vorgaben müssen endlich besser eingehalten und notfalls mit Bußgeldern durchgesetzt werden”, fordert Schwartau, die die Lebensmittelüberwachung in der Pflicht sieht.
Sonja Lämmel vom Deutschen Allergie- und Asthmabund e.V. ergänzt: “Eine verlässliche Allergenkennzeichnung ist für die Allergiker lebenswichtig.
Aber leider müssen wir feststellen, dass diese wichtige Kennzeichnungspflicht nicht verantwortungsvoll umgesetzt wird. Das ist vor dem Hintergrund einer ständig steigenden Anzahl von Allergikern und Menschen mit Unverträglichkeiten nicht mehr hinnehmbar.”

Ausführliche Listen mit den beim Restaurantcheck untersuchten Gaststätten und deren Allergenkennzeichnung sind veröffentlicht auf der Internetseite der Verbraucherzentrale Hamburg unter www.vzhh.de.