DAAB tritt der Deutschen Allianz Klimawandel und Gesundheit bei

Der Klimawandel ist eine große Herausforderung für die globale Gesundheit. Nach Einschätzung des Weltklimarates führt der Klimawandel verstärkt zu Wetterextremen, welche direkte Auswirkungen auf die körperliche und psychische Gesundheit haben. Dazu gehören Atemwegs- und Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Hitzestress oder Verletzungen.

Die Deutsche Allianz Klimawandel und Gesundheit DAKuG ist ein Bündnis vor Organisationen und Einzelpersonen aus dem Gesundheitsbereich, dessen Ziel ist es, den Klimawandel als wichtiges Gesundheitsthema zu etablieren und politische sowie gesellschaftliche Veränderungen anzustoßen, um den Auswirkungen des Klimawandels effektiv zu begegnen. Ziel dieser Allianz ist die Umsetzung der deutschen und internationalen Klimaziele, damit die globale Erwärmung auf unter 2 Grad Celsius begrenzt bleibt. Als Vertreter der Patienteninteressen sehen wir hier unsere Aufgabe, um auf große Belastung der Asthmatiker, COPD-Betroffenen, Personen mit hyperreagiblen Atemwegen und empfindlichen Verbraucherinnen und Verbrauchern  und auf die katastrophale Auswirkungen der Klimaänderungen aufmerksam zu machen. Es bedarf gezielter und effektiver Maßnahmen, die nachhaltig den Klimawandel stoppen und die Gesundheitssituation der sensiblen und sensibilisierten Patienten verbessern.

 

Norwegische Wintersportler mit Olympiamedaillen dank Asthma?

33 Medaillen in zwölf Tagen sind die bisherige Bilanz der Norwegischen Olympioniken. Dafür haben sie jedoch laut Medienberichten für 121 Sportler 6.000 Asthmasprays, mit nach Südkorea gebracht. Es ist seit vielen Jahren bekannt, das Leistungssportler in Wintersportdisziplinen ein Asthma entwickeln können. Die stetige Einatmung von Kälte unter extremen Atembedingungen (Geschwindigkeit, kurze schnelle Inhalationen) kann so ein Kälte-bedingtes Asthma auslösen.

Auch Wintersportler wie Claudia Pechstein, Annie Friesinger, Ricco Gross, Jochen Behle, Lasse Kjus, Peter Schlickenrieder oder Denise Biellmann leiden laut Medienberichten unter Asthma.

Vor diesem Hintergrund ist an Sportlern, die Asthmamedikamente benötigen zunächst einmal nichts Verwerfliches, denn Experten erläutern, dass ein intensives, jahrelanges Ausdauertraining zur Entstehung von Asthma beizutragen scheint, denn  viele Sportler entwickeln das Krankheitsbild erst im Laufe ihres Sportlerlebens und nicht schon in der Kindheit. Die Forscher vermuten besonders folgende Ursachen

  • Die verstärkte Atmung kühlt die Atemwege aus und die Blutgefäße verengen sich, auch die Atemwege verengen.
  • Die verstärkte Atmung führt auch zu Wasserverlust, es werden Entzündungsvermittler freigesetzt, die wiederum eine Atemwegsverengung bewirken.
  • Generell kann das Einatmen von verschmutzter oder kalter Luft (Wintersportarten) ein Risikofaktor sein. Bei Hochleistungsschwimmern kann zusätzlich auch der Chloramingehalt der Atemluft eine Rolle spielen.

Die aktuelle Berichterstattung vergisst unserer Ansicht nach wichtige Fragen zu stellen. So ist zum Beispiel nicht genau klar wer vom Norwegischen Team diese Medikamente einnimmt, wieviele Packungen überhaupt verwendet wurden und was für Wirkstoffe es sind (Bedarfsmediaktion oder Dauermedikation) und auch was eine akzeptable Dosis ist  Denn die richtet sich bei einem Asthma immer nach der individuellen Schwere der Erkrankung. Ob diese Mengen nun realistisch sind oder nicht, kann nur das Ärzteteam entschieden. Mal sehen was am Ende rauskommt….

Jetzt anmelden! DAAB-Webinar “Lebensmittelallergien bei Kindern und Jugendlichen”

Wann:  Montag: 26. Februar 2018, 17:00 Uhr

Referentin: Mandy Ziegert, DRK Kliniken Berlin (Ernährungsfachkraft  Allergologie, Anaphylaxie-Trainerin)

Inhalte:

  • Lebensmittel-Unverträglichkeit – Allergie – Intoleranz und Co – Was ist Was?
  • Zöliakie und Laktoseintoleranz
  • Ist Lebensmittelallergie = Lebensmittelallergie?
  • Auslöser und Beschwerden
  • Lebensmittelkennzeichnung – was ist zu beachten?

Zielgruppe:    Das Webinar richtet sich in erster Linie an ErzieherInnen, LehrerInnen,
BetreuerInnen von Kindern mit Anaphylaxie-Risiko und Vertreter von Trägern,
Behörden und Ministerien, teilnehmen kann freilich jeder.

Dauer:  60-90 Minuten

Kosten:  Das Webinar ist kostenfrei

Anmeldung:    https://register.gotowebinar.com/register/2107297984853342979

Weitere DAAB-Webinar Termine finden Sie auf www.daab.de

 

Allergieprävention: Fischverzehr hat vorbeugenden Effekt

Während vor Jahren noch die Empfehlungen des Meidens potentieller Auslöser gepredigt wurde, sind sich die Experten heute einig, dass es wichtig ist, das Immunsystem früh zu fördern und zu fordern. Deshalb gilt die aktuelle Empfehlung auch, allergiegefährdeten Kindern kein Lebensmittel vorzuenthalten.
Das Immunsystem soll eine natürliche Toleranz ausbilden und dafür muss es mit entsprechenden Lebensmittel konfrontiert werden.

Studien belegen, dass der Verzehr von Fisch während der Schwangerschaft, Stillzeit und im Rahmen der Beikost einen vorbeugenden Effekt bezüglich der Allergieentwicklung hat. Fisch, zum Beispiel Lachs, sollte deshalb mindestens einmal wöchentlich für Mutter und Kind im Rahmen der Beikost auf dem Speiseplan stehen.

Erfahren Sie mehr zum Thema Allergieprävention in unserem kostenfreien Ratgeber  “Allergien vermeiden”, den Sie unter info@daab.de anfordern können.

Allergie Rückruf wegen glutenhaltigem nicht gekennzeichnetem Mehl

Allergie-Rückruf: enerBIO Tortilla Chips Natur 125g, MHD 27.06.2018

Grund: Nicht gekennzeichnetes  Gluten

Im Produkt enerBiO Tortilla Chips Natur; mit dem MHD 27.06.2018 können erhöhte Mengen von Gluten enthalten sein. Der Anbieter Dirk Rossmann GmbH ruft das entsprechende Produkt zurück und bitte die Verbraucher das ungeöffnete Produkt in die Verkaufsstellen zurückbringen.

Für weitere Fragen wenden Sie sich gern an unseren Kundenservice unter 0800 / 76 77 62 66 (erreichbar Mo. – Fr. von 9 bis 18 Uhr).

Allergie-Rückruf wegen nicht gekennzeichneter Sulfite

Allergie-Rückruf: indische Gewürzmischung „MDH CHANA MASALA“

 

 

 

 

 

 

Grund: Das Produkt enthält nicht gekennzeichnete Sulfite

Die Global Foods Trading GmbH ruft die indische Gewürzmischung „MDH CHANA MASALA, 100 g“ zurück. Wie das Unternehmen mitteilt, wurden in einer Probe Sulfite nachgewiesen.

Aus diesem Grund wird ausdrücklich darauf hingewiesen dieses Produkt nicht mehr zu verwenden

Artikel: MDH CHANA MASALA (indische Gewürzmischung)
Inhalt: 100 g

Betroffen ist ausschließlich die Ware mit dem

Mindesthaltbarkeitsdatum 30.01.2019
LOT Nr. 81
Hersteller: MDH Mahashian Di Hatti Ltd

Verbraucher können die bereits gekaufte Ware zur Verkaufsstelle, gegen Erstattung des Kaufpreises, zurückbringen oder auf Wunsch umtauschen.

Kundenservice
Fragen beantwortet das Unternehmen von Montag bis Freitag unter der kostenfreien Rufnummer 0800/ 950 950 9 in der Zeit von 9.00 bis 18.00 Uhr oder per E-Mail unter info@gftonline.de

Sulfite können allergische Reaktionen auslösen, Folgeerscheinungen bei Unverträglichkeiten können Übelkeit, Kopfschmerzen,  Nesselsucht,  Bronchospasmen,  Asthma sein oder niedrigen Blutdruck zeigen.

Internationaler Boykott des Kinofilms “Peter Hase”

Internationaler Boykott des Kinofilms Peter Hase

In den USA ist der neue Kinofilm „Peter Rabbit“ angelaufen: ein animierter Kinderfilm, in dem der Bösewicht McGregor zur Strecke gebracht werden soll, indem er mit seinem Allergieauslöser „Brombeeren“ konfrontiert wird, was im Film als witzige, clevere Idee dargestellt wird.
Er erleidet eine schwere allergische Reaktion, woraufhin er das Notfallmedikament in Form eines Adrenalin-Autoinjektors anwendet.
Weltweit hat dies zu Protesten und Boykottaufrufen von Betroffen mit Nahrungsmittelallergien geführt.

Auch der Deutsche Allergie- und Asthmabund hat – wie verschiedene andere Patientenorganisationen – die ortsansässige Niederlassung von Sony Pictures Entertainment angeschrieben. Wir haben unseren großen Unmut über diese gefährliche Darstellung von Nahrungsmittelallergien zum Ausdruck gebracht und dazu aufgefordert, in Zukunft auf angemessene Art und Weise die Belange von Allergikern in Filmen darzustellen.
Wir lehnen es entschieden ab, dass Kinder in dieser Form dazu angestiftet werden, andere Klassenkameraden mit Nahrungsmittelallergien zu gefährden, zu mobben und zu diskriminieren!

und weiter geht es…mit den Rückrufen aufgrund von glutenhaltigem Dinkel im Maismehl

Allergie-Rückruf:  PURAL–Bio Mais-Chips Natur Family 200g mit MHD 11.06.2018

Grund: Nicht gekennzeichneter glutenhaltiger Dinkel

 Es sind keine weiteren Chargen oder MHDs dieses Produktes betroffen.

Der Hersteller Claus Reformwaren Service Team GmbH ruft die PURAL-Bio Mais Chips 220 mit dem MDH 11.06.2018 zurück. Der Verzehr ist schädlich für Menschen, die unter einer Weizenallergie oder Zöliakie leiden oder Gluten nicht vertragen. Konsumenten können die Produkte in den Laden zurückbringen und bekommen dann den Preis erstattet.

Zwei Allergie-Rückrufe wegen nicht gekennzeichnetem Gluten (Dinkel)

Allergie-Rückruf: Tortilla Chips der Marke Trafo

 

Grund: Nicht gekennzeichneter glutenhaltiger Dinkel

Folgende Produktionsdaten sind betroffen:

Trafo Tortilla Chips Chili 75 g – haltbar bis: 28-07-2018 und 29-07-2018

und 200g haltbar bis 29-07-2018

Trafo Tortilla Chips Naturel 75g und 200g –haltbar bis: 11-08-2018 und 12-08-2018

TrafoTortilla Chips Nacho 75g – haltbar bis: 29-07-2018

Bei einer Laborprobe wurde leider Gluten in den Maischips der Marke Trafo gefunden, obwohl sie als glutenfrei ausgewiesen sind. Der Verzehr ist schädlich für Menschen, die unter einer Weizenallergie oder Zöliakie leiden oder Gluten nicht vertragen. Die Firma FZ Organic Food ruft im Sinne des vorbeugenden Verbraucherschutzes die Produkte Tortilla Chips der Marke Trafo zurück. Zu dem Problem ist es gekommen, als der Maismehllieferant dem Geschäftspartner (Hersteller Poco Loco) Maismehl anlieferte, in dem sich ein Anteil Dinkelmehl befand.

Konsumenten können die Produkte in den Laden zurückbringen und bekommen dann den Preis erstattet. Um die Verbrauchersicherheit zu gewährleisten werden alle Tüten zurückgerufen.

Sollten Sie Fragen haben, können Sie die Firma unter der E-Mail

info@fzorganicfood.com kontaktieren.

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Allergie-Rückruf: MAYKA Mais-Chips Paprika, 125 g Packung mit der Chargennummer 37332 und dem MHD 28.08.2018.

Grund: Nicht gekennzeichneter glutenhaltiger Dinkel

Die Firma MAYKA Naturbackwaren ruft im Sinne des vorbeugenden Verbraucherschutzes das Produkt Mais-Chips Paprika zurück. Im Produktionsprozess kam es beim Vorlieferanten zum unbeabsichtigten Eintrag von Dinkel. Damit enthält das Endprodukt, entgegen der Kennzeichnung auf der Packung, Gluten (zwischen 40 und 53ppm). Die Produkte dieser betroffenen Charge liegen daher oberhalb des Grenzwertes von < 20 ppm für glutenfreie Produkte.

Diese Information richtet sich daher insbesondere an Kunden, für die der Verzehr von glutenhaltigen Produkten Beeinträchtigungen mit sich bringen kann.

Es ist ausschließlich das folgende Produkt betroffen:

MAYKA Mais-Chips Paprika, 125 g Barcode Nummer / GTIN 4006748001756

mit der Chargennummer 37332 und dem MHD 28.08.2018

Das Produkt kann unfrei und unter Angabe der Adresse an die Firma zurückgeschickt werden. Der Kaufpreis wird erstattet.

Bitte senden Sie die Packung/en an

MAYKA Naturbackwaren GmbH

Brezelstraße 17

79418 Schliengen

Die Firma bedauert sehr, dass es trotz umfassender Qualitäts- und Sicherheitsstandards innerhalb der gesamten Lieferkette zu diesem Vorfall gekommen ist und entschuldigen uns bei allen Betroffenen für die entstandenen Unannehmlichkeiten.

Die Kundenhotline steht den Verbrauchern montags bis freitags von

8.00 – 17.00 Uhr gerne zur Verfügung – Telefon 07635 – 8209-66

 

Allergien im Karneval: DAAB Experten geben Tipps

Schminken gehört zum Karneval wie das phantasievolle Kostüm. Problematische Inhaltsstoffe in Theater- und Karnevalsschminke lösen allerdings jährlich in den jecken Zeiten allergische Reaktionen aus. „Die häufigsten Auslöser sind Duft-, Farb- und  Konservierungsmittel sowie bunte Kontaktlinsen“, so Dr. Silvia Plescka,

wissenschaftliche Mitarbeiterin des Deutsche Allergie- und Asthmabundes (DAAB).

Daher sollte jeder Jeck bei der Auswahl der Gesichtsfarbe und der Assesoirs genau hinsehen. Oft fehlt auf den Töpfchen die Auflistung der Inhaltsstoffe, so dass der Anwender nicht prüfen kann, ob Stoffe, auf die er allergisch reagiert, enthalten sind. Nach der Kosmetikverordnung muss jedoch vor Ort  im Geschäft eine Auflistung der Inhaltsstoffe vorhanden sein, wenn Tiegel und Stifte keine Kennzeichnung tragen. Und: Schminke ist nicht unbegrenzt haltbar. Also Hände weg, wenn der Tiegel ranzig riecht oder sich Wasser und Öl abgesetzt haben.

Erst testen – dann schminken

Wer auf Nummer sicher gehen will, sollte ein bis zwei Tage vor dem Schminken auf dem Unterarm testen, ob die Produkte zu Haut-Reaktionen führen. Dazu wird die Schminke auf die Unterarminnenseite auftragen und mit einem Pflaster abgedeckt – ist die Haut an dieser Stelle nach zwei Tagen gereizt und gerötet, sollte die Schminke nicht benutzt werden.

Der Expertenrat:

Ob Vampir, Hexe oder Prinzessin – folgendes sollte beim Schminken beachtet werden:

  • Vor dem Schminken gut mit einer reichhaltigen Creme eincremen.

  • Häufiges und großflächiges Schminken vermeiden.

  • Fragen Sie bei Karnevals- und Theaterschminke nach den Inhaltsstoffen, falls keine Übersicht auf der Verpackung ist.

  • Alte Schminke, die sich schon in ihre Bestandteile zersetzt hat oder ranzig riecht, entsorgen.

  • Verwenden Sie gut deckende Schminke und tragen diese dünn auf, damit die Haut atmen kann.

  • Achtung bei farbigen Kontaktlinsen: Wer die freiverkäuflichen Fun- oder Crazylinsen zu lange trägt oder nicht auf die nötige Hygiene achtet, riskiert schwere Verletzungen und Infektionen der Augenhornhaut. Tragen Sie die Linsen nicht zu lange, da wenig Sauerstoff ans Auge kommt. Auf keinen Fall sollten die Kontaktlinsen in verrauchten Kneipen oder gar beim Schlafen getragen werden.

  • Bei Kindern und empfindlicher Haut auf phosphoreszierende Farben verzichten und Glitter immer nur gebunden als Gel oder Creme auftragen.

  • Kinder, Allergiker und Menschen mit empfindlicher Haut sollten die Schminke vor Gebrauch testen.

  • Sorgfältig abschminken! In hartnäckigen Fällen mit Fett-Cremes, die sanft mit einem Papiertuch abgenommen werden.