Wie ist der Pollenflug bei kalten Temperaturen?

Der  Pollenflug kann sich durch Kälte vermindern, weil sich die Blütenentwicklung dadurch verlangsamt. Aber auch bei Kälte ist der Pollenflug bei weit genug entwickelten und geöffneten Kätzchen und bei Wind möglich. Sind die Kätzchen geöffnet, können durch den Wind auch bei kalten Temperaturen Pollen freigesetzt werden.

Die Entwicklung der Kätzchen kann durch die Kälte verlangsamt werden, so dass sich noch geschlossene Kätzchen nicht so schnell öffnen wie bei wärmerer Witterung.

Bei den  Haselsträuchern sind je nach Lage und Standort  manche schon sehr weit geöffnet, die Kätzchen sind lang und offen und wenn man sie anstößt, wird Pollenstaub freigesetzt. Andere wiederum sind noch gar nicht geöffnet und noch kleiner. Dies kann an verschiedenen Sträuchern unterschiedlich sein aber auch zusammen an einem Strauch vorkommen.

Frostschutz für die Haut

Bei den frostigen Temperaturen braucht unsere Haut einen besonderen Schutz. Auch Menschen mit „normaler“ Haut brauchen jetzt ihre Extraportion Schutz, da Kälte – vor allem in Kombination mit Wind – die Haut angreift. Kälte beeinflusst die Verteilung von Fett und Feuchtigkeit auf der Haut. Bei niedrigen Temperaturen (bereits ab 8°C) verschlechtert sich die Durchblutung der Haut und die Talgdrüsen drosseln ihre Sekretion. Das führt zu Störungen des schützenden Hydrolipidfilms und die Folge ist Feuchtigkeitsverlust. Eine fettreiche Creme und Schutz für die Lippen und Hände sind jetzt nahezu Pflicht. Konzentriertes Dexpanthenol ist ein geeigneter Inhaltsstoff und hält die empfindliche trockene Haut geschmeidig. Auch Mandel- und Jojobaöl sind angenehm.  Im Winter vertragen die freiliegenden von Wind-Wetter strapazierten Hautpartien mehrmaliges Eincremen am Tag. Der DAAB hat viele Produkte getestet, die frei sind von allergenen Duft-, Konservierungs- und Farbstoffen. Bei bestandenem Test erhalten sie das DAAB-Logo, damit dieses Allergikern als Orientierung beim Kauf dienen kann. Die Liste  können Sie beim DAAB anfordern unter info@daab.de

Schnupfen? Oder Hausstaubmilbenallergie?

Wer morgens häufig mit verstopfter oder laufender Nase aufwacht könnte an einer Hausstaubmilbenallergie leiden. Auch morgendlicher Husten kann ebenso ein Anzeichen für eine Hausstaubmilbenallergie sein wie juckende und tränende Augen.

Verantwortlich für die allergische Reaktion sind Bestandteile aus dem Kot der Milben, die eingeatmet werden. Die Milben ernähren sich vorwiegend von menschlichen Hautschuppen.  Auf der Bettmatratze fühlen sich die winzigen Tiere besonders wohl, denn dort finden sie nicht nur genug Nahrung, sondern auch Wärme und Feuchtigkeit, die während des Schlafes vom Menschen abgegeben wird.
Morgens sind die Beschwerden meistens am stärksten, da Hausstaubmilbenallergiker die ganze Nacht dem allergieauslösenden Stoff ausgesetzt sind.
Wer vermutet, dass er auf Hausstaubmilben allergisch ist, sollte einen Allergologen aufsuchen. So kann der Verdacht mit speziellen Allergietests überprüft werden.
Am wichtigsten ist es, das Bett möglichst milbenfrei zu bekommen. Das gelingt unter anderem, indem das Bett mit speziellen Überzügen (sogenannten „Encasings“) ausgestattet wird.
Encasings gibt es sowohl für die Matratze als auch Bettdecke und Kissen.
Helfen diese Maßnahmen nicht, kann durch den Allergologen eine spezifische Immuntherapie gegen das Hausstaubmilbenallergen erfolgen.
Ziel ist, dass sich der Körper an die vermeintlich gefährlichen Stoffe gewöhnt und diese toleriert.

Haben Sie weitere Fragen?  Als DAAB-Mitglied erhalten Sie detaillierte Beratung durch das DAAB-Wissenschaftsteam.

Rezept: Schnelle Gemüsesuppe für dunkle Tage

Was wärmt in der dunklen Jahreszeit besser, als eine heiße Suppe?
Unser Grund-Rezept lässt sich vielfältig abwandeln, so dass für jeden Geschmack etwas dabei ist.
Beim Gemüse sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt. Entweder wird nur eine Gemüsesorte verwendet (Möhren, Zucchini, Blumenkohl, Sellerie, Kürbis oder oder oder)
Oder man mischt Gemüsesorten z.B. Möhren und Lauch oder Paprika und Tomaten…
Es gibt unzählige Möglichkeiten.
Es kann auch ein Teil Kartoffeln verwendet werden, dann sättigt die Suppe mehr und wird sämiger.

Auch bei der Sahne gibt es viele Variationsmöglichkeiten. Anstatt süßer oder saurer Sahne kann z.B. auch Hafersahne verwendet werden. Kokosmilch gibt eine ganz andere Geschmackskomponente. Dazu passen als Gewürze  z.B. Ingwer oder Zitronengras.

Grundrezept für 4 Personen
1          Zwiebel
800 g   Gemüse (Entweder eine Sorte oder gemischt. Es kann auch ein Teil Kartoffeln
verwendet werden)
2 EL     Öl
900 ml Gemüsebrühe
100-200 g (je nach Geschmack) süße Sahne oder saure Sahne
Salz, Pfeffer

Die Zwiebel würfeln, das Gemüse waschen, putzen und in grobe Würfel schneiden. In einem großen Topf das Öl erhitzen und die Zwiebel darin glasig dünsten. Die Gemüsewürfel hinzufügen, kurz andünsten und mit Gemüsebrühe auffüllen.
Je nach Gemüsesorte und Größe der Stücke 10-20 Minuten köcheln lassen, bis alles gar ist. (Zur Probe einfach mit einem Messer in das Gemüse stechen).
Nun wird die Suppe püriert und anschließend nach Wunsch die Sahne dazugegeben.
Zum Schluss mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Der Fantasie sind bei der Abwandlung des Rezeptes keine Grenzen gesetzt.
Wer mag, kann auch noch Fischstücke z.B. Lachs, als Suppen-Einlage hinzufügen.
Dazu das Fischfilet mit Zitronensaft beträufeln, in Stücke schneiden und zu der pürierten Suppe geben. Etwa 12 Minuten bei geringer Temperatur gar ziehen lassen. Fertig!

Als Topping sind Kräuter, Croutons oder geröstete Mandelblättchen denkbar.

Guten Appetit!