Allergie Warnhinweis: nicht gekennzeichnete Spuren von Haselnüssen in einigen Packungen Eis „Viennetta Schokolade 650ml“ verkauft bei Netto Markendiscount

Unilever Deutschland hat den DAAB informiert, dass in einigen Packungen Eis „Viennetta Schokolade 650 ml“ mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 02.2020 und der Codierung L8047BA004 das Allergen Haselnuss unbeabsichtigt enthalten ist, was nicht auf der Verpackung gekennzeichnet ist.
Diese Packungen wurden ausschließlich an den Einzelhandelskunden NETTO Marken-Discount geliefert und sind hinter dem Lot Code L8047BA004 mit den Uhrzeiten zwischen 11:00 und 12:00 gekennzeichnet.
Dieses Produkt ist aufgrund der fehlenden Kennzeichnung von Haselnüssen nicht für Haselnussallergiker geeignet.
Nicht-Allergiker können das Produkt unbedenklich verzehren.
Alle anderen Viennetta Eissorten und auch Viennetta Schokolade von anderen Einzelhandels-Häusern sind nicht betroffen.

Was Sie tun können, wenn Sie eine der o.g. Packungen beim Netto Marken-Discount erworben haben:
Falls Sie eine Packung mit dieser Codierung auffinden, so möchten wir Sie bitten diese mit dem Abfall zu entsorgen. Um Ihnen eine Vergütung zukommen lassen zu können, erstellen Sie bitte ein Foto von der Verpackung mit dem Lotcode und MHD und wenden sich gern von Montag bis Freitag von 8:00 bis 19:00 Uhr an den Konsumentenservice Viennetta unter
Tel. 0800 1013 914 (gebührenfrei).
Im Falle dringender Rückfragen außerhalb der Öffnungszeiten, wählen Sie bitte die Telefonnummer 040-3493-0.

Allergie-Warnhinweis: Sauce mit Vongole Conserve della Nonna von Massafra GmbH enthält nicht gekennzeichnetes Ei

Der Deutsche Allergie- und Asthmabund informiert:

Nicht gekennzeichnetes Ei in “Sauce mit Vongole Conserve della Nonna” von Massafra GmbH  MHD 31.07.2020

Aufgrund bestehender Gesundheitsgefahr ruft die Massafra GmbH den Artikel
“Sauce mit Vongole Conserve della Nonna”, 190gr
LosNr. 12LA017,  MHD 31.07.2020, zurück.

Der Artikel wurde bundesweit über die Filialen der Handelskette Karstadt Feinkost GmbH & Co Kg vertrieben.
Bei dem Artikel wurde das Allergen Ei nicht in der Inhaltsangabe gekennzeichnet.
Allergikern wird vom Verzehr des Produktes abgeraten. Personen die nicht allergisch sind können das Produkt bedenkenlos konsumieren.
Kunden, die den entsprechenden Artikel gekauft haben können diesen an den Hersteller  zurück senden, selbstverständlich mit voller Erstattung des Kaufpreises und der Versandkosten.
Informationen erhalten Sie beim Kundenservice unter der
Hotline- Nr. 089/95 99 46, erreichbar von 08:00 bis 17:00.

Massafra GmbH
Flurstr. 4
D-85551 Kirchheim b. München
Tel. Nr. 089/95 99 46
E-Mail: info@massafra.bz.it

Mit Allergien auf Reisen

„Nata“ heißt Sahne in Portugal und enthält „Leite“ nämlich Milch. „Hvede“ heißt der Weizen auf Dänisch und „Orzech“ die Erdnuss auf Polnisch.
Dies zu wissen ist wichtig für Allergiker, die auf Reisen sind und auch im Ausland kein Nahrungsmittel essen wollen, auf das sie allergisch reagieren.
Zu finden sind diese und andere Übersetzungshilfen im „Ratgeber Reisen“ des Deutschen Allergie- und Asthmabundes (DAAB).
Wer mit der Landessprache des Urlaubsortes nicht vertraut ist, für den kann der Restaurantbesuch oder der Hotelaufenthalt zur Herausforderung werden.
Daher enthält der DAAB-Ratgeber Reisen Sprachtabellen, die eine Speisenauswahl erleichtern.
In ihnen werden über siebzig Lebensmittel, die häufig Allergien auslösen, aufgeführt und in zehn europäische Sprachen sowie ins Türkische übersetzt.
Auch einige Kernsätze, mit denen sich Gäste mit Allergien im Restaurant besser verständigen können, wurden in die entsprechenden Sprachen übersetzt. Sie sind als kleine Karten zum Herausschneiden konzipiert und erleichtern die Kommunikation mit dem Koch.
Eingegangen wird zudem auf landestypische Gerichte, bei denen der Name selten Hinweise auf die jeweiligen Zutaten enthält.
Reisetipps sowie Informationen zum aktuellen Stand der Lebensmittelkennzeichnung runden den Ratgeber Reisen ab.

Der Sprachführer kann kostenfrei bestellt werden:
Deutschen Allergie- und Asthmabund DAAB
An der Eickesmühle 15 – 19
41238 Mönchengladbach
Fon 0 21 66 – 64 788 – 20
E-Mail: info@daab.de
www.daab.de

Senken Probiotika in der Säuglingsmilch das Allergierisiko? Gibt es einen Zusammenhang zwischen Darmflora (des Babys) und Allergierisiko?

Dass die Darmflora bei der Entstehung von Allergien eine Rolle spielt wird immer deutlicher. Leider verlaufen die Studien zum Einsatz bestimmter Bakterienstämme in sehr unterschiedliche Richtungen.
Eine finnische Studie konnte eine Reduzierung der Neurodermitisrate auf die Hälfte durch den Einsatz von Probiotika zeigen. Viele Arbeitsgruppen haben versucht diese Ergebnisse zu bestätigen. Leider fielen die nachfolgenden Studienergebnisse sehr unterschiedlich aus, selbst wenn die Voraussetzungen der Studie gleich waren.
Insofern lassen sich keine allgemeingültigen Empfehlungen aus den Studien ableiten. Trotzdem ist das Thema, dass der Darm eine Rolle spielt, nicht vom Tisch. Für einen gezielten Einsatz sind wir wissenschaftlich allerdings noch nicht weit genug.
Aber auf eins können sich die Eltern verlassen: die Probiotika, die den Säuglingsnahrungen zugesetzt sind, sind sicher und gesundheitlich vollkommen unbedenklich.

Lesen Sie mehr im neuen Ratgeber Allergieprävention von Frau Dr. Reese
https://www.allergiecheck.de/ebook-allergiepraevention/

Zeigt her eure Füße

Mit steigenden Temperaturen steht der Wechsel des Schuhwerks an: Winterstiefel ade,  Sommerschuhe, Sandalen, Flipflops her. Doch Chromat-Allergiker und Personen mit empfindlicher Haut müssen beim Kauf neuer Schuhe besonders sorgfältig vorgehen. Chromat-gegerbtes Leder kann eine Chromat-Allergie auslösen und Ekzeme an den Füßen verursachen. Der DAAB hat daher ein paar Tipps für einen unbeschwerten Frühlingsstart zusammengestellt.

• Wer zu Ekzemen neigt und empfindlicher Haut hat, sollte Lederschuhe nicht ohne Socken oder Strümpfe tragen. Leider können beim starken Schwitzen die Schadstoffe wie Chromate aus dem Leder rausgelöst werden. Achten Sie daher darauf, dass die Schuhe nicht zu eng sind und nach Möglichkeit luftig.
• Wer unter Chromat-Allergie leidet sollte pflanzengegerbte Schuhe vorziehen. Fragen Sie im Handel nach.
• Auch bei pflanzengegerbten Schuhe ist das Tragen von Socken und Strümpfen empfehlenswert.
• Ob es sich bei einem entzündeten, juckenden Ausschlag im Fußbereich um eine Allergie handelt, kann ein Allergietest klären. Eine Diagnostik beim Allergologen ist hier dringend empfehlenswert.
• Kaufen Sie keine stark stechend riechende Schuhe, sie können durch die allergieauslösenden Chemikalien wie Formaldehyd, 2-Phenyl-2-propanol oder Phthalate belastet sein.

Das Infoblatt Allergien auf Schuhe kann für Mitglieder des DAAB unter info@daab.de bestellt werden.

Mallorca-Akne

Rote Flecken, Knötchen, Papeln oder Quaddeln auf Dekolleté, Schulterregion und Arme, zusammen mit starkem Juckreiz? Dahinter könnte die sogenannte “Mallorca-Akne” stecken.
Ursache für eine Mallorca-Akne sind das Zusammentreffen von Emulgatoren und/oder bestimmten Fetten in Kosmetika oder Körperpflegemitteln mit den einwirkenden UV-A Strahlen bei einem Sonnenbad.
Eine wirksame Therapie erfolgt mit Antihistaminika.
Zur Vorbeugung einer Mallorca-Akne sollte bereits einige Tage vor Reisebeginn die gesamte Pflegekosmetik auf lipid- und emulgatorfreie Körperpflegeprodukte umgestellt werden.

Nesselsucht: Hoffnung durch neuen Wirkstoff?

Jeder weiß, wie quälend der Juckreiz bei Mückenstichen sein kann. Man kann kaum die Finger davon lassen.
Für Menschen, die an einer chronischen Nesselsucht/ Urtikaria leiden gehört dieser massive Juckreiz zum Leben.
Es kommt plötzlich zu juckenden Quaddeln an der Haut oder an einzelnen Hautpartien. Häufig treten gleichzeitig -aber auch allein – tiefe Schwellungen der Haut, sogenannte Angioödeme, auf. Begleitet werden die Symptome durch starken andauernden Juckreiz, der die Konzentration mindert und Schlafen fast unmöglich macht.
Die Lebensqualität ist massiv beeinflusst.
Von der chronischen Form der Urtikaria, sie dauert länger als sechs Wochen und tritt täglich oder in Abständen von mehreren Tagen auf, sind alleine in Deutschland fast eine Million Menschen betroffen.

Standardbehandlung reicht oft nicht
Erschreckend zeigt die DAAB Umfrage aus 2016, dass 50 Prozent der Urtikaria-Patienten, die bereits seit 5 Jahren unter Nesselsucht leiden, ihre Erkrankung lediglich mit  einem Antihistaminikum  in Einfachdosis behandeln. Doch das lindert nur bei jedem zweiten die Beschwerden.
Der nächste Schritt wäre eine Aufdosierung des Antihistaminikums, wie in der Urtikaria-Leitlinie empfohlen.
Für Patienten, bei denen diese Therapie nicht ausreichend erfolgreich war, gibt es seit einigen Jahren eine weitere Behandlungsmöglichkeit, die rasch und dauerhaft Patienten zur Beschwerdefreiheit führt: den Wirkstoff Omalizumab, der in regelmäßigen Abständen durch den Arzt verabreicht wird.

Möchten Sie mehr zur Urtikaria, den Behandlungsmöglichkeiten und zur Therapie mit Omalizumab lesen, dann bestellen Sie den Artikel „Neue Therapie bei Nesselsucht“ ” aus der “Allergie konkret” 1-2018. Wir schicken Ihnen gerne ein kostenfreies Ansichtsexemplar. Mail an info@daab.de