DAAB Warnhinweis: Nicht gekennzeichnete Mandel in BelRoyal Sahne-Nugat-Baumstamm von Schluckwerder OHG

Die Schluckwerder OHG ruft im Sinne des vorbeugenden Verbraucherschutzes  das Produkt „BelRoyal Sahne-Nugat-Baumstamm“ zurück.
Aufgrund eines Produktionsfehlers kann die Verpackung einen mit Marzipan gefüllten Nugat Baumstamm enthalten

Produkt: BelRoyal Sahne-Nugat-Baumstamm
Mindesthaltbarkeitsdatum: 31.05.2019
Losnummer: L0033

Von dem Fehler ist ausschließlich das zuvor genannte Produkt mit o.g. Mindesthaltbarkeitsdatum und Losnummer betroffen.
Der Artikel wurde in Filialen der Unternehmensgruppe ALDI Nord
in den Gesellschaften Bargteheide, Beucha, Datteln, Großbeeren, Herten, Hesel, Jarmen, Lingen, Meitzendorf, Mittenwalde, Münden, Radevormwald, Salzgitter, Seevetal, Seefeld Weimar und Wilsdruff verkauft.
Das Produkt ist für Personen mit allergenen Einschränkungen auf Mandeln nicht zum Verzehr geeignet, da eine gesundheitliche Beeinträchtigung nicht auszuschließen ist.
Die Zutat Mandel ist auf der Verpackung als Spurenhinweis deklariert, jedoch werden Mandeln bei der Herstellung von Marzipan als Zutat verwendet. Daher wird Personen, welche unter einer Mandelallergie leiden dringend vom Verzehr dieses Produktes abgeraten.

Die Verbraucher haben die Möglichkeit, das Produkt in ihrer ALDI Nord Filiale zurück zu geben. Der Kaufpreis wird selbstverständlich erstattet.
Für Rückfragen oder Hinweise steht das Unternehmen  mit der Verbraucher-Hotline unter
Unter verbraucherhotline@schluckwerder.de und unter der Rufnummer 04131–2989 499
zur Verfügung.
Das Unternehmen bedauert die daraus resultierende Verunsicherung.

Wenn Sie Lebensmittel mit falscher oder missverständlicher Allergenkennzeichnung finden,informieren Sie uns gerne.
Wir kontaktieren dann auch den Hersteller.
Ihr DAAB-Team

DAAB Warnhinweis: Nicht gekennzeichnete Milch in Trink-Schokolade am Stil von Hussel

Die Firma Hussel GmbH ruft aus Gründen des vorbeugenden Verbraucherschutzes in Abstimmung mit der zuständigen Behörde die Artikel „Trinkschokolade am Stiel“ in verschiedenen Sorten zurück.

 

Betroffen ist folgende Ware:
Trinkschokolade am Stiel, 35g in den Sorten:
- Vollmilchschokolade
- Zartbitter
- Kaffee
- Karamell & Flor de Sal
- Vanille weiße Schokolade

Alle Chargen mit dem MHD 2019 und 2020

Grund des Rückrufs:
Bei den unter den Artikelbezeichnungen „Trinkschokolade am Stiel Zartbitter 35g“
und „Trinkschokolade am Stiel Kaffee 35g“ verkauften Sorten kann nicht ausgeschlossen werden, dass es sich um Sorten Vollmilch, Karamell und Vanille weiße Schokolade handelt. In diesem Falle fehlt die für die Allergiker wichtige Deklaration des Inhaltsstoffs „Milch“. Das kann bei Personen, die an einer Milchunverträglichkeit leiden, zu allergischen Reaktionen führen.
Diesem Personenkreis ist dringend vom Verzehr abzuraten.
Auch bei den anderen Sorten kann eine Sortenvertauschung nicht ausgeschlossen werden.
Die Qualität der Produkte selbst ist durchgängig einwandfrei, sodass diese von Nicht-Allergikern unbedenklich verzehrt werden können.
Verbraucheranfragen richten Sie bitte an den Pressekontakt:
Roland Rissel, Communications Manager, Tel.: 02331 690 2417,
E-Mail: r.rissel@hussel.de

Die betroffenen Produkte können selbstverständlich gegen Erstattung des Kaufpreises in der jeweiligen Einkaufsstätte zurückgegeben oder an Hussel GmbH (Kabeler Str. 4, 58099 Hagen) unfrei versendet werden.

Allergie konkret: Allergien, Asthma, Neurodermitis vom Baby bis Kleinkind

Ihr Kind hat Allergien, Asthma oder Neurodermitis? Dann haben Sie sicherlich viele Fragen.
Das Gesundheitsmagazin „Allergie konkret“ des Deutschen Allergie- und Asthmabundes ist mit einer Sonderausgabe für Eltern erschienen.
Themen sind:

  • Asthma im Kindesalter
  • Allergiediagnostik und –therapie
  • Nahrungsmittelallergien
  • Anaphylaxie
  • Allergie-Prävention
  • Allergien in Kita und Schule
  • Neurodermitis-Hautpflege sowie Tipps.

Die Sonderausgabe kann – auch in größerer Stückzahl (z.B. für Kindergarten und Schule oder Freunde) beim DAAB kostenfrei bestellt werden.
Per Email unter info@daab.de oder telefonisch unter 0 21 66 /64 788 20.

Bei Neurodermitis Impfen?

Impfungen gehören zu den wichtigsten und wirksamsten präventiven Maßßnahmen, die in der Medizin zur Verfügung stehen. Moderne Impfstoffe sind gut verträglich, unerwünschte Arzneimittelwirkungen werden nur in seltenen Fällen beobachtet. Ziel der Impfung ist es, den Geimpften vor einer ansteckenden Krankheit zu schützen.
Die Leitlinie Neurodermitis der Fachgesellschaften empfiehlt, Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit Neurodermitis nach STIKO-Empfehlungen regulär zu impfen. Bei einem akuten Neurodermitisschub  wird das Verschieben der Impfung bis zur Stabilisierung des Hautzustands empfohlen.

Als DAAB-Mitglied profitieren Sie von der individuellen  und persönlichen Beratung per Telefon oder E-Mail durch unser Experten-Team.
Darüber hinaus erhalten Sie vier Mal im Jahr unser Magazin “Allergie konkret”. Hier lesen Sie aktuelles rund um die Krankheitsbilder Allergie, Asthma, Lebensmittelunverträglichkeiten und Neurodermitis. Wir informieren Sie über neue Behandlungsmöglichkeiten sowie Neues aus der Gesundheitspolitik.
Der Mitgliedsbeitrag beläuft sich auf lediglich 36 Euro pro Jahr und gilt für alle Familienangehörigen, die in Ihrem Haushalt leben.
Probieren Sie uns einfach aus!
http://daab.de/ueber-den-deutschen-allergie-und-asthmabund/ihre-vorteile-als-mitglied/

DAAB Warnhinweis: Nicht deklariertes Allergen Mandel

Das Produkt Shatler’s Havanna Juicer kann das nicht gekennzeichnete Allergen Schalenfrüchte (Mandel) enthalten, dass bei Allergikern allergische Reaktionen hervorrufen kann. Die Firma S-Cocktail GmbH ruft deshalb Shatler’s Havanna Juicer zurück. Die S-Cocktail GmbH, Berlin, hat hierzu sämtliche Vorsichtsmaßnahmen ergriffen, dass die betroffene Ware aus dem Verkauf zurückgenommen, die Produkte zurückgerufen und die Behörden informiert werden.

Betroffen sind Produkte mit dem
EAN/Barcode 4260129150536
Produktionsdatum 15.09.2018
Mindesthaltbarkeitsdatum 08.2019

Verbraucher können das Produkt tauschen oder bekommen den Kaufpreis erstattet. Die Charge ist seitlich auf dem Artikel auf einem silbern hervorgehobenen Streifen vermerkt. Alle anderen Chargen mit abweichenden Loscodierungen und alle anderen Shatler’s Produkte sind von diesem Rückruf nicht betroffen.

Für Rückfragen können sich Verbraucher an die Servicenummer
02522 9302-0 (erreichbar Mo. – Do. von 8.00 bis 16.30 Uhr, Fr. von 8.00 bis 14.30 Uhr)
oder via Mail
info@shatlers.de
wenden.

Wenn Sie Lebensmittel mit falscher oder missverständlicher Allergenkennzeichnung finden, informieren Sie uns gerne info@daab.de.
Wir kontaktieren dann auch den Hersteller.

Neues aus der Forschung: Kann der Erfolg einer Hyposensibilisierung in Zukunft vorhergesagt werden?

Eine spezifische Immuntherapie kann den Alltag für Allergiker deutlich angenehmer machen. Ein Team der Technischen Universität München (TUM) hat die Prozesse im Körper während einer dreijährigen spezifischen Immuntherapie untersucht. Die Forscherinnen und Forscher fanden dabei Hinweise darauf, warum die Allergieimpfung so viel Zeit benötigt und wie sich die Erfolgsaussichten schon früh bestimmen lassen.
Wenn direkt nach der ersten Behandlungsphase, also dem Abschluss der Einleitungsphase, besonders viele regulatorische B-Zellen und wenige TH-17-Zellen messbar waren, wurden nach drei Jahren deutlich weniger Allergiesymptome festgestellt.
Die Technischen Universität München hat diesen Test patentieren lassen. Wenn er Serienreife erreicht, kann man Patientinnen und Patienten eine aufwendige Behandlung mit geringen Erfolgsaussichten ersparen.

Bei einer spezifischen Immuntherapie, auch Hyposensibilisierung genannt, geben Ärztinnen und Ärzte Injektionen mit den Substanzen, auf die der Körper allergisch reagiert, meist Pollen- oder Milbenextrakte.
In der ersten Phase der Therapie erhöhen sie die Dosis nach und nach. Ist eine sogenannte Erhaltunsdosis erreicht, werden über einen längeren Zeitraum – in der Regel drei Jahre – Spritzen mit dieser Dosis gegeben. Wenn alles gut geht, sind die allergischen Reaktionen nach dieser Behandlung dauerhaft schwächer.
Ein Team um Adam Chaker, Leiter der Allergieambulanz an der Klinik und Poliklinik für Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde des TUM-Universitätsklinikums  hat das komplexe Wechselspiel verschiedener Zelltypen und Substanzen des menschlichen Immunsystems  während einer dreijährigen Immuntherapie beobachtet.
„Unsere Daten zeigen, dass die Vorgänge bei einer Immuntherapie komplexer sind als bislang angenommen“, so Adam Chaker. „Es sind Zelltypen beteiligt, die bislang in diesem Zusammenhang kaum beachtet wurden. Wir sind insbesondere überzeugt, dass regulatorische B-Zellen eine deutlich wichtigere Rolle spielen als bisher gedacht.“

In der zweiten Phase der Behandlung  entscheidet sich das Abwehrsystem des Körpers, ob ein Allergen weiterhin massiv bekämpft wird und daher zu Heuschnupfen, Asthma oder anderen allergischen Erkrankungen führt oder ob der Körper lernt, dass Allergen zu tolerieren.
Dabei ändert sich das Verhältnis von pro-allergischen T-Zellen, T-Regs und regulatorischen B-Zellen laufend. In der Studie war mal ein Zelltyp stärker vertreten, mal ein anderer. Erst nach drei Jahren pendelte sich das Verhältnis ein.
Bei den Patientinnen und Patienten, die die Therapie regulär beendeten, gab es Übereinstimmungen, die schon früh Voraussagen über den Therapie-Erfolg ermöglichten.
Wenn direkt nach der ersten Behandlungsphase, also dem Abschluss der Einleitungsphase, besonders viele regulatorische B-Zellen und wenige TH-17-Zellen messbar waren, wurden nach drei Jahren deutlich weniger Allergiesymptome festgestellt.

Argumente fürs Durchhalten
„Wir haben diesen Test patentieren lassen“, sagt Adam Chaker. „Wenn er Serienreife erreicht, könnten wir Patientinnen und Patienten eine aufwendige Behandlung mit geringen Erfolgsaussichten ersparen.
Bei einem positiven Ergebnis liefert so ein Test hingegen gute Argumente, eine dreijährige Therapie durchzuziehen. Bislang brechen viele Patienten die Therapie früher ab.“

Nach Pressemitteilung TUM vom 18.10.2018
Mehr zum Thema Hyposensibilisierung erfahren Sie auf unserer Seite https://www.daab.de/allergien/hyposensibilisierung/

Kennzeichnung der Kosmetika – wichtige Information für Kontaktallergiker

Die Inhaltsstoffe der Kosmetika müssen auf den Produkten EU-weit einheitlich und vollständig angegeben werden. Alle Bestandteile in Shampoos, Lotion & Co. werden mit ihren englischen bzw. botanischen Fachbezeichnungen auf der Verpackung genannt. Eine Ausnahme sind Duftstoffe, die unter der Sammelbezeichnung „Parfum“ oder „Fragrance“ angegeben werden, nur für die 26 allergieauslösenden Duftstoffe gibt es eine Deklarationspflicht. Leider ist die Kennzeichnung nicht direkt verständlich, deutschsprachige Bezeichnungen sind nicht vorgesehen – zum Ärger vieler Verbraucher. Doch für Kontaktallergiker ist diese vollständige Deklaration eine wichtige Hilfe, um Produkte ohne ihre Allergieauslöser auswählen zu können. Anhand der diagnostizierten Kontaktallergene können sie unter Beachtung der INCI-Liste ihre problematischen Allergieauslöser erkennen und meiden.