Über Andrea Wallrafen

Biographische Angaben

Norwegische Wintersportler mit Olympiamedaillen dank Asthma?

33 Medaillen in zwölf Tagen sind die bisherige Bilanz der Norwegischen Olympioniken. Dafür haben sie jedoch laut Medienberichten für 121 Sportler 6.000 Asthmasprays, mit nach Südkorea gebracht. Es ist seit vielen Jahren bekannt, das Leistungssportler in Wintersportdisziplinen ein Asthma entwickeln können. Die stetige Einatmung von Kälte unter extremen Atembedingungen (Geschwindigkeit, kurze schnelle Inhalationen) kann so ein Kälte-bedingtes Asthma auslösen.

Auch Wintersportler wie Claudia Pechstein, Annie Friesinger, Ricco Gross, Jochen Behle, Lasse Kjus, Peter Schlickenrieder oder Denise Biellmann leiden laut Medienberichten unter Asthma.

Vor diesem Hintergrund ist an Sportlern, die Asthmamedikamente benötigen zunächst einmal nichts Verwerfliches, denn Experten erläutern, dass ein intensives, jahrelanges Ausdauertraining zur Entstehung von Asthma beizutragen scheint, denn  viele Sportler entwickeln das Krankheitsbild erst im Laufe ihres Sportlerlebens und nicht schon in der Kindheit. Die Forscher vermuten besonders folgende Ursachen

  • Die verstärkte Atmung kühlt die Atemwege aus und die Blutgefäße verengen sich, auch die Atemwege verengen.
  • Die verstärkte Atmung führt auch zu Wasserverlust, es werden Entzündungsvermittler freigesetzt, die wiederum eine Atemwegsverengung bewirken.
  • Generell kann das Einatmen von verschmutzter oder kalter Luft (Wintersportarten) ein Risikofaktor sein. Bei Hochleistungsschwimmern kann zusätzlich auch der Chloramingehalt der Atemluft eine Rolle spielen.

Die aktuelle Berichterstattung vergisst unserer Ansicht nach wichtige Fragen zu stellen. So ist zum Beispiel nicht genau klar wer vom Norwegischen Team diese Medikamente einnimmt, wieviele Packungen überhaupt verwendet wurden und was für Wirkstoffe es sind (Bedarfsmediaktion oder Dauermedikation) und auch was eine akzeptable Dosis ist  Denn die richtet sich bei einem Asthma immer nach der individuellen Schwere der Erkrankung. Ob diese Mengen nun realistisch sind oder nicht, kann nur das Ärzteteam entschieden. Mal sehen was am Ende rauskommt….

Vorsicht: Duftstoffeinsatz im Handel

Der steigende Einsatz von Beduftung in Verkaufsräumen wie im Lebensmittelhandel, Schuhgeschäften oder Autohandel ist allarmierend. Offensichtlich sind sich die Betreiber dessen nicht bewusst, dass Duftstoffe nicht nur manipulativ wirken sondern bei empfindlichen Personen gesundheitliche Beschwerden auslösen können: Kopfschmerzen, Kreislaufbeschwerden, Nießattacken , Hustenreiz.

Der Deutsche Allergie- und Asthmabund ist über die steigende Verbreitung der Beduftung in öffentlich zugänglichen Räumen sehr besorgt und fordert eine nachhaltige Kundenorientierung, die ihr Wohlergehen im Fokus hat und nicht ausschließlich die Gewinnmaximierung. Werden Duftstoffe zur Überdeckung unangenehmer Emissionen wie Lösungsmittel und Klebstoffe eingesetzt, so verbessern sie nicht die Raumluftqualität sondern verschlechtern diese, die Schadstoffe sind in der Luft immer noch vorhanden und werden bloß nicht wahrgenommen. Ein Lüften der Räume wäre in diesem Fall eine vernünftigere und aus gesundheitlich Gründen bessere Option.

Wer jedoch Raumbeduftung einsetzt, sollte dies auch klar kommunizieren und einen deutlichen Hinweis auf die Beduftung der Räume geben. So haben die empfindlichen Kunden die Möglichkeit sich der Zwangsbeduftung zu entziehen und ihre Einkäufe in nicht bedufteten Geschäften durchzuführen.

Berlin: TEMPO-Studie zur Allergieprävention

Die Charité sucht Studienteilnehmer in Berlin und Umgebung

Wenn Sie oder jemand in Ihrer Familie an Allergien leidet, könnte auch Ihr Neugeborenes Allergien entwickeln. Vielleicht haben Sie Interesse an einer Teilnahme an der TEMPO-Studie, die eine Säuglingsanfangsnahrung und ihre mögliche Rolle bei der Entstehung von Allergien untersucht.

Für Ihr Kind ist es das Beste, wenn es die ersten 6 Lebensmonate ausschließlich gestillt wird. Allerdings ist nicht jede Frau in der Lage, so lange zu stillen, wie sie gern würde, oder sie entscheidet sich dafür, für kürzere Zeit zu stillen. An diesem Punkt werden die Eltern eine Säuglingsnahrung als Alternative verwenden.

Bei Säuglingen mit familiärer Vorbelastung bezüglich Allergien besteht ein höheres Risiko, dass auch sie selbst Allergien entwickeln – und die Säuglingsanfangsnahrung kann einen Einfluss darauf haben.

TEMPO-Studie:

Der Zweck dieser Studie ist es, eine neuartige Säuglingsnahrung zu untersuchen, um festzustellen, ob sie dabei helfen kann, gegenüber einer Standard-Säuglingsnahrung das Auftreten von Allergien bei Babys mit einer familiären allergischen Vorbelastung zu verringern.

Die zu testende Säuglingsnahrung enthält die richtigen Inhaltsstoffe und erfüllt die nötigen Anforderungen für eine optimale Säuglingsernährung.

  • Sie können an dieser Studie teilnehmen, wenn Sie beabsichtigen, Ihr Kind zu stillen, oder wenn Sie planen, eine Säuglingsanfangsnahrung zu füttern.
  • Wenn Sie beabsichtigen, Ihr Kind in den ersten 16 Lebenswochen ausschließlich zu stillen, dann können Sie und Ihr Kind direkt mit der Teilnahme in der Still-Referenzgruppe beginnen.
  • Wenn Sie das Stillen mit einer Säuglingsnahrung ergänzen möchten oder gern völlig auf Säuglingsnahrung umstellen möchten…

Wenn Sie das Stillen mit einer Säuglingsnahrung ergänzen möchten oder gern völlig auf Säuglingsnahrung umstellen möchten, erhalten Sie die Studien-Säuglingsnahrung. Sie erhalten eine der beiden folgenden Säuglingsnahrungen:

Säuglingsnahrung 1 – die „Studien“- Säuglingsnahrung.

Säuglingsnahrung 2 – die „Kontroll“- Säuglingsnahrung.

Ihr Kind wird in eine dieser beiden Gruppen randomisiert (nach dem Zufallsverfahren zugewiesen, wie bei einem Münzwurf). Weder Sie noch das Studienteam werden wissen, welche Säuglingsnahrung Ihr Kind erhält; wenn es medizinisch notwendig ist, kann man das allerdings herausfinden.

  • Sie erhalten die Säuglingsnahrung kostenfrei.
  • Während der TEMPO-Studie liegt dem Studienteam das Wohlergehen Ihres Kindes am Herzen und die Mitarbeiter beantworten gern alle Fragen, die Sie vielleicht haben.
  • Ihr Kind wird teilnehmen, bis es etwa 54 Wochen (knapp über ein Jahr) alt ist.
  • Sie müssen während der Studie fünfmal die Arztpraxis aufsuchen und Sie erhalten außerdem zwei Anrufe.
  • Ihr Kind wird eines von etwa 700 Babys aus verschiedenen Ländern sein, die auch zur Teilnahme an dieser Studie eingeladen wurden.

Ihr Kind kann an der TEMPO-Studie teilnehmen, wenn es:

  • unter 16 Wochen alt ist,
  • ein gesundes Geburtsgewicht hat,
  • aufgrund der familiären Vorgeschichte ein erhöhtes Allergierisiko hat,
  • bislang keine Säuglingsnahrung erhalten hat, die intaktes Protein und/oder Probiotika enthält.

Wenn Sie gern mehr erfahren möchten: http://www.link2trials.de/

oder kontaktieren Sie:

Kinderallergologisches Studienzentrum,

Klinik für Pädiatrie m.S. Pneumologie und Immunologie Charité Campus Virchow Klinikum

Telefon: + 49 (0)30 450 566 438 / Email: kinder-allergiestudien@charite.de

 

Berlin: TEMPO-Studie

Die Charité sucht Studienteilnehmer in Berlin und Umgebung

Wenn Sie oder jemand in Ihrer Familie an Allergien leidet, könnte auch Ihr Neugeborenes Allergien entwickeln. Vielleicht haben Sie Interesse an einer Teilnahme an der TEMPO-Studie, die eine Säuglingsanfangsnahrung und ihre mögliche Rolle bei der Entstehung von Allergien untersucht.

Für Ihr Kind ist es das Beste, wenn es die ersten 6 Lebensmonate ausschließlich gestillt wird. Allerdings ist nicht jede Frau in der Lage, so lange zu stillen, wie sie gern würde, oder sie entscheidet sich dafür, für kürzere Zeit zu stillen. An diesem Punkt werden die Eltern eine Säuglingsnahrung als Alternative verwenden.

Bei Säuglingen mit familiärer Vorbelastung bezüglich Allergien besteht ein höheres Risiko, dass auch sie selbst Allergien entwickeln – und die Säuglingsanfangsnahrung kann einen Einfluss darauf haben.

TEMPO-Studie: Der Zweck dieser Studie ist es, eine neuartige Säuglingsnahrung zu untersuchen, um festzustellen, ob sie dabei helfen kann, gegenüber einer Standard-Säuglingsnahrung das Auftreten von Allergien bei Babys mit einer familiären allergischen Vorbelastung zu verringern. Auch die zu testende Säuglingsnahrung enthält die richtigen Inhaltsstoffe und erfüllt die nötigen Anforderungen für eine optimale Säuglingsernährung.

• Sie können an dieser Studie teilnehmen, wenn Sie beabsichtigen, Ihr Kind zu stillen, oder wenn Sie planen, eine Säuglingsanfangsnahrung zu füttern.

• Wenn Sie beabsichtigen, Ihr Kind in den ersten 16 Lebenswochen ausschließlich zu stillen, dann können Sie und Ihr Kind direkt mit der Teilnahme in der Still-Referenzgruppe beginnen.

• Wenn Sie das Stillen mit einer Säuglingsnahrung ergänzen möchten oder gern völlig auf Säuglingsnahrung umstellen möchten…

Wenn Sie das Stillen mit einer Säuglingsnahrung ergänzen möchten oder gern völlig auf Säuglingsnahrung umstellen möchten, erhalten Sie die Studien-Säuglingsnahrung Sie erhalten eine der beiden folgenden Säuglingsnahrungen:

Säuglingsnahrung 1 – die „Studien“- Säuglingsnahrung.

Säuglingsnahrung 2 – die „Kontroll“- Säuglingsnahrung.

Ihr Kind wird in eine dieser beiden Gruppen randomisiert (nach dem Zufallsverfahren zugewiesen, wie bei einem Münzwurf). Weder Sie noch das Studienteam werden wissen, welche Säuglingsnahrung Ihr Kind erhält; wenn es medizinisch notwendig ist, kann man das allerdings herausfinden.“

• Sie erhalten die Säuglingsnahrung kostenfrei.

• Während der TEMPO-Studie liegt dem Studienteam das Wohlergehen Ihres Kindes

am Herzen und die Mitarbeiter beantworten gern alle Fragen, die Sie vielleicht haben.

• Ihr Kind wird teilnehmen, bis es etwa 54 Wochen (knapp über ein Jahr) alt ist.

• Sie müssen während der Studie fünfmal die Arztpraxis aufsuchen und Sie erhalten

außerdem zwei Anrufe.

• Ihr Kind wird eines von etwa 700 Babys aus verschiedenen Ländern sein, die auch zur Teilnahme an dieser Studie eingeladen wurden.

Ihr Kind kann an der TEMPO-Studie teilnehmen,

wenn es:

• unter 16 Wochen alt ist, • ein gesundes Geburtsgewicht hat, • aufgrund der familiären Vorgeschichte ein erhöhtes Allergierisiko hat, • bislang keine Säuglingsnahrung erhalten hat, die intaktes Protein und/oder Probiotika enthält.

Wenn Sie gern mehr erfahren möchten: http://www.link2trials.de/

oder kontaktieren Sie:

Kinderallergologisches Studienzentrum, Klinik für Pädiatrie m.S. Pneumologie und Immunologie Charité Campus Virchow Klinikum

Telefon: + 49 (0)30 450 566 438 / Email: kinder-allergiestudien@charite.de

Webinare Lebensmittelallergien und Anaphylaxie nur für DAAB-Mitglieder

1) Webinar

„Im Notfall sicher handeln“ – Notfallmanagement bei schweren allergischen Reaktionen
Montag, 13.11.2017, 17 Uhr, Referentin: Britta Stöcker
Link zur Anmeldung: https://attendee.gotowebinar.com/register/8002495600533950465
Inhalt:
Wie erkenne ich eine schwere allergische Reaktion?
Welche Medikamente gibt es zur Soforthilfe bei Anaphylaxie?
Welche Maßnahmen werden im Notfall durchgeführt?
Wie sieht die rechtliche Situation aus?

2) Webinar
„Lebensmittelverpackungen richtig lesen bei Erdnuss- und Nussallergie“*3)
Dienstag, 28.11.2017, 17 Uhr, Referentin: Mandy Ziegert
Link zur Anmeldung: https://attendee.gotowebinar.com/register/2455380273567070977
Inhalt:
Was sagt das EU-Recht zur Allergenkennzeichnung,
Was erfährt man als Lebensmittelallergiker mit Erdnuss- oder Nussallergie durch die Information auf Lebensmittelverpackungen und was nicht
Welche Stolpersteine der Allergenkennzeichnung gibt es und
Was sollte man beim Einkauf beachten.

Deklarationspflicht für 26 allergieauslösende Duftstoffe nun auch für Arzneimittel

Der Deutsche Allergie- und Asthmabund (DAAB) begrüßt die neuen Vorgaben der Europäischen Arzneimittelagentur und der Europäischen Kommission für die Deklaration von allergieauslösenden Hilfsstoffen in Arzneimitteln und wertet diese Entscheidung als einen richtigen Schritt zur mehr Sicherheit bei Arzneimitteln und zum besseren Schutz von Kontaktallergikern und Asthmatikern. Der DAAB hat sich seit Jahren für diese Thematik stark gemacht.

Damit werden künftig auch die allergieauslösenden Duftstoffe auf Arzneimitteln angegeben, wenn sie hier zum Einsatz kommen – ähnlich wie das bereits seit vielen Jahren bei Kosmetika praktiziert wird. Duftstoffe sind nach Nickel die häufigsten Auslöser von Kontaktallergien. Diese Deklarationsvorgabe ermöglicht vielen Duftstoffallergikern und Duftstoffsensiblen künftig ihre Allergieauslöser in Medikamenten zu erkennen und zu meiden. Für betroffene Kontaktallergiker ist gleichzeitig ein Medikamentensortiment ohne Duftstoffe oder ohne allergieauslösende Duftstoffe wichtig. Der DAAB fordert daher die Hersteller auf, das Angebot an Duftstoff-freien Arzneimittel und Medizinprodukten zu erweitern.

Machen Sie mit! Video-Kampagne zum Thema Nahrungsmittelallergien und Anaphylaxierisiko: Wie sieht der Alltag mit Nahrungsmittelallergie und Anaphylaxierisiko aus?

Der DAAB sammelt Ihre Botschaften (als Handyvideos), um diese in einen oder mehrere Youtubefilme zu integrieren, die im DAAB-Kanal erscheinen sollen.

Sie sind Bestandteil einer großen Kampagne, um das Leben mit Anaphylaxie und das Verständnis in der Öffentlichkeit zu verbessern.

Wenn Sie einverstanden sind, senden Sie uns Ihr Video und Ihr Einverständnis, dass wir dieses Video ganz oder in Auszügen in Youtubfilme integrieren dürfen.

Die Themen sind vielfältig, von den Bedingungen beim Einkaufen, über Versorgung in Kita und Schule, Reisen – bis hin zum Verständnis für die Erkrankung bei Freunden, Verwandten, Betreuern etc.

Was können Sie tun?

A) Senden Sie uns ein kurzes Handy-Video zum Aspekt:  „Das würde ich mir als Lebensmittelallergiker mit Anaphylaxierisiko/ bzw. Eltern eines Kindes mit Lebensmittelallergie und Anaphylaxierisiko wünschen“ – Dies bedeutet: Nehmen Sie ein kurzes Statement (ein bis zwei Sätze) mit Ihrer Handykamera auf zu einem Thema, das Ihnen besonders am Herzen liegt.

B) Möchten Sie sich zu einem bestimmten Thema, das Ihnen am Herzen liegt (z.B. Einkaufen, Kennzeichnung, Reisen, Schule, Kita, Aufklärung  etc.) ausführlicher äußern, so ist auch dies möglich.

Bitte senden Sie uns eine Aufnahme, die ca. 2-3 Minuten umfasst zu folgenden Aspekten:

1) Wie sieht das „Problem“ aus? Wie ist die momentane Ausgangssituation? Welchen Herausforderungen oder Stolpersteinen begegnen Sie in diesem Zusammenhang?

Ziel: kurze Darstellung des Ist-Zustandes zu einer Situation Ihres Alltags, die Sie gerne verbessert sehen würden.

2) Wie gehen Sie damit um? Was ist Ihr persönlicher Ansatz? Wie meistern Sie die Situation? Haben Sie Tipps für andere Betroffene?

Ziel: positive Ansätze des Umgangs aufzuzeigen, das Leben trotz und mit der Allergie gut zu managen.

3) Was wäre der „Idealzustand“: Was würden Sie sich als Allergiker/ Eltern eines betroffenen Kindes wünschen?

Ziel: Botschaft für jene, die die Möglichkeit haben, durch die Änderung von Rahmenbedingen oder ihrem Verhalten etwas FÜR den besseren, sicheren, stressfreieren Alltag allergischer Familien zu tun.

 

Allergie konkret: Fisch-Allergie – was nun?

Der wöchentliche Verzehr von Fisch gehört zu einer gesunden, ausgewogenen Ernährung. Doch Fisch zählt auch zu den stärksten allergenen Nahrungsmitteln tierischen Ursprungs.

Häufig treten nach dem Verzehr Magen-Darm-Beschwerden auf, aber auch Hauterscheinungen oder Atemprobleme sind möglich.

Selbst das Einatmen des Dampfes, der beim Kochen von Fisch entsteht, kann zu Atemwegsbeschwerden führen.

Die meisten Fisch-Allergiker reagieren auf das Parvalbumin, ein Eiweiß, das in allen scharten vorkommt und müssen auf alle Fische, unabhängig von der Sorte, verzichten.

Es gibt jedoch auch Ausnahmen, in denen Patienten nur auf bestimmte Fischsorten reagieren.

In aktuellen Studien wurden zudem Kreuzreaktionen zu Hühnchenfleisch beschrieben. Betroffen von einer gleichzeitigen Allergie gegen Fisch und Hühnchen sind vor allem Allergiker, die nicht hühnereisensibilisiert sind.

Kein Problem stellt in der Regel der Verzehr anderer Tiere aus dem Meer dar – wie Krustentiere (Krabben, Garnelen) oder Muscheln – sofern es keine Verunreinigung mit Fischbestandteilen gibt. Für die Allergie auf Krustentiere und Muscheln sind andere Allergie-Auslöser verantwortlich.

Gesund auch ohne Fisch?

Fisch ist ein hochwertiges Nahrungsmittel und dient unter anderem als Lieferant für die langkettigen Omega-3-Fettsäuren, Vitamin D und insbesondere Jod. Daher muss bei längerfristigem Fischverzicht darauf geachtet werden, dass der Körper ausreichend mit diesen wichtigen Nährstoffen versorgt wird.

Die häufige Empfehlung vermehrt Rapsöl oder Leinöl zu essen, um ausreichend Omega-3-Fettsäuren aufzunehmen, ist irreführend, da der menschliche Körper nur sehr begrenzte Möglichkeiten hat, aus der pflanzlichen Omega-3-Fettsäure alpha-Linolensäure zu bilden.

Algen statt Fisch?

Fische nehmen Omega-3-Fettsäuren durch ihre Algennahrung auf, Aktuell gibt es am Markt zwei Sorten von Algenöl. Sie werden aus Schizochytrium– oder aus Ulkenia-Algen gewonnen. Viele Produkte mit hohem Gehalt an Omega-3-Fettsäuren sind damit angereichert. Diese Produkte müssen laut der EU folgendermaßen gekennzeichnet sein: “Enthält DHA-reiches Öl aus der Mikroalge Schizochytrium sp.” bzw. “Ulkenia Sp.”

In EU-Mitgliedsstaaten darf Algenöl aus der Mikroalge Ulkenia  in Backwaren, Müsliriegel und nicht-alkoholischen Getränken als Lebensmittelzutat enthalten sein.

Öl aus der Mikroalge Schizochytrium ist als Zutat in Milcherzeugnissen, Milchersatzerzeugnissen, Salatsoßen, Streichfetten, Frühstückscerealien, Nahrungsergänzungsmitteln und Speisefetten erlaubt. Algenöl aus Schizochytrium wird auch in Kapselform zur Nahrungsergänzung angeboten.

Auch im Fleisch und in der Milch artgerecht gehaltener Wiederkäuer (Rind, Schaf, Ziege in Bio-Qualität) finden sich die langkettigen omega-3-Fettsäuren, allerdings nur in geringer Menge.

Fischallergiker sollten keine Fischölkapseln und keinen Lebertran einnehmen. Nur wenn der Hersteller die Eignung für Fischallergiker ausdrücklich ausweist, kann die Einnahme erfolgen.

Den ganzen Artikel lesen Sie in der aktuellen Ausgabe von “Allergie konkret”, dem DAAB-Gesundheitsmagazin

Suspendiert wegen Allergie? Fußballprofi Bastians wehrt sich gegen VfL Bochum

Der Bochumer Fußballprofi und VfL Kapitän Felix Bastians wurde von seinem Verein als Reaktion auf eine Anaphylaxie für zwei Wochen suspendiert.

Bastians hat eine Milchallergie und muss milchhaltige Produkte meiden. Im Rahmen des Spiels beim 1. FC Nürnberg hatte Bastians im Mannschaftshotel schon beim Mittagessens erste Symptome verspürt und direkt beim Kellner nachgefragt, ob seine Mahlzeit Butter enthalte. Kurze Zeit später setzte bereits eine anaphylaktische Reaktion, ein lebensbedrohlicher Allergieschock, ein.

Bastians wies vor der Presse darauf hin, dass seine Lebensmittelallergien dem Verein seit Jahren bekannt waren. Als er merkte, dass eine allergische Reaktion begann, hatte er sich bei den Vereinsverantwortlichen mit dem Satz „Brot kann schimmeln, ihr könnt nichts.“ beschwert über die Leichtfertigkeit, mit der das Essen zubereitet wurde.

Der damalige Teammanager Christian Hochstätter junior hatte Bastians noch versichert, das Essen wurde sei mit Butterersatz zubereitet worden.

Aufgrund seiner Reaktion hatte der VfL Bastians suspendiert. Nun hat er laut Medienangaben beim Arbeitsgericht Antrag auf Einstweilige Verfügung gegen den VfL Bochum gestellt.

Unsere Meinung:

Sich deutlich zu beschweren, wenn man merkt, dass ein Allergieschock naht, der ein Todesrisiko birgt, ist wohl mehr als menschlich und nachvollziehbar.

Hier fehlt dem VfL nicht nur das Verständnis für Allergien, sondern auch das Gespür für eine angemessene Reaktion.

 

Neue Webinare – Besser Leben trotz Asthma!

Was ist Asthma – und was können Sie selbst tun, um damit besser zu leben?
Atmung- so wichtig und eben doch nicht so einfach wenn ein Asthma vorliegt! Die chronisch-entzündliche Erkrankung der Atemwege, von der allein in Deutschland 10 % aller Kinder unter 15 Jahren und 5% aller Erwachsenen betroffen sind, ist nicht heilbar. Doch das Asthma kann mittlerweile sehr gut behandelt werden.
Im Rahmen dieser Webinare haben Sie die Möglichkeit zu erfahren, was Sie tun können, um mit dieser Krankheit besser zu leben! Die Selbstkontrolle und Möglichkeiten, die Sie selbst einleiten können, werden vorgestellt. Welche vorbeugenden Maßnahmen sind sinnvoll und was können Sie selbst aktiv tun, um Ihre Lunge zu unterstützen?
Da die Erkrankung die Patienten ein Leben lang begleitet, ist es wichtig, die Krankheit zu verstehen, um richtig damit umgehen zu können und möglichst beschwerdefrei zu leben.
Die Webinare haben unterschiedliche thematische Schwerpunkte und richten sich an Patienten. Die Webinar-Reihe ist kostenfrei. Wir bieten ein Thema jeweils zweimal an.
Webinar 1: Asthma – Kraftvoll atmen! Wunderwerk Atmung!
Inhalte:
Diagnose & Therapieoptionen
A-H-A: Beschwerden und Symptome?
Möglichkeiten der Selbstkontrolle
Drücken-schieben oder drehen? Inhalationssystem für Asthmapatienten
Leben mit Asthma
Alltagsempfehlungen
Bewegung & Sport
Ihre Fragen – unsere Antworten !
Referentin: Christiane Schäfer; Diplom-Oecotrophologin und Asthma-Trainerin
Termine:
Montag  16.10.2017 14-15 Uhr
Anmeldung unter: https://attendee.gotowebinar.com/register/3446263452277072897
oder
Montag  20.11.2017 16 -17 Uhr
Anmeldung unter: https://attendee.gotowebinar.com/register/2602179370749788929
  
Webinar 2: Asthma & Umfeldberatung: Erkennen – Handeln –Vorbeugen
Inhalte:
Asthma: Erkennen – Handeln
A-H-A: Beschwerden und Symptome?
Möglichkeiten der Selbstkontrolle
Umfeldberatung
Es kommt was geflogen: Schimmelsporen
Haustaubmilben!
Pollenalarm!
Sonderfall: Wenn die Birke mit dem Apfel
Pollenassoziierte Nahrungsmittelallergien
Ihre Fragen – unsere Antworten !
Referentin: Christiane Schäfer; Diplom-Oecotrophologin und Asthma-Trainerin
Termine:
Montag: 23.10.2017 14-15 Uhr
Anmeldung unter: https://attendee.gotowebinar.com/register/6974133371415084289
 oder
Montag: 27.11:2017 16 -17Uhr
Anmeldung unter: https://attendee.gotowebinar.com/register/6131743637306154753