Über Andrea Wallrafen

Biographische Angaben

Einsatz von Duftstoff-haltigen Pflegeprodukten in Senioren- und Pflegeeinrichtungen

Galerie

Diese Galerie enthält 1 Foto.

Patientenwohl im Fokus Stellungnahme des DAAB zum Einsatz von Duftstoff-haltigen Pflegeprodukten in Senioren- und Pflegeeinrichtungen Leider kommt es immer wieder vor, dass bei Patienten, die in Pflegeheimen und Senioren-Einrichtungen leben bzw. in Krankenhäusern stationär behandelt werden, die bestehenden chronischen Erkrankungen … Weiterlesen

Neue Bäume braucht das Land????

Galerie

Diese Galerie enthält 2 Fotos.

DAAB fordert: Großflächige Neuanpflanzung von Bäumen muss Allergieproblematik berücksichtigen! Mit Erstaunen hörten wir am Montag (21.08.) auf WDR 5 „Morgenecho – Westblick am Morgen“ einen kurzen Radiobeitrag über ein neues Projekt zum Klimawandel im Arnsberger Wald und Lipper Bergland. Dort … Weiterlesen

Schulbeginn – für Allergie- und Asthmakids oft mit Problemen

Die Schule startet in den nächsten Tagen in vielen Bundesländern und mit ihr auch die Probleme allergie-, anaphylaktischer und asthmakranker Kinder. Jährlich werden circa 700.200 Kinder eingeschult. Jedes Dritte von ihnen leidet unter allergischen Erkrankungen. Im Schulalltag ergeben sich viele Probleme für die kleinen Allergiker.  

Pollen

Zahlreiche Kinder mit Pollen-Allergie schreiben im Frühjahr die zeugnisrelevanten Klausuren. Da immer noch sehr viele von ihnen – aufgrund von Fehlberatung und Unwissenheit – veraltete Allergie-Medikamente einnehmen, sind Konzentrationsschwäche, Schlafstörungen und Müdigkeit ein großes Problem für sie.

Hochgradige Pollen-Allergiker werden in der Pause auf den Schulhof geschickt, weil es an Personal für die zusätzliche Aufsicht im Gebäude mangelt, oder aber der Schulsport wird nach draußen verlegt und aus der Bitte um Freistellung resultieren Klassenbucheinträge.

Asthma

Asthmakranke Kinder werden aus Überbehütung der Eltern oder Angst vor zu großer Verantwortung von Seiten der Schule vom Schulsport ausgeschlossen. Dadurch werden die Kinder nicht nur zu Außenseitern gestempelt, sondern auch vom Sport abgehalten, obgleich gezielter Sport für Asthmakinder sehr wichtig ist, da er die Atemmuskulatur stärkt.

Lebensmittelallergien

Kinder mit Lebensmittelallergien können mittags nicht sicher verpflegt werden und erleiden im schlimmsten Fall einen lebensbedrohlichen allergischen Schock, obwohl es allergikergerechte Verpflegungsmöglichkeiten gibt.

Die Gabe von Notfallmedikamenten ist nicht zufriedenstellend geregelt. Bei einem allergischen Notfall können lebensbedrohliche Symptome sehr schnell auftreten, so dass es unter Umständen nicht ausreicht, nur den Notarzt zu rufen. Es kann lebensrettend sein, die Notfallmedikamente schnell zu verabreichen. Leider sieht der Alltag anders aus und die Gabe der Notfallmedikamente wird durch das Schulpersonal oft abgelehnt.

Grundschule beginnt – Alleleland hilft Allergie-Kids!

Die Schule startet in den nächsten Tagen in vielen Bundesländern und mit ihr auch die Probleme allergie-, anaphylaktischer und asthmakranker Kinder.

Im Schulalltag ergeben sich viele Probleme vor allem für die noch sehr jungen Allergiker in der Grundschule.

Allergie-Lern-Welt „Alleleland“ für Kids

Für Grundschulkinder hat der DAAB das Allergie-Lern-Land „Alleleland“ entwickelt. Deutschlands erste Internetseite für Kinder, die das Thema Lebensmittelallergien kindgerecht und spielerisch erklärt. Mino, der Professor, und Glucks sein „kleiner Helfer“ sind zwei Forscher, die die Kinder mit in ihre Welt, das Alleleland, nehmen und viele Abenteuer bestehen. Es gibt Milchfälle, Hühnerbäume und Nussberge. Die Kinder lernen in diesen Welten spielerisch etwas über ihren Allergieauslöser. Sie lernen – zum Beispiel beim Spielen des „Eierlaufs“ – geeignete Lebensmittel zu erkennen und Unverträgliche auszusortieren. In Minos Haus finden die Kinder dazu viele Informationen rund um das Thema Lebensmittelallergie, vom Lexikon bis zum Wissens-Quiz.

Gleichermaßen bietet der Internetauftritt auch für Eltern und Kita- sowie Schulpersonal die Möglichkeit, dieses Thema zu vertiefen und in Unterrichtseinheiten oder Aktivitäten der Kita zu integrieren.

Das Alleleland wird stetig um Allergieauslöser und Krankheitsbilder ergänzt.

 

 

Schulbeginn… auch für Allergie-kranke Kinder

Die Schule startet in den nächsten Tagen in vielen Bundesländern und mit ihr auch die Probleme allergie-, anaphylaktischer und asthmakranker Kinder.

Jährlich werden circa 700.200 Kinder eingeschult. Jedes Dritte von ihnen leidet unter allergischen Erkrankungen. Alleine die Anzahl der Schulkinder mit schweren Lebensmittelallergien hat sich in den letzten 10 Jahren versiebenfacht. Im Schulalltag ergeben sich viele Probleme für die kleinen Allergiker. Ob Schulpausen, Klausurenzeit, Mittagsverpflegung oder Notfallbehandlung bei allergischen Symptomen. Allergien stellen Eltern, Schüler und Lehrer vor eine Herausforderung.

Allergischer Notfall und bürokratischer Notstand

Aufgrund der Bildungshoheit der Länder gibt es in Deutschland keine einheitlichen rechtlichen Regelungen zur Medikamentengabe in Schulen. Eine aktuelle Umfrage des DAAB ergab: Zwölf Bundesländer haben eine rechtliche Regelung zur Medikamentengabe; sechs erwähnen darin den allergischen Notfall. Nur fünf Bundesländer stufen den Anaphylaxie-Autoinjektor (Notfallhilfe beim allergischen Schock) als Erste-Hilfe-Maßnahme ein; die anderen Bundesländer legen sich hierzu nicht fest. Nach Ansicht des DAAB ein unhaltbarer Zustand.

Bei einem allergischen Notfall können lebensbedrohliche Symptome sehr schnell auftreten, so dass es unter Umständen nicht ausreicht, nur den Notarzt zu rufen. Es kann lebensrettend sein, die Notfallmedikamente schnell zu verabreichen.

Der DAAB fordert hier ein einheitliches Vorgehen und klare Vorgaben vonseiten der Länder, damit sowohl Lehrer, als auch Eltern und Schüler einen sicheren Schulalltag leben können.

Kostenlose Webinare bieten Hilfe

„Eine oft geäußerte Sorge beim Betreuungspersonal besteht darin, einen möglichen anaphylaktischen Schock nicht richtig einschätzen und behandeln zu können“, so Sonja Lämmel Pressesprecherin des Deutschen Allergie- und Asthmabundes. Unsicherheit bereite hier vor allem die Gabe des Adrenalin-Autoinjektors, da das Medikament über eine Injektion verabreicht wird. Aus diesem Grund bietet der DAAB regelmäßig kostenfreie Webinare zu den unterschiedlichsten (auch rechtlichen) Themen der Anaphylaxie für Eltern sowie für Schul- und Kitapersonal an. Termine und Themen finden Sie unter www.daab.de

 

Allergisch auf Sonnenblumen?

In der Nähe blühender Sonnenblumen oder bei verstärktem Kontakt mit der Haut (z.B. Erntearbeiter) können selten auch allergische Reaktionen wie Heuschnupfen, Atemnot oder Kontaktallergien auftreten.

Besonders Menschen mit Allergien auf andere Korbblütler wie Beifuß, Ambrosia oder Chrysanthemen, können Kreuzreaktionen auf die ähnlichen Allergenstrukturen der Sonnenblume zeigen. Sonnenblumen sind insektenblütig, ihre Pollen werden nicht weit durch den Wind verbreitet. Bei einer Pollenallergie auf Sonnenblumen oder weitere Korbblütler können die Beschwerden vor allem in direkter der Nähe der Pflanzen, beispielsweise bei einem Spaziergang an einem Sonnenblumenfeld oder in Innenräumen durch einen Sonnenblumenstrauß, erfolgen. 

Ei-Ersatz – ganz preiswert!

Neue Entwicklungen im Eier-Skandal sind täglich über die Medien zu verfolgen. Dies betrifft naturgemäß nicht nur die Eier selbst, sondern auch die daraus hergestellten Produkte. So werden momentan täglich neue Fertig-Salate zurückgerufen.

Der DAAB hat für Sie in seinem Marktcheck Ei-Ersatz einige gute Alternativen zusammengestellt. DAAB-Mitglieder können den kompletten Marktcheck bestellen unter info@daab.de.

Nachfolgend die preiswerte Baiser-Variante ohne Ei:

Baiser mit Kichererbsen-Wasser

 Zutaten:

120 ml Kichererbsen-Wasser (wichtig, dass es gesalzen ist!)

3 Packungen Sahnesteif

100 g Puderzucker

 Zubereitung:

Den Backofen auf 100 °C vorheizen.

Die Kichererbsen abgießen und das Wasser auffangen.

Davon 120 ml abmessen und in einer hohen Schüssel mit dem Handmixer steifschlagen, bis die Rührer beim Herausziehen Spitzen im Schnee hinterlassen. Dann nach und nach Puderzucker und anschließend Sahnesteif dazu geben (unbedingt sieben, um Klümpchen zu meiden).

Auf höchster Stufe nochmals für 3-4 Minuten schlagen.

Dann mit Spritzbeutel kleine Baisers auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech spritzen. Für 1,5 – 2 Stunden im Ofen trocknen (immer wieder Tür öffnen, um die feuchte Luft aus dem Ofen zu lassen). Wichtig ist, dass der Ofen nicht zu heiß eingestellt ist.

Die Baisers auf dem Backblech 3 Minuten auskühlen lassen (sie härten noch nach). Anschließend auf einem Kuchengitter weiter auskühlen lassen.

Hinweis: Bei einer Allergie auf Hülsenfrüchte können Kichererbsen allergische Reaktionen auslösen.

Achtung Allergie-Rückruf

The Coconut Collaborative – Joghurtalternative auf Kokosnussbasis

(Uplegger Food Company GmbH)

Grund der Warnung: mögliche Auslösung von allergischen Reaktionen

Verpackungseinheit: 6 X 120 g / Pck.

Haltbarkeit: MHD 27.07.2017 und 03.08.2017

Chargennr. : Erdbeere 085581, Natur 085578, Heidelbeere 085904, Mango 085580

Aufgrund eines abweichenden Untersuchungsergebnisses der Qualitätskontrolle, wird aus Gründen des vorsorglichen Verbraucherschutzes die gesamte Charge der Produkte zurückgerufen:

Coconut Kokosnuss Natur 120g  MHD 27.07.2017

Coconut Kokosnuss Mango-Passionsfrucht 120g MHD 27.07.2017

Coconut Kokosnuss Heidelbeere 120g  MHD 03.08.2017

Coconut Kokosnuss Erdbeere 120g  MHD 27.07.2017

Coconut Kokosnuss Mischkarton Heidelbeere/Mango 120g  MHD 27.07.2017/ 03.08.2017

Coconut Kokosnuss Mischkarton Natur/ Heidelbeere/Mango 120g MHD 27.07.2017/ 03.08.2017

Falsch oder wahr? Mythen zum Thema Ernährung und Allergien Der DAAB klärt auf

.

1. Allergien können durch den Verzicht auf Kuhmilch und andere Auslöser beim Säugling vermieden werden. Falsch!

Neuere Untersuchungen zeigen, dass gerade Säuglinge kleine Portionen Fremdeiweiß benötigen, um eine so genannte Toleranz auszubilden. Ab dem 4.-6. Lebensmonat können auch potente Allergieauslöser in der Beikost gegeben werden. Hierzu gehören Milch, Weizen, Fisch und später Hühnerei, Soja etc.

2. Möhre/Karotten sind ein starker Allergieauslöser. Falsch!

Die Karotte oder Möhre wird immer wieder – zu Unrecht – als ungünstiges Nahrungsmittel für den Beikostbeginn genannt.

Es gibt viele Pollenallergiker, die Karotten vor allem im rohen Zustand nicht vertragen. Damit ist sie aber nicht automatisch ein problematisches Lebensmittel bei Säuglingen, zumal diese sie gekocht essen.

Sie wirkt stuhlfestigend, was gerade bei gestillten Säuglingen häufig sogar erwünscht ist, aber in einigen Fällen zu vorübergehenden Verstopfungen führen kann.

Als häufig erstes eingeführtes Nahrungsmittel werden der Karotte alle Reaktionen zugeschrieben, die in der Zeit des Beikostbeginns auftreten. Diese sind in den meisten Fällen gar nicht abhängig von der Karotte selbst, sondern vielmehr von der Umstellung der Ernährung von Milch auf ballaststoffreiche Kost oder treten zufällig in der Zeit der Beikosteinführung auf.

Fazit: Karotten oder Möhren sind aufgrund des hohen beta-Carotin Gehaltes das beste Anfangsgemüse für Ihren Säugling!

3. Die Spurenkennzeichnung auf Lebensmittelverpackungen ist gesetzlich vorgeschrieben. Falsch!

Hersteller verwenden mitunter in der Kennzeichnung ihrer Produkte die freiwelligen Angaben zu möglichen Spuren, die durch die Produktion ungewollt in ein Lebensmittel gelangen können.

„Kann Spuren von …. enthalten“  oder

„Hergestellt in einem Betrieb, der auch Haselnüsse verarbeitet“.

Diese Angaben sind nicht gesetzlich geregelt. Sie erfolgen von den Herstellern aus Gründen der Produkthaftung. Trotz bestehendem Hinweis müssen nicht zwingend Spuren eines Allergieauslösers im Produkt enthalten sein. Bei fehlendem Hinweis bedeutet es im Gegenzug nicht, dass keine Spuren enthalten sind.

4. Gluten-Unverträgichkeit ist gleich Zöliakie. Falsch!

Zöliakie-Patienten leiden unter einer chronischen Erkrankung der Dünndarmschleimhaut. Sie müssen lebenslang eine glutenfreie Ernährung einhalten und kleinste Mengenschädigen bereits die Dünndarmschleimhaut. Eine Gluten-Unverträglichkeit oder Glutensensitivität ist eine vermutete Unverträglichkeit des Glutens. Wissenschaftlich werden die Grundlagen zum Pathomechanismus und zur Diagnose bislang noch erforscht. Fest steht aber, dass es einigen Patienten besser geht, wenn sie sich glutenarmi ernähren –eventuell profitieren sie von der ballaststoffärmeren Kost und nicht von der glutenfreien Ernährung.

 5. Laktosefrei bedeute frei von Laktose. Falsch!

Lebensmittel mit einem Laktosegehalt unter 0,1g/100g Endprodukt können als laktosefrei bezeichnet werden. Eine weitere mögliche Kennzeichnung wäre: Laktosegehalt unter 0,1 Prozent. Verpflichtend sind diese Angaben allerdings nicht. Die Aussage „laktosefrei“ kann als Werbung auf einem Käse stehen und daneben der Käse mit dem gleichen Laktosegehalt hat diese Kennzeichnung nicht, ist aber genauso verträglich

6. Dinkel kann bei einer Weizenallergie eingesetzt werden. Falsch!

Dinkel als Urform des Weizens und Grünkern (unreif geernteter und gedarrter Dinkel) werden von vielen Weizenallergikern ebenfalls nicht vertragen, da die Allergieauslöser nahezu identisch sind. Andere Urformen wie Einkorn, Zweikorn (Emmer) und Kamut oder Triticale, die Kreuzung aus Weizen und Roggen, sind ebenfalls zu meiden bzw. die individuelle Verträglichkeit muss ausgetestet werden.

7. Ziegen- und Schafsmilch sind immer Alternative bei einer Kuhmilchallergie. Falsch!

Der Hauptauslöser der Kuhmilch ist das Eiweiß Casein. Es wird durch Hitze nicht zerstört und kommt in allen Tiermilchen (Ziege, Schaf, Stute) vor. In Einzelfällen, bei sehr wenigen Kuhmilchallergikern, können erhitzte Milch und  Produkte oder Ziegen- und Schafsprodukte verträglich sein. Der Allergieauslöser ist dann ganz spezifisch das Molkenprotein.