Allergie Rückruf wegen glutenhaltigem nicht gekennzeichnetem Mehl

Allergie-Rückruf: enerBIO Tortilla Chips Natur 125g, MHD 27.06.2018

Grund: Nicht gekennzeichnetes  Gluten

Im Produkt enerBiO Tortilla Chips Natur; mit dem MHD 27.06.2018 können erhöhte Mengen von Gluten enthalten sein. Der Anbieter Dirk Rossmann GmbH ruft das entsprechende Produkt zurück und bitte die Verbraucher das ungeöffnete Produkt in die Verkaufsstellen zurückbringen.

Für weitere Fragen wenden Sie sich gern an unseren Kundenservice unter 0800 / 76 77 62 66 (erreichbar Mo. – Fr. von 9 bis 18 Uhr).

und weiter geht es…mit den Rückrufen aufgrund von glutenhaltigem Dinkel im Maismehl

Allergie-Rückruf:  PURAL–Bio Mais-Chips Natur Family 200g mit MHD 11.06.2018

Grund: Nicht gekennzeichneter glutenhaltiger Dinkel

 Es sind keine weiteren Chargen oder MHDs dieses Produktes betroffen.

Der Hersteller Claus Reformwaren Service Team GmbH ruft die PURAL-Bio Mais Chips 220 mit dem MDH 11.06.2018 zurück. Der Verzehr ist schädlich für Menschen, die unter einer Weizenallergie oder Zöliakie leiden oder Gluten nicht vertragen. Konsumenten können die Produkte in den Laden zurückbringen und bekommen dann den Preis erstattet.

Zwei Allergie-Rückrufe wegen nicht gekennzeichnetem Gluten (Dinkel)

Allergie-Rückruf: Tortilla Chips der Marke Trafo

 

Grund: Nicht gekennzeichneter glutenhaltiger Dinkel

Folgende Produktionsdaten sind betroffen:

Trafo Tortilla Chips Chili 75 g – haltbar bis: 28-07-2018 und 29-07-2018

und 200g haltbar bis 29-07-2018

Trafo Tortilla Chips Naturel 75g und 200g –haltbar bis: 11-08-2018 und 12-08-2018

TrafoTortilla Chips Nacho 75g – haltbar bis: 29-07-2018

Bei einer Laborprobe wurde leider Gluten in den Maischips der Marke Trafo gefunden, obwohl sie als glutenfrei ausgewiesen sind. Der Verzehr ist schädlich für Menschen, die unter einer Weizenallergie oder Zöliakie leiden oder Gluten nicht vertragen. Die Firma FZ Organic Food ruft im Sinne des vorbeugenden Verbraucherschutzes die Produkte Tortilla Chips der Marke Trafo zurück. Zu dem Problem ist es gekommen, als der Maismehllieferant dem Geschäftspartner (Hersteller Poco Loco) Maismehl anlieferte, in dem sich ein Anteil Dinkelmehl befand.

Konsumenten können die Produkte in den Laden zurückbringen und bekommen dann den Preis erstattet. Um die Verbrauchersicherheit zu gewährleisten werden alle Tüten zurückgerufen.

Sollten Sie Fragen haben, können Sie die Firma unter der E-Mail

info@fzorganicfood.com kontaktieren.

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Allergie-Rückruf: MAYKA Mais-Chips Paprika, 125 g Packung mit der Chargennummer 37332 und dem MHD 28.08.2018.

Grund: Nicht gekennzeichneter glutenhaltiger Dinkel

Die Firma MAYKA Naturbackwaren ruft im Sinne des vorbeugenden Verbraucherschutzes das Produkt Mais-Chips Paprika zurück. Im Produktionsprozess kam es beim Vorlieferanten zum unbeabsichtigten Eintrag von Dinkel. Damit enthält das Endprodukt, entgegen der Kennzeichnung auf der Packung, Gluten (zwischen 40 und 53ppm). Die Produkte dieser betroffenen Charge liegen daher oberhalb des Grenzwertes von < 20 ppm für glutenfreie Produkte.

Diese Information richtet sich daher insbesondere an Kunden, für die der Verzehr von glutenhaltigen Produkten Beeinträchtigungen mit sich bringen kann.

Es ist ausschließlich das folgende Produkt betroffen:

MAYKA Mais-Chips Paprika, 125 g Barcode Nummer / GTIN 4006748001756

mit der Chargennummer 37332 und dem MHD 28.08.2018

Das Produkt kann unfrei und unter Angabe der Adresse an die Firma zurückgeschickt werden. Der Kaufpreis wird erstattet.

Bitte senden Sie die Packung/en an

MAYKA Naturbackwaren GmbH

Brezelstraße 17

79418 Schliengen

Die Firma bedauert sehr, dass es trotz umfassender Qualitäts- und Sicherheitsstandards innerhalb der gesamten Lieferkette zu diesem Vorfall gekommen ist und entschuldigen uns bei allen Betroffenen für die entstandenen Unannehmlichkeiten.

Die Kundenhotline steht den Verbrauchern montags bis freitags von

8.00 – 17.00 Uhr gerne zur Verfügung – Telefon 07635 – 8209-66

 

Allergien im Karneval: DAAB Experten geben Tipps

Schminken gehört zum Karneval wie das phantasievolle Kostüm. Problematische Inhaltsstoffe in Theater- und Karnevalsschminke lösen allerdings jährlich in den jecken Zeiten allergische Reaktionen aus. „Die häufigsten Auslöser sind Duft-, Farb- und  Konservierungsmittel sowie bunte Kontaktlinsen“, so Dr. Silvia Plescka,

wissenschaftliche Mitarbeiterin des Deutsche Allergie- und Asthmabundes (DAAB).

Daher sollte jeder Jeck bei der Auswahl der Gesichtsfarbe und der Assesoirs genau hinsehen. Oft fehlt auf den Töpfchen die Auflistung der Inhaltsstoffe, so dass der Anwender nicht prüfen kann, ob Stoffe, auf die er allergisch reagiert, enthalten sind. Nach der Kosmetikverordnung muss jedoch vor Ort  im Geschäft eine Auflistung der Inhaltsstoffe vorhanden sein, wenn Tiegel und Stifte keine Kennzeichnung tragen. Und: Schminke ist nicht unbegrenzt haltbar. Also Hände weg, wenn der Tiegel ranzig riecht oder sich Wasser und Öl abgesetzt haben.

Erst testen – dann schminken

Wer auf Nummer sicher gehen will, sollte ein bis zwei Tage vor dem Schminken auf dem Unterarm testen, ob die Produkte zu Haut-Reaktionen führen. Dazu wird die Schminke auf die Unterarminnenseite auftragen und mit einem Pflaster abgedeckt – ist die Haut an dieser Stelle nach zwei Tagen gereizt und gerötet, sollte die Schminke nicht benutzt werden.

Der Expertenrat:

Ob Vampir, Hexe oder Prinzessin – folgendes sollte beim Schminken beachtet werden:

  • Vor dem Schminken gut mit einer reichhaltigen Creme eincremen.

  • Häufiges und großflächiges Schminken vermeiden.

  • Fragen Sie bei Karnevals- und Theaterschminke nach den Inhaltsstoffen, falls keine Übersicht auf der Verpackung ist.

  • Alte Schminke, die sich schon in ihre Bestandteile zersetzt hat oder ranzig riecht, entsorgen.

  • Verwenden Sie gut deckende Schminke und tragen diese dünn auf, damit die Haut atmen kann.

  • Achtung bei farbigen Kontaktlinsen: Wer die freiverkäuflichen Fun- oder Crazylinsen zu lange trägt oder nicht auf die nötige Hygiene achtet, riskiert schwere Verletzungen und Infektionen der Augenhornhaut. Tragen Sie die Linsen nicht zu lange, da wenig Sauerstoff ans Auge kommt. Auf keinen Fall sollten die Kontaktlinsen in verrauchten Kneipen oder gar beim Schlafen getragen werden.

  • Bei Kindern und empfindlicher Haut auf phosphoreszierende Farben verzichten und Glitter immer nur gebunden als Gel oder Creme auftragen.

  • Kinder, Allergiker und Menschen mit empfindlicher Haut sollten die Schminke vor Gebrauch testen.

  • Sorgfältig abschminken! In hartnäckigen Fällen mit Fett-Cremes, die sanft mit einem Papiertuch abgenommen werden.

Wie ist der Pollenflug bei kalten Temperaturen?

Der  Pollenflug kann sich durch Kälte vermindern, weil sich die Blütenentwicklung dadurch verlangsamt. Aber auch bei Kälte ist der Pollenflug bei weit genug entwickelten und geöffneten Kätzchen und bei Wind möglich. Sind die Kätzchen geöffnet, können durch den Wind auch bei kalten Temperaturen Pollen freigesetzt werden.

Die Entwicklung der Kätzchen kann durch die Kälte verlangsamt werden, so dass sich noch geschlossene Kätzchen nicht so schnell öffnen wie bei wärmerer Witterung.

Bei den  Haselsträuchern sind je nach Lage und Standort  manche schon sehr weit geöffnet, die Kätzchen sind lang und offen und wenn man sie anstößt, wird Pollenstaub freigesetzt. Andere wiederum sind noch gar nicht geöffnet und noch kleiner. Dies kann an verschiedenen Sträuchern unterschiedlich sein aber auch zusammen an einem Strauch vorkommen.

AllergieMobil wieder auf Tour durch Deutschland

Pünktlich zum Beginn der Pollensaison sind die fahrenden Beratungsstellen des DAAB wieder unterwegs.
Am AllergieMobil stehen Beratungskräfte den Ratsuchenden zur Verfügung, die neben einer kostenlosen Lungenfunktionsmessung auch Ratgeber, Zeitschriften und weitere Informationen zu den Themen Allergien, Asthma/COPD, Neurodermitis, Urtikaria und Nahrungsmittelunverträglichkeiten anbieten.

 

Nachfolgend die nächsten Termine, jeweils von 10 – 16 Uhr

14.03.2018          41061 Mönchengladbach, Hindenburgstr. / Albertusstr.

15.03.2018          52062 Aachen, Holzgraben

21.03.2018          34537 Bad Wildungen, Brunnenstr. 52 / Postplatz

22.03.2018          57319 Bad Berleburg, Poststr. 15, Kur-Apotheke

27.03.2018          67227 Ludwigshafen, Berliner Platz

28.03.2018          67227 Frankenthal, Rathausplatz

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Allergische Reaktionen auf Kohl?

Immer wieder wird bei uns an der DAAB-Hotline (01805/052121) gefragt, ob es allergische Reaktionen auf Kohlsorten gibt. Die Anrufer berichten von Blähungen, Durchfall und Völlegefühl.

Kohlsorten zählen zu den Lebensmitteln, die bei vielen Menschen Beschwerden auslösen können. Die genannten Symptome sind jedoch natürliche Reaktionen des Körpers und sollten nicht mit einer Allergie verwechselt werden. Um Kohlgerichte verträglicher zu machen, kann man Kümmel zugeben oder etwas Natron ins Kochwasser geben.

Umfrage zum Thema Neurodermitis und Ernährung

Online-Umfrage

Sie haben ein Kind mit Neurodermitis? Sie hören ständig Ratschläge wie Sie Ihr Kind zu ernähren haben?

Aktuell unterstützt der DAAB eine Umfrage zu diesem Thema. Eine Studentin der Oecotrophologie und Tante eines an Neurodermitis erkrankten Mädchens beschäftigt sich in ihrer Bachelorarbeit mit dem Essverhalten von Kindern mit Neurodermitis.

Hierfür benötigen wir Ihre Unterstützung!

Bitte nehmen Sie sich 6 bis 12 Minuten Zeit und füllen die Online-Umfrage unter folgendem Link http://evasys.hs-fulda.de/evasys/online.php?p=Neurodermitis aus.

Mit Ihrer Teilnahme an der Studie erklären Sie sich einverstanden, dass Ihre Daten im Rahmen der Bachelorarbeit ausgewertet werden. Die Auswertung des Fragebogens erfolgt anonymisiert und die Daten werden ausschließlich zur Bearbeitung der wissenschaftlichen Fragestellung verwendet. Es besteht keinerlei Verbindung zu Sponsoren.

Der DAAB unterstützt diese Arbeit und wird in der Zeitschrift Allergie konkret und in den sozialen Medien über die Ergebnisse berichten.

Vielen Dank für Ihre Teilnahme!

 

Andrea Kienle

Die Umfrage endet am 31.01.2018
Es ist möglich die Befragung jederzeit abzubrechen.

Gibt es bald die allergenarme Erdnuß?

Der DAAB startet als Kooperationspartner das neue Projekt LACOP (Low allergen containing plants). Es handelt sich um ein Forschungsprojekt des Bundesministerium für Bildung und Forschung zur Entwicklung allergenarmer Lebensmittel, speziell Erdnuss und Senf. Ziel ist die Herstellung von Nahrungspflanzen mit einem reduzierten Gehalt allergener Speicherproteine. Neben dem DAAB sind noch Experten der Leibniz Universität Hannover, TU Braunschweig und der Charité Berlin involviert. Das erste Treffen fand heute in der Leibniz Universität in  Hannover statt. Sabine Schnadt stellte den Kooperationspartnern den DAAB vor.

Wir werden weiterhin über die Erfolge des Projektes berichten.

 

Termine zur Anaphylaxie-Schulung in Willich frei

Für eine Eltern-Kind Schulung zum Thema Anaphylaxie sind noch Plätze frei. Die Schulungen werden durch ein interdisziplinäres Schulungsteam nach dem AGATE-Schulungsprogramm durchgeführt. Patientenschulungen leisten einen wesentlichen Beitrag zum besseren Verständnis der Erkrankung, der Auslöservermeidung und dem sicheren Umgang mit dem NotfallsetWenn Sie ein Kind über 7 Jahre mit einer Anaphylaxie haben, melden Sie ich bei der AGAK Viersen e.V..

Die Schulung findet am 28.2. und 7.3.2018 jeweils von 16:00 bis 19:00 in Willich statt.

Ansprechpartner für Informationen und Anmeldung:

AGAK e.V. Frau Verbraeken, www.agak-viersen.de, Fon 02162/5484900