Jetzt an Grippeschutz denken!

Menschen mit Atemwegserkrankungen wie Asthma oder COPD, sowie Menschen ab 60 Jahren oder Personen mit Grundkrankheiten wie Diabetes, Schwangere, medizinisches Personal und Betreuer von Risikopatienten sollten sich jetzt gegen Grippe impfen lassen.

In Deutschland leiden circa 9 Millionen Menschen an chronischen Atemwegserkrankungen. Gerade diese Menschen mit Asthma und COPD (chronisch obstruktive Lungenerkrankung) kann die bevorstehende Grippewelle zum Verhängnis werden. Der beste Zeitpunkt für eine Impfung sind die Monate Oktober/November.

Die ersten Anzeichen

Ein Atemwegsinfekt, der für Menschen mit chronischen Atemwegserkrankungen schnell zu starken Beschwerden führen kann, entsteht, wenn Krankheitserreger in die Atemwege gelangen, sich dort vermehren und eine Entzündung verursachen. Zwei Arten von Erregern spielen hierbei eine Rolle: Viren und Bakterien.

Betroffene sollten auf die typischen Krankheitsanzeichen achten und schnell reagieren:

  • Allgemeines Unwohlsein, starkes Schwitzen, Fieber
  • verstärkter Husten mit und ohne Auswurf
  • Veränderter Auswurf: größere Menge, zäherer Schleim, weißlich-grauer Auswurf bei viralen Infekten, gelb-grüner Auswurf bei Bakterienbesiedlung
  • Warnsymptome: Abfall des Peak-Flow-Wertes (Atemstromstärke), zunehmende Atemnot – auch in Ruhe, Verringerung der körperlichen Leistungsfähigkeit, erhöhter Bedarf an bronchienerweiternden Medikamenten.

Vorbeugen ist die beste Strategie!

Um erst gar nicht einen Krankheitsschub durch Infekte auszulösen, sollten Patienten folgendes beachten:

  • Allgemeine Empfehlungen wie Verzicht auf Nikotin und Alkohol, eine ausgewogene Ernährung, körperliche Aktivität.
  • Meiden von großen Menschenansammlungen und von erkrankten Personen.
  • Hygiene: Reinigen Sie regelmäßig Ihre Inhalationsgeräte. Nur eine Person sollte die jeweiligen Hilfsmittel verwenden.
  • Jährliche Grippeschutzimpfung.
  • Pneumokokken-Schutzimpfung: Pneumokokken sind Bakterien, die besonders häufig (Atemwegs-) Infekte auslösen. Die Impfung sollte nach fünf Jahren wiederholt werden.
  • Schleimlösende Medikamente können bei regelmäßiger Einnahme in der kalten Jahreszeit vor Infekten und Krankheitsschüben schützen (unbedingt mit dem Arzt vorab besprechen).

Lassen Sie sich gerne vom DAAB Experten-Team beraten. Als Mitglied stehe Ihnen dieser Service natürlich kostenfrei zu Verfügung.

Kennzeichnung der Kosmetika – wichtige Information für Kontaktallergiker

Die Inhaltsstoffe der Kosmetika müssen auf den Produkten EU-weit einheitlich und vollständig angegeben werden. Alle Bestandteile in Shampoos, Lotion & Co. werden mit ihren englischen bzw. botanischen Fachbezeichnungen auf der Verpackung genannt. Eine Ausnahme sind Duftstoffe, die unter der Sammelbezeichnung „Parfum“ oder „Fragrance“ angegeben werden, nur für die 26 allergieauslösenden Duftstoffe gibt es eine Deklarationspflicht. Leider ist die Kennzeichnung nicht direkt verständlich, deutschsprachige Bezeichnungen sind nicht vorgesehen – zum Ärger vieler Verbraucher. Doch für Kontaktallergiker ist diese vollständige Deklaration eine wichtige Hilfe, um Produkte ohne ihre Allergieauslöser auswählen zu können. Anhand der diagnostizierten Kontaktallergene können sie unter Beachtung der INCI-Liste ihre problematischen Allergieauslöser erkennen und meiden.

Hautpflege im Herbst – die Gefahr von Kontaktallergien steigt

Gerade Menschen mit empfindlicher Haut, Neurodermitis oder Kontaktallergien benötigen in der kälter werdenden Jahreszeit eine geeignete und verträgliche Pflege. Im Herbst und Winter können sich, wenn der Schutzfilm der Haut durch eine nicht ausreichende Pflege nicht intakt ist, schneller Kontaktallergien entwickeln.

Hautpflege den Bedürfnissen der Haut anpassen

Herbstwinde, Heizungsluft, Temperaturwechsel und die letzten Sonnentage verlangen der Haut Vieles ab und sie wird stärker beansprucht. Die beginnende Kälte führt zu einer Verengung der Blutgefäße und zu einer schlechteren Durchblutung. Die Heizungsluft in den Innenräumen tut das Ihrige dazu und trocknet die Haut zusätzlich aus. Die Hautschutzfunktion ist durch die fehlende Feuchtigkeit und den niedrigeren Fettgehalt der Haut nicht optimal gegeben, Allergene haben leichteres Spiel und es kann schneller zu Kontaktekzemen oder einem Neurodermitisschub kommen. Trockene Haut juckt und durch das Juckreizlindernde „Kratzen“ wird die Haut verletzt und Keime und Bakterien können nun schneller eindringen.

Kontaktallergie – Haut in Aufruhr

Kontaktallergien entstehen, wenn allergieauslösende Bestandteile, wie z.B. Duft-, Konservierungs-, Farbstoffe oder ätherische Öle von Cremes oder anderen Pflegeprodukten, in die Haut eindringen und sie in Alarmbereitschaft versetzen. Allergische Reaktionen wie Rötungen, starker Juckreiz, Schwellungen, Bläschen, nässender Ausschlag, Hautschuppung können bis zu 72 Stunden nach dem Hautkontakt auftreten. Bei ständigem, wiederholtem Kontakt mit dem Allergieauslöser kann sich ein chronisches Hautekzem mit entzündlichen Hautverdickungen, starker Verhornung und einer Vergröberung der Hautfelderung (Lichenifikation) entwickeln.

Entscheiden Sie sich also für Pflegeprodukte ohne Duft-, Konservierungs-, Farbstoffe und ätherische Öle. Diese erkennen Sie im Handel an dem DAAB Logo für Pflegeprodukte. Dies garantiert Ihnen, dass keine Allergie auslösenden Stoffe in den Produkten enthalten sind. Die aktuelle Logo Liste des DAAB zu Kosmetika/Pflegeprodukten ohne Duft-, Farb- und Konservierungsstoffen, schicken wir Ihnen gerne zu. Einfache eine Email an info@daab.de senden.

Noch ein Wort zur Lippenpflege im Herbst

Um spröde Lippen zu verhindern, sollte man die dünne Haut der Lippen mit einer speziellen Lippenpflege, einem Lippenbalsam oder einer -creme mit einem höherem Fettgehalt, pflegen. Dies wird mit jedem Tag an dem die Temperaturen weiter sinken wichtiger. Verzichten Sie auf Pflegestifte mit Mineralölen, die sich wie ein Film auf die Lippen legen. Die Haut quillt dadurch auf und trocknet noch mehr aus. So hat man ständig das Gefühl, noch mehr cremen zu müssen.

Insektengift-Allergie Blitzlichter aus unserem Webinar

Wussten Sie schon, dass

  • Wespenstiche auch im Winter möglich sind. Die Königinnen überwintern zum Beispiel in Holzstapeln und an wärmeren Tagen werden sie wach. Seien Sie als Allergiker also vorsichtig, wenn Sie draußen Holz für den Kamin holen.
  • Hornissen nachtaktiv sind. Reagieren Sie allergisch auf Hornissenstiche, müssen Sie auch nachts mit einem Stich rechnen.
  • im Durchschnitt 2/3 der Menschen mit einer Insektengift-Allergie keine Hyposensibilisierung durchführen. Dabei ist das die einzige und sicherste ursächliche Behandlung dieser Allergieform. Es ist wie eine Lebensversicherung!
  • Sie unter einer Hyposensibilisierung (spezifische Immuntherapie SIT) Blutspenden dürfen. Jeweils ab einer Woche nach der Injektion ist das möglich. Dies betrifft jegliche SIT, unabhängig vom Allergen (also sowohl Insektengifte als auch Frühblüher etc.)
  • Insektenstiche bei Kindern mit 28 % der 2. häufigste Auslöser und bei Erwachsenen mit 60 % der häufigste Auslöser einer einer anaphylaktischen Reaktion sind.
  • Sie nach durchgeführter Hyposensibilisierung (SIT), in der Klinik eine Stichprovokation machen sollten, um zu sehen ob die Behandlung erfolgreich war.
  • Sie auch bei einer Schwangerschaft die Hyposensibilisierung weiterführen können, wenn sie gut vertragen wird.

Tattoos – Gefährlicher Körperschmuck

Tattoos sind beliebt, etwa 10 Prozent der Deutschen haben mindestens ein Tattoo. Bei den unter 30-Jährigen ist es fast ein Viertel, die ihr Äußeres auf diese Art und Weise dauerhaft verändert haben, nicht immer direkt sichtbar, aber dem Modetrend folgend. Beim Tätowieren werden Farbpigmente mit speziellen Nadeln tief in die Haut gebracht, nicht ohne langfristige Folgen und Risiken, denn der dauerhafte Hautschmuck kann langwierige ästhetische und gesundheitliche Folgen haben. Wer eine empfindliche Haut und eine höhere Allergiedisposition hat, sollte auf die riskante Tätowierung eher verzichten, denn sie stellt nach den aktuellen Eischätzungen der Wissenschaftler eine unkalkulierbare Belastung für den Körper mit unklaren Langzeitfolgen dar.

Beim Tätowieren werden Farbpigmente mit Hilfe von feinen Nadeln unter die Haut – genauer gesagt in die Dermis, also in die mittlere Hautschicht – eingebracht, wo sie dauerhaft verbleiben sollen. Da bei diesem Verfahren die Hautbarriere umgangen beziehungsweise verletzt wird, sind hohe hygienische Standards beim Tattoo-Stechen wichtig. Die Qualität der Tätowiermittel wird durch die seit Mai 2009 geltende Tätowiermittelverordnung geregelt: sie sollen sicher sein und die Gesundheit nicht schädigen. In einer langen Verbotsliste werden ungeeignete Farbstoffe aufgeführt. Doch diese gesetzliche Regelung bietet keinen umfassenden Schutz, denn eine gesundheitliche Bewertung von Einzelstoffen auf ihre Eignung für Tätowierungen fehlt bisher.

Schätzungen zu Folge treten bei jedem zehnten Tätowierten unangenehme bis schwere Hautreaktionen auf wie Ausschlag, Nesselfieber, Juckreiz, Schwellungen und Hautentzündung auf, die oft langwierige Behandlungen nach sich ziehen. Ein großes Risiko stellen allergieauslösende Stoffe wie Nickel (häufigster Auslöser einer Kontaktallergie mit höchster Sensibilisierungsrate), Konservierungsmittel wie Isothiazolinone oder Farbstoffe wie para-Phenylendiamine, Chrom (in grünen Farben), Cadmium (gelb), Quecksilber (rot) oder Kobalt (blau) dar. Besorgniserregend ist, dass beispielsweise Nickel oder Cadmiumsalze unter UV-Wirkung beim Sonnenbaden oder im Solarium starke Hautreizungen auslösen können. Auch können Sonnenstrahlen einige Tattoofarbstoffe verändern oder spalten und so eine Unverträglichkeitsreaktion auslösen. Die Diagnostik der Hautunverträglichkeitsreaktionen sollte bei einem spezialisierten Dermatologen durchgeführt werden.

Zusätzlich fehlen Untersuchungen, ob und wie die eingebrachten Tätowiermittel im Körper wirken, denn sie bleiben nicht an Ort und Stellen, sondern werden auch abtransportiert oder abgebaut. Eine weitere Gefahr sind Pigmentablagerungen in den Lymphknoten. Farbpigmente in Nanogröße können sich im Lymphknoten dauerhaft anreichern und sie vergrößern. Die Langzeitfolgen solcher Ablagerungen für den Organismus sind bisher nicht erforscht.

Tattooentfernung – ein Abschied nicht ohne Risiko

Wenn die Freude über ein Tattoomotiv nachlässt, stehen für das Entfernen verschiedene Methoden zur Wahl. Doch jede Methode birgt Gefahren, wie Hautinfektion, Narbenbildung oder eine Freisetzung giftiger Spaltprodukte. Die Methode der Wahl ist die Laserbehandlung, aber auch Anwendung ätzender hochkonzentrierter Milchsäure, Hautabschleifung oder operatives Entfernen von Hautschichten werden eingesetzt. Bei der Laserbehandlung mit hochenergetischen Lichtimpulsen werden die Farbpigmente gespalten, dadurch verblasst die Farbe des Tattoos. Diese Methode ist bei schwarzen und dunkelblauen Pigmenten effektiv. Eine BfR-Studie aus dem Jahr 2015 hat gezeigt, dass dabei hochtoxische und krebserregende Fragmente wie Blausäure oder Benzol entstehen können. Beschrieben wurden auch Verbrennungen der Haut, Narbenbildung, Pigmentstörungen oder die Entstehung von Bindegewebswucherungen, die das Erscheinungsbild der Haut gravierend verschlechtern und weitere Behandlungen erforderlich machen. Bei der Anwendung flüssiger Tattoo-Entferner wie der hochkonzentrierten Milchsäure kann es zu schweren Entzündungsreaktionen mit Narbenbildung kommen. Hinzu kommt, dass für die Kosten einer Tattoo-Entfernung die Krankenkassen nicht aufkommen. Das bedeutet – je nach Größe des Tattoos sind mehrere Behandlungen notwendig, die aus eigener Tasche bezahlt werden müssen. Eine Tattoo-Entfernung sollte auf jeden Fall nur vom geschulten Personal durchgeführt werden – mittels medizinisch anerkannter Verfahren.

Wer eine empfindliche Haut und höhere Allergiedisposition hat, sollte auf die riskante Tätowierung eher verzichten, denn sie stellt nach den aktuellen Eischätzungen der Wissenschaftler eine unkalkulierbare Belastung für den Körper mit unklaren Langzeitfolgen dar.

Tipps zur Vitamin D-Versorgung

Gerade jetzt wenn die Tage kürzer werden ist oftmals auch die Vitamin D Produktion verringert. Der Körper braucht daher tägliche Spaziergänge an der frischen Luft. Kurze kontrollierte Aufenthalte in der Sonne (wenn sie denn scheint) ohne Sonnenschutz-mittel, verbessern die Vitamin-D Synthese in der Haut (aber Sonnenbrand vermeiden). Ein- bis zweimal in der Woche frischen Seefisch essen und eine ausgewogene Ernährung mit Milch- und Milchprodukten (Lebensmittel-allergiker sollten eine Ernährungs-therapie nutzen). Wer zu einer Risikogruppe gehört, sollte mit dem Hausarzt die Bestimmung des Vitamin D 25 (OH) Spiegels besprechen. Der Wert sollte vor dem Winter bestimmt werden und idealerweise über 60 nmol/l liegen. Die Bestimmung des Vitamin D 25 (OH) Spiegels ist eine IGEL-Leistung, allerdings eine sinnvolle!

Neue DAAB Anaphylaxie – Webinare

Informationen und Alltagshilfen zum Umgang mit schweren allergischen Reaktionen

Übersicht für Angebote im zweiten Halbjahr 2018

Der Deutsche Allergie- und Asthmabund (DAAB) bietet Seminare für Eltern von anaphylaxiegefährdeten Kindern, selbst betroffene Allergiker sowie für Erzieherinnen und LehrerInnen und Vertreter von Behörden über das Internet (Webinare) an, in welchen zu unterschiedlichen Aspekten bei Anaphylaxie aufgeklärt und informiert wird.

Die Teilnahme an allen Webinaren ist kostenfrei.

Zwei DAAB Anaphylaxie-Webinare exklusiv für DAAB Mitglieder:

Diese beiden DAAB Anaphylaxie-Webinare finden mit freundlicher Unterstützung von Meda-Pharma/Mylan statt.

„Im Notfall sicher handeln“ – Notfallmanagement bei schweren allergischen Reaktionen

Termin:                Donnerstag, 4. Oktober 2018, 16.30 – 18 Uhr

Referentin:        Britta Stöcker, Bonn (Kinder- und Jugendärztin und Anaphylaxie-Trainerin)

Link zur Anmeldung: https://attendee.gotowebinar.com/register/6886676025374778113

Inhalt:

  • Wie erkenne ich eine schwere allergische Reaktion?
  • Welche Medikamente gibt es zur Soforthilfe bei Anaphylaxie?
  • Welche Maßnahmen werden im Notfall durchgeführt?

  • Wie sieht die rechtliche Situation diesbezüglich aus?

 „Lebensmittelverpackungen richtig lesen bei Erdnuss- und Nussallergie“*3)

Termin:                Dienstag, 30. Oktober 2018, 17 – 18.30 Uhr

Referentin:         Mandy Ziegert, DRK Kliniken Berlin (Ernährungsfachkraft Allergologie, Anaphylaxie-Trainerin)

Línk zur Anmeldung:  https://attendee.gotowebinar.com/register/9221492265496910338

Inhalt:

  • Was sagt das EU-Recht zur Allergenkennzeichnung,
  • Was erfährt man als Lebensmittelallergiker mit Erdnuss- oder Nussallergie von der Information auf Lebensmittelverpackungen und was nicht,
  • Welche Stolpersteine der Allergenkennzeichnung gibt es und
  • Was sollte man beim Einkauf beachten.

 

Drei DAAB Anaphylaxie Webinar für Lehrer, Erzieher und Betreuungspersonen

Bei Interesse können Eltern oder andere Verwandte Anaphylaxie-gefährdeter Kinder ebenfalls teilnehmen

Diese drei DAAB Anaphylaxie-Webinare finden mit freundlicher Unterstützung der BEK – Barmer Ersatzkasse statt

 

„Lebensmittelallergien bei Kindern und Jugendlichen“

Termin:                Mittwoch, 10. Oktober 2018, 17 – 18.30 Uhr

Referentin:        Mandy Ziegert, DRK Kliniken Berlin (Ernährungsfachkraft Allergologie, Anaphylaxie-Trainerin)

Link zur Anmeldung: https://attendee.gotowebinar.com/register/5701603701260661249

Inhalt:

  • Lebensmittel-Unverträglichkeit – Allergie – Intoleranz und Co – Was ist Was?

  • Zöliakie und Laktoseintoleranz
  • Ist Lebensmittelallergie = Lebensmittelallergie?
  • Auslöser und Beschwerden
  • Lebensmittelkennzeichnung – was ist zu beachten?
  • Hilfestellungen und Hilfsmittel (Formulare, schriftliche Info, Lernspiel „Allele-Land“ für Kinder mit Allergien)

Zielgruppe:  Das Webinar richtet sich in erster Linie an ErzieherInnen, LehrerInnen, BetreuerInnen von Kindern mit Anaphylaxie-Risiko und Vertreter von Trägern, Behörden und Ministerien. Es kann bei Interesse auch von selbst betroffenen Allergikern und Eltern oder anderen Verwandten von Anaphylaxie-gefährdeten Kindern besucht werden.

 

 Rechtliche Bewertung der Hilfe bei einer anaphylaktischen Reaktion in Kitas und Schulen aus Sicht der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV)

Termin:                Dienstag, 6. November 2018, 17 – 18.30 Uhr

Referent:            Eberhard Ziegler, DGUV Bundesverband Berlin

Link zur Anmeldung: https://attendee.gotowebinar.com/register/1145478204412941826

Inhalt:

  • Aufgaben der gesetzlichen Unfallversicherung
  • Versicherungsrechtliche Situation für Erzieher und Lehrer
  • Versicherungsrechtliche Situation für Kinder und Jugendliche
  • Anaphylaktische Reaktion – Ein Arbeitsunfall
  • Haftungsrechtliche Fragen
  • Prävention und Inklusion
  • Hilfestellungen und Hilfsmittel (Formulare, schriftliche Info, Lernspiel „Allele-Land“ für Kinder mit Allergien)

Zielgruppe:  Das Webinar richtet sich sowohl an Eltern von Anaphylaxie-gefährdeten Kindern, als auch an ErzieherInnen, LehrerInnen, BetreuerInnen von Kindern mit Anaphylaxie-Risiko und Vertreter von Trägern, Behörden und Ministerien.

 
 „Im Notfall sicher handeln“ – Notfallmanagement bei schweren allergischen Reaktionen in Kita und Schule

Termin:                Montag, 26. November 2018, 17 – 18.30 Uhr

Referentin:        Britta Stöcker, Bonn (Kinder- und Jugendärztin und Anaphylaxie-Trainerin)

Link zur Anmeldung: https://attendee.gotowebinar.com/register/5560988257077451779

Inhalt:

  • Wie erkenne ich eine schwere allergische Reaktion?
  • Welche Medikamente gibt es zur Soforthilfe bei Anaphylaxie?
  • Welche Maßnahmen werden im Notfall durchgeführt?
  • Wie sieht die rechtliche Situation diesbezüglich aus?
  • Hilfestellungen und Hilfsmittel (Formulare, schriftliche Info, Lernspiel „Allele-Land“ für Kinder mit Allergien)

Zielgruppe: Das Webinar richtet sich in erster Linie an ErzieherInnen, LehrerInnen, BetreuerInnen von Kindern mit Anaphylaxie-Risiko und Vertreter von Trägern, Behörden und Ministerien.
Es kann bei Interesse auch von selbst betroffenen Allergikern und Eltern oder anderen Verwandten von Anaphylaxie-gefährdeten Kindern besucht werden.

Weitere Information unter info@daab.de

 

Aktueller Test der Stiftung Warentest Vorsicht bei Handgeschirrspülmittel

Aktueller Test der Stiftung Warentest zeigt: Vorsicht Allergiker! Viele Handgeschirrspülmittel mit allergieauslösenden Konservierungsmitteln.

Im aktuellen Test-Magazin 9/2018  wurden 26 Handgeschirrspülmittel bewertet. Im Fokus der Untersuchung stand die Reinigungskraft, Ergiebigkeit und Handhabung der haushaltsüblichen Spülmittel sowie ihre Umwelt- und Hautverträglichkeit. Das Ergebnis ist für Kontaktallergiker alarmierend: 19 der bewerteten Produkte enthielten erhebliche Mengen an Methylisothiazolinon (MIT). Dieser Konservierungsstoff gilt als potenter Allergieauslöser, der selbst in relativ geringen Konzentrationen eine Hautreaktion auslösen kann. Dermatologen schätzen, dass derzeit bis zu zwei Millionen Menschen auf MIT allergisch reagieren und nach Kontakt unter Hautentzündungen, Juckreiz, Bläschen leiden. In den auffälligen Produkten waren die Gehalte an MIT deutlich oberhalb des für abwaschbare Kosmetika geltenden EU-Grenzwertes von 15 Milligramm pro Kilogramm. Da die Handgeschirrspülmittel häufig auch zu Handwäsche pur auf die Haut angewendet werden, ist hier eine entsprechende Warnung dringend notwendig. In haushaltsüblicher Verdünnung, so wie sie zur Reinigung von Geschirr angewendet werden, soll die MIT-Menge keine allergieauslösende Effekte haben – für Allergiker ist trotzdem ein Schutz mit Handschuhen empfehlenswert. Frei von bedenklichen Konservierungsstoffen waren nur 5 der getesteten Produkte, darunter die Öko-Spülmittel.

DAAB-Empfehlung: kontrollieren Sie immer die Inhaltsstoffangaben auf den Produkten. Handgeschirrspülmittel mit dem DAAB-Label sind garantiert ohne allergieauslösende Konservierungsstoffe.

Zeigt her eure Füße

Mit steigenden Temperaturen steht der Wechsel des Schuhwerks an: Winterstiefel ade,  Sommerschuhe, Sandalen, Flipflops her. Doch Chromat-Allergiker und Personen mit empfindlicher Haut müssen beim Kauf neuer Schuhe besonders sorgfältig vorgehen. Chromat-gegerbtes Leder kann eine Chromat-Allergie auslösen und Ekzeme an den Füßen verursachen. Der DAAB hat daher ein paar Tipps für einen unbeschwerten Frühlingsstart zusammengestellt.

• Wer zu Ekzemen neigt und empfindlicher Haut hat, sollte Lederschuhe nicht ohne Socken oder Strümpfe tragen. Leider können beim starken Schwitzen die Schadstoffe wie Chromate aus dem Leder rausgelöst werden. Achten Sie daher darauf, dass die Schuhe nicht zu eng sind und nach Möglichkeit luftig.
• Wer unter Chromat-Allergie leidet sollte pflanzengegerbte Schuhe vorziehen. Fragen Sie im Handel nach.
• Auch bei pflanzengegerbten Schuhe ist das Tragen von Socken und Strümpfen empfehlenswert.
• Ob es sich bei einem entzündeten, juckenden Ausschlag im Fußbereich um eine Allergie handelt, kann ein Allergietest klären. Eine Diagnostik beim Allergologen ist hier dringend empfehlenswert.
• Kaufen Sie keine stark stechend riechende Schuhe, sie können durch die allergieauslösenden Chemikalien wie Formaldehyd, 2-Phenyl-2-propanol oder Phthalate belastet sein.

Das Infoblatt Allergien auf Schuhe kann für Mitglieder des DAAB unter info@daab.de bestellt werden.

Vorsicht Duftstoffe! Internationaler Weltdufttag

Anlässlich des Internationalen Weltdufttags möchte der Deutsche Allergie- und Asthmabund auf die Schattenseiten des weit verbreiteten Duftstoffeinsatzes hinweisen und zur mehr Rücksicht gegenüber Asthmatikern und MCS- und COPD-Erkrankten sowie besonders empfindlichen Personen aufrufen. Duftstoffe werden seit vielen Jahren nicht nur zur Parfümierung von Kosmetika, Putz- und Waschmitteln eingesetzt sondern auch als Marketinginstrument um beispielsweise die Kaufbereitschaft oder Stimmung der Kunden zu beeinflussen. Der Duftstoffeinsatz kennt kaum Grenzen – in Hotels, großen Kaufhäusern, öffentlichen Verkehrsmitteln, Flughäfen, Bahnhöfen, Schulen oder Krankenhäusern werden Duftstoffe professionell über Beduftungsäulen oder Klimaanlagen verbreitet.  Dabei wird oft vergessen, dass sehr empfindliche Personen mit zum Teil massiven gesundheitlichen Beschwerden auf luftgetragene Duftstoffe reagieren können – von Kopfschmerzen, Herz-Kreislaufbeschwerden, Hustenreiz bis hin zu Asthmaanfällen.

Zum Schutz der Betroffenen und auch um diese Personen nicht von der Teilnahme am öffentlichen Leben auszuschließen fordert der DAAB e.V. einen Verzicht auf den Duftstoffeinsatz in öffentlichen Einrichtungen, Krankenhäusern oder Verkehrsmitteln bzw. Transparenz des Duftstoffeinsatzes durch eine angemessene Information der Kunden, Patienten und Fahrgäste.

Um angenehme Atmosphäre zu schaffen ist Lüften mit Luftaustausch, Reinigung der Räume und bei unangenehmen Gerüchen auch das Beheben der unangenehmer Geruchsquellen wie z.B. Schimmelbefall effektiver und angemessen.

Betroffene können sich an den DAAB wenden, wir setzen uns für Ihre Interessen ein.