Erdnüsse im Flugzeug – skandalöses Verhalten bei Eurowings

Wenn es an Dialogbereitschaft fehlt!
Eine junge Frau mit einer Erdnussallergie bittet im Flug um die Durchsage, auf den Verzehr von erdnusshaltigen Produkten bei einem gut einstündigen Flug von London nach Köln zu verzichten.
Die Fluggesellschaft ist dazu nicht bereit und setzt die Allergikerin stattdessen in die letzte Reihe, um möglichen Kontakt mit Erdnüssen aus der direkten Umgebung einzuschränken.
Ein ebenfalls im Flugzeug mitreisender Arzt versucht die junge Frau daraufhin zu unterstützen, indem er in Eigenregie die anderen mitreisenden Passagiere informiert und darum bittet, auf den Konsum von Erdnüssen während des Fluges zu verzichten.
Der Pilot verständigte daraufhin die Polizei, die den hilfsbereiten Arzt in Köln in Empfang nahm und seine Personalien festhielt. Dass der Arzt für diese Aktion, mit der er helfen wollte, eine offizielle Verwarnung und womöglich sogar noch eine Anzeige erhält, steht in keinem Verhältnis und ist unfassbar.

Der DAAB hält Aufforderungen zur Rücksichtnahme auf Allergiker für sinnvoll.  Andere Mitreisende mit einer Durchsage darauf aufmerksam zu machen, dass sich ein Allergiker an Bord befindet finden wir richtig und ganz sicherlich nicht strafwürdig.
Der Deutsche Allergie- und Asthmabund möchte an dieser Stelle aber auch darauf aufmerksam machen, dass insbesondere im Zusammenhang mit Erdnussallergie und dem Reisen in Flugzeugen viele Mythen existieren, die betroffenen Allergikern teilweise völlig unnötig Angst machen. Hier ist jeder Fall individuell sehr verschieden. Durch eine gezielte Diagnostik und Beratung kann hier die Lebensqualität deutlich erhöht werden.
Wir helfen Ihnen hier gerne mit Aufklärung und persönlicher Beratung für unsere Mitglieder weiter. Sprechen Sie uns an!

Jetzt anmelden! DAAB-Webinar „Lebensmittelallergien bei Kindern und Jugendlichen“ heute um 17 Uhr

Wann:  MittwochHände auf einem Laptop, 10. Oktober 2018, 17 – 18.30 Uhr

Referentin: Mandy Ziegert, DRK Kliniken Berlin (Ernährungsfachkraft  Allergologie,  Anaphylaxie-Trainerin)

 

Inhalte:

  •  Lebensmittel-Unverträglichkeit – Allergie – Intoleranz und Co – Was ist Was?
  •  Zöliakie und Laktoseintoleranz
  •  Ist Lebensmittelallergie = Lebensmittelallergie?
  •  Auslöser und Beschwerden
  •  Lebensmittelkennzeichnung – was ist zu beachten?
  •  Hilfestellungen und Hilfsmittel (Formulare, schriftliche Info, Lernspiel „Allele-Land“ für Kinder mit Allergien)

Zielgruppe:   Das Webinar richtet sich in erster Linie an ErzieherInnen, LehrerInnen, BetreuerInnen von Kindern mit Anaphylaxie-Risiko und Vertreter von Trägern, Behörden und Ministerien. Es kann bei Interesse auch von selbst betroffenen Allergikern und
Eltern oder anderen Verwandten von Anaphylaxie-gefährdeten Kindern besucht werden.

Dauer:  90 Minuten

Kosten:  Das Webinar ist kostenfrei

Anmeldung:    https://attendee.gotowebinar.com/register/5701603701260661249

Weitere DAAB-Webinar Termine finden Sie auf www.daab.de.

Das Webinar findet mit freundlicher Unterstützung der BEK – Barmer Ersatzkasse statt.

Jetzt anmelden: Webinar zum Thema Insektengiftallergie

In diesem Sommer waren besonders viele Wespen unterwegs und der ein oder andere wurde gestocWespehen. Nicht immer sind Insektenstiche jedoch unproblematisch. Insektengiftallergien sind bei Kindern die zweithäufigste und bei Erwachsenen die häufigste Ursache für sogenannte Anaphylaxien (allergischer Notfall).

 

Der DAAB bietet daher am 24. Oktober ein kostenfreies Webinar zum Thema Diagnostik und Therapie der Insektengiftallergie an.

Wann:         Mittwoch, 24. Oktober 2018, 18 – 19 Uhr
Referent:   Professor Harald Löffler, Direktor der Hautklinik der SLK-Kliniken in
Heilbronn

Das Webinar ist kostenfrei für alle Interessierte an diesem Thema.
Anmeldung unter: https://attendee.gotowebinar.com/register/8543749999440331266

Die Abnahme der Lebensqualität bei Betroffenen, die einen allergischen Notfall erlebt haben belegen Befragungen. Wie soll man bei einer allergischen Reaktion auf Insektenstiche vorgehen? Was gilt es im Notfall zu beachten?
Nach einer guten Diagnostik des Allergieauslösers und bei Eignung des Patienten, ist die  Hyposensibilisierung (Allergenspezifische Immuntherapie)  eine sehr effektive Therapiemaßnahme, mit der die Insektengiftallergie wirksam behandelt  und auch die Lebensqualität der Patienten verbessert werden kann.
Neben dieser ursächlichen Allergiebehandlung muss zusätzlich auch an die Verordnung von Notfallmedikamenten (Notfallset) gedacht werden, um die Sicherheit der Patienten zu stärken.

Das kostenfreie DAAB-Webinar mit Herrn Professor Harald Löffler, Direktor der Hautklinik der SLK-Kliniken in Heilbronn,  vermittelt einen Überblick zu Diagnostik und Therapie von Insektengiftallergien und geht in diesem Zusammenhang besonders auf das Thema Anaphylaxie und Hyposensibilisierung (Allergenspezifische Immuntherapie) ein.
Wir freuen uns, wenn Sie mit dabei sind!

 

Lebensqualität gewinnen – DAAB-Mitglied werden!

Eine Rundum-Beratung erhalten Sie als DAAB-Mitglied für nur 36 Euro im Jahr.
Ob zu Nahrungsmittelallergien oder -Unverträglichkeiten, Neurodermitis oder Urtikaria oder Asthma.
Ob es Fragen zum Allergien im Kindesalter sind, zur Beikosteinführung oder Anaphylaxie in Kita und Schule. Ob Pollen-, Hausstaubmilben- oder Lebensmittelallergien, Hautpflege bei Neurodermitis oder Asthma-Alltag…
Wir sind für Sie mit unserem Wissenschaftsteam und unseren Netzwerken im Einsatz.Familie
Wir überprüfen Therapien, Produkte und Alternativen für Allergiker und sind ein unabhängiger Fürsprecher und Kämpfer für diese Krankheitsbilder. Durch den europäischen Dialog mit Verbraucherschützern und Forschern können Sie sich sicher sein, dass wir Ihnen einen gut recherchierten Wissensstand liefern und Alternativen mit ihren Vor- und Nachteilen bewerten.
Leider kursieren im Internet auf vielen Seiten und vor allem auch in Foren Tipps, die nicht nur überholt sind, sondern teils auch falsch und gefährlich sind. Bitte glauben Sie nicht alles, was Sie lesen. Holen Sie sich eine unabhängige weitere Meinung. Viele Seiten sind kommerzieller motiviert als man denkt.
Wir wollen jedoch unabhängig bleiben. Und das im nächsten Jahr schon 121 Jahre!
Solidarisch sein und mithelfen: Werden Sie Mitglied oder Unterstützer.
Wir danken Ihnen!
Jetzt Mitglied werden unter www.daab.de/service/mitglied-werden

 

Jetzt anmelden! Experten-Webinar zum Welt-Urtikaria-Tag 2018

Am Montag, 1. Oktober 2018, veranstalten wir das Webinar „Urtikaria und Nesselsucht“.
Drei Experten werden sich intensiv mit dem Thema auseinander setzen und Ihnen neue Therapieansätze vorstellen und natürlich Rede und Antwort stehen.

Termin:  Montag, 1. Oktober 2018 17:00 – 18:00 Uhr
Dauer:   60 Minuten (Vortrag inkl. Zeit für Fragen per Chat)
Thema:  Urtikaria-Nesselsucht

  • Nesselsucht – Urtikaria: Neue Diagnose- und Therapieoptionen, Prof. Markus Magerl, Berlin
  • Urtikaria bei Kindern, Prof. Petra Staubach-Renz, Mainz
  • Lebensqualität und Selbstmanagement bei Urtikaria, Dr. Karsten Weller, Berlin

Im Anschluss an jedes Thema können Fragen an die Experten gestellt werden.

Anmeldung unter: https://attendee.gotowebinar.com/regist…/5811388836761185026
Nach der Anmeldung erhalten Sie eine Bestätigungs-E-Mail mit Informationen zur Teilnahme am Webinar.
Bitte beachten Sie bei der Anmeldung unsere aktuellen Datenschutzrichtlinien

Das Webinar ist ein kostenfreier Service des Deutschen Allergie- und Asthmabundes und wird anlässlich des Welt-Urtikaria-Tages 2018 in Kooperation mit der UNEV e.V. angeboten.
Mehr dazu unter https://www.daab.de/webinar-welt-urtikariatag-2018/

Was ist Urtikaria/Nesselsucht?
Die Urtikaria, auch Nesselsucht genannt, ist die häufigste Erkrankung der Haut. Etwa 25 Prozent der Bevölkerung hat schon einmal eine Urtikaria durchlebt. Bei einer Urtikaria kommt es zu plötzlich juckenden Quaddeln an der Haut oder an einzelnen Hautpartien. Häufig treten gleichzeitig – aber auch allein – tiefe Schwellungen der Haut, so genannte Angioödeme, auf. Begleitet werden die Symptome durch starken andauernden Juckreiz.

Lippenbremse und Kutschersitz – Hilfe bei Atemnot

Atemnot können Asthmatiker im Alltag oft mit der sogenannten Lippenbremse oder dem Kutschersitz lindern.

Person die durch den gespitzen, leicht geöffneten Mund langsam und kontrolliert wieder ausgeatmet

Lippenbremse

Lippenbremse: Diese Übung ist besonders bei akuter Atemnot oder bei Belastung von Bedeutung und bildet die Grundlage aller Atemübungen. Dabei wird die Luft durch die Nase eingeatmet und durch den gespitzen, leicht geöffneten Mund langsam und kontrolliert wieder ausgeatmet. Die Luft wird, wie oben beschrieben, in „sss“- oder „pff“- Lauten ausgeatmet. Durch diese Methode bleiben die Atemwege weit, die Lunge wird entleert und kann mit neuer, sauerstoffreichen Luft versorgt werden.

Person sitzt auf Stuhlkante und stützt Ellenbogen auf die Oberschenkel. Der Brustkorb wird vom Gewicht der Schultern entlastet

Kutschersitz

Kutschersitz: Diese Übung geht zurück auf die Droschkenkutscher, die nach getaner Arbeit auf dem Kutschbock zusammensackten und schliefen. Die Pferde liefen dann allein nach Hause. Für die Übung nimmt man einen Stuhl und setzt sich aufrecht auf den vorderen Teil der Sitzfläche. Dann lässt man sich langsam zusammensacken. Die Unterarme ruhen dabei auf den Oberschenkeln und die Hände hängen locker herunter. Der Rücken ist in der Position eines Katzenbuckels, also leicht gerundet und nicht verkrampft. Der Brustkorb wird vom Gewicht der Schultern entlastet. Außerdem können Muskeln, die normalerweise die Arme an den Körper heranführen, in diesen Haltungen helfen, den Brustkorb zu weiten. Dadurch wird es Ihnen möglich, freier durchzuatmen.

Weitere Übungen, die für Asthmatiker wichtig sind lesen Sie in unserem Flyer “Atemübungen”, den Sie kostenfrei unter info@daab.de bestellen können.

Wenn das Lächeln gefriert- Allergien auf Zahnmaterial

Allergien und Unverträglichkeitsreaktionen auf Zahnmaterial sind relativ selten, wenn man bedenkt wie viele Materialien es gibt und wie viele Patienten behandelt werden.
Aber auch wenn nur ca. 1% der Patienten ihre Füllungen, Kronen oder Teilprothesen nicht vertragen, ist der Leidensdruck doch sehr hoch.
Die Symptome reichen von Zahnfleischentzündungen, Schleimhautbrennen, Bläschenbildung oder Geschmacksstörungen bis hin zu Kopfschmerzen, Abgeschlagenheit, Gelenk- oder Muskelschmerzen. Und die Folge der Allergien und Unverträglichkeitsreaktionen  sind gravierend: Fest eingesetzte Werkstoffe müssen wieder entfernt und ein geeignetes, verträgliches Material gefunden werden.

Mit welchen Testungen man den möglichen Auslöser identifizieren kann, lesen Sie in unserem ausführlichen Artikel in der„Allergie konkret“ 2/2018, den Sie  unter  info@daab.de anfordern können.

 

 

Erdnussallergie- neue Therapie-Ansätze?

Während nur 20% der Kinder eine Allergie auf Kuhmilch oder Hühnerei behalten, bleibt eine Allergie auf Nüsse und Erdnüsse bei rund 80% der Kinder bestehen. Neue Therapieansätze sind daher dringend gefragt. Gegenwärtig gibt es zwei vielversprechende Vorgehensweisen, so dass zumindest eine kleine Menge Erdnuss vertragen wird, ohne dass eine schwere allergische Reaktion stattfindet.

Eine untersuchte Therapie stellt die Orale Immuntherapie dar (OIT) dar. Hierbei wird versucht, den Körper langsam an das Allergen zu gewöhnen, indem das Allergen „oral“, also über das Essen aufgenommen wird.

In einer Studie erhielten Kinder von vier bis 17 Jahren über ein Jahr eine genau definierte Menge Erdnussmehl in Apfelmus oder Pudding eingerührt.  Als verträglich wurde eingestuft, wer keine oder nur eine leichte allergische Reaktion aufwies. 12% beendeten die Studie vorzeitig aufgrund von Nebenwirkungen.

Abschließend kann man sagen, dass die Therapieerfolge zwar sehr gut, aber das Ausmaß der Nebenwirkungen bislang noch nicht akzeptabel ist.

Eine weitere Möglichkeit bietet die epikutane Immuntherapie (EPIT). Hierbei wird ein Pflaster, das eine winzige Menge Erdnusseiweiß enthält, auf die intakte Haut an Rücken oder Arm geklebt und zwar jeden Tag ein neues Pflaster (ein Pflaster pro 24 Stunden). Unter dem Pflaster sammelt sich Wasser, welches aus der Haut verdunstet ist. Dieses Wasser verflüssigt das Erdnusseiweiß. Die Haut unter dem Pflaster ist aufnahmefähiger und das Erdnusseiweiß kann in die Haut eindringen. Es wird von Zellen aus der obersten Hautschicht umschlossen und zu den Lymphknoten befördert, so dass das Allergen nicht in den Blutkreislauf gelang. Diese Art der Allergenaufnahme scheint für den Patienten mit weniger Nebenwirkungen verbunden zu sein. Aktuell laufen dazu weitere Studien mit größeren Patientenzahlen. Die Kinder sind im Alter zwischen ein und drei Jahren (EPITOPE-Studie).

Beide Therapien sind bisher nicht „nebenwirkungsfrei“ und werden deshalb noch nicht außerhalb klinischer Studien empfohlen und angeboten.

Einen ausführlichen Artikel zu diesem spannenden Thema finden Sie in unserer aktuellen Ausgabe „Allergie konkret“ 2/2018. Jetzt anfordern unter info@daab.de

Beiß nicht gleich in jeden Apfel

Pollenallergiker vertragen rohe Äpfel häufig nicht, da das Allergen im Apfel den Allergenen in der Birkenpolle ähneln. Vereinfacht bedeutet das: Das Immunsystem “verwechselt” den Apfel mit Birkenpollen und reagiert allergisch. Die Folge können Jucken und Brennen im Hals- und Rachenraum sein, bis hin zu Fließschnupfen und Atembeschwerden. In unserem Beitrag finden Sie hilfreiche Tipps!

Leider haben immer mehr Menschen beim Verzehr von Äpfeln Symptome wie Brennen der Mundschleimhaut oder Jucken und Anschwellen der Lippen. Sie gehören damit zu den vier Millionen Menschen in Deutschland, die eine pollenassoziierte KreuzAepfel_in_Kisteallergie haben.
Das Brennen und Jucken im Mund bei dem Biss in einen frischen Apfel kommt durch die Allergie auf Birkenpollen. Da einige Bestandteile im Apfel denen der Birkenpolle ähneln „verwechselt“ der Körper die beiden und reagiert mit Symptomen.
Es gibt jedoch auch Äpfel, die sogenannten „alten Sorten“, die häufig besser vertragen werden, zum Beispiel: Geheimrat Oldenburg, Goldparmäne, Finkenwerder Herbstprinz, Prinz Albrecht von Preußen oder Eifeler Rambur.
In Studien von Medizinern wurde belegt, dass diese oft besser vertragen werden, da hier der Gehalt an  Polyphenolen höher ist.
Polyphenole sind unter anderem dafür verantwortlich, dass ein Apfel nach dem Anschneiden braun wird. Aus neueren Sorten wurden diese Stoffe aus diesem Grund heraus gezüchtet. Auch weil diese Äpfel häufig etwas säuerlicher schmecken. Polyphenole inaktivieren das Apfelallergen. In den alten Apfelsorten ist davon zehn bis hundertmal mehr enthalten als in neuen Sorten. Viele Allergiker können daher alte Apfelsorten besser vertragen.
Ganz wichtig!
Wer einen Apfel ausprobieren möchte , sollte zuerst den „Lippentest“ machen,
indem man ein kleines Stück vorsichtig auf die Lippe legt und die Reaktion
abwartet. Stellen sich Beschwerden ein, wird der „Selbst-Versuch“ abgebrochen.
Leider kann man diese alten Apfelsorten in fast keinem Supermarkt kaufen. Da lohnt sich eventuell ein Besuch im Hofladen oder im Biomarkt.
Übrigens:

  • Durch lange Lagerzeiten erhöht sich der Anteil des Allergens, deshalb sollten Äpfel lieber frisch gegessen werden.
  • Durch das Erhitzen wird das Allergen zerstört. Daher wird auch Apfelmus und Apfelkuchen von den meisten gut vertragen.
  • Unser Tipp: Den Apfel klein schneiden und ab in die Mikrowelle. Nach einer Minute in der Mikrowelle mit 600 Watt ist der Apfel noch knackig, verliert aber die Allergenität und wird besser vertragen. Zum Beispiel mit Natur-Joghurt oder Quark.

Weitere Informationen zu Nahrungsmittelallergien und Unverträglichkeit finden Sie auf www.daab.de

Akupunktur: Stich für Stich gesünder?

Der Deutsche Allergie- und Asthmabund e.V. bekommt häufig Anfragen zur Wirksamkeit von Akupunktur bei Heuschnupfen. Dazu lässt sich folgendes sagen:
Eine Akupunkturbehandlung kann eine gute unterstützende Behandlung bei einem allergischen Schnupfen darstellen. Sie kann zusätzlich zu antiallergischen Medikamenten und der ursächlichen Therapie, der Hyposensibilisierung, angewendet werden.
Wichtig bei der Akupunktur ist jedoch, dass sie in die Hand eines geschulten Akupunktur-Arztes gehört. Akupunktur-Experten weisen darauf hin, dass ähnlich wie bei der Desensibilisierung, auch die Akupunktur Geduld braucht bis sie ihre Wirkung voll entfaltet.
Die Behandlung geht ebenfalls meist über drei Jahre mit neun bis zwölf Sitzungen pro Saison, beginnend jeweils etwa einen Monat vor dem Pollenflug. Auch hier ist eine gründliche Anamnese wichtig. Nur wenn klar ist, welche Auslöser für die Beschwerden verantwortlich sind, können die richtigen Schritte eingeleitet werden.
Zahlreiche Studien geben stichhaltige Gründe für eine Akupunktur:

  • Nach der Behandlung konnten weniger allergische Nasenbeschwerden nachgewiesen werden.
  • Es zeigte sich eine deutliche Verbesserung der krankheitsspezifischen Lebensqualität.
  • Es konnte eine Reduktion der Medikamenteneinnahme aufgezeigt werden und es kam zu einem Rückgang der körpereigenen Antikörper (IgE-Antikörper) im Blut.

Die Krankenkassen zahlen die Akupunktur aktuell meist nur bei Rückenschmerzen und Kniegelenkarthrose.

Wie eine Akupunktur funktioniert und welche weiteren alternativen Behandlungsmethoden es gibt, erfahren Sie in unserem Ratgeber „Alternative Heilmethoden“, den Sie kostenfrei bei uns bestellen können unter info@daab.de
In der aktuellen Ausgabe der „Allergie konkret“ 2/2018 erläutern wir ausführlich die aktuelle Studienlage zur Akupunktur. Jetzt kostenfrei anfordern  unter info@daab.de