Allergie-Rückruf wegen nicht gekennzeichneter Sulfite

Allergie-Rückruf: indische Gewürzmischung „MDH CHANA MASALA“

 

 

 

 

 

 

Grund: Das Produkt enthält nicht gekennzeichnete Sulfite

Die Global Foods Trading GmbH ruft die indische Gewürzmischung „MDH CHANA MASALA, 100 g“ zurück. Wie das Unternehmen mitteilt, wurden in einer Probe Sulfite nachgewiesen.

Aus diesem Grund wird ausdrücklich darauf hingewiesen dieses Produkt nicht mehr zu verwenden

Artikel: MDH CHANA MASALA (indische Gewürzmischung)
Inhalt: 100 g

Betroffen ist ausschließlich die Ware mit dem

Mindesthaltbarkeitsdatum 30.01.2019
LOT Nr. 81
Hersteller: MDH Mahashian Di Hatti Ltd

Verbraucher können die bereits gekaufte Ware zur Verkaufsstelle, gegen Erstattung des Kaufpreises, zurückbringen oder auf Wunsch umtauschen.

Kundenservice
Fragen beantwortet das Unternehmen von Montag bis Freitag unter der kostenfreien Rufnummer 0800/ 950 950 9 in der Zeit von 9.00 bis 18.00 Uhr oder per E-Mail unter info@gftonline.de

Sulfite können allergische Reaktionen auslösen, Folgeerscheinungen bei Unverträglichkeiten können Übelkeit, Kopfschmerzen,  Nesselsucht,  Bronchospasmen,  Asthma sein oder niedrigen Blutdruck zeigen.

Internationaler Boykott des Kinofilms “Peter Hase”

Internationaler Boykott des Kinofilms Peter Hase

In den USA ist der neue Kinofilm „Peter Rabbit“ angelaufen: ein animierter Kinderfilm, in dem der Bösewicht McGregor zur Strecke gebracht werden soll, indem er mit seinem Allergieauslöser „Brombeeren“ konfrontiert wird, was im Film als witzige, clevere Idee dargestellt wird.
Er erleidet eine schwere allergische Reaktion, woraufhin er das Notfallmedikament in Form eines Adrenalin-Autoinjektors anwendet.
Weltweit hat dies zu Protesten und Boykottaufrufen von Betroffen mit Nahrungsmittelallergien geführt.

Auch der Deutsche Allergie- und Asthmabund hat – wie verschiedene andere Patientenorganisationen – die ortsansässige Niederlassung von Sony Pictures Entertainment angeschrieben. Wir haben unseren großen Unmut über diese gefährliche Darstellung von Nahrungsmittelallergien zum Ausdruck gebracht und dazu aufgefordert, in Zukunft auf angemessene Art und Weise die Belange von Allergikern in Filmen darzustellen.
Wir lehnen es entschieden ab, dass Kinder in dieser Form dazu angestiftet werden, andere Klassenkameraden mit Nahrungsmittelallergien zu gefährden, zu mobben und zu diskriminieren!

Frostschutz für die Haut

Bei den frostigen Temperaturen braucht unsere Haut einen besonderen Schutz. Auch Menschen mit „normaler“ Haut brauchen jetzt ihre Extraportion Schutz, da Kälte – vor allem in Kombination mit Wind – die Haut angreift. Kälte beeinflusst die Verteilung von Fett und Feuchtigkeit auf der Haut. Bei niedrigen Temperaturen (bereits ab 8°C) verschlechtert sich die Durchblutung der Haut und die Talgdrüsen drosseln ihre Sekretion. Das führt zu Störungen des schützenden Hydrolipidfilms und die Folge ist Feuchtigkeitsverlust. Eine fettreiche Creme und Schutz für die Lippen und Hände sind jetzt nahezu Pflicht. Konzentriertes Dexpanthenol ist ein geeigneter Inhaltsstoff und hält die empfindliche trockene Haut geschmeidig. Auch Mandel- und Jojobaöl sind angenehm.  Im Winter vertragen die freiliegenden von Wind-Wetter strapazierten Hautpartien mehrmaliges Eincremen am Tag. Der DAAB hat viele Produkte getestet, die frei sind von allergenen Duft-, Konservierungs- und Farbstoffen. Bei bestandenem Test erhalten sie das DAAB-Logo, damit dieses Allergikern als Orientierung beim Kauf dienen kann. Die Liste  können Sie beim DAAB anfordern unter info@daab.de

Schnupfen? Oder Hausstaubmilbenallergie?

Wer morgens häufig mit verstopfter oder laufender Nase aufwacht könnte an einer Hausstaubmilbenallergie leiden. Auch morgendlicher Husten kann ebenso ein Anzeichen für eine Hausstaubmilbenallergie sein wie juckende und tränende Augen.

Verantwortlich für die allergische Reaktion sind Bestandteile aus dem Kot der Milben, die eingeatmet werden. Die Milben ernähren sich vorwiegend von menschlichen Hautschuppen.  Auf der Bettmatratze fühlen sich die winzigen Tiere besonders wohl, denn dort finden sie nicht nur genug Nahrung, sondern auch Wärme und Feuchtigkeit, die während des Schlafes vom Menschen abgegeben wird.
Morgens sind die Beschwerden meistens am stärksten, da Hausstaubmilbenallergiker die ganze Nacht dem allergieauslösenden Stoff ausgesetzt sind.
Wer vermutet, dass er auf Hausstaubmilben allergisch ist, sollte einen Allergologen aufsuchen. So kann der Verdacht mit speziellen Allergietests überprüft werden.
Am wichtigsten ist es, das Bett möglichst milbenfrei zu bekommen. Das gelingt unter anderem, indem das Bett mit speziellen Überzügen (sogenannten „Encasings“) ausgestattet wird.
Encasings gibt es sowohl für die Matratze als auch Bettdecke und Kissen.
Helfen diese Maßnahmen nicht, kann durch den Allergologen eine spezifische Immuntherapie gegen das Hausstaubmilbenallergen erfolgen.
Ziel ist, dass sich der Körper an die vermeintlich gefährlichen Stoffe gewöhnt und diese toleriert.

Haben Sie weitere Fragen?  Als DAAB-Mitglied erhalten Sie detaillierte Beratung durch das DAAB-Wissenschaftsteam.

Rezept: Schnelle Gemüsesuppe für dunkle Tage

Was wärmt in der dunklen Jahreszeit besser, als eine heiße Suppe?
Unser Grund-Rezept lässt sich vielfältig abwandeln, so dass für jeden Geschmack etwas dabei ist.
Beim Gemüse sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt. Entweder wird nur eine Gemüsesorte verwendet (Möhren, Zucchini, Blumenkohl, Sellerie, Kürbis oder oder oder)
Oder man mischt Gemüsesorten z.B. Möhren und Lauch oder Paprika und Tomaten…
Es gibt unzählige Möglichkeiten.
Es kann auch ein Teil Kartoffeln verwendet werden, dann sättigt die Suppe mehr und wird sämiger.

Auch bei der Sahne gibt es viele Variationsmöglichkeiten. Anstatt süßer oder saurer Sahne kann z.B. auch Hafersahne verwendet werden. Kokosmilch gibt eine ganz andere Geschmackskomponente. Dazu passen als Gewürze  z.B. Ingwer oder Zitronengras.

Grundrezept für 4 Personen
1          Zwiebel
800 g   Gemüse (Entweder eine Sorte oder gemischt. Es kann auch ein Teil Kartoffeln
verwendet werden)
2 EL     Öl
900 ml Gemüsebrühe
100-200 g (je nach Geschmack) süße Sahne oder saure Sahne
Salz, Pfeffer

Die Zwiebel würfeln, das Gemüse waschen, putzen und in grobe Würfel schneiden. In einem großen Topf das Öl erhitzen und die Zwiebel darin glasig dünsten. Die Gemüsewürfel hinzufügen, kurz andünsten und mit Gemüsebrühe auffüllen.
Je nach Gemüsesorte und Größe der Stücke 10-20 Minuten köcheln lassen, bis alles gar ist. (Zur Probe einfach mit einem Messer in das Gemüse stechen).
Nun wird die Suppe püriert und anschließend nach Wunsch die Sahne dazugegeben.
Zum Schluss mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Der Fantasie sind bei der Abwandlung des Rezeptes keine Grenzen gesetzt.
Wer mag, kann auch noch Fischstücke z.B. Lachs, als Suppen-Einlage hinzufügen.
Dazu das Fischfilet mit Zitronensaft beträufeln, in Stücke schneiden und zu der pürierten Suppe geben. Etwa 12 Minuten bei geringer Temperatur gar ziehen lassen. Fertig!

Als Topping sind Kräuter, Croutons oder geröstete Mandelblättchen denkbar.

Guten Appetit!

Pollenallergie ist keine Bagatell-Erkrankung!

Durch die milde Witterung hat der Pollenflug bereits früh eingesetzt. Pollenallergiker verspüren bereist ein Jucken in den Augen und den störenden, wasserfallartigen Fließschnupfen.
Doch Allergien sind gut behandelbar. Die Therapie sollte möglichst frühzeitig einsetzen, um das Risiko für Folgeerkrankungen, wie das allergische Asthma, zu verringern.
Allergische Symptome sind keine Bagatelle, sondern in jedem Fall behandlungsbedürftig, auch wenn sie nur saisonal oder nur über kurze Zeiträume auftreten, zum Beispiel die allergische Reaktion auf Birkenpollen.

Durch die angemessene Behandlung der Symptome kann einer Verschlimmerung der Beschwerden vorgebeugt werden

Denn aus einem „Heuschnupfen“ mit Fließschnupfen und tränenden Augen kann sich ein allergisches Asthma entwickeln.
Bereits das unangenehme Jucken am Gaumen oder im Rachen, das einige Pollenallergiker kennen, ist bereits ein Hinweis auf den sogenannten „Etagen-Wechsel“.
Die Beschwerden „rutschen“ von Nase und Augen eine Etage tiefer, in die unteren Atemwege. Dies kann sich auch mit einem Druck- oder Enge-Gefühl im Brustkorb bemerkbar machen.
Allergien sollten ärztlich abgeklärt werden, am besten von einem Allergologen. Er verfügt über das notwendige Fachwissen für eine gesicherte Diagnose und die Auswahl einer angemessenen Therapie.
Denn auch die Behandlung mit einem nicht passenden Medikament, das eventuell keine oder eine zu geringe Wirkung zeigt, kann ebenso zur langfristigen Verschlimmerung der Beschwerden beitragen, wie das Ignorieren der Beschwerden.
Nehmen Sie Ihre Beschwerden ernst- und werden Sie aktiv!

Weitere Informationen finden Sie hier

Gefährliche Duftstoffe

Nicht nur Duschgele, Waschmittel und Deodorants enthalten Duftstoffe.
Auch Müllbeutel, Toilettenpapier, Taschentücher & Co sind in “duften” Varianten erhältlich. Doch wozu?
Duftstoffe sind nicht unbedenklich, sondern können heftige Allergien auslösen. Eine Sensibilisierung gegenüber Duftstoffen bleibt in der Regel lebenslang bestehen. Der einzige Weg zum unbeschwerten Leben führt über das Meiden des Allergens.

Für Verbraucher, die auf Duftstoffe verzichten möchten oder müssen, bietet das DAAB-Logo eine Orientierung. Seit Jahren entwickeln und überprüfen wir mit unterschiedlichen Herstellern Produkte ohne Duftstoffe.
Sehr gerne senden wir Ihnen eine Übersicht der Produkte zu, die das DAAB-Logo tragen. Senden Sie einfach eine Mail an info@daab.de.
In der WDR-Mediathek finden Sie einen interessanten Beitrag zum Thema Duftstoffe.

https://www1.wdr.de/mediathek/video/sendungen/servicezeit/video-gefaehrliche-duftstoffe-102.html

DAAB im N-TV-Beitrag „Kennzeichnungspflicht für Lebensmittel- wie sieht der Alltag aus?“

Die Allergendeklaration bei der Außer-Haus-Verpflegung lässt leider noch immer vielerorts zu wünschen übrig.

Der N-Tv-Beitrag “Ratgeber – Steuern & Recht:  Sind da Nüsse drin? Restaurants versagen bei der Informationspflicht” wird am Dienstag, 23.01.18 um 18:35 Uhr ausgestrahlt und am Mittwoch, den 24.01.18 ab 15:20 Uhr wiederholt.
Der Betrag ist auch in der N-Tv Mediathek für ca. ein Woche verfügbar.

Die eigene Gesundheit fördern und für nur 3 Euro im Monat Mitglied im DAAB werden!

Vorsätze 2018? Für nur 3 Euro im Monat die eigene Gesundheit fördern und Mitglied im DAAB werden!

  • Mehr als 30 Webinare kostenlos besuchen,
  • Zugriff auf rund 100 Recherche-Materialien,
  • sich an über 230 Tagen im Jahr individuell zu Allergien, Asthma, Neurodermitis, Urtikaria beraten lassen,
  • 4 Ausgaben der Mitglieder-Zeitschrift erhalten,
  • schnell informiert werden über Allergie-Rückrufe und neue Studien
  • UND VOR ALLEM mit der Mitgliedschaft ein Zeichen setzen, damit die Themen Allergien, Asthma, Neurodermitis, Urtikaria mehr Gehör finden in Krankenkassen, Handel, Gastronomie, Ministerien, Behörden und Co.

www.daab.de/service/mitglied-werden/

Wir freuen uns auf Sie!

Wie kann man trotz einer Hühnerei-Allergie eine Panade herstellen?

Goldbraun und knusprig- Mit einer Panade schmecken Fisch und Fleisch gleich doppelt gut. Welche Alternativen es für die knusprige Umhüllung gibt, wenn eine Hühnerei-Allergie vorliegt verraten wir Ihnen:

Die Eimasse kann durch Milch oder Sahne ersetzt werden. Das Schnitzel oder der Fisch werden in Mehl gewälzt, in Milch getaucht und anschließend in Semmelbröseln gewendet. Muss auf Milch oder Sahne (ebenfalls) verzichtet werden, nimmt man stattdessen Wasser oder Getreidedrinks. Es gibt auch die Variante, das Mehl mit so viel Wasser zu verrühren, dass ein dickflüssiger Teig entsteht. Damit wird das Fleisch oder der Fisch eingerieben. Die Panade mit Salz und gegebenenfalls anderen Gewürzen abschmecken.