Der Raps blüht wieder – allergische Reaktionen möglich?

In manchen Regionen erstrecken sich gelbe Rapsfelder bis zum Horizont. Für die einen schön- für andere problematisch.
Die allergologische Relevanz von Raps wird bisher als gering eingestuft.
Immer wieder erhalten wir Rückmeldungen über Reaktionen beim Aufenthalt in der Nähe von Rapsfeldern.
Bei Patienten, die in Rapsanbaugebieten leben, kann Raps aber durchaus ein möglicher Auslöser für allergische Reaktionen sein. Beim Raps wurden Pollenallergene entdeckt,
die auch in anderen Pflanzen vorkommen können wie beispielsweise sogenannte Polcalcine oder Profiline.
Kreuzreaktionen können die Folge sein. Allergische Reaktionen auf bestimmte Allergene in  Pollen von Frühblühern wie Hasel, Erle, Birke, oder Gräsern könnten somit auch durch ähnliche allergene Strukturen in Rapspollen ausgelöst werden.
Diskutiert werden aber auch Reaktionen auf Schimmelpilze oder Pflanzenschutzmittel und besonders auch auf ätherische Öle, die sogenannte Terpene enthalten und bei blühendem Raps in die Außenluft geraten.

Jetzt anmelden! Anaphylaxie-Webinar „Im Notfall sicher handeln“ – Notfallmanagement bei schweren allergischen Reaktionen

Allergien im Kindesalter nehmen zu. Insbesondere Nahrungsmittel wie Kuhmilch, Hühnerei, Erdnüsse, Fisch, Weizen oder Haselnüsse gehören nicht nur zu den häufigsten Auslösern, sondern können ebenso wie Insektengifte schwere allergische Reaktionen (Anaphylaxie) hervorrufen. Eine anaphylaktische Reaktion ist als Notfall einzustufen. Sie erfordert schnelles Handeln, durch welches im Ernstfall lebensbedrohliche Situationen abgewendet werden können.
Der DAAB klärt hierzu auf!

Wann:          Montag, 23. April 2018, 17:00 Uhr

Referentin:   Britta Stöcker, Bonn (Kinder- und Jugendärztin und Anaphylaxie-Trainerin)

Inhalt: 
•        Wie erkenne ich eine schwere allergische Reaktion?
•        Welche Medikamente gibt es zur Soforthilfe bei Anaphylaxie?
•        Welche Maßnahmen werden im Notfall durchgeführt?
•        Wie sieht die rechtliche Situation diesbezüglich aus?

Zielgruppe:
Das Webinar richtet sich in erster Linie an ErzieherInnen, LehrerInnen, BetreuerInnen von Kindern mit Anaphylaxie-Risiko und Vertreter von Trägern, Behörden und Ministerien.
Es kann bei Interesse auch von Allergikern und Eltern von Anaphylaxie-gefährdeten Kindern besucht werden.

Dauer:  60-90 Minuten

Link zur Anmeldung: https://attendee.gotowebinar.com/register/221879636960134915

Weitere DAAB-Webinar Termine finden Sie auf www.daab.de

DAAB Warnhinweis: LSP ruft „Oat King Protein Bar“ Riegel zurück- kann Gluten enthalten

Die LSP Sporternährung GmbH teilt mit, dass eine Überschreitung (Untersuchungsergebnis 853 mg/kg – ppm) des Grenzwerts der Glutenfreiheit festgestellt wurde, obwohl die Produkte als glutenfrei ausgewiesen sind.

Betroffen sind:
„Oat King Protein Bar“ Riegel 80 g in den Geschmacksrichtungen
Peanut Butter der Charge LSP#006 haltbar bis 30 August 2018
und
Double Chocolate der Charge LSP#006 haltbar bis 15 August 2018

Gluten kann bei Personen mit Zöliakie / Glutenunverträglichkeit zu gesundheitlichen Beeinträchtigungen führen.
Bitte wenden Sie sich bei Fragen oder dem Wunsch, das Produkt zurückzugeben an

LSP® Sporternährung GmbH
Römerstr. 49
53111 Bonn
0228/ 71 01 57 88

Das Unternehmen entschuldigt sich für die Umstände.

Neu im Alleleland, dem Online-Portal für Kinder mit Lebensmittelallergien: Alles rund um Erdnuss- und Sojaallergie

Rund eine dreiviertel Million Kindergarten- und Schulkinder leiden unter Lebensmittelallergien. Die  Kinder erhalten Verbote, müssen lernen zu verzichten und verstehen nicht, was eigentlich los ist im Körper.
So wird eine Lebensmittelallergie oder -unverträglichkeit schnell zur Belastungsprobe für die ganze Familie. Um das zu ändern, bietet der Deutsche Allergie- und Asthmabund eine Kinder-Website zum Thema Lebensmittelallergien und Nahrungsmittelunverträglichkeiten an, das Alleleand – Allergie-Lern-Land.
Unter www.alleleland.de agieren die Protagonisten Professor Mino und sein kleiner Helfer Glucks. Die beiden Forscher nehmen die Kinder mit in ihre Welt, das „Alleleland“, wo sie viele Abenteuer bestehen müssen. Dort gibt es Milchfälle, Hühnerbäume und Nussberge- und seit neuestem auch die Erdnuss-Berge und den Soja-See.
Die Kinder lernen im Alleleland ihren Allergieauslöser näher kennen, durch Steckbriefe, Alltagstipps und Spiele.

Hilfe auch für Eltern, Kitabetreuer und Lehrer
„Das Onlineportal richtet sich auch an Eltern, Kita- und Schulpersonal, um sich in das Thema zu vertiefen und es in der Kita oder dem Unterricht zu integrieren. Der mehrschichtige Aufbau hilft den Beteiligten, Sicherheit im Umgang mit Lebensmittelallergien und gefährdeten Kindern zu erlangen“, sagt Andrea Wallrafen, Geschäftsführerin des DAAB. Dazu wird das „Alleleland“ stetig um Allergieauslöser und Krankheitsbilder ergänzt.
Viel Spaß beim Entdecken!  www.alleleland.de
Das Projekt wird im Rahmen der Selbsthilfeförderung nach § 20 h Sozialgesetzbuch V durch die BARMER finanziert.

Die AllergieMobil-Tour geht weiter

Der Deutsche Allergie- und Asthmabund e.V. (DAAB) tourt weiter mit seinen AllergieMobilen durch Deutschland.
Die fahrenden Beratungsstellen bieten Rat und Informationen zu Allergien, Asthma und Neurodermitis. Am AllergieMobil stehen Beratungskräfte den Ratsuchenden zur Verfügung und bieten dazu eine kostenlose Lungenfunktionsmessung sowie Ratgeber, Zeitschriften und weitere Informationen zu den Themen an.
Die AllergieMobile des DAAB absolvieren bundesweit über 250 Termine jährlich. Und die Fragen zu Allergien auf Pollen, Nahrungsmitteln, Hausstaubmilben, Duftstoffen oder zu Asthma, Neurodermitis, Laktose, Fruchtzucker, Gluten und Co. nehmen stetig zu.

Nachfolgend die nächsten Termine:
jeweils 10 – 16h

Di   03.04.2018    40212 Düsseldorf   Schadowplatz
Mi   04.04.2018    48143 Münster        Hasewinkelplatz / Windthorststr. 49
Mi   04.04.2018    67547 Worms         Obermarkt
Do  05.04.2018    56743 Mendig         Adler-Apotheke, Bahnstr. 40
Do  05.04.2018    67346 Speyer         Maximilianstr. vor der Sparkasse
Di   10.04.2018    44623 Herne           Apotheke, An der Kreuzkirche 1-3
Mi   11.04.2018    52525 Heinsberg     Marktplatz
Do  12.04.2018   40237 Düsseldorf    Vital – Apotheke am Brehmplatz, Rethelstr. 174
Sa  21.04.2018    63450 Hanau          Gesundheitsmesse,  Congresspark
So  22.04.2018    63450 Hanau           Gesundheitsmesse,  Congresspark
Mo  30.04.2018    40472 Düsseldorf    Max- Mo Apotheke, Westfalenstr. 22

weitere Termine der nächsten Wochen unter:
www.daab.de/allergiemobil/termine/

Leckerer Osterzopf: Für Milch- und Ei-Allergiker geeignet

Zutaten:
500 g Weizenmehl  
60 g Zucker
2 1/2TL Salz
70 g Margarine (milchfrei)
300 ml  Flüssigkeit z.B. Soja-, Reis- oder Mandel-Drink
1 Würfel frische Hefe
1TL abgeriebene Schale einer Zitrone
1/2 TL Vanillezucker
Hagelzucker zum Bestreuen

Flüssigkeit und Margarine in einem Topf langsam erhitzen, bis die Margarine geschmolzen ist.
Topf zur Seite stellen. Wenn das Gemisch lauwarm ist, die Hefe hinein bröckeln.
Tipp: Wenn die Flüssigkeit zu heiß ist, geht die Hefe darin nicht auf!
Das Mehl in eine Rührschüssel sieben und Zucker, Salz, Zitronenschale und Vanillezucker dazugeben.
Die trockenen Zutaten gut verrühren.
Nun die Flüssigkeit mit der Hefe zugeben. Den Teig gut verkneten, bis er schön glatt ist und glänzt.
Die Rührschüssel anschließend mit einem Küchentuch abdecken und an einem warmen Ort etwa 1 Stunde gehen lassen.
Wenn der Teig schön aufgegangen ist, wir der Zopf geformt. Das Backblech dazu mit Backpapier auslegen.
Den Teig auf einer leicht bemehlter Arbeitsfläche noch einmal gut durchkneten und in 3 gleichgroße Stücke teilen. Jedes Stück zu einer Wurst rollen (etwa 35 cm). Die Teigstränge auf das Blech legen und zu einem Zopf flechten. Den Zopf mit dem Küchentuch bedecken und nochmals gehen lassen, bis er sich sichtbar vergrößert hat. In der Zwischenzeit den Backofen auf 140 Grad Umluft  vorheizen.
Anschließend den Zopf mit Soja-, Reis- oder Mandel-Drink bestreichen und Hagelzucker darüber streuen.
Der Zopf kommt nun in den Ofen. Je nach Backofen braucht er etwa 25 Minuten. Wenn der Zopf schön hellbraun ist,
ist er fertig.

Variationen:

Brötchen backen:
Den Teig in 16 gleich große Stücke teilen und zu Kugeln formen. Nach dem Gehen mit Soja-, Reis- oder Mandel-Drink
bestreichen, und nach Belieben mit Mandeln und Hagelzucker bestreuen.  Bei 140 Grad Umluft  etwa 15 Minuten backen.

5 kleine Zöpfe:
Hierfür den Teig in 15 gleichgroße Stücke teilen. Jedes Stück zu einem Strang (etwa 18 cm) rollen und je 3 Teigstränge
zu einem Zopf flechten. Nach dem Gehen mit Soja-, Reis- oder Mandel-Drink bestreichen, und nach Belieben mit Mandeln
und Hagelzucker bestreuen.  Bei 140 Grad Umluft  etwa 15 Minuten backen.

Ostereier natürlich färben

Selbst gefärbte Eier sind der Hingucker in jedem Osternest.
Das Färben der Eier ist für Kinder ein aufregendes und abwechslungsreiches Erlebnis – und auch Erwachsene haben ihren Spaß :-)
Möchten Sie in diesem Jahr auf künstliche Farben verzichten? Dann haben wir ein paar Tipps für Sie!
Etwas Geduld und Geschick sind gefragt, aber die Mühe lohnt sich!

Farbvielfalt
Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Durch viele Pflanzen lassen sich die unterschiedlichsten Farbtöne zaubern.

  • für rot-violette Farbtöne eignen sich z.B. Rote Beete, Rotkohlblätter oder Schwarze Johannisbeeren
  • für blaue Farbtöne kann man Holunderbeeren und Heidelbeeren einsetzen
  • Gelbtöne lassen sich mit Safran, Kamillenblüten oder Kurkumawurzel zaubern
  • für braune Töne eignen sich  Kaffee, schwarzer Tee oder Zwiebelschalen
  • Grüntöne lassen sich mit Spinat, Petersilie und  Brennnesselblättern erzielen

 Auf weißen Eiern kommt die Farbe meist besser zur Geltung als auf braunen

Rezeptvorschläge für den Farb-Sud:
Grüne Ostereier: 500 g gehackten frischen Spinat in 1,5 l Wasser 30 bis 45 Minuten lang köcheln lassen.
Mintgrüne Ostereier: Etwa 300 g Brennesselblätter  mit Wasser bedecken und  30 bis 45 Minuten köcheln lassen.
Rote Ostereier: 250 g klein gewürfelte Rote Bete mit 500 ml Wasser  etwa 30-45 Minuten köcheln lassen.
Gelbe Ostereier: Zehn Gramm fein gemahlene Kurkumawurzel (Kurkumapulver) in 500 ml Wasser aufkochen und etwa zehn Minuten weiter köcheln lassen.

Den Sud abkühlen lassen.
Die Wartezeit kann dazu genutzt werden, die Eier zu kochen.
Die Einwirkzeit der Farben kann sehr unterschiedlich sein. Kocht man die Eier vorab und färbt sie anschließend im kalten Sud, werden die Eier nicht zu hart. Die Eier vor dem Kochen mit Essigwasser reinigen- so lässt sich auch das aufgestempelte Mindesthaltbarkeitsdatum entfernen. Anschließend mit klarem Wasser abspülen und etwa 10 Minuten kochen.

Jetzt wird’s bunt!
Wenn der Sud erkaltet ist werden die Pflanzenteile abgeseiht. Ansonsten können  die Ostereier beim Färben fleckig werden.
Die hartgekochten Eier werden in den Sud gelegt. Die Eier benötigen in der Regel mindestens 30 Minuten bis die Farbe angenommen wird. Für einen intensiveren Farbton kann man die Eier auch ein bis drei Stunden im Farb-Sud liegen lassen. Dabei die Eier immer wieder mit einem Löffel bewegen, damit die Farbe gleichmäßig angenommen wird. Ist der gewünscht Farbton erreicht, legt man die Eier zum Trocknen auf mehrere Lagen Küchenkrepp.
Zum Schluss die Eier mit etwas Speiseöl einreiben, dann glänzen sie und der Farbton leuchtet intensiver.

Viel Spaß beim Ausprobieren!

Umdenken! Jetzt! DAAB fordert Regelungen zum generellen Verzicht auf Beduftung in öffentlichen Räumen!

An das Bayerische Gesundheitsministerium in München wurde von einer engagierten Mitbürgerin der Wunsch zur Kennzeichnungspflicht von Duftstoffen in öffentlich zugänglichen Räumen herangetragen.
Gemeint war der Einsatz von Duftstoffen in Arztpraxen, Kliniken und Altenheimen, öffentlichen Verkehrsmitteln oder auch in Lebensmittelmärkten oder Kaufhäusern. Bei diesen Anwendungen sollen Duftstoffe schlechte Gerüche überdecken, Menschen beruhigen oder zum Kauf von Waren anregen. Nicht immer ist diese „geheime“ Verwendung von Duftstoffen für jeden Menschen gut verträglich.

Das Ministerium sieht zum gegenwärtigen Zeitpunkt keinen Handlungsbedarf zur Kennzeichnungspflicht von bedufteten öffentlich zugänglichen Räumen und verneint jegliche gesundheitlichen Risiken durch den Einsatz von Duftstoffen zur Raumbeduftung.
Der DAAB – als Vertreter der Patienteninteressen – wiederspricht der Verharmlosung der gesundheitlichen Risiken durch Raumbeduftung und verweist in diesem Zusammenhang auf die Einschätzung von Allergologen und Experten des Umweltbundesamtes.
Wir haben auf das Schreiben des Ministeriums geantwortet und möchten in diesem Zusammenhang betonen:
• Eine allergische Sensibilisierung auf Duftstoffe in der Raumluft kann bei entsprechend    hohen Konzentrationen nicht ausgeschlossen werden.
• Bei Effekten der Raumbeduftung müssen auch gesundheitliche Risiken für bereits sensibilisierte Personen wie Allergiker und Asthmatiker oder Patienten mit überempfindlichen Atemwegen, MCS-Betroffene (Multiple Chemikaliensensibilität) und empfindliche Verbraucherinnen und Verbraucher berücksichtigt werden. Menschen mit Allergien und/oder Asthma und empfindliche Personen können auf luftgetragene Duftstoffe mit gesundheitlichen Beschwerden wie Kopfschmerzen, Kreislaufproblemen bis hin zu Asthmaanfällen reagieren.
• Sensibilisierte Patienten reagieren oft auf vergleichsweise geringe Mengen der Duftstoffe in der Raumluft.
• Experten des Verbundes der Dermatologischen Kliniken (IVDK) schätzen die Zahl der Betroffenen auf mehrere Millionen. Duftstoffe sind die zweithäufigsten Auslöser von Kontaktallergien.

Der DAAB fordert einen vorsorgenden Gesundheitsschutz für besonders empfindliche Verbraucherinnen und Verbraucher. Die erforderlichen Maßnahmen sind:
• Eine von den Gesundheitsministerien von Bund und Ländern unterstützte Empfehlung zum Verzicht auf Beduftung von öffentlich wichtigen Institutionen, um den besonders empfindlichen Verbraucherinnen und Verbrauchern eine beschwerdefreie Teilnahme am öffentlichen Leben zu ermöglichen.
Regelungen für eine klare Kennzeichnung des Duftstoffeinsatzes
und zukünftig
• Regelungen zum generellen Verzicht auf jegliche Beduftung in öffentlich zugänglichen Räumen, insbesondere in gesellschaftlich und sozial wichtigen Einrichtungen wie Krankenhäusern, Kliniken, Verwaltungseinrichtungen, Schulen, Kindergärten oder öffentlichen Verkehrsmitteln. Ein Einsatz von Raumbeduftung in den genannten Einrichtungen bedeutet für betroffene Patienten eine gesundheitliche Belastung und stellt zugleich eine Ausgrenzung aus dem öffentlichen Leben dar.
Eine Unterstützung und Umsetzung der von uns vorgeschlagenen Maßnahmen durch alle bundesweit zuständigen Ministerien aber natürlich auch durch die bisherigen Anwender von Beduftungssystemen in öffentlichen Räumen würde der DAAB sehr begrüßen.

Allergie Rückruf: 3 Produkte enthalten nicht deklarierte Allergene

1) Nicht deklarierte Milchbestandteile in Chipsfrisch ungarisch
Chipsfrisch ungarisch 175g mit der Chargennummer: LGQ 07 E 25.06.2018
Hersteller (Inverkehrbringer): Intersnack Knabber-Gebäck GmbH & Co. KG, Köln
In einigen Packungen wurden statt Kartoffelchips der Geschmacksrichtung ungarisch Produkte der Geschmacksrichtung Sour Cream abgefüllt. Das für den Geschmack Sour Cream verwendete Gewürz enthält das Allergen Milch, das nicht auf der Verpackung deklariert ist.
Die Kodierung befindet sich auf der Rückseite der Verpackung in der oberen linken Ecke. Intersnack bittet die Verbraucher zu prüfen, ob sie Produkte mit dieser Chargennummer besitzen.

Betroffen sind ausschließlich Produkte mit der oben aufgeführten Chargennummer.
Die abgepackte Ware ist von einwandfreier Qualität. Bei dem Rückruf handelt es sich um eine reine Vorsichtsmaßnahme zum Schutz von Personen, die an einer Milcheiweißallergie leiden. Von allen anderen Personen kann das Produkt bedenkenlos verzehrt werden.
Die Intersnack Knabber-Gebäck GmbH & Co. KG bittet ihre Kunden, die Ware (unfrei) – unter Angabe des Absenders – an folgende Adresse zu schicken. Selbstverständlich wird das erworbene Produkt ersetzt.
Intersnack Knabber-Gebäck GmbH & Co. KG
“Chipsfrisch ungarisch“
Erna-Scheffler-Str. 3
51103 Köln
Deutschland

2) Nicht deklariertes Gluten in BIO PLANÈTE Produkte „Protein Leinmehl“ und „Frühstücksheld“
BIO PLANÈTE Protein-Leinmehl 250 g
Mindesthaltbarkeitsdaten: Februar und März 2019
BIO PLANÈTE Frühstücksheld – Protein-Pulver 300 g
Mindesthaltbarkeitsdaten: Dezember 2018 bis März 2019

Hersteller (Inverkehrbringer):Ölmühle Moog GmbH, Klappendorf 2, 01623 Lommatzsch

Andere Mindesthaltbarkeitsdaten und Produkte sind nicht betroffen!
Bei einer internen Kontrolle wurden geringe Mengen Gluten im Leinmehl festgestellt. Gluten kann bei Personen mit Zöliakie zu gesundheitlichen Beeinträchtigungen führen. Da aufgrund der Feststellung nicht garantiert werden kann, dass die o.g. Produkte „BIO PLANÈTE Protein Leinmehl“ und „BIO PLANÈTE Frühstücksheld“ für Menschen mit Zöliakie bekömmlich sind, ruft der Hersteller die Waren aus Gründen des

vorbeugenden Verbraucherschutzes zurück.
Für Menschen ohne eine Glutenunverträglichkeit ist das Produkt zum Verzehr geeignet.
Kunden können die betreffende Ware im Geschäft zurückgeben und

erhalten den Kaufpreis erstattet.
Sollten Sie Fragen haben, wenden Sie sich bitte per E-Mail an kontakt@bioplanete.com oder telefonisch an 035241/ 820 80

3) Nicht deklarierte Milchbestandteile in Salmiak Salz Lakritz Bonbons
Salmiak Salz Lakritz Bonbons, 125 g
Hersteller (Inverkehrbringer): Jahnke Süsswaren GmbH, 24568 Kaltenkirchen
Aufgrund einer Fehletikettierung wurde die im Produkt verwendete allergene Zutat „Sahne“ (also Milch) nicht deklariert.
Von dem Fehler sind ausschließlich die folgenden Chargen und Haltbarkeitsdaten betroffen:

Kunden können die betreffende Ware im Geschäft zurückgeben und erhalten den Kaufpreis erstattet.
Sollten Sie Fragen haben, wenden Sie sich bitte per E-Mail an verbraucherhotline@jahnke-suesswaren.de oder telefonisch an 04191/9096660

Duftstoffe- Fluch oder Segen?

Duftstoffe sind als Auslöser für allergische Hautreaktionen bekannt, beispielsweise bei der Nutzung von Kosmetika, die entsprechende Duftstoffe enthalten.

Stark duftende Pflanzen können aber auch Menschen mit überempfindlichen Atemwegen Probleme bereiten.
Eine solche Duftstoffunverträglichkeit kann einen Hustenreiz oder auch Atemnot auslösen. Wer unter sehr empfindlichen Atemwegen leidet, sollte in seiner Wohnung auf stark duftende Pflanzen wie Hyazinthen verzichten.

Neues aus der Forschnung:
Vor einiger Zeit stellten Forscher der Ruhr-Universität Bochum fest, dass fruchtiger Bananen/Aprikosen-Duft die Bronchien weiten, aber blumiger, öliger Geruch (wie Maiglöckchen) die Bronchien verengen kann. Im Zuge dieser Forschung wurden zwei unterschiedliche Rezeptoren in den Muskelzellen der Bronchien entdeckt. Durch die Bindung der jeweiligen Duftmoleküle wurden die entsprechenden Reaktionen ausgelöst. Spannende Erkenntnisse, die auch genutzt werden, um die Rezeptoren und Düfte in Bezug auf neue Behandlungsoptionen bei Asthma oder einer chronisch obstruktiven Lungenerkrankung, der sogenannten COPD zu untersuchen.

Wir halten Sie auf dem Laufenden!