Duftstoffe- Fluch oder Segen?

Duftstoffe sind als Auslöser für allergische Hautreaktionen bekannt, beispielsweise bei der Nutzung von Kosmetika, die entsprechende Duftstoffe enthalten.

Stark duftende Pflanzen können aber auch Menschen mit überempfindlichen Atemwegen Probleme bereiten.
Eine solche Duftstoffunverträglichkeit kann einen Hustenreiz oder auch Atemnot auslösen. Wer unter sehr empfindlichen Atemwegen leidet, sollte in seiner Wohnung auf stark duftende Pflanzen wie Hyazinthen verzichten.

Neues aus der Forschnung:
Vor einiger Zeit stellten Forscher der Ruhr-Universität Bochum fest, dass fruchtiger Bananen/Aprikosen-Duft die Bronchien weiten, aber blumiger, öliger Geruch (wie Maiglöckchen) die Bronchien verengen kann. Im Zuge dieser Forschung wurden zwei unterschiedliche Rezeptoren in den Muskelzellen der Bronchien entdeckt. Durch die Bindung der jeweiligen Duftmoleküle wurden die entsprechenden Reaktionen ausgelöst. Spannende Erkenntnisse, die auch genutzt werden, um die Rezeptoren und Düfte in Bezug auf neue Behandlungsoptionen bei Asthma oder einer chronisch obstruktiven Lungenerkrankung, der sogenannten COPD zu untersuchen.

Wir halten Sie auf dem Laufenden!

 

Start der Pollensaison! AllergieMobil wieder auf Deutschland-Tour

Zum Beginn der Pollensaison sind die fahrenden Beratungsstellen des DAAB wieder unterwegs.
Am AllergieMobil stehen Ihnen Beratungskräfte  zur Verfügung, die neben einer kostenlosen Lungenfunktionsmessung auch Ratgeber, Zeitschriften und weitere Informationen zu den Themen Pollenallergie, Asthma/COPD, Neurodermitis, Urtikaria und Nahrungsmittelunverträglichkeiten anbieten.

Nachfolgend die nächsten Termine, jeweils von 10 – 16 Uhr

14.03.2018          41061 Mönchengladbach, Hindenburgstr. / Albertusstr.

15.03.2018          52062 Aachen, Holzgraben

21.03.2018          34537 Bad Wildungen, Brunnenstr. 52 / Postplatz

22.03.2018          57319 Bad Berleburg, Poststr. 15, Kur-Apotheke

27.03.2018          67227 Ludwigshafen, Berliner Platz

28.03.2018          67227 Frankenthal, Rathausplatz

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Weitere Termine finden Sie hier

Mythen zum Thema Ernährung und Allergien- Der DAAB klärt auf!

Möhre/Karotten sind ein starker Allergieauslöser bei Kindern. Falsch!

Die Karotte oder Möhre wird immer wieder – zu Unrecht – als ungünstiges Nahrungsmittel für den Beikostbeginn genannt.
Es gibt viele erwachsene Pollenallergiker, die Karotten vor allem im rohen Zustand nicht vertragen. Damit ist das Gemüse aber nicht automatisch ein problematisches Lebensmittel bei Säuglingen, zumal diese die Möhren gekocht essen.
Sie wirkt stuhlfestigend, was gerade bei gestillten Säuglingen häufig sogar erwünscht ist, aber in einigen Fällen zu vorübergehenden Verstopfungen führen kann.
Als häufig erstes eingeführtes Nahrungsmittel werden der Karotte alle Reaktionen zugeschrieben, die in der Zeit des Beikostbeginns auftreten. Diese sind in den meisten Fällen gar nicht abhängig von der Karotte selbst, sondern vielmehr von der Umstellung der Ernährung von Milch auf ballaststoffreiche Kost oder treten zufällig in der Zeit der Beikosteinführung auf.
Fazit: Karotten oder Möhren sind aufgrund des hohen beta-Carotin Gehaltes das beste Anfangsgemüse für Ihren Säugling!

 

Allergie-Rückruf: “Jeden Tag” Cheeseburger 2 x 150 g enthält Sesam, Senf und Ei

Der Deutsche Allergie- und Asthmabund informiert:

Allergie-Rückruf: “Jeden Tag” Cheeseburger 2 x 150 g

Grund: Das Produkt enthält die nicht gekennzeichneten Allergene Sesam, Senf und Ei

MHD: 09.03.2018

Die Zentrale Handelsgesellschaft – ZHG – mbH ruft aus Gründen des vorbeugenden Verbraucherschutzes den Artikel
“Jeden Tag” Cheeseburger 2 x 150 g zurück.
Auf Grund einer Fehl-Etikettierung werden Endverbraucher nicht in notwendigem Umfang über das Vorhandensein von folgenden
Allergenen informiert: Sesam, Senf und Ei.
Bei Endverbrauchern mit bestehender Unverträglichkeit auf diese Allergene besteht potentielle Gesundheitsgefahr.
Es wird daher vom Verzehr des angeführten Produktes abgeraten. Als vorbeugende Maßnahme wurde der gesamte Warenbestand
des betroffenen Produktes sofort aus dem Verkauf genommen. Sollten Sie betroffene Produkte bereits erworben haben, können
Sie diese ab sofort, auch ohne Kassenbon, bei Ihrer Einkaufsquelle gegen Erstattung des Kaufbetrags zurückgeben.
Die Zentrale Handelsgesellschaft – ZHG – mbH bedauert die mit dem Rückruf verbundenen Unannehmlichkeiten sehr.
Weitere Informationen erhalten Sie unter der Telefonnummer 0 781/616486 oder auf  der Homepage www.jeden-tag.de.

TV-Tipp! Thema Allergien in Sendung “Gesundheit” am 6. März um 19 Uhr im Bayerischen Rundfunk

Die Themen der Sendung:
- Wie lässt sich eine Allergie-Karriere vermeiden?

- Stress mit dem Gummi: Eine Latex-Allergie kann lebensgefährlich sein.

- Nahrungsmittelallergien – die häufigsten Irrtümer

- Duftstoff-Allergie – wenn Parfum krank macht

Sendetermin: 6. März 19 Uhr, Sendung “Gesundheit”

Wo: Bayrischer Rundfunk

Allergie-Rückruf wegen nicht deklarierten Milchbestandteilen

Allergie-Rückruf: Soja Isolate Shake 750g Geschmack Chocolate

Grund: nicht deklarierte Milchbestandteile

Der Hersteller Body Attack Sports Nutrition ruft das Produkt Soja Isolate Shake 750g Geschmack Chocolate zurück mit der
Chargennummer 6016181
Mindesthaltbarkeitsdatum: 31.05.2018

In dieser Charge wurde eine größere Menge an Milchprotein gefunden, die für Personen mit einer Milchallergie kritisch einzustufen ist.
Das Soja Isolate Proteinpulver Produkt kann bei jedem Body Attack Premium Store zurückgegeben werden.
Der  volle Kaufpreis des Produktes wird erstattet.

Können Eiben Pollenallergien auslösen?

Die männlichen Eiben können bald ihre Hauptblüte haben. Auf dem Bild sind männliche Blütenstände zu sehen, die noch von einer Art Hülle umgeben sind. An anderen Standorten, bei vermehrter Sonneneinstrahlung können Blütenstände aber auch schon etwas weiter sein. Die Standorte des Pollenmonitors in Wetzlar und Leipzig geben aktuell sehr geringe Mengen für Eibenpollen an. Die Blütenstandentwicklung schreitet aufgrund der kühlen Witterung nicht so schnell voran.

Allergisch auf Eibe?
Wenn im Frühjahr allergische Reaktionen im Freien auftreten, denkt man zuerst an die typischen Allergieauslöser wie Hasel und Erle. Man kann aber auch auf andere windblütige Pollenauslöser reagieren. Dazu gehört auch die Eibe, die zur Gruppe der Nadelgehölze, den sogenannten Koniferen gehört.
Erhält man also bei der Allergietestung für die in der jeweiligen Saison gängigen Auslöser trotz Beschwerden keine Diagnose, kann man sich durchaus einmal in der eigenen Umgebung umschauen, um vielleicht einem selteneren Allergieauslöser auf die Spur zu kommen.

Jetzt anmelden! DAAB-Webinar “Lebensmittelallergien bei Kindern und Jugendlichen”

Wann:  Montag: 26. Februar 2018, 17:00 Uhr

Referentin: Mandy Ziegert, DRK Kliniken Berlin (Ernährungsfachkraft  Allergologie, Anaphylaxie-Trainerin)

Inhalte:

  • Lebensmittel-Unverträglichkeit – Allergie – Intoleranz und Co – Was ist Was?
  • Zöliakie und Laktoseintoleranz
  • Ist Lebensmittelallergie = Lebensmittelallergie?
  • Auslöser und Beschwerden
  • Lebensmittelkennzeichnung – was ist zu beachten?

Zielgruppe:    Das Webinar richtet sich in erster Linie an ErzieherInnen, LehrerInnen,
BetreuerInnen von Kindern mit Anaphylaxie-Risiko und Vertreter von Trägern,
Behörden und Ministerien, teilnehmen kann freilich jeder.

Dauer:  60-90 Minuten

Kosten:  Das Webinar ist kostenfrei

Anmeldung:    https://register.gotowebinar.com/register/2107297984853342979

Weitere DAAB-Webinar Termine finden Sie auf www.daab.de

 

Allergieprävention: Fischverzehr hat vorbeugenden Effekt

Während vor Jahren noch die Empfehlungen des Meidens potentieller Auslöser gepredigt wurde, sind sich die Experten heute einig, dass es wichtig ist, das Immunsystem früh zu fördern und zu fordern. Deshalb gilt die aktuelle Empfehlung auch, allergiegefährdeten Kindern kein Lebensmittel vorzuenthalten.
Das Immunsystem soll eine natürliche Toleranz ausbilden und dafür muss es mit entsprechenden Lebensmittel konfrontiert werden.

Studien belegen, dass der Verzehr von Fisch während der Schwangerschaft, Stillzeit und im Rahmen der Beikost einen vorbeugenden Effekt bezüglich der Allergieentwicklung hat. Fisch, zum Beispiel Lachs, sollte deshalb mindestens einmal wöchentlich für Mutter und Kind im Rahmen der Beikost auf dem Speiseplan stehen.

Erfahren Sie mehr zum Thema Allergieprävention in unserem kostenfreien Ratgeber  “Allergien vermeiden”, den Sie unter info@daab.de anfordern können.

Allergie-Rückruf wegen nicht gekennzeichneter Sulfite

Allergie-Rückruf: indische Gewürzmischung „MDH CHANA MASALA“

 

 

 

 

 

 

Grund: Das Produkt enthält nicht gekennzeichnete Sulfite

Die Global Foods Trading GmbH ruft die indische Gewürzmischung „MDH CHANA MASALA, 100 g“ zurück. Wie das Unternehmen mitteilt, wurden in einer Probe Sulfite nachgewiesen.

Aus diesem Grund wird ausdrücklich darauf hingewiesen dieses Produkt nicht mehr zu verwenden

Artikel: MDH CHANA MASALA (indische Gewürzmischung)
Inhalt: 100 g

Betroffen ist ausschließlich die Ware mit dem

Mindesthaltbarkeitsdatum 30.01.2019
LOT Nr. 81
Hersteller: MDH Mahashian Di Hatti Ltd

Verbraucher können die bereits gekaufte Ware zur Verkaufsstelle, gegen Erstattung des Kaufpreises, zurückbringen oder auf Wunsch umtauschen.

Kundenservice
Fragen beantwortet das Unternehmen von Montag bis Freitag unter der kostenfreien Rufnummer 0800/ 950 950 9 in der Zeit von 9.00 bis 18.00 Uhr oder per E-Mail unter info@gftonline.de

Sulfite können allergische Reaktionen auslösen, Folgeerscheinungen bei Unverträglichkeiten können Übelkeit, Kopfschmerzen,  Nesselsucht,  Bronchospasmen,  Asthma sein oder niedrigen Blutdruck zeigen.