Jetzt an Grippeschutz denken!

Menschen mit Atemwegserkrankungen wie Asthma oder COPD, sowie Menschen ab 60 Jahren oder Personen mit Grundkrankheiten wie Diabetes, Schwangere, medizinisches Personal und Betreuer von Risikopatienten sollten sich jetzt gegen Grippe impfen lassen.

In Deutschland leiden circa 9 Millionen Menschen an chronischen Atemwegserkrankungen. Gerade diese Menschen mit Asthma und COPD (chronisch obstruktive Lungenerkrankung) kann die bevorstehende Grippewelle zum Verhängnis werden. Der beste Zeitpunkt für eine Impfung sind die Monate Oktober/November.

Die ersten Anzeichen

Ein Atemwegsinfekt, der für Menschen mit chronischen Atemwegserkrankungen schnell zu starken Beschwerden führen kann, entsteht, wenn Krankheitserreger in die Atemwege gelangen, sich dort vermehren und eine Entzündung verursachen. Zwei Arten von Erregern spielen hierbei eine Rolle: Viren und Bakterien.

Betroffene sollten auf die typischen Krankheitsanzeichen achten und schnell reagieren:

  • Allgemeines Unwohlsein, starkes Schwitzen, Fieber
  • verstärkter Husten mit und ohne Auswurf
  • Veränderter Auswurf: größere Menge, zäherer Schleim, weißlich-grauer Auswurf bei viralen Infekten, gelb-grüner Auswurf bei Bakterienbesiedlung
  • Warnsymptome: Abfall des Peak-Flow-Wertes (Atemstromstärke), zunehmende Atemnot – auch in Ruhe, Verringerung der körperlichen Leistungsfähigkeit, erhöhter Bedarf an bronchienerweiternden Medikamenten.

Vorbeugen ist die beste Strategie!

Um erst gar nicht einen Krankheitsschub durch Infekte auszulösen, sollten Patienten folgendes beachten:

  • Allgemeine Empfehlungen wie Verzicht auf Nikotin und Alkohol, eine ausgewogene Ernährung, körperliche Aktivität.
  • Meiden von großen Menschenansammlungen und von erkrankten Personen.
  • Hygiene: Reinigen Sie regelmäßig Ihre Inhalationsgeräte. Nur eine Person sollte die jeweiligen Hilfsmittel verwenden.
  • Jährliche Grippeschutzimpfung.
  • Pneumokokken-Schutzimpfung: Pneumokokken sind Bakterien, die besonders häufig (Atemwegs-) Infekte auslösen. Die Impfung sollte nach fünf Jahren wiederholt werden.
  • Schleimlösende Medikamente können bei regelmäßiger Einnahme in der kalten Jahreszeit vor Infekten und Krankheitsschüben schützen (unbedingt mit dem Arzt vorab besprechen).

Lassen Sie sich gerne vom DAAB Experten-Team beraten. Als Mitglied stehe Ihnen dieser Service natürlich kostenfrei zu Verfügung.

DAAB Warnhinweis: Nicht gekennzeichnete Mandel in BelRoyal Sahne-Nugat-Baumstamm von Schluckwerder OHG

Die Schluckwerder OHG ruft im Sinne des vorbeugenden Verbraucherschutzes  das Produkt „BelRoyal Sahne-Nugat-Baumstamm“ zurück.
Aufgrund eines Produktionsfehlers kann die Verpackung einen mit Marzipan gefüllten Nugat Baumstamm enthalten

Produkt: BelRoyal Sahne-Nugat-Baumstamm
Mindesthaltbarkeitsdatum: 31.05.2019
Losnummer: L0033

Von dem Fehler ist ausschließlich das zuvor genannte Produkt mit o.g. Mindesthaltbarkeitsdatum und Losnummer betroffen.
Der Artikel wurde in Filialen der Unternehmensgruppe ALDI Nord
in den Gesellschaften Bargteheide, Beucha, Datteln, Großbeeren, Herten, Hesel, Jarmen, Lingen, Meitzendorf, Mittenwalde, Münden, Radevormwald, Salzgitter, Seevetal, Seefeld Weimar und Wilsdruff verkauft.
Das Produkt ist für Personen mit allergenen Einschränkungen auf Mandeln nicht zum Verzehr geeignet, da eine gesundheitliche Beeinträchtigung nicht auszuschließen ist.
Die Zutat Mandel ist auf der Verpackung als Spurenhinweis deklariert, jedoch werden Mandeln bei der Herstellung von Marzipan als Zutat verwendet. Daher wird Personen, welche unter einer Mandelallergie leiden dringend vom Verzehr dieses Produktes abgeraten.

Die Verbraucher haben die Möglichkeit, das Produkt in ihrer ALDI Nord Filiale zurück zu geben. Der Kaufpreis wird selbstverständlich erstattet.
Für Rückfragen oder Hinweise steht das Unternehmen  mit der Verbraucher-Hotline unter
Unter verbraucherhotline@schluckwerder.de und unter der Rufnummer 04131–2989 499
zur Verfügung.
Das Unternehmen bedauert die daraus resultierende Verunsicherung.

Wenn Sie Lebensmittel mit falscher oder missverständlicher Allergenkennzeichnung finden,informieren Sie uns gerne.
Wir kontaktieren dann auch den Hersteller.
Ihr DAAB-Team

Bei Neurodermitis Impfen?

Impfungen gehören zu den wichtigsten und wirksamsten präventiven Maßßnahmen, die in der Medizin zur Verfügung stehen. Moderne Impfstoffe sind gut verträglich, unerwünschte Arzneimittelwirkungen werden nur in seltenen Fällen beobachtet. Ziel der Impfung ist es, den Geimpften vor einer ansteckenden Krankheit zu schützen.
Die Leitlinie Neurodermitis der Fachgesellschaften empfiehlt, Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit Neurodermitis nach STIKO-Empfehlungen regulär zu impfen. Bei einem akuten Neurodermitisschub  wird das Verschieben der Impfung bis zur Stabilisierung des Hautzustands empfohlen.

Als DAAB-Mitglied profitieren Sie von der individuellen  und persönlichen Beratung per Telefon oder E-Mail durch unser Experten-Team.
Darüber hinaus erhalten Sie vier Mal im Jahr unser Magazin “Allergie konkret”. Hier lesen Sie aktuelles rund um die Krankheitsbilder Allergie, Asthma, Lebensmittelunverträglichkeiten und Neurodermitis. Wir informieren Sie über neue Behandlungsmöglichkeiten sowie Neues aus der Gesundheitspolitik.
Der Mitgliedsbeitrag beläuft sich auf lediglich 36 Euro pro Jahr und gilt für alle Familienangehörigen, die in Ihrem Haushalt leben.
Probieren Sie uns einfach aus!
http://daab.de/ueber-den-deutschen-allergie-und-asthmabund/ihre-vorteile-als-mitglied/

DAAB Warnhinweis: Nicht deklariertes Allergen Mandel

Das Produkt Shatler’s Havanna Juicer kann das nicht gekennzeichnete Allergen Schalenfrüchte (Mandel) enthalten, dass bei Allergikern allergische Reaktionen hervorrufen kann. Die Firma S-Cocktail GmbH ruft deshalb Shatler’s Havanna Juicer zurück. Die S-Cocktail GmbH, Berlin, hat hierzu sämtliche Vorsichtsmaßnahmen ergriffen, dass die betroffene Ware aus dem Verkauf zurückgenommen, die Produkte zurückgerufen und die Behörden informiert werden.

Betroffen sind Produkte mit dem
EAN/Barcode 4260129150536
Produktionsdatum 15.09.2018
Mindesthaltbarkeitsdatum 08.2019

Verbraucher können das Produkt tauschen oder bekommen den Kaufpreis erstattet. Die Charge ist seitlich auf dem Artikel auf einem silbern hervorgehobenen Streifen vermerkt. Alle anderen Chargen mit abweichenden Loscodierungen und alle anderen Shatler’s Produkte sind von diesem Rückruf nicht betroffen.

Für Rückfragen können sich Verbraucher an die Servicenummer
02522 9302-0 (erreichbar Mo. – Do. von 8.00 bis 16.30 Uhr, Fr. von 8.00 bis 14.30 Uhr)
oder via Mail
info@shatlers.de
wenden.

Wenn Sie Lebensmittel mit falscher oder missverständlicher Allergenkennzeichnung finden, informieren Sie uns gerne info@daab.de.
Wir kontaktieren dann auch den Hersteller.

Hautpflege im Herbst – die Gefahr von Kontaktallergien steigt

Gerade Menschen mit empfindlicher Haut, Neurodermitis oder Kontaktallergien benötigen in der kälter werdenden Jahreszeit eine geeignete und verträgliche Pflege. Im Herbst und Winter können sich, wenn der Schutzfilm der Haut durch eine nicht ausreichende Pflege nicht intakt ist, schneller Kontaktallergien entwickeln.

Hautpflege den Bedürfnissen der Haut anpassen

Herbstwinde, Heizungsluft, Temperaturwechsel und die letzten Sonnentage verlangen der Haut Vieles ab und sie wird stärker beansprucht. Die beginnende Kälte führt zu einer Verengung der Blutgefäße und zu einer schlechteren Durchblutung. Die Heizungsluft in den Innenräumen tut das Ihrige dazu und trocknet die Haut zusätzlich aus. Die Hautschutzfunktion ist durch die fehlende Feuchtigkeit und den niedrigeren Fettgehalt der Haut nicht optimal gegeben, Allergene haben leichteres Spiel und es kann schneller zu Kontaktekzemen oder einem Neurodermitisschub kommen. Trockene Haut juckt und durch das Juckreizlindernde „Kratzen“ wird die Haut verletzt und Keime und Bakterien können nun schneller eindringen.

Kontaktallergie – Haut in Aufruhr

Kontaktallergien entstehen, wenn allergieauslösende Bestandteile, wie z.B. Duft-, Konservierungs-, Farbstoffe oder ätherische Öle von Cremes oder anderen Pflegeprodukten, in die Haut eindringen und sie in Alarmbereitschaft versetzen. Allergische Reaktionen wie Rötungen, starker Juckreiz, Schwellungen, Bläschen, nässender Ausschlag, Hautschuppung können bis zu 72 Stunden nach dem Hautkontakt auftreten. Bei ständigem, wiederholtem Kontakt mit dem Allergieauslöser kann sich ein chronisches Hautekzem mit entzündlichen Hautverdickungen, starker Verhornung und einer Vergröberung der Hautfelderung (Lichenifikation) entwickeln.

Entscheiden Sie sich also für Pflegeprodukte ohne Duft-, Konservierungs-, Farbstoffe und ätherische Öle. Diese erkennen Sie im Handel an dem DAAB Logo für Pflegeprodukte. Dies garantiert Ihnen, dass keine Allergie auslösenden Stoffe in den Produkten enthalten sind. Die aktuelle Logo Liste des DAAB zu Kosmetika/Pflegeprodukten ohne Duft-, Farb- und Konservierungsstoffen, schicken wir Ihnen gerne zu. Einfache eine Email an info@daab.de senden.

Noch ein Wort zur Lippenpflege im Herbst

Um spröde Lippen zu verhindern, sollte man die dünne Haut der Lippen mit einer speziellen Lippenpflege, einem Lippenbalsam oder einer -creme mit einem höherem Fettgehalt, pflegen. Dies wird mit jedem Tag an dem die Temperaturen weiter sinken wichtiger. Verzichten Sie auf Pflegestifte mit Mineralölen, die sich wie ein Film auf die Lippen legen. Die Haut quillt dadurch auf und trocknet noch mehr aus. So hat man ständig das Gefühl, noch mehr cremen zu müssen.

Insektengift-Allergie Blitzlichter aus unserem Webinar

Wussten Sie schon, dass

  • Wespenstiche auch im Winter möglich sind. Die Königinnen überwintern zum Beispiel in Holzstapeln und an wärmeren Tagen werden sie wach. Seien Sie als Allergiker also vorsichtig, wenn Sie draußen Holz für den Kamin holen.
  • Hornissen nachtaktiv sind. Reagieren Sie allergisch auf Hornissenstiche, müssen Sie auch nachts mit einem Stich rechnen.
  • im Durchschnitt 2/3 der Menschen mit einer Insektengift-Allergie keine Hyposensibilisierung durchführen. Dabei ist das die einzige und sicherste ursächliche Behandlung dieser Allergieform. Es ist wie eine Lebensversicherung!
  • Sie unter einer Hyposensibilisierung (spezifische Immuntherapie SIT) Blutspenden dürfen. Jeweils ab einer Woche nach der Injektion ist das möglich. Dies betrifft jegliche SIT, unabhängig vom Allergen (also sowohl Insektengifte als auch Frühblüher etc.)
  • Insektenstiche bei Kindern mit 28 % der 2. häufigste Auslöser und bei Erwachsenen mit 60 % der häufigste Auslöser einer einer anaphylaktischen Reaktion sind.
  • Sie nach durchgeführter Hyposensibilisierung (SIT), in der Klinik eine Stichprovokation machen sollten, um zu sehen ob die Behandlung erfolgreich war.
  • Sie auch bei einer Schwangerschaft die Hyposensibilisierung weiterführen können, wenn sie gut vertragen wird.

Neues aus der Forschung: Herbst-Allergie?

Allergie-Forscher sind auf der Suche nach den Auslösern für herbstlichen Heuschnupfen.
Pollen sind aktuell nur noch wenige in der Luft. Der Verdacht fällt  nun auf die vielen trockenen und häufig schon zerbröselten Herbstblätter, so Prof. Torsten Zuberbier, Leiter des Allergie-Centrums der Charité. Der Sommer und der Herbst waren sehr trocken, der Regen blieb bislang aus.
Auch in den Blättern können Allergene vorkommen, die jetzt im Herbst verstärkt aus den Blättern freigesetzt werden könnten.
Die Forscher wollen ihren Verdacht durch weitere Untersuchungen klären.
Sobald es hierzu neue Informationen gibt, erfahren Sie es hier.

Haustaubmilbenallergie: Kuscheltiere in den Winterschlaf schicken

Wenn Kinder eine Hausstaubmilben- Allergie haben, sollten Kuscheltiere, die nicht bei 60° Grad waschbar sind “Winterschlaf” halten.
Im Eisfach sollen die Milben abgetötet werden.
Eine Studie in den USA hat geprüft, wie lange und bei welchen Temperaturen die Kuscheltiere “auf Eis gelegt” werden müssen. Stofftiere sollen demnach für 48 Stunden im Gefrierfach bei -15 Grad lagern, um Milben und deren Eier abzutöten. Durch das anschließende Waschen bei reduzierter Temperatur werden die Allergene entfernt.
Unsere weiteren Tipps bei Hausstaubmilben-Allergie finden Sie unter https://www.daab.de/allergien/hausstaubmilbenallergie/

Kennen Sie unser „Getestet und Empfohlen“-Logo? Ein Wegweiser im Dschungel der Produkte

Jährlich testet der Deutsche Allergie- und Asthmabund (DAAB) für Sie eine Vielzahl von Produkten.
Wir wollen wissen, ob die Produkte für Menschen mit sensibler, zu allergischen Reaktionen neigender Haut geeignet sind. Produkte mit dem DAAB-Logo sind alle frei von Duft- und Farbstoffen sowie von allergisierenden Konservierungsmitteln. Auch Stoffe, die die Haut irritieren sind ausgeschlossen.
Mit unserem Logo möchten wir Ihnen die Suche nach verträglichen Produkten erleichtern. Mittlerweile gibt es viele unterschiedliche Produkte, die unser Logo tragen: angefangen von Hautpflege- und Körperreinigungsprodukten über Waschmittel bis hin zu Haushalsreinigern und Sonnencremes.
Eine aktuelle Übersicht aller vom DAAB gelabelten Produkte erhalten Sie beim DAAB per E-Mail (info@daab.de) oder postalisch.

Sie möchten mehr über die Produkt-Voraussetzungen wissen? Sie sind Hersteller und möchten unser Logo verwenden? Dann finden Sie mehr Informationen unter: http://www.daab.de/service/produktvoraussetzung/
Schauen Sie beim nächsten Besuch im Drogeriemarkt doch einfach mal nach unserem Logo :-)

Jetzt anmelden: Webinar zum Thema Insektengiftallergie

In diesem Sommer waren besonders viele Wespen unterwegs und der ein oder andere wurde gestocWespehen. Nicht immer sind Insektenstiche jedoch unproblematisch. Insektengiftallergien sind bei Kindern die zweithäufigste und bei Erwachsenen die häufigste Ursache für sogenannte Anaphylaxien (allergischer Notfall).

 

Der DAAB bietet daher am 24. Oktober ein kostenfreies Webinar zum Thema Diagnostik und Therapie der Insektengiftallergie an.

Wann:         Mittwoch, 24. Oktober 2018, 18 – 19 Uhr
Referent:   Professor Harald Löffler, Direktor der Hautklinik der SLK-Kliniken in
Heilbronn

Das Webinar ist kostenfrei für alle Interessierte an diesem Thema.
Anmeldung unter: https://attendee.gotowebinar.com/register/8543749999440331266

Die Abnahme der Lebensqualität bei Betroffenen, die einen allergischen Notfall erlebt haben belegen Befragungen. Wie soll man bei einer allergischen Reaktion auf Insektenstiche vorgehen? Was gilt es im Notfall zu beachten?
Nach einer guten Diagnostik des Allergieauslösers und bei Eignung des Patienten, ist die  Hyposensibilisierung (Allergenspezifische Immuntherapie)  eine sehr effektive Therapiemaßnahme, mit der die Insektengiftallergie wirksam behandelt  und auch die Lebensqualität der Patienten verbessert werden kann.
Neben dieser ursächlichen Allergiebehandlung muss zusätzlich auch an die Verordnung von Notfallmedikamenten (Notfallset) gedacht werden, um die Sicherheit der Patienten zu stärken.

Das kostenfreie DAAB-Webinar mit Herrn Professor Harald Löffler, Direktor der Hautklinik der SLK-Kliniken in Heilbronn,  vermittelt einen Überblick zu Diagnostik und Therapie von Insektengiftallergien und geht in diesem Zusammenhang besonders auf das Thema Anaphylaxie und Hyposensibilisierung (Allergenspezifische Immuntherapie) ein.
Wir freuen uns, wenn Sie mit dabei sind!