Hautpflege im Herbst – die Gefahr von Kontaktallergien steigt

Gerade Menschen mit empfindlicher Haut, Neurodermitis oder Kontaktallergien benötigen in der kälter werdenden Jahreszeit eine geeignete und verträgliche Pflege. Im Herbst und Winter können sich, wenn der Schutzfilm der Haut durch eine nicht ausreichende Pflege nicht intakt ist, schneller Kontaktallergien entwickeln.

Hautpflege den Bedürfnissen der Haut anpassen

Herbstwinde, Heizungsluft, Temperaturwechsel und die letzten Sonnentage verlangen der Haut Vieles ab und sie wird stärker beansprucht. Die beginnende Kälte führt zu einer Verengung der Blutgefäße und zu einer schlechteren Durchblutung. Die Heizungsluft in den Innenräumen tut das Ihrige dazu und trocknet die Haut zusätzlich aus. Die Hautschutzfunktion ist durch die fehlende Feuchtigkeit und den niedrigeren Fettgehalt der Haut nicht optimal gegeben, Allergene haben leichteres Spiel und es kann schneller zu Kontaktekzemen oder einem Neurodermitisschub kommen. Trockene Haut juckt und durch das Juckreizlindernde „Kratzen“ wird die Haut verletzt und Keime und Bakterien können nun schneller eindringen.

Kontaktallergie – Haut in Aufruhr

Kontaktallergien entstehen, wenn allergieauslösende Bestandteile, wie z.B. Duft-, Konservierungs-, Farbstoffe oder ätherische Öle von Cremes oder anderen Pflegeprodukten, in die Haut eindringen und sie in Alarmbereitschaft versetzen. Allergische Reaktionen wie Rötungen, starker Juckreiz, Schwellungen, Bläschen, nässender Ausschlag, Hautschuppung können bis zu 72 Stunden nach dem Hautkontakt auftreten. Bei ständigem, wiederholtem Kontakt mit dem Allergieauslöser kann sich ein chronisches Hautekzem mit entzündlichen Hautverdickungen, starker Verhornung und einer Vergröberung der Hautfelderung (Lichenifikation) entwickeln.

Entscheiden Sie sich also für Pflegeprodukte ohne Duft-, Konservierungs-, Farbstoffe und ätherische Öle. Diese erkennen Sie im Handel an dem DAAB Logo für Pflegeprodukte. Dies garantiert Ihnen, dass keine Allergie auslösenden Stoffe in den Produkten enthalten sind. Die aktuelle Logo Liste des DAAB zu Kosmetika/Pflegeprodukten ohne Duft-, Farb- und Konservierungsstoffen, schicken wir Ihnen gerne zu. Einfache eine Email an info@daab.de senden.

Noch ein Wort zur Lippenpflege im Herbst

Um spröde Lippen zu verhindern, sollte man die dünne Haut der Lippen mit einer speziellen Lippenpflege, einem Lippenbalsam oder einer -creme mit einem höherem Fettgehalt, pflegen. Dies wird mit jedem Tag an dem die Temperaturen weiter sinken wichtiger. Verzichten Sie auf Pflegestifte mit Mineralölen, die sich wie ein Film auf die Lippen legen. Die Haut quillt dadurch auf und trocknet noch mehr aus. So hat man ständig das Gefühl, noch mehr cremen zu müssen.

Insektengift-Allergie Blitzlichter aus unserem Webinar

Wussten Sie schon, dass

  • Wespenstiche auch im Winter möglich sind. Die Königinnen überwintern zum Beispiel in Holzstapeln und an wärmeren Tagen werden sie wach. Seien Sie als Allergiker also vorsichtig, wenn Sie draußen Holz für den Kamin holen.
  • Hornissen nachtaktiv sind. Reagieren Sie allergisch auf Hornissenstiche, müssen Sie auch nachts mit einem Stich rechnen.
  • im Durchschnitt 2/3 der Menschen mit einer Insektengift-Allergie keine Hyposensibilisierung durchführen. Dabei ist das die einzige und sicherste ursächliche Behandlung dieser Allergieform. Es ist wie eine Lebensversicherung!
  • Sie unter einer Hyposensibilisierung (spezifische Immuntherapie SIT) Blutspenden dürfen. Jeweils ab einer Woche nach der Injektion ist das möglich. Dies betrifft jegliche SIT, unabhängig vom Allergen (also sowohl Insektengifte als auch Frühblüher etc.)
  • Insektenstiche bei Kindern mit 28 % der 2. häufigste Auslöser und bei Erwachsenen mit 60 % der häufigste Auslöser einer einer anaphylaktischen Reaktion sind.
  • Sie nach durchgeführter Hyposensibilisierung (SIT), in der Klinik eine Stichprovokation machen sollten, um zu sehen ob die Behandlung erfolgreich war.
  • Sie auch bei einer Schwangerschaft die Hyposensibilisierung weiterführen können, wenn sie gut vertragen wird.

Neues aus der Forschung: Herbst-Allergie?

Allergie-Forscher sind auf der Suche nach den Auslösern für herbstlichen Heuschnupfen.
Pollen sind aktuell nur noch wenige in der Luft. Der Verdacht fällt  nun auf die vielen trockenen und häufig schon zerbröselten Herbstblätter, so Prof. Torsten Zuberbier, Leiter des Allergie-Centrums der Charité. Der Sommer und der Herbst waren sehr trocken, der Regen blieb bislang aus.
Auch in den Blättern können Allergene vorkommen, die jetzt im Herbst verstärkt aus den Blättern freigesetzt werden könnten.
Die Forscher wollen ihren Verdacht durch weitere Untersuchungen klären.
Sobald es hierzu neue Informationen gibt, erfahren Sie es hier.

Haustaubmilbenallergie: Kuscheltiere in den Winterschlaf schicken

Wenn Kinder eine Hausstaubmilben- Allergie haben, sollten Kuscheltiere, die nicht bei 60° Grad waschbar sind “Winterschlaf” halten.
Im Eisfach sollen die Milben abgetötet werden.
Eine Studie in den USA hat geprüft, wie lange und bei welchen Temperaturen die Kuscheltiere “auf Eis gelegt” werden müssen. Stofftiere sollen demnach für 48 Stunden im Gefrierfach bei -15 Grad lagern, um Milben und deren Eier abzutöten. Durch das anschließende Waschen bei reduzierter Temperatur werden die Allergene entfernt.
Unsere weiteren Tipps bei Hausstaubmilben-Allergie finden Sie unter https://www.daab.de/allergien/hausstaubmilbenallergie/

Kennen Sie unser „Getestet und Empfohlen“-Logo? Ein Wegweiser im Dschungel der Produkte

Jährlich testet der Deutsche Allergie- und Asthmabund (DAAB) für Sie eine Vielzahl von Produkten.
Wir wollen wissen, ob die Produkte für Menschen mit sensibler, zu allergischen Reaktionen neigender Haut geeignet sind. Produkte mit dem DAAB-Logo sind alle frei von Duft- und Farbstoffen sowie von allergisierenden Konservierungsmitteln. Auch Stoffe, die die Haut irritieren sind ausgeschlossen.
Mit unserem Logo möchten wir Ihnen die Suche nach verträglichen Produkten erleichtern. Mittlerweile gibt es viele unterschiedliche Produkte, die unser Logo tragen: angefangen von Hautpflege- und Körperreinigungsprodukten über Waschmittel bis hin zu Haushalsreinigern und Sonnencremes.
Eine aktuelle Übersicht aller vom DAAB gelabelten Produkte erhalten Sie beim DAAB per E-Mail (info@daab.de) oder postalisch.

Sie möchten mehr über die Produkt-Voraussetzungen wissen? Sie sind Hersteller und möchten unser Logo verwenden? Dann finden Sie mehr Informationen unter: http://www.daab.de/service/produktvoraussetzung/
Schauen Sie beim nächsten Besuch im Drogeriemarkt doch einfach mal nach unserem Logo :-)

Jetzt anmelden: Webinar zum Thema Insektengiftallergie

In diesem Sommer waren besonders viele Wespen unterwegs und der ein oder andere wurde gestocWespehen. Nicht immer sind Insektenstiche jedoch unproblematisch. Insektengiftallergien sind bei Kindern die zweithäufigste und bei Erwachsenen die häufigste Ursache für sogenannte Anaphylaxien (allergischer Notfall).

 

Der DAAB bietet daher am 24. Oktober ein kostenfreies Webinar zum Thema Diagnostik und Therapie der Insektengiftallergie an.

Wann:         Mittwoch, 24. Oktober 2018, 18 – 19 Uhr
Referent:   Professor Harald Löffler, Direktor der Hautklinik der SLK-Kliniken in
Heilbronn

Das Webinar ist kostenfrei für alle Interessierte an diesem Thema.
Anmeldung unter: https://attendee.gotowebinar.com/register/8543749999440331266

Die Abnahme der Lebensqualität bei Betroffenen, die einen allergischen Notfall erlebt haben belegen Befragungen. Wie soll man bei einer allergischen Reaktion auf Insektenstiche vorgehen? Was gilt es im Notfall zu beachten?
Nach einer guten Diagnostik des Allergieauslösers und bei Eignung des Patienten, ist die  Hyposensibilisierung (Allergenspezifische Immuntherapie)  eine sehr effektive Therapiemaßnahme, mit der die Insektengiftallergie wirksam behandelt  und auch die Lebensqualität der Patienten verbessert werden kann.
Neben dieser ursächlichen Allergiebehandlung muss zusätzlich auch an die Verordnung von Notfallmedikamenten (Notfallset) gedacht werden, um die Sicherheit der Patienten zu stärken.

Das kostenfreie DAAB-Webinar mit Herrn Professor Harald Löffler, Direktor der Hautklinik der SLK-Kliniken in Heilbronn,  vermittelt einen Überblick zu Diagnostik und Therapie von Insektengiftallergien und geht in diesem Zusammenhang besonders auf das Thema Anaphylaxie und Hyposensibilisierung (Allergenspezifische Immuntherapie) ein.
Wir freuen uns, wenn Sie mit dabei sind!

 

Tipps zur Vitamin D-Versorgung

Gerade jetzt wenn die Tage kürzer werden ist oftmals auch die Vitamin D Produktion verringert. Der Körper braucht daher tägliche Spaziergänge an der frischen Luft. Kurze kontrollierte Aufenthalte in der Sonne (wenn sie denn scheint) ohne Sonnenschutz-mittel, verbessern die Vitamin-D Synthese in der Haut (aber Sonnenbrand vermeiden). Ein- bis zweimal in der Woche frischen Seefisch essen und eine ausgewogene Ernährung mit Milch- und Milchprodukten (Lebensmittel-allergiker sollten eine Ernährungs-therapie nutzen). Wer zu einer Risikogruppe gehört, sollte mit dem Hausarzt die Bestimmung des Vitamin D 25 (OH) Spiegels besprechen. Der Wert sollte vor dem Winter bestimmt werden und idealerweise über 60 nmol/l liegen. Die Bestimmung des Vitamin D 25 (OH) Spiegels ist eine IGEL-Leistung, allerdings eine sinnvolle!

Neue DAAB Anaphylaxie – Webinare

Informationen und Alltagshilfen zum Umgang mit schweren allergischen Reaktionen

Übersicht für Angebote im zweiten Halbjahr 2018

Der Deutsche Allergie- und Asthmabund (DAAB) bietet Seminare für Eltern von anaphylaxiegefährdeten Kindern, selbst betroffene Allergiker sowie für Erzieherinnen und LehrerInnen und Vertreter von Behörden über das Internet (Webinare) an, in welchen zu unterschiedlichen Aspekten bei Anaphylaxie aufgeklärt und informiert wird.

Die Teilnahme an allen Webinaren ist kostenfrei.

Zwei DAAB Anaphylaxie-Webinare exklusiv für DAAB Mitglieder:

Diese beiden DAAB Anaphylaxie-Webinare finden mit freundlicher Unterstützung von Meda-Pharma/Mylan statt.

„Im Notfall sicher handeln“ – Notfallmanagement bei schweren allergischen Reaktionen

Termin:                Donnerstag, 4. Oktober 2018, 16.30 – 18 Uhr

Referentin:        Britta Stöcker, Bonn (Kinder- und Jugendärztin und Anaphylaxie-Trainerin)

Link zur Anmeldung: https://attendee.gotowebinar.com/register/6886676025374778113

Inhalt:

  • Wie erkenne ich eine schwere allergische Reaktion?
  • Welche Medikamente gibt es zur Soforthilfe bei Anaphylaxie?
  • Welche Maßnahmen werden im Notfall durchgeführt?

  • Wie sieht die rechtliche Situation diesbezüglich aus?

 „Lebensmittelverpackungen richtig lesen bei Erdnuss- und Nussallergie“*3)

Termin:                Dienstag, 30. Oktober 2018, 17 – 18.30 Uhr

Referentin:         Mandy Ziegert, DRK Kliniken Berlin (Ernährungsfachkraft Allergologie, Anaphylaxie-Trainerin)

Línk zur Anmeldung:  https://attendee.gotowebinar.com/register/9221492265496910338

Inhalt:

  • Was sagt das EU-Recht zur Allergenkennzeichnung,
  • Was erfährt man als Lebensmittelallergiker mit Erdnuss- oder Nussallergie von der Information auf Lebensmittelverpackungen und was nicht,
  • Welche Stolpersteine der Allergenkennzeichnung gibt es und
  • Was sollte man beim Einkauf beachten.

 

Drei DAAB Anaphylaxie Webinar für Lehrer, Erzieher und Betreuungspersonen

Bei Interesse können Eltern oder andere Verwandte Anaphylaxie-gefährdeter Kinder ebenfalls teilnehmen

Diese drei DAAB Anaphylaxie-Webinare finden mit freundlicher Unterstützung der BEK – Barmer Ersatzkasse statt

 

„Lebensmittelallergien bei Kindern und Jugendlichen“

Termin:                Mittwoch, 10. Oktober 2018, 17 – 18.30 Uhr

Referentin:        Mandy Ziegert, DRK Kliniken Berlin (Ernährungsfachkraft Allergologie, Anaphylaxie-Trainerin)

Link zur Anmeldung: https://attendee.gotowebinar.com/register/5701603701260661249

Inhalt:

  • Lebensmittel-Unverträglichkeit – Allergie – Intoleranz und Co – Was ist Was?

  • Zöliakie und Laktoseintoleranz
  • Ist Lebensmittelallergie = Lebensmittelallergie?
  • Auslöser und Beschwerden
  • Lebensmittelkennzeichnung – was ist zu beachten?
  • Hilfestellungen und Hilfsmittel (Formulare, schriftliche Info, Lernspiel „Allele-Land“ für Kinder mit Allergien)

Zielgruppe:  Das Webinar richtet sich in erster Linie an ErzieherInnen, LehrerInnen, BetreuerInnen von Kindern mit Anaphylaxie-Risiko und Vertreter von Trägern, Behörden und Ministerien. Es kann bei Interesse auch von selbst betroffenen Allergikern und Eltern oder anderen Verwandten von Anaphylaxie-gefährdeten Kindern besucht werden.

 

 Rechtliche Bewertung der Hilfe bei einer anaphylaktischen Reaktion in Kitas und Schulen aus Sicht der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV)

Termin:                Dienstag, 6. November 2018, 17 – 18.30 Uhr

Referent:            Eberhard Ziegler, DGUV Bundesverband Berlin

Link zur Anmeldung: https://attendee.gotowebinar.com/register/1145478204412941826

Inhalt:

  • Aufgaben der gesetzlichen Unfallversicherung
  • Versicherungsrechtliche Situation für Erzieher und Lehrer
  • Versicherungsrechtliche Situation für Kinder und Jugendliche
  • Anaphylaktische Reaktion – Ein Arbeitsunfall
  • Haftungsrechtliche Fragen
  • Prävention und Inklusion
  • Hilfestellungen und Hilfsmittel (Formulare, schriftliche Info, Lernspiel „Allele-Land“ für Kinder mit Allergien)

Zielgruppe:  Das Webinar richtet sich sowohl an Eltern von Anaphylaxie-gefährdeten Kindern, als auch an ErzieherInnen, LehrerInnen, BetreuerInnen von Kindern mit Anaphylaxie-Risiko und Vertreter von Trägern, Behörden und Ministerien.

 
 „Im Notfall sicher handeln“ – Notfallmanagement bei schweren allergischen Reaktionen in Kita und Schule

Termin:                Montag, 26. November 2018, 17 – 18.30 Uhr

Referentin:        Britta Stöcker, Bonn (Kinder- und Jugendärztin und Anaphylaxie-Trainerin)

Link zur Anmeldung: https://attendee.gotowebinar.com/register/5560988257077451779

Inhalt:

  • Wie erkenne ich eine schwere allergische Reaktion?
  • Welche Medikamente gibt es zur Soforthilfe bei Anaphylaxie?
  • Welche Maßnahmen werden im Notfall durchgeführt?
  • Wie sieht die rechtliche Situation diesbezüglich aus?
  • Hilfestellungen und Hilfsmittel (Formulare, schriftliche Info, Lernspiel „Allele-Land“ für Kinder mit Allergien)

Zielgruppe: Das Webinar richtet sich in erster Linie an ErzieherInnen, LehrerInnen, BetreuerInnen von Kindern mit Anaphylaxie-Risiko und Vertreter von Trägern, Behörden und Ministerien.
Es kann bei Interesse auch von selbst betroffenen Allergikern und Eltern oder anderen Verwandten von Anaphylaxie-gefährdeten Kindern besucht werden.

Weitere Information unter info@daab.de

 

Lippenbremse und Kutschersitz – Hilfe bei Atemnot

Atemnot können Asthmatiker im Alltag oft mit der sogenannten Lippenbremse oder dem Kutschersitz lindern.

Person die durch den gespitzen, leicht geöffneten Mund langsam und kontrolliert wieder ausgeatmet

Lippenbremse

Lippenbremse: Diese Übung ist besonders bei akuter Atemnot oder bei Belastung von Bedeutung und bildet die Grundlage aller Atemübungen. Dabei wird die Luft durch die Nase eingeatmet und durch den gespitzen, leicht geöffneten Mund langsam und kontrolliert wieder ausgeatmet. Die Luft wird, wie oben beschrieben, in „sss“- oder „pff“- Lauten ausgeatmet. Durch diese Methode bleiben die Atemwege weit, die Lunge wird entleert und kann mit neuer, sauerstoffreichen Luft versorgt werden.

Person sitzt auf Stuhlkante und stützt Ellenbogen auf die Oberschenkel. Der Brustkorb wird vom Gewicht der Schultern entlastet

Kutschersitz

Kutschersitz: Diese Übung geht zurück auf die Droschkenkutscher, die nach getaner Arbeit auf dem Kutschbock zusammensackten und schliefen. Die Pferde liefen dann allein nach Hause. Für die Übung nimmt man einen Stuhl und setzt sich aufrecht auf den vorderen Teil der Sitzfläche. Dann lässt man sich langsam zusammensacken. Die Unterarme ruhen dabei auf den Oberschenkeln und die Hände hängen locker herunter. Der Rücken ist in der Position eines Katzenbuckels, also leicht gerundet und nicht verkrampft. Der Brustkorb wird vom Gewicht der Schultern entlastet. Außerdem können Muskeln, die normalerweise die Arme an den Körper heranführen, in diesen Haltungen helfen, den Brustkorb zu weiten. Dadurch wird es Ihnen möglich, freier durchzuatmen.

Weitere Übungen, die für Asthmatiker wichtig sind lesen Sie in unserem Flyer “Atemübungen”, den Sie kostenfrei unter info@daab.de bestellen können.

Wenn das Lächeln gefriert- Allergien auf Zahnmaterial

Allergien und Unverträglichkeitsreaktionen auf Zahnmaterial sind relativ selten, wenn man bedenkt wie viele Materialien es gibt und wie viele Patienten behandelt werden.
Aber auch wenn nur ca. 1% der Patienten ihre Füllungen, Kronen oder Teilprothesen nicht vertragen, ist der Leidensdruck doch sehr hoch.
Die Symptome reichen von Zahnfleischentzündungen, Schleimhautbrennen, Bläschenbildung oder Geschmacksstörungen bis hin zu Kopfschmerzen, Abgeschlagenheit, Gelenk- oder Muskelschmerzen. Und die Folge der Allergien und Unverträglichkeitsreaktionen  sind gravierend: Fest eingesetzte Werkstoffe müssen wieder entfernt und ein geeignetes, verträgliches Material gefunden werden.

Mit welchen Testungen man den möglichen Auslöser identifizieren kann, lesen Sie in unserem ausführlichen Artikel in der„Allergie konkret“ 2/2018, den Sie  unter  info@daab.de anfordern können.