Wenn das Lächeln gefriert- Allergien auf Zahnmaterial

Allergien und Unverträglichkeitsreaktionen auf Zahnmaterial sind relativ selten, wenn man bedenkt wie viele Materialien es gibt und wie viele Patienten behandelt werden.
Aber auch wenn nur ca. 1% der Patienten ihre Füllungen, Kronen oder Teilprothesen nicht vertragen, ist der Leidensdruck doch sehr hoch.
Die Symptome reichen von Zahnfleischentzündungen, Schleimhautbrennen, Bläschenbildung oder Geschmacksstörungen bis hin zu Kopfschmerzen, Abgeschlagenheit, Gelenk- oder Muskelschmerzen. Und die Folge der Allergien und Unverträglichkeitsreaktionen  sind gravierend: Fest eingesetzte Werkstoffe müssen wieder entfernt und ein geeignetes, verträgliches Material gefunden werden.

Mit welchen Testungen man den möglichen Auslöser identifizieren kann, lesen Sie in unserem ausführlichen Artikel in der„Allergie konkret“ 2/2018, den Sie  unter  info@daab.de anfordern können.

 

 

1.10.2018 Webinar zum Welt-Urtikariatag

Webinar Urtikaria-Nesselsucht

Anlässlich des Welt Urtikaria-Tages 2018 haben wir für Sie drei Experten der Urtikaria Kompetenzzentren Charité Berlin und Universitätsklinik Mainz eingeladen, um zu neuen und spannenden Aspekten der Urtikaria zu berichten.

Termin 1. Oktober 2018

17:00 – 18:00 Uhr

- Nesselsucht – Urtikaria: Neue Diagnose- und  Therapieoptionen (Prof. Magerl, Berlin)

- Urtikaria bei Kindern (Prof. Staubach-Renz, Mainz)

- Lebensqualität und Selbstmanagement bei Urtikaria (Dr. Weller, Berlin)

Im Anschluss an jedes Thema können Fragen an die Experten gestellt werden.

Anmeldung unter: https://attendee.gotowebinar.com/register/5811388836761185026

Die Urtikaria, auch Nesselsucht genannt, ist die häufigste Erkrankung der Haut. Etwa 25% der Bevölkerung hat schon einmal eine Urtikaria durchlebt. Bei einer Urtikaria kommt es zu plötzlich juckenden Quaddeln an der Haut oder an einzelnen Hautpartien. Häufig treten gleichzeitig -aber auch allein – tiefe Schwellungen der Haut, so genannte Angioödeme, auf. Begleitet werden die Symptome durch starken andauernden Juckreiz. Neben der akuten Urtikaria, die häufig im Kindesalter auftritt und von kurzer Dauer ist, gibt es Urtikaria-Formen, die länger als sechs Wochen andauern und täglich (kontinuierlich) oder in Abständen von mehreren Tagen (rezidivierend) auftreten. Experten sprechen hier von einer chronischen Urtikaria. Einer solchen Nesselsucht kann eine Vielzahl von Ursachen zugrunde liegen. Während bei der akuten Urtikaria selten nach den genauen Ursachen geforscht wird, sollte bei einem chronischen Verlauf, neben der Behandlung der Symptome, eine gründliche Suche nach Auslösern und Ursachen Bestandteil der Therapie sein.

Gerne möchten wir Ihnen die unterschiedlichen Formen und Auslöser, sowie aktuelle Diagnose- und Therapieoptionen vorstellen. Speziell das Thema Urtikaria bei Kindern liegt uns sehr am Herzen. Der ständige unkontrollierte Juckreiz und die auftretenden Quaddeln und Angioödeme belasten die Betroffenen sehr, so dass die Lebensqualität oft eingeschränkt ist. Das muss nicht sein! Es gibt viele Möglichkeiten seine Urtikaria unter Kontrolle zu bringen. Wir möchten Ihnen Mut machen, die Herausforderung Urtikaria anzunehmen und für mehr Lebensqualität zu sorgen.

Das Webinar ist ein kostenfreier Service des Deutschen Allergie- und Asthmabundes – DAAB e.V. und wird anlässlich des Welt-Urtikaria-Tages 2018 in Kooperation mit der UNEV e.V. angeboten.

Bitte beachten Sie bei der Anmeldung unsere aktuellen Datenschutzrichtlinien unter http://www.daab.de/service/datenschutzerklaerung/

Nach der Anmeldung erhalten Sie eine Bestätigungs-E-Mail mit Informationen zur Teilnahme am Webinar.

Beiß nicht gleich in jeden Apfel

Pollenallergiker vertragen rohe Äpfel häufig nicht, da das Allergen im Apfel den Allergenen in der Birkenpolle ähneln. Vereinfacht bedeutet das: Das Immunsystem “verwechselt” den Apfel mit Birkenpollen und reagiert allergisch. Die Folge können Jucken und Brennen im Hals- und Rachenraum sein, bis hin zu Fließschnupfen und Atembeschwerden. In unserem Beitrag finden Sie hilfreiche Tipps!

Leider haben immer mehr Menschen beim Verzehr von Äpfeln Symptome wie Brennen der Mundschleimhaut oder Jucken und Anschwellen der Lippen. Sie gehören damit zu den vier Millionen Menschen in Deutschland, die eine pollenassoziierte KreuzAepfel_in_Kisteallergie haben.
Das Brennen und Jucken im Mund bei dem Biss in einen frischen Apfel kommt durch die Allergie auf Birkenpollen. Da einige Bestandteile im Apfel denen der Birkenpolle ähneln „verwechselt“ der Körper die beiden und reagiert mit Symptomen.
Es gibt jedoch auch Äpfel, die sogenannten „alten Sorten“, die häufig besser vertragen werden, zum Beispiel: Geheimrat Oldenburg, Goldparmäne, Finkenwerder Herbstprinz, Prinz Albrecht von Preußen oder Eifeler Rambur.
In Studien von Medizinern wurde belegt, dass diese oft besser vertragen werden, da hier der Gehalt an  Polyphenolen höher ist.
Polyphenole sind unter anderem dafür verantwortlich, dass ein Apfel nach dem Anschneiden braun wird. Aus neueren Sorten wurden diese Stoffe aus diesem Grund heraus gezüchtet. Auch weil diese Äpfel häufig etwas säuerlicher schmecken. Polyphenole inaktivieren das Apfelallergen. In den alten Apfelsorten ist davon zehn bis hundertmal mehr enthalten als in neuen Sorten. Viele Allergiker können daher alte Apfelsorten besser vertragen.
Ganz wichtig!
Wer einen Apfel ausprobieren möchte , sollte zuerst den „Lippentest“ machen,
indem man ein kleines Stück vorsichtig auf die Lippe legt und die Reaktion
abwartet. Stellen sich Beschwerden ein, wird der „Selbst-Versuch“ abgebrochen.
Leider kann man diese alten Apfelsorten in fast keinem Supermarkt kaufen. Da lohnt sich eventuell ein Besuch im Hofladen oder im Biomarkt.
Übrigens:

  • Durch lange Lagerzeiten erhöht sich der Anteil des Allergens, deshalb sollten Äpfel lieber frisch gegessen werden.
  • Durch das Erhitzen wird das Allergen zerstört. Daher wird auch Apfelmus und Apfelkuchen von den meisten gut vertragen.
  • Unser Tipp: Den Apfel klein schneiden und ab in die Mikrowelle. Nach einer Minute in der Mikrowelle mit 600 Watt ist der Apfel noch knackig, verliert aber die Allergenität und wird besser vertragen. Zum Beispiel mit Natur-Joghurt oder Quark.

Weitere Informationen zu Nahrungsmittelallergien und Unverträglichkeit finden Sie auf www.daab.de

Aktueller Test der Stiftung Warentest Vorsicht bei Handgeschirrspülmittel

Aktueller Test der Stiftung Warentest zeigt: Vorsicht Allergiker! Viele Handgeschirrspülmittel mit allergieauslösenden Konservierungsmitteln.

Im aktuellen Test-Magazin 9/2018  wurden 26 Handgeschirrspülmittel bewertet. Im Fokus der Untersuchung stand die Reinigungskraft, Ergiebigkeit und Handhabung der haushaltsüblichen Spülmittel sowie ihre Umwelt- und Hautverträglichkeit. Das Ergebnis ist für Kontaktallergiker alarmierend: 19 der bewerteten Produkte enthielten erhebliche Mengen an Methylisothiazolinon (MIT). Dieser Konservierungsstoff gilt als potenter Allergieauslöser, der selbst in relativ geringen Konzentrationen eine Hautreaktion auslösen kann. Dermatologen schätzen, dass derzeit bis zu zwei Millionen Menschen auf MIT allergisch reagieren und nach Kontakt unter Hautentzündungen, Juckreiz, Bläschen leiden. In den auffälligen Produkten waren die Gehalte an MIT deutlich oberhalb des für abwaschbare Kosmetika geltenden EU-Grenzwertes von 15 Milligramm pro Kilogramm. Da die Handgeschirrspülmittel häufig auch zu Handwäsche pur auf die Haut angewendet werden, ist hier eine entsprechende Warnung dringend notwendig. In haushaltsüblicher Verdünnung, so wie sie zur Reinigung von Geschirr angewendet werden, soll die MIT-Menge keine allergieauslösende Effekte haben – für Allergiker ist trotzdem ein Schutz mit Handschuhen empfehlenswert. Frei von bedenklichen Konservierungsstoffen waren nur 5 der getesteten Produkte, darunter die Öko-Spülmittel.

DAAB-Empfehlung: kontrollieren Sie immer die Inhaltsstoffangaben auf den Produkten. Handgeschirrspülmittel mit dem DAAB-Label sind garantiert ohne allergieauslösende Konservierungsstoffe.

Akupunktur: Stich für Stich gesünder?

Der Deutsche Allergie- und Asthmabund e.V. bekommt häufig Anfragen zur Wirksamkeit von Akupunktur bei Heuschnupfen. Dazu lässt sich folgendes sagen:
Eine Akupunkturbehandlung kann eine gute unterstützende Behandlung bei einem allergischen Schnupfen darstellen. Sie kann zusätzlich zu antiallergischen Medikamenten und der ursächlichen Therapie, der Hyposensibilisierung, angewendet werden.
Wichtig bei der Akupunktur ist jedoch, dass sie in die Hand eines geschulten Akupunktur-Arztes gehört. Akupunktur-Experten weisen darauf hin, dass ähnlich wie bei der Desensibilisierung, auch die Akupunktur Geduld braucht bis sie ihre Wirkung voll entfaltet.
Die Behandlung geht ebenfalls meist über drei Jahre mit neun bis zwölf Sitzungen pro Saison, beginnend jeweils etwa einen Monat vor dem Pollenflug. Auch hier ist eine gründliche Anamnese wichtig. Nur wenn klar ist, welche Auslöser für die Beschwerden verantwortlich sind, können die richtigen Schritte eingeleitet werden.
Zahlreiche Studien geben stichhaltige Gründe für eine Akupunktur:

  • Nach der Behandlung konnten weniger allergische Nasenbeschwerden nachgewiesen werden.
  • Es zeigte sich eine deutliche Verbesserung der krankheitsspezifischen Lebensqualität.
  • Es konnte eine Reduktion der Medikamenteneinnahme aufgezeigt werden und es kam zu einem Rückgang der körpereigenen Antikörper (IgE-Antikörper) im Blut.

Die Krankenkassen zahlen die Akupunktur aktuell meist nur bei Rückenschmerzen und Kniegelenkarthrose.

Wie eine Akupunktur funktioniert und welche weiteren alternativen Behandlungsmethoden es gibt, erfahren Sie in unserem Ratgeber „Alternative Heilmethoden“, den Sie kostenfrei bei uns bestellen können unter info@daab.de
In der aktuellen Ausgabe der „Allergie konkret“ 2/2018 erläutern wir ausführlich die aktuelle Studienlage zur Akupunktur. Jetzt kostenfrei anfordern  unter info@daab.de

Sommer-Rezept: Schinkenröllchen mit Rucola (ca. 7 – 9 Stück)

Zutaten:
100 g Rucola
100 g Parmaschinken

Rucola waschen und mit einer Salatschleuder kurz trocknen. Die Stiele von den Blättern abtrennen. Die einzelnen Scheiben Parmaschinken nebeneinander auf ein Küchenbrett legen und den Rucola gebündelt darauf verteilen. Nun den Schinken aufrollen und mit Zahnstochern feststecken. Alles auf einer Platte dekorativ anrichten.

Variationen:

  • Um dem Gericht noch mehr Würze zu verleihen, können Sie die Röllchen mit ein wenig Olivenöl und dunklem Balsamico beträufeln. Frisch gemahlener Pfeffer rundet das Ganze ab.
  • Anstelle von Essig und Öl kann man auch einige Spritzer Zitronensaft darüber geben.
  • Nach Geschmack können auch noch einige Hobel Parmesan oder dünne Avocado-Streifen mit eingerollt werden.

Neues aus der Forschung: Heuschnupfen beeinträchtigt die sportliche Leistung- Hyposensibilisierung schafft Linderung

Ein allergischer Schnupfen kann die Leistungsfähigkeit von Sportlern stark beeinflussen.
Forscher untersuchten nun in einer Gruppe von Berufs- und Freizeitsportlern  die Häufigkeit der saisonaler Pollenallergien (Heuschnupfen) und die Auswirkungen auf die Wahl der Allergiebehandlung und deren Nutzen für die sportliche Leistung.
Es erfolgte eine Selbstbefragung.
In der Pollen-Hochsaison 2014 wurden Teilnehmer aus der Deutschen Sporthochschule und dem Kölner Marathon 2014 rekrutiert. 636 Fragebögen wurden ausgefüllt.
Über 42 Prozent der Teilnehmer berichteten von einer Pollenallergie und über 30 Prozent von Asthma. Leistungsbeeinträchtigungen wurden bei mehr als 80 Prozent der Allergiker festgestellt. Insgesamt verwendeten über 82 Prozent Medikamente zur Linderung ihrer Beschwerden, über 32 Prozent nutzten alternative Therapien und über 47 Prozent die sogenannte Hyposensibilisierung.
Die Teilnehmer, die mit der Hyposensibilisierung behandelt wurden,  hatten weniger Allergieprobleme beim Training als die, die symptomatische und alternative Therapien verwendeten.
Die meisten Teilnehmer hatten Bedenken hinsichtlich der Hyposensibilisierung, wie Nebenwirkungen, negative Auswirkungen auf die sportliche Leistungsfähigkeit oder vermuteten eine fehlende Langzeitwirkung.
Bei den meisten Sportlern wurde der allergische Schnupfen nicht ausreichend gut behandelt. Grund dafür könnten die Vorbehalte gegenüber der Hyposensibilisierung sein.

Fazit: Durch Pollenallergien wurde die sportliche Leistungsfähigkeit der Sportler während der Pollensaison enorm reduziert. Diese Auswirkungen können durch eine geeignete Behandlung wie die Hyposensibilisierung (Allergenspezifische Immuntherapie) gemildert werden.
Die Forscher empfehlen, Patienten und Ärzten ein besseres Verständnis der verfügbaren Behandlungsmöglichkeiten zu vermitteln, um die sportliche Leistungsfähigkeit von Pollenallergikern zu verbessern.

Was ist eine Hyposensibilisierung?
Mit der sogenannten Hyposensibilisierung (Allergenspezifische Immuntherapie) sollen Allergiker an ihren Allergieauslöser gewöhnt werden, damit sie weniger Beschwerden haben.
Zudem kann dadurch der Medikamentenverbrauch gesenkt werden. Die Hyposensibilisierung sollte möglichst frühzeitig nach dem Auftreten von Allergien wie Pollen- oder Hausstaubmilbenallergien erfolgen, damit eine gute Wirksamkeit erreicht und auch das Risiko für die Entwicklung eines allergischen Asthmas gesenkt werden kann.
Die Therapie erfolgt in der Regel über drei Jahre.
Es stehen verschiedene Formen wie Spritzen, Tabletten und Tropfen zur Verfügung.
Für den guten Erfolg ist die richtige Diagnostik sehr wichtig. Der Patient muss auf die Allergene reagieren, die in dem Therapiepräparat enthalten sind.
Für den jeweiligen Auslöser muss ein Therapiepräparat zur Verfügung stehen, dass den Auslöser in ausreichender Menge enthält.
Eine Beratung zum Thema  Hyposensibilisierung erhalten DAAB-Mitglieder unter info@daab.de

Quelle:
J Sports Med Phys Fitness. 2018 Jul 16. doi: 10.23736/S0022-4707.18.08556-0. [Epub ahead of print]
Impaired sports performance of athletes suffering from pollen-induced allergic rhinitis: a cross-sectional, observational survey in German athletes.
Salem L1, Dao VA2, Shah-Hosseini K1, de Marees M3, Mester J3, Mösges R1,2, Vent J4,5,6.

Pflaumen-Zeit: Nicht für jeden ein Genuss?

Pollenallergiker, die auf Frühblüher wie Hasel, Erle und Birke allergisch reagieren, können möglicherweise Kreuzreaktionen auf Pflaumen haben.
Die allergischen Reaktionen werden in der Regel beim Verzehr von rohen Früchten ausgelöst und zeigen sich zum Beispiel durch Kribbeln und Jucken im Mund, bis hin zu Schwellungen in Mund- und Rachenraum.
In gegartem Zustand, zum Beispiel als Kompott oder im Kuchen, sind die Früchte meist verträglich, da die allergenen Eiweißstoffe dadurch zerstört werden.

Sommer-Rezept: Gefüllte Paprika als Fingerfood

Zutaten:
Rote, gelbe und grüne Paprikaschoten
200g Frischkäse
2 EL Zitronensaft
Pfeffer, Salz, Knoblauch
100g Sahne
Mandelblätter
Schnittlauch

Paprika waschen, putzen und in Schiffchen schneiden. Frischkäse mit Zitronensaft verrühren und würzen.
Sahne schlagen und unter den Frischkäse heben. Mandelblätter in einer Pfanne anrösten.
Käsecreme mit Spritzbeutel in die Paprikaspalten füllen und mit Schnittlauch und Mandelblättern dekorieren

Varianten:

  • Statt Frischkäse kann (Seiden-)Tofu verwendet werden. Diesen im Küchentuch auspressen und mit Sojacreme verfeinern, dann ist es frei von Milch.
  • Je nach Allergie statt Mandeln geröstete Pinienkerne, Sesam oder Walnüsse verwenden.
  • Für die Käsecreme könne diverse andere Kräuter genommen werden: Petersilie, Koriander, Kreuzkümmel oder Bärlauch

Kinder lernen im „Alleleland“, worauf es ankommt! Keine Chance für Lebensmittelallergien, Asthma, Neurodermitis und Heuschnupfen

Rund eine dreiviertel Million Kindergarten- und Schulkinder leiden unter Lebensmittelallergien, etwa 500.000 Kinder und Jugendliche sind von Asthma und über 1 Million von Heuschnupfen betroffen.
Die  Kinder erhalten häufig Verbote und verstehen nicht, was eigentlich los ist im Körper. So wird eine Allergie schnell  zur Belastungsprobe für die ganze Familie.
Um das zu ändern, bietet der Deutsche Allergie- und Asthmabund eine Kinder-Website zum Thema Lebensmittelallergien, Asthma, Neurodermitis und Heuschnupfen an: www.alleleland.de.
„Alleleland“ steht für Allergie-Lern-Land und ist Deutschlands erste Website, auf der Kinder altersgerecht und spielerisch das Wichtigste über Lebensmittelallergien, Asthma, Neurodermitis und Pollenallergie  lernen. Angesprochen werden Kindergarten- und Schulkinder zwischen 5 und 12 Jahren.
Die Protagonisten im „Alleleland“ sind die beiden Zeichentrickfiguren Professor Mino und sein kleiner Helfer Glucks. Die beiden Forscher nehmen die Kinder mit in ihre Welt, das „Alleleland“, wo sie viele Abenteuer bestehen müssen.
Dort gilt das „Essland“, „Neurodermia“, „Asthmanien“ und „Pollonien“ zu erkunden.
Die Kinder lernen in diesen Themen-Welten ihre Allergieauslöser näher kennen und erhalten kindgerecht Tipps, wie Sie mit Ihrer Erkrankung im Alltag besser umgehen können. Steckbriefe und Spiele wie der „Eierlauf“, das „Lungenforscher-Spiel“ oder das „Pollen-Memory“ vermitteln kindgerecht Informationen.

Hilfe auch für Eltern, Kitabetreuer und Lehrer
Das Onlineportal richtet sich mit einem eigenen Elternbereich auch an Eltern, Kita- und Schulpersonal, um sich in das Thema zu vertiefen und es in der Kita oder den Unterricht zu integrieren. Der mehrschichtige Aufbau hilft den Beteiligten, Sicherheit im Umgang mit Lebensmittelallergien, Asthma, Neurodermitis und Pollenallergie, sowie gefährdeten Kindern zu erlangen. Schauen Sie doch auch mal im Alleleland vorbei!
www.alleleland.de
Das Projekt wird im Rahmen der Selbsthilfeförderung nach § 20 h Sozialgesetzbuch V durch die BARMER finanziert. Wir bedanken uns herzlichen für die Unterstützung!