Weihnachtsgeschenk: Verschenken Sie eine DAAB-Mitgliedschaft!

Oft sucht man für Freunde und Verwandte ratlos noch nach einem Geschenk.
Warum nicht eine Mitgliedschaft im DAAB für 36 Euro/Jahr verschenken?
Dadurch verhelfen Sie dem Beschenkten zu mehr Wissen über sein Krankheitsbild und zu mehr Lebensqualität und ermöglichen den Zugang zu individueller Beratung, vielen Unterlagen, Hilfestellungen im Alltag und vier Ausgaben der Zeitschrift  „Allergie konkret“.
Und Sie tun gleichzeitig noch etwas Gutes, indem Sie durch dieses Geschenk einen gemeinnützigen unabhängigen Verband fördern.
Ein Weihnachtsgeschenk mit echtem Mehrwert!
Kontaktieren Sie uns einfach unter info@daab.de  oder 02166/ 64 788 20 und Sie erhalten für Ihr Präsent einen weihnachtlichen Mitgliedsantrag, den Sie als Gutschein verschenken können.
http://daab.de/ueber-den-deutschen-allergie-und-asthmabund/ihre-vorteile-als-mitglied/

Advent, Advent ein Lichtlein brennt….

…aber bitte eins, dass uns nicht den Atem nimmt!

Der Deutsche Allergie- und Asthmabund warnt: In vielen Kerzen stecken Stoffe, die für die Gesundheit gefährlich sein können und nicht nur Allergikern Probleme bereiten.

Adventsstimmung durch Kerzen – das kann heikel werden, denn Kerzen aus Paraffin und Duftkerzen verdampfen beim Abbrennen Dioxine, PAKs (polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe), Terpene, Aromaten und Lösungsmittel. Zusätzlich belasten sie die Raumluft stark mit Ruß. Besonders in kleinen Räumen mit geringer Luftbewegung stellen sich so rasch Konzentrationen ein, die gesundheitsschädlich sein können, speziell für Menschen mit Atemwegsproblemen und Kinder.

Tipps für eine gesunde Adventszeit:

- Verwenden Sie ökologische Kerzen (mit dem RAL-Prüfzeichen) aus Pflanzenstearin, Soja oder Bienenwachs – ohne Paraffinzusatz.

- Verzichten Sie auf Duftkerzen oder -sprays und auch ätherische Öle im Verdampfer haben im Innenraum nichts zu suchen.

- Achten Sie auf eine gute Raumluft. Stoßlüften (Fenster werden ganz geöffnet) kombiniert mit Querlüften (Durchzug durch mehrere Zimmer) mehrmals am Tag hilft das Klima im Innenraum gesund zu halten. Je kühler die Raumlufttemperatur, desto öfter muss gelüftet werden, um Luftfeuchte abzuführen.

 

 

Neue Heilungschancen bei Erdnuss-Allergie?

Leider nein, aber eine neue Therapie kann die Symptome einer Erdnuss-Allergie deutlich reduzieren und den Eltern die Angst vor schweren allergischen Reaktionen nehmen. Wann es in Deutschland soweit ist, ist noch nicht absehbar.

Während 20% der Kinder eine Allergie auf Kuhmilch oder Hühnerei behalten, bleibt eine Allergie auf Nüsse und Erdnüsse bei rund 80% der Kinder bestehen. Neue Therapieansätze sind dringend gefragt. Gegenwärtig gibt es zwei vielversprechende Vorgehensweisen, so dass zumindest eine kleine Menge Erdnuss vertragen wird, ohne dass eine schwere allergische Reaktion stattfindet.

Aus der Forschung

Eine untersuchte Therapie stellt die Orale Immuntherapie dar (OIT) dar. Hierbei wird versucht, den Körper langsam an das Allergen zu gewöhnen, indem das Allergen „oral“, also über das Essen aufgenommen wird. Die neusten Ergebnisse zur Phase-III-Studie PALISADE wurden nun veröffentlicht. In Europa und Nordamerika nahmen 66 Zentren teil, darunter die Uniklinik Frankfurt und die Charité – Universitätsmedizin Berlin. Über 490 Kinder mit einer klinisch relevanten Erdnussallergie im Alter von vier bis 17 Jahren nahmen an der Studie teil. Sie erhielten täglich das Medikament AR101 (Erdnussprotein) als Pulver über die die Nahrung. Die Kinder wurden in zwei Gruppen unterteilt. Eine Gruppe, die das Medikament AR101 erhielt, und eine Placebogruppe. Vor Therapiestart vertrug kein Kind mehr als 30 Milligramm Erdnussprotein, also circa ein Zehntel einer Erdnuss. Durch die Behandlung mit AR101 kam es innerhalb des Studienzeitraums zu einer Anhebung der Reaktionsschwelle, das bedeutet, dass die Kinder mehr Erdnussprotein vertragen haben, als in der Ausgangssituation. Zusätzlich reduzierte sich der Schweregrad der Beschwerden. In vielen Fällen kam es erst gar nicht zu Symptomen.

Kinder essen glücklich

Zum Abschluss der Studie vertrugen 67 Prozent der Kinder, die täglich das Medikament erhalten hatten, Erdnussprotein von zwei Erdnüssen. In der Placebogruppe, also bei den Kindern die kein Erdnussprotein erhielten, waren es nur vier Prozent. Die Hälfte der Medikamenten-Gruppe vertrug sogar die höchste getestete Dosis von drei bis vier Erdnüssen, im Vergleich zu zwei Prozent der Placebogruppe. Die Nebenwirkungen waren unter der Behandlung gering. Vierzehn Prozent der Kinder mit Medikamentengabe, zeigten allergische Nebenwirkungen, die als mild oder moderat eingestuft wurden.

Das Fazit der Wissenschaftler zu den Ergebnissen der Studie fällt positiv aus. Die Orale Immuntherapie dar (OIT) mit dem Medikament AR101 reduziert die Schwere und Häufigkeit allergischen Reaktion auf Erdnüsse und bietet so einen neuen Therapieansatz in der Behandlung der Erdnussallergie bei Kindern. Zwar ist es keine Heilung, aber die Reduktion der Beschwerden und das Anheben der Reaktionsschwelle bringt den Familien mehr Sicherheit im Umgang mit der Allergie und steigert die Lebensqualität.

Was nun jeden interessiert, wann können wir in Deutschland mit dem Medikament rechnen? Die Einreichung der Zulassung dieser Arznei bei der amerikanischen Food and Drug Administration (FDA) ist für Ende 2018 geplant, die Einreichung bei der europäischen Behörde (EMA) für die erste Jahreshälfte 2019. Das bedeutet, dass wir uns in Deutschland noch etwas gedulden müssen.

Eine weitere Möglichkeit bietet die epikutane Immuntherapie (EPIT). Hierbei wird ein Pflaster, das eine winzige Menge Erdnusseiweiß enthält, auf die intakte Haut an Rücken oder Arm geklebt und zwar jeden Tag ein neues Pflaster (ein Pflaster pro 24 Stunden). Unter dem Pflaster sammelt sich Wasser, welches aus der Haut verdunstet ist. Dieses Wasser verflüssigt das Erdnusseiweiß. Die Haut unter dem Pflaster ist aufnahmefähiger und das Erdnusseiweiß kann in die Haut eindringen. Es wird von Zellen aus der obersten Hautschicht umschlossen und zu den Lymphknoten befördert, so dass das Allergen nicht in den Blutkreislauf gelang. Diese Art der Allergenaufnahme scheint für den Patienten mit weniger Nebenwirkungen verbunden zu sein. Aktuell laufen dazu weitere Studien mit größeren Patientenzahlen. Die Kinder sind im Alter zwischen ein und drei Jahren (EPITOPE-Studie).

Einen ausführlichen Artikel zu diesem spannenden Thema finden Sie in unserer aktuellen Ausgabe „Allergie konkret“ 2/2018. Jetzt anfordern unter info@daab.de

DAAB Warnhinweis: Nicht gekennzeichnete Milch in Trink-Schokolade am Stil von Hussel

Die Firma Hussel GmbH ruft aus Gründen des vorbeugenden Verbraucherschutzes in Abstimmung mit der zuständigen Behörde die Artikel „Trinkschokolade am Stiel“ in verschiedenen Sorten zurück.

 

Betroffen ist folgende Ware:
Trinkschokolade am Stiel, 35g in den Sorten:
- Vollmilchschokolade
- Zartbitter
- Kaffee
- Karamell & Flor de Sal
- Vanille weiße Schokolade

Alle Chargen mit dem MHD 2019 und 2020

Grund des Rückrufs:
Bei den unter den Artikelbezeichnungen „Trinkschokolade am Stiel Zartbitter 35g“
und „Trinkschokolade am Stiel Kaffee 35g“ verkauften Sorten kann nicht ausgeschlossen werden, dass es sich um Sorten Vollmilch, Karamell und Vanille weiße Schokolade handelt. In diesem Falle fehlt die für die Allergiker wichtige Deklaration des Inhaltsstoffs „Milch“. Das kann bei Personen, die an einer Milchunverträglichkeit leiden, zu allergischen Reaktionen führen.
Diesem Personenkreis ist dringend vom Verzehr abzuraten.
Auch bei den anderen Sorten kann eine Sortenvertauschung nicht ausgeschlossen werden.
Die Qualität der Produkte selbst ist durchgängig einwandfrei, sodass diese von Nicht-Allergikern unbedenklich verzehrt werden können.
Verbraucheranfragen richten Sie bitte an den Pressekontakt:
Roland Rissel, Communications Manager, Tel.: 02331 690 2417,
E-Mail: r.rissel@hussel.de

Die betroffenen Produkte können selbstverständlich gegen Erstattung des Kaufpreises in der jeweiligen Einkaufsstätte zurückgegeben oder an Hussel GmbH (Kabeler Str. 4, 58099 Hagen) unfrei versendet werden.

Allergie konkret: Allergien, Asthma, Neurodermitis vom Baby bis Kleinkind

Ihr Kind hat Allergien, Asthma oder Neurodermitis? Dann haben Sie sicherlich viele Fragen.
Das Gesundheitsmagazin „Allergie konkret“ des Deutschen Allergie- und Asthmabundes ist mit einer Sonderausgabe für Eltern erschienen.
Themen sind:

  • Asthma im Kindesalter
  • Allergiediagnostik und –therapie
  • Nahrungsmittelallergien
  • Anaphylaxie
  • Allergie-Prävention
  • Allergien in Kita und Schule
  • Neurodermitis-Hautpflege sowie Tipps.

Die Sonderausgabe kann – auch in größerer Stückzahl (z.B. für Kindergarten und Schule oder Freunde) beim DAAB kostenfrei bestellt werden.
Per Email unter info@daab.de oder telefonisch unter 0 21 66 /64 788 20.

Bei Neurodermitis Impfen?

Impfungen gehören zu den wichtigsten und wirksamsten präventiven Maßßnahmen, die in der Medizin zur Verfügung stehen. Moderne Impfstoffe sind gut verträglich, unerwünschte Arzneimittelwirkungen werden nur in seltenen Fällen beobachtet. Ziel der Impfung ist es, den Geimpften vor einer ansteckenden Krankheit zu schützen.
Die Leitlinie Neurodermitis der Fachgesellschaften empfiehlt, Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit Neurodermitis nach STIKO-Empfehlungen regulär zu impfen. Bei einem akuten Neurodermitisschub  wird das Verschieben der Impfung bis zur Stabilisierung des Hautzustands empfohlen.

Als DAAB-Mitglied profitieren Sie von der individuellen  und persönlichen Beratung per Telefon oder E-Mail durch unser Experten-Team.
Darüber hinaus erhalten Sie vier Mal im Jahr unser Magazin “Allergie konkret”. Hier lesen Sie aktuelles rund um die Krankheitsbilder Allergie, Asthma, Lebensmittelunverträglichkeiten und Neurodermitis. Wir informieren Sie über neue Behandlungsmöglichkeiten sowie Neues aus der Gesundheitspolitik.
Der Mitgliedsbeitrag beläuft sich auf lediglich 36 Euro pro Jahr und gilt für alle Familienangehörigen, die in Ihrem Haushalt leben.
Probieren Sie uns einfach aus!
http://daab.de/ueber-den-deutschen-allergie-und-asthmabund/ihre-vorteile-als-mitglied/

Neues aus der Forschung: Kann der Erfolg einer Hyposensibilisierung in Zukunft vorhergesagt werden?

Eine spezifische Immuntherapie kann den Alltag für Allergiker deutlich angenehmer machen. Ein Team der Technischen Universität München (TUM) hat die Prozesse im Körper während einer dreijährigen spezifischen Immuntherapie untersucht. Die Forscherinnen und Forscher fanden dabei Hinweise darauf, warum die Allergieimpfung so viel Zeit benötigt und wie sich die Erfolgsaussichten schon früh bestimmen lassen.
Wenn direkt nach der ersten Behandlungsphase, also dem Abschluss der Einleitungsphase, besonders viele regulatorische B-Zellen und wenige TH-17-Zellen messbar waren, wurden nach drei Jahren deutlich weniger Allergiesymptome festgestellt.
Die Technischen Universität München hat diesen Test patentieren lassen. Wenn er Serienreife erreicht, kann man Patientinnen und Patienten eine aufwendige Behandlung mit geringen Erfolgsaussichten ersparen.

Bei einer spezifischen Immuntherapie, auch Hyposensibilisierung genannt, geben Ärztinnen und Ärzte Injektionen mit den Substanzen, auf die der Körper allergisch reagiert, meist Pollen- oder Milbenextrakte.
In der ersten Phase der Therapie erhöhen sie die Dosis nach und nach. Ist eine sogenannte Erhaltunsdosis erreicht, werden über einen längeren Zeitraum – in der Regel drei Jahre – Spritzen mit dieser Dosis gegeben. Wenn alles gut geht, sind die allergischen Reaktionen nach dieser Behandlung dauerhaft schwächer.
Ein Team um Adam Chaker, Leiter der Allergieambulanz an der Klinik und Poliklinik für Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde des TUM-Universitätsklinikums  hat das komplexe Wechselspiel verschiedener Zelltypen und Substanzen des menschlichen Immunsystems  während einer dreijährigen Immuntherapie beobachtet.
„Unsere Daten zeigen, dass die Vorgänge bei einer Immuntherapie komplexer sind als bislang angenommen“, so Adam Chaker. „Es sind Zelltypen beteiligt, die bislang in diesem Zusammenhang kaum beachtet wurden. Wir sind insbesondere überzeugt, dass regulatorische B-Zellen eine deutlich wichtigere Rolle spielen als bisher gedacht.“

In der zweiten Phase der Behandlung  entscheidet sich das Abwehrsystem des Körpers, ob ein Allergen weiterhin massiv bekämpft wird und daher zu Heuschnupfen, Asthma oder anderen allergischen Erkrankungen führt oder ob der Körper lernt, dass Allergen zu tolerieren.
Dabei ändert sich das Verhältnis von pro-allergischen T-Zellen, T-Regs und regulatorischen B-Zellen laufend. In der Studie war mal ein Zelltyp stärker vertreten, mal ein anderer. Erst nach drei Jahren pendelte sich das Verhältnis ein.
Bei den Patientinnen und Patienten, die die Therapie regulär beendeten, gab es Übereinstimmungen, die schon früh Voraussagen über den Therapie-Erfolg ermöglichten.
Wenn direkt nach der ersten Behandlungsphase, also dem Abschluss der Einleitungsphase, besonders viele regulatorische B-Zellen und wenige TH-17-Zellen messbar waren, wurden nach drei Jahren deutlich weniger Allergiesymptome festgestellt.

Argumente fürs Durchhalten
„Wir haben diesen Test patentieren lassen“, sagt Adam Chaker. „Wenn er Serienreife erreicht, könnten wir Patientinnen und Patienten eine aufwendige Behandlung mit geringen Erfolgsaussichten ersparen.
Bei einem positiven Ergebnis liefert so ein Test hingegen gute Argumente, eine dreijährige Therapie durchzuziehen. Bislang brechen viele Patienten die Therapie früher ab.“

Nach Pressemitteilung TUM vom 18.10.2018
Mehr zum Thema Hyposensibilisierung erfahren Sie auf unserer Seite https://www.daab.de/allergien/hyposensibilisierung/

Kennzeichnung der Kosmetika – wichtige Information für Kontaktallergiker

Die Inhaltsstoffe der Kosmetika müssen auf den Produkten EU-weit einheitlich und vollständig angegeben werden. Alle Bestandteile in Shampoos, Lotion & Co. werden mit ihren englischen bzw. botanischen Fachbezeichnungen auf der Verpackung genannt. Eine Ausnahme sind Duftstoffe, die unter der Sammelbezeichnung „Parfum“ oder „Fragrance“ angegeben werden, nur für die 26 allergieauslösenden Duftstoffe gibt es eine Deklarationspflicht. Leider ist die Kennzeichnung nicht direkt verständlich, deutschsprachige Bezeichnungen sind nicht vorgesehen – zum Ärger vieler Verbraucher. Doch für Kontaktallergiker ist diese vollständige Deklaration eine wichtige Hilfe, um Produkte ohne ihre Allergieauslöser auswählen zu können. Anhand der diagnostizierten Kontaktallergene können sie unter Beachtung der INCI-Liste ihre problematischen Allergieauslöser erkennen und meiden.

Hautpflege im Herbst – die Gefahr von Kontaktallergien steigt

Gerade Menschen mit empfindlicher Haut, Neurodermitis oder Kontaktallergien benötigen in der kälter werdenden Jahreszeit eine geeignete und verträgliche Pflege. Im Herbst und Winter können sich, wenn der Schutzfilm der Haut durch eine nicht ausreichende Pflege nicht intakt ist, schneller Kontaktallergien entwickeln.

Hautpflege den Bedürfnissen der Haut anpassen

Herbstwinde, Heizungsluft, Temperaturwechsel und die letzten Sonnentage verlangen der Haut Vieles ab und sie wird stärker beansprucht. Die beginnende Kälte führt zu einer Verengung der Blutgefäße und zu einer schlechteren Durchblutung. Die Heizungsluft in den Innenräumen tut das Ihrige dazu und trocknet die Haut zusätzlich aus. Die Hautschutzfunktion ist durch die fehlende Feuchtigkeit und den niedrigeren Fettgehalt der Haut nicht optimal gegeben, Allergene haben leichteres Spiel und es kann schneller zu Kontaktekzemen oder einem Neurodermitisschub kommen. Trockene Haut juckt und durch das Juckreizlindernde „Kratzen“ wird die Haut verletzt und Keime und Bakterien können nun schneller eindringen.

Kontaktallergie – Haut in Aufruhr

Kontaktallergien entstehen, wenn allergieauslösende Bestandteile, wie z.B. Duft-, Konservierungs-, Farbstoffe oder ätherische Öle von Cremes oder anderen Pflegeprodukten, in die Haut eindringen und sie in Alarmbereitschaft versetzen. Allergische Reaktionen wie Rötungen, starker Juckreiz, Schwellungen, Bläschen, nässender Ausschlag, Hautschuppung können bis zu 72 Stunden nach dem Hautkontakt auftreten. Bei ständigem, wiederholtem Kontakt mit dem Allergieauslöser kann sich ein chronisches Hautekzem mit entzündlichen Hautverdickungen, starker Verhornung und einer Vergröberung der Hautfelderung (Lichenifikation) entwickeln.

Entscheiden Sie sich also für Pflegeprodukte ohne Duft-, Konservierungs-, Farbstoffe und ätherische Öle. Diese erkennen Sie im Handel an dem DAAB Logo für Pflegeprodukte. Dies garantiert Ihnen, dass keine Allergie auslösenden Stoffe in den Produkten enthalten sind. Die aktuelle Logo Liste des DAAB zu Kosmetika/Pflegeprodukten ohne Duft-, Farb- und Konservierungsstoffen, schicken wir Ihnen gerne zu. Einfache eine Email an info@daab.de senden.

Noch ein Wort zur Lippenpflege im Herbst

Um spröde Lippen zu verhindern, sollte man die dünne Haut der Lippen mit einer speziellen Lippenpflege, einem Lippenbalsam oder einer -creme mit einem höherem Fettgehalt, pflegen. Dies wird mit jedem Tag an dem die Temperaturen weiter sinken wichtiger. Verzichten Sie auf Pflegestifte mit Mineralölen, die sich wie ein Film auf die Lippen legen. Die Haut quillt dadurch auf und trocknet noch mehr aus. So hat man ständig das Gefühl, noch mehr cremen zu müssen.

Insektengift-Allergie Blitzlichter aus unserem Webinar

Wussten Sie schon, dass

  • Wespenstiche auch im Winter möglich sind. Die Königinnen überwintern zum Beispiel in Holzstapeln und an wärmeren Tagen werden sie wach. Seien Sie als Allergiker also vorsichtig, wenn Sie draußen Holz für den Kamin holen.
  • Hornissen nachtaktiv sind. Reagieren Sie allergisch auf Hornissenstiche, müssen Sie auch nachts mit einem Stich rechnen.
  • im Durchschnitt 2/3 der Menschen mit einer Insektengift-Allergie keine Hyposensibilisierung durchführen. Dabei ist das die einzige und sicherste ursächliche Behandlung dieser Allergieform. Es ist wie eine Lebensversicherung!
  • Sie unter einer Hyposensibilisierung (spezifische Immuntherapie SIT) Blutspenden dürfen. Jeweils ab einer Woche nach der Injektion ist das möglich. Dies betrifft jegliche SIT, unabhängig vom Allergen (also sowohl Insektengifte als auch Frühblüher etc.)
  • Insektenstiche bei Kindern mit 28 % der 2. häufigste Auslöser und bei Erwachsenen mit 60 % der häufigste Auslöser einer einer anaphylaktischen Reaktion sind.
  • Sie nach durchgeführter Hyposensibilisierung (SIT), in der Klinik eine Stichprovokation machen sollten, um zu sehen ob die Behandlung erfolgreich war.
  • Sie auch bei einer Schwangerschaft die Hyposensibilisierung weiterführen können, wenn sie gut vertragen wird.