Asthma-Warnsignale

Die nass, kalte Witterung kann schnell zur Belastung der Bronchien werden. Asthmatiker und Menschen mit hyperreagiblem Bronchialsystem, sowie COPD Patienten sollten bei dieser Wetterlage besonders auf sich aufpassen.

Führen Sie zur Selbstkontrolle ein Peak-Flow-Meter (dieses erhalten Sie in der Apotheke) und protokollieren Sie die Werte regelmäßig. Ein Asthma-Tagebuch kann hier helfen.

Um einen Asthmaanfall zu verhindern, sollten Sie die sieben Warnsignale beachten und rechtzeitig  gegensteuern.

Die 7 Warnsignale für einen Asthmaanfall:

1. Abnahme der körperlichen Belastbarkeit

2. Zunahme der Atemnot

3. Steigender Verbrauch des Notfallsprays

4. Verstärkter Husten

5. Nächtliche Hustenanfälle

6. Die Peak-Flow-Werte fallen ab

7. Anzeichen eines Infekts

Alte bewährte Hausmittel- wirklich geeignet für Allergiker?

Alte bewährte Hausmittel haben den Ruf, weniger Chemie zu enthalten und verträglich für  Gesundheit und Umwelt zu sein. Deswegen suchen viele Allergiker hier Alternativen, da Putz- und Reinigungsmittel häufig Haut und Atemwege reizen.
Wir wollten wissen, ob die sogenannten altbewährten Hausmittel ihrem positiven Image gerecht werden und haben einige Hausmittel unter die Lupe genommen.
Fazit: Hausmittel sind leider nicht immer für Allergiker, Asthmatiker oder duftstoffempfindliche Personen zu empfehlen.

 

Salz ist wohl das bekannteste Hausmittel gegen Flecken
Speisesalz (Natriumchlorid) kann zur Beseitigung von Gerüchen – z.B. aus dem Abfluss -angewendet werden. Unbeschichtete Pfannen (z.B. Edelstahl) können mit heißem Salz sauber gescheuert, Schwer zu reinigende Flächen (z.B. schmale Vasen) können mit Reiskörnern und Salzwasser saubergeschüttelt werden. Auf Wasserflecken auf Möbeln kann eine dünne Schicht aus einem Salz-Wasser-Gemisch bestrichen und nach dem Trocknen mit einem Korken nachpoliert werden. Eine Salzlösung ist auch gut geeignet zur Reinigung von angelaufenem Silberbesteck oder Silberschmuck. Die Silberstücke werden in eine Alufolie eingewickelt und in Salzlösung eingetaucht. Nach der Einwirkzeit (am besten über Nacht) das Ergebnis kontrollieren, kurz mit Wasser abspülen und mit weichem Tuch auf Hochglanz reiben.

Natron und Backpulver (Natriumhydrogencarbonat) sind vielseitig einsetzbar. Verunreinigte Thermoskannen mit warmem Wasser befüllen, ein Päckchen Backpulver einstreuen und die Lösung wird mehrere Stunden stehen lassen. Danach mehrmals mit Wasser ausgpülen. Fliesenfugen, die nicht mehr weiß sind, können mit Backpulver aufgefrischt werden. Dazu Backpulver mit Wasser zu einem Brei verrühren und mit einer ausgedienten Zahnbürste die Fugen reinigen.
Gardinen sollen wieder weiß werden, wenn man zum Waschpulver eine Tüte Backpulver hinzufügt. Verschmutze helle Schuhe können mit einer Paste aus Wasser und Backpulver gereinigt werden. Angebrannte Speisereste können mit eine wässrigen Backpulverlösung eingeweicht und von Topfböden gelöst werden.

Soda (Natriumcarbonat): auch hierfür gibt es viele Einsatzmöglichkeiten. Verdünnte Sodalösungen können z.B. zur Kühlschrankreinigung aber auch zum Entfernen lästiger Flecken in Tee- oder Thermoskannen genutzt werden. Eingetrocknete Flecken können mit kalter Sodalösung eingeweicht und dann mit lauwarmer Seifenlösung ausgewaschen werden. Aber Vorsicht, Soda-Lösungen sind stärker alkalisch als vergleichbare Natronlösungen. Auch Abflussgerüche lassen sich mit Soda beseitigen.

Gallseife wirkt gegen viele Arten von Flecken, insbesondere aber gegen Fett-, Stärke-, Blut-, Obst- und Eiweißflecken, ist jedoch nicht zur Körperreinigung geeignet. Zur Fleckentfernung wird die betroffene Stelle angefeuchtet und mit einem Stück Gallseife kräftig eingerieben und anschließend ausgewaschen oder direkt wie gewohnt in der Waschmaschine gewaschen.

Problematische Hausmittel für Asthmatiker, Allergiker oder duftstoffempfindlichen Menschen

Waschbenzin/Terpentinöl
Leichtflüchtig, stark riechend und brennbar, kann Menschen mit einem empfindlichen Bronchialsystem oder Duftstoffempfindlichen Probleme bereiten. Kann Haut-, Schleimhäute und Atemwege reizen.

Bohnerwachs
Mischung verschiedener Wachse, Lösungsmittel u. Hilfsstoffe, typ. Geruch, kann Personen mit einem empfindlichen Bronchialsystem oder Duftstoffempfindlichen Probleme bereiten, Terpene können hautsensibilisierend und atemwegsreizend wirken.

Essigsäure
Essig riecht stechend und kann Menschen mit einem empfindlichen Bronchialsystem oder Duftstoffempfindlichen Probleme bereiten. Kann Haut, Schleimhäute und Atemwege reizen.

Zitronen- und Orangenschalen
wurden früher zu Reinigungszwecken verwendet. In schlecht zu reinigende Vasen füllte man beispielsweise kleingeschnittene Zitronenschalen und warmes Wasser bis zu Hälfte. Die Vasen wurden geschüttelt und mehrere Stunden stehen gelassen. Danach wieder geschüttelt und mit klarem Wasser ausgespült.
Zitronen- und Orangenschalen enthalten ätherische Öle mit Terpenen, können Menschen mit einem empfindlichen Bronchialsystem oder Duftstoffempfindlichen Probleme bereiten. Terpene können hautsensibilisierend und atemwegsreizend wirken

Terpene sind als Naturstoffe vor allem als Bestandteile der aus Blüten, Blättern, Früchten, Hölzern und Rinden gewinnbaren ätherischen Öle und Harze verbreitet. Sie können z.B. in Kosmetika als Geruchsstoffe verwendet werden. Terpenlösungsmittel (z.B. Terpentinöl) finden sich vor allem in Naturfarben und –lacken, in Wachsen und Polituren. Weitere natürliche Emissionsquellen sind Materialien aus harzreichen Hölzern.

Wer keine Hausmittel benutzen und dennoch auf Duft-, Farb- und Konservierungsstoffe verzichten möchte, sollte  beim Einkaufen auf das DAAB-Logo „Getestet und empfohlen“ achten.
Eine Liste aller Produkte mit dem DAAB-Logo senden wir Ihnen gerne zu.
Kurze Mail an  info@daab.de genügt.

Jetzt an Grippeschutz denken!

Menschen mit Atemwegserkrankungen wie Asthma oder COPD, sowie Menschen ab 60 Jahren oder Personen mit Grundkrankheiten wie Diabetes, Schwangere, medizinisches Personal und Betreuer von Risikopatienten sollten sich jetzt gegen Grippe impfen lassen.

In Deutschland leiden circa 9 Millionen Menschen an chronischen Atemwegserkrankungen. Gerade diese Menschen mit Asthma und COPD (chronisch obstruktive Lungenerkrankung) kann die bevorstehende Grippewelle zum Verhängnis werden. Der beste Zeitpunkt für eine Impfung sind die Monate Oktober/November.

Die ersten Anzeichen

Ein Atemwegsinfekt, der für Menschen mit chronischen Atemwegserkrankungen schnell zu starken Beschwerden führen kann, entsteht, wenn Krankheitserreger in die Atemwege gelangen, sich dort vermehren und eine Entzündung verursachen. Zwei Arten von Erregern spielen hierbei eine Rolle: Viren und Bakterien.

Betroffene sollten auf die typischen Krankheitsanzeichen achten und schnell reagieren:

  • Allgemeines Unwohlsein, starkes Schwitzen, Fieber
  • verstärkter Husten mit und ohne Auswurf
  • Veränderter Auswurf: größere Menge, zäherer Schleim, weißlich-grauer Auswurf bei viralen Infekten, gelb-grüner Auswurf bei Bakterienbesiedlung
  • Warnsymptome: Abfall des Peak-Flow-Wertes (Atemstromstärke), zunehmende Atemnot – auch in Ruhe, Verringerung der körperlichen Leistungsfähigkeit, erhöhter Bedarf an bronchienerweiternden Medikamenten.

Vorbeugen ist die beste Strategie!

Um erst gar nicht einen Krankheitsschub durch Infekte auszulösen, sollten Patienten folgendes beachten:

  • Allgemeine Empfehlungen wie Verzicht auf Nikotin und Alkohol, eine ausgewogene Ernährung, körperliche Aktivität.
  • Meiden von großen Menschenansammlungen und von erkrankten Personen.
  • Hygiene: Reinigen Sie regelmäßig Ihre Inhalationsgeräte. Nur eine Person sollte die jeweiligen Hilfsmittel verwenden.
  • Jährliche Grippeschutzimpfung.
  • Pneumokokken-Schutzimpfung: Pneumokokken sind Bakterien, die besonders häufig (Atemwegs-) Infekte auslösen. Die Impfung sollte nach fünf Jahren wiederholt werden.
  • Schleimlösende Medikamente können bei regelmäßiger Einnahme in der kalten Jahreszeit vor Infekten und Krankheitsschüben schützen (unbedingt mit dem Arzt vorab besprechen).

Lassen Sie sich gerne vom DAAB Experten-Team beraten. Als Mitglied stehe Ihnen dieser Service natürlich kostenfrei zu Verfügung.

Lippenbremse und Kutschersitz – Hilfe bei Atemnot

Atemnot können Asthmatiker im Alltag oft mit der sogenannten Lippenbremse oder dem Kutschersitz lindern.

Person die durch den gespitzen, leicht geöffneten Mund langsam und kontrolliert wieder ausgeatmet

Lippenbremse

Lippenbremse: Diese Übung ist besonders bei akuter Atemnot oder bei Belastung von Bedeutung und bildet die Grundlage aller Atemübungen. Dabei wird die Luft durch die Nase eingeatmet und durch den gespitzen, leicht geöffneten Mund langsam und kontrolliert wieder ausgeatmet. Die Luft wird, wie oben beschrieben, in „sss“- oder „pff“- Lauten ausgeatmet. Durch diese Methode bleiben die Atemwege weit, die Lunge wird entleert und kann mit neuer, sauerstoffreichen Luft versorgt werden.

Person sitzt auf Stuhlkante und stützt Ellenbogen auf die Oberschenkel. Der Brustkorb wird vom Gewicht der Schultern entlastet

Kutschersitz

Kutschersitz: Diese Übung geht zurück auf die Droschkenkutscher, die nach getaner Arbeit auf dem Kutschbock zusammensackten und schliefen. Die Pferde liefen dann allein nach Hause. Für die Übung nimmt man einen Stuhl und setzt sich aufrecht auf den vorderen Teil der Sitzfläche. Dann lässt man sich langsam zusammensacken. Die Unterarme ruhen dabei auf den Oberschenkeln und die Hände hängen locker herunter. Der Rücken ist in der Position eines Katzenbuckels, also leicht gerundet und nicht verkrampft. Der Brustkorb wird vom Gewicht der Schultern entlastet. Außerdem können Muskeln, die normalerweise die Arme an den Körper heranführen, in diesen Haltungen helfen, den Brustkorb zu weiten. Dadurch wird es Ihnen möglich, freier durchzuatmen.

Weitere Übungen, die für Asthmatiker wichtig sind lesen Sie in unserem Flyer “Atemübungen”, den Sie kostenfrei unter info@daab.de bestellen können.

Hand aufs Herz, inhalieren Sie ihr Asthma-Spray richtig?

Bei Asthma handelt es sich um eine entzündliche Erkrankung der Atemwege, die in der Regel gut durch Medikamente behandelbar ist. Viele Wirkstoffe können inhaliert werden – die schnellste und wirksamste Art der Behandlung. Denn beim Inhalieren gelangen die Wirkstoffe auf direktem Wege dorthin, wo sie gebraucht werden – in die Atemwege.
So weit so gut.
Aber kommt Ihr Asthma-Spray auch dort an, wo es wirken soll?

Unterschiedliche Systeme
Bei den Asthma-Medikamenten  gibt es grundsätzlich zwei unterschiedliche Systeme, die unterschiedlich angewendet werden müssen.
Pulverinhalator: Der Wirkstoff liegt als freies Pulver vor. Das Medikament wird direkt durch den Einatemzug freigesetzt. Voraussetzung ist allerdings, dass kräftig genug eingeatmet wird.

Dosier-Aerosol:  Bei diesem System befindet sich der Wirkstoff in einem Druckbehälter. Durch Druck auf das Ventil wird der Wirkstoff in Form winzigster Tröpfchen (Aerosol) freigesetzt und über ein Mundstück sofort nach der Freisetzung eingeatmet. Der Wirkstoff kommt jedoch nur dann in der Lunge an, wenn gleichzeitig ausgelöst und tief eingeatmet wird.

Die richtige Handhabung eines Asthma-Medikamentes ist also gar nicht so einfach.
Häufig haben gerade Betroffene mit den Dosier-Aerosolen ihre Probleme, da gleichzeitig gedrückt und eingeatmet werden muss.
Dann können Inhalierhilfen, sogenannte  „Spacer“ (Vorschaltkammer)  hilfreich sein.
Es handelt sich um eine Luftkammer mit Mundstück. Sie wird auf das Dosier-Aerosol aufgesetzt. Durch einen Sprühstoß füllt sich zuerst die Luftkammer des Spacers mit dem Aerosol, das sich dann einfach einatmen lässt. Hierdurch entfällt das gleichzeitige Drücken und Einatmen.
Bitte beachten Sie: Vor dem Inhalieren muss tief ausgeatmet werden. Dann das Asthma-Spray tief einatmen und nach dem Inhalieren den Atem für 5 bis 10 Sekunden anhalten. So haben die Wirkstoffe Zeit, sich in der Lunge abzusetzen.

Wenn Sie unsicher sind, ob Sie ihr Asthma-Spray richtig anwenden, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder lassen Sie sich die Handhabung in der Apotheke zeigen.

Vorsicht: Duftstoffeinsatz im Handel

Der steigende Einsatz von Beduftung in Verkaufsräumen wie im Lebensmittelhandel, Schuhgeschäften oder Autohandel ist allarmierend. Offensichtlich sind sich die Betreiber dessen nicht bewusst, dass Duftstoffe nicht nur manipulativ wirken sondern bei empfindlichen Personen gesundheitliche Beschwerden auslösen können: Kopfschmerzen, Kreislaufbeschwerden, Nießattacken , Hustenreiz.

Der Deutsche Allergie- und Asthmabund ist über die steigende Verbreitung der Beduftung in öffentlich zugänglichen Räumen sehr besorgt und fordert eine nachhaltige Kundenorientierung, die ihr Wohlergehen im Fokus hat und nicht ausschließlich die Gewinnmaximierung. Werden Duftstoffe zur Überdeckung unangenehmer Emissionen wie Lösungsmittel und Klebstoffe eingesetzt, so verbessern sie nicht die Raumluftqualität sondern verschlechtern diese, die Schadstoffe sind in der Luft immer noch vorhanden und werden bloß nicht wahrgenommen. Ein Lüften der Räume wäre in diesem Fall eine vernünftigere und aus gesundheitlich Gründen bessere Option.

Wer jedoch Raumbeduftung einsetzt, sollte dies auch klar kommunizieren und einen deutlichen Hinweis auf die Beduftung der Räume geben. So haben die empfindlichen Kunden die Möglichkeit sich der Zwangsbeduftung zu entziehen und ihre Einkäufe in nicht bedufteten Geschäften durchzuführen.

Pollenflug gestartet- sind die aktuellen Beschwerden tatsächlich eine Erkältung?

Zum Jahresbeginn sind viele erkältet- meinen sie zumindest. Denn hinter Halsbeschwerden wie Juckreiz, Kratzen, Trockenheit, aber auch Husten, Fließschnupfen und Abgeschlagenheit wird häufig eine Erkältung vermutet.
Grund kann aber auch eine Pollenallergie sein. Denn seit einiger Zeit blühen in einigen Regionen schon die Haselsträucher. Bei trockenem Wetter sind durchaus schon erst Pollen unterwegs.

So manch „allergischer Neuzugang“ therapiert seinen Heuschnupfen falsch. Er nimmt zum Beispiel abschwellende Nasensprays. Das ist nicht optimal.

Unterschied Erkältung – Allergie
Bei einer Allergie ist das Sekret in der Nase flüssig und klar, wohingegen bei der Erkältung die Nase eher verstopft und das Sekret gelblich-grün ist. Eine Niesattacke tritt bei der Allergie anfallsartig, meist bei Ortswechsel auf. Liegt eine Pollenallergie vor können die Symptome bei längeren Regenphasen nachlassen. Eine Erkältung verschwindet meist nach ein bis zwei Wochen. Eine Allergie kann schon mal eine Pollensaison lang dauern. Also wenn Sie sich nicht sicher sind, ob die Erkältung nicht doch eine Allergie ist, sollten Sie sicherheitshalber den Arzt aufsuchen.

Doch was hilft wirklich?
Schnelle Hilfe beim Heuschnupfen bringen antiallergische Präparate, in Form von Nasenspray, Augentropfen oder Tabletten. Wem freiverkäufliche antiallergische Medikamente nicht ausreichend Linderung verschaffen sollte auf jeden Fall einen Arzt aufsuchen. Das „Aushalten“ und Ignorieren der Symptome ist riskant, denn in bis zu 40 Prozent der nicht sorgfältig behandelten Heuschnupfenfälle kann ein “Etagenwechsel” zum allergischen Asthma bronchiale erfolgen.
Die ursächliche Bekämpfung der Pollenallergie erfolgt durch die Allergieimpfung, auch Hyposensibilisierung genannt. Die Erfolgsquote liegt hier bei rund 80%. Hierbei werden dem Heuschnupfen-Patienten mit Beginn der pollenfreien Zeit die Pollenbestandteile, auf die er sonst reagiert, in sehr geringen Dosen zugeführt, um seinen Körper daran zu gewöhnen und ihn so auf Dauer unempfindlich gegen die Allergene zu machen.
Weitere Informationen zur Hyposensibilisierung finden Sie Hier

Lassen Sie sich beraten!
Die Experten des Deutschen Allergie- und Asthmabundes stehen Pollengeplagten für eine Beratung an der Allergie-Hotline zur Verfügung: Fon  0 21 66 / 64788-88
Kostenfreies Infopaket „Pollenallergie“ mit Pollenflugkalender:
Deutschen Allergie- und Asthmabund e.V. (DAAB)
An der Eickesmühle 15-19
41238 Mönchengladbach
E-Mail: info@daab.de

Beduftung in Berliner U-Bahnen

Düfte sind aus unserem Alltag nicht wegzudenken. In Parfüms und Alltagsprodukten wie Kosmetika, Reinigungsmitteln, Waschmitteln, Weichspülern kommen sowohl natürliche Essenzen und Öle als auch synthetische Duftstoffe zum Einsatz. Auch Innenräume werden beduftet, um eine angenehme Atmosphäre zu schaffen. Doch Duftstoffe haben nicht nur angenehme Seiten, sie können auch gesundheitliche Beschwerden auslösen.

Der DAAB setzt sich immer wieder dafür ein, dass öffentliche Räume nicht beduftet werden. Anlässlich einer Anfrage unserer Mitglieder haben wir zu dem Thema die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) befragt und können Entwarnung geben.

Die Berliner U-Bahnen werden nicht beduftet.

Dies schützt aber nicht vor Fahrgästen, die es mit der Parfümierung besonders gut meinen. Hier der Appell an alle – weniger ist manchmal mehr und die Mitmenschen danken es Ihnen.

Atemwegsinfektionen – Höchste Zeit für die Grippe-Impfung

Noch ist die Zeit günstig für die Grippe-Impfung. Die Zahl der Atemwegsinfektionen lag in der Woche bis zum 17. November (46. KW) im für die Jahreszeit normalen Bereich, berichtet die AG Influenza am Robert Koch-Institut (RKI). Bei Betroffenen wurden zudem nur vereinzelt Influenza-Viren nachgewiesen, berichtet die Ärztezeitung.
Eine Grippewelle ist noch nicht in Sicht und damit gibt es noch genügend Zeit, dass sich der Impfschutz rechtzeitig aufbaut.
In Deutschland leiden circa 9 Millionen Menschen an chronischen Atemwegserkrankungen. Gerade diesen  Menschen mit Asthma und COPD (chronisch obstruktive Lungenerkrankung) kann die bevorstehende Grippewelle zum Verhängnis werden.
Weitere Risikogruppen sind Menschen ab 60 Jahre, Personen mit Grundkrankheiten wie Diabetes oder Asthma, Schwangere, medizinisches Personal und Betreuer von Risikopatienten.

Infektzeit – wie man sich und andere schützen kann

Husten und Schnupfen sind typische Krankheitszeichen vieler Atemwegsinfektionen. Gerade für Asthmatiker und Menschen mit empfindlichen Atemwegen ist bereits eine „banale Erkältung“ eine Belastung der Bronchien. Daher ist die Vermeidung von Infekten besonders wichtig.
Ausgewogene Ernährung, Bewegung an der frischen Luft und ausreichend Schlaf sind wichtig, um das Immunsystem zu unterstützen. Gerade in der Heizperiode sollte genug und vor allem regelmäßig Wasser und Tee getrunken werden, damit die  Schleimhäute nicht austrocken. Auch regelmäßiges Inhalieren mit warmem Wasserdampf kann die Funktion der Schleimhäute unterstützen.

Händewaschen schützt vor Infektionen
Die Hände sind die häufigsten Überträger von Krankheitserregern.  Ob im Bus, beim Einkaufen oder im Büro: Die Hände kommen häufig mit Keimen in Kontakt.
Berührt man mit den Händen dann das Gesicht, können die Erreger über die Schleimhäute von Mund, Nase oder Augen in den Körper eindringen und eine Infektion auslösen.
Händewaschen ist eine einfache und wirksame Maßnahme, die vor einer Ansteckung schützen kann.
Wenn Sie sich regelmäßig gründlich die Hände waschen, schützen Sie sich und andere vor vielen Krankheitserregern. Das ist in Zeiten von Krankheitswellen besonders wichtig.

Der Infekt ist da….
Manchmal lässt sich ein Infekt nicht verhindern. Der Hals kratzt, die Nase läuft, der Hustenreiz quält.
Über Speichel und Nasensekret werden beim Husten und Niesen Krankheitserreger versprüht und können so durch  Tröpfcheninfektion auf andere übertragen werden.
Sich beim Husten oder Niesen die Hand vor den Mund zu halten, ist häufig ein Reflex- aus gesundheitlicher Sicht aber keine sinnvolle Maßnahme. Denn dabei gelangen Krankheitserreger an die Hände und können anschließend über gemeinsam benutzte Gegenstände oder beim Hände schütteln an andere weitergereicht werden.
Daher gilt:

  • Niesen oder husten Sie am besten in ein Einwegtaschentuch. Verwenden Sie dies nur einmal und entsorgen es anschließend in einem Mülleimer mit Deckel
  • Benutzte Taschentücher nicht herum liegen lassen
  • Nach dem Naseputzen, Niesen oder Husten gründlich die Hände waschen
  • Ist kein Taschentuch griffbereit, sollten Sie sich beim Husten und Niesen die Armbeuge vor Mund und Nase halten und sich dabei von anderen Personen abwenden

Weitere Informationen unter www.infektionsschutz.de