Nikolaus selbstgemacht

Wer seinen Liebsten eine ganz besondere Freude machen möchte, kann an Nikolaus auch selber Nikoläuse kreieren. Der DAAB liefert Ihnen das passende Rezept dazu. Es gibt viele Formen, die Sie mit Schokolade füllen können und so Figuren oder Tafeln selbst kreieren. Mit etwas Phantasie und Geschick bietet die selbst hergestellte Schokolade viel Geschmack mit Null Risiko zu einem guten Preis.

Zutaten für die selbstgemachte Schokolade:

500 Gramm Kokosfett, 400 Gramm Puderzucker,

200 Gramm echtes Kakao- oder Carob-Pulver, 2 Päckchen Vanillezucker

Zubereitung:

Das Kokosfett im Wasserbad auflösen. Dann den gesiebten Puderzucker und Vanillezucker nach und nach unterrühren. Zum Schluss den Kakao oder Carob dazugeben. Die Masse in die Backformen füllen und im Gefrierfach etwa 15 Minuten kalt stellen. Die Schokolade vorsichtig aus der Form klopfen, kühl aufbewahren oder sofort essen. Mit Zimt, Vanille, verträglichen Nüssen oder Samen können sie die Schokolade weiter verfeinern.

Gutes Gelingen und einen schönen Nikolaus!

Curry-Wirsing-Nudeln

Wintergemüse mal anders!

Zutaten für 4 Portionen:
2 Zwiebeln
800 g Wirsing
3 EL Olivenöl
Salz, Pfeffer
1,5- 2 TL Currypulver
200 ml Schlagsahne, (alternativ Hafer- oder Sojasahne)
1 Prise Zucker
300 g Nudeln, z.B. Fussili.
Weizenallergiker können zum Beispiel auf  Maisnudeln zurückgreifen

Zubereitung:
Zwiebel würfeln. Wirsingblätter vom Strunk entfernen. Anschließend waschen  und in dünne Streifen schneiden.
Das Öl in einem großen Topf erhitzen und die Zwiebeln darin glasig dünsten. Wirsing zugeben und bei mittlerer Hitze etwa 5 Minuten dünsten. Mit Salz und Currypulver abschmecken und anschließend mit Sahne ablöschen.
Bei mittlerer Hitze etwa 10-15 Minuten schmoren. Immer wieder umrühren.
In der Zwischenzeit die Nudeln nach Packungsanleitung garen.
Den Wirsing mit Pfeffer und einer Prise Zucker abschmecken.
Die Nudeln abgießen. Gut abtropfen lassen und zum Wirsing geben. Alles unterheben und nochmals abschmecken.
Variation: Wer mag kann am Schluss auch noch Schinkenwürfel oder gebratenen Tofu unterheben.

Tipps zur Vitamin D-Versorgung

Gerade jetzt wenn die Tage kürzer werden ist oftmals auch die Vitamin D Produktion verringert. Der Körper braucht daher tägliche Spaziergänge an der frischen Luft. Kurze kontrollierte Aufenthalte in der Sonne (wenn sie denn scheint) ohne Sonnenschutz-mittel, verbessern die Vitamin-D Synthese in der Haut (aber Sonnenbrand vermeiden). Ein- bis zweimal in der Woche frischen Seefisch essen und eine ausgewogene Ernährung mit Milch- und Milchprodukten (Lebensmittel-allergiker sollten eine Ernährungs-therapie nutzen). Wer zu einer Risikogruppe gehört, sollte mit dem Hausarzt die Bestimmung des Vitamin D 25 (OH) Spiegels besprechen. Der Wert sollte vor dem Winter bestimmt werden und idealerweise über 60 nmol/l liegen. Die Bestimmung des Vitamin D 25 (OH) Spiegels ist eine IGEL-Leistung, allerdings eine sinnvolle!

Neue DAAB Anaphylaxie – Webinare

Informationen und Alltagshilfen zum Umgang mit schweren allergischen Reaktionen

Übersicht für Angebote im zweiten Halbjahr 2018

Der Deutsche Allergie- und Asthmabund (DAAB) bietet Seminare für Eltern von anaphylaxiegefährdeten Kindern, selbst betroffene Allergiker sowie für Erzieherinnen und LehrerInnen und Vertreter von Behörden über das Internet (Webinare) an, in welchen zu unterschiedlichen Aspekten bei Anaphylaxie aufgeklärt und informiert wird.

Die Teilnahme an allen Webinaren ist kostenfrei.

Zwei DAAB Anaphylaxie-Webinare exklusiv für DAAB Mitglieder:

Diese beiden DAAB Anaphylaxie-Webinare finden mit freundlicher Unterstützung von Meda-Pharma/Mylan statt.

„Im Notfall sicher handeln“ – Notfallmanagement bei schweren allergischen Reaktionen

Termin:                Donnerstag, 4. Oktober 2018, 16.30 – 18 Uhr

Referentin:        Britta Stöcker, Bonn (Kinder- und Jugendärztin und Anaphylaxie-Trainerin)

Link zur Anmeldung: https://attendee.gotowebinar.com/register/6886676025374778113

Inhalt:

  • Wie erkenne ich eine schwere allergische Reaktion?
  • Welche Medikamente gibt es zur Soforthilfe bei Anaphylaxie?
  • Welche Maßnahmen werden im Notfall durchgeführt?

  • Wie sieht die rechtliche Situation diesbezüglich aus?

 „Lebensmittelverpackungen richtig lesen bei Erdnuss- und Nussallergie“*3)

Termin:                Dienstag, 30. Oktober 2018, 17 – 18.30 Uhr

Referentin:         Mandy Ziegert, DRK Kliniken Berlin (Ernährungsfachkraft Allergologie, Anaphylaxie-Trainerin)

Línk zur Anmeldung:  https://attendee.gotowebinar.com/register/9221492265496910338

Inhalt:

  • Was sagt das EU-Recht zur Allergenkennzeichnung,
  • Was erfährt man als Lebensmittelallergiker mit Erdnuss- oder Nussallergie von der Information auf Lebensmittelverpackungen und was nicht,
  • Welche Stolpersteine der Allergenkennzeichnung gibt es und
  • Was sollte man beim Einkauf beachten.

 

Drei DAAB Anaphylaxie Webinar für Lehrer, Erzieher und Betreuungspersonen

Bei Interesse können Eltern oder andere Verwandte Anaphylaxie-gefährdeter Kinder ebenfalls teilnehmen

Diese drei DAAB Anaphylaxie-Webinare finden mit freundlicher Unterstützung der BEK – Barmer Ersatzkasse statt

 

„Lebensmittelallergien bei Kindern und Jugendlichen“

Termin:                Mittwoch, 10. Oktober 2018, 17 – 18.30 Uhr

Referentin:        Mandy Ziegert, DRK Kliniken Berlin (Ernährungsfachkraft Allergologie, Anaphylaxie-Trainerin)

Link zur Anmeldung: https://attendee.gotowebinar.com/register/5701603701260661249

Inhalt:

  • Lebensmittel-Unverträglichkeit – Allergie – Intoleranz und Co – Was ist Was?

  • Zöliakie und Laktoseintoleranz
  • Ist Lebensmittelallergie = Lebensmittelallergie?
  • Auslöser und Beschwerden
  • Lebensmittelkennzeichnung – was ist zu beachten?
  • Hilfestellungen und Hilfsmittel (Formulare, schriftliche Info, Lernspiel „Allele-Land“ für Kinder mit Allergien)

Zielgruppe:  Das Webinar richtet sich in erster Linie an ErzieherInnen, LehrerInnen, BetreuerInnen von Kindern mit Anaphylaxie-Risiko und Vertreter von Trägern, Behörden und Ministerien. Es kann bei Interesse auch von selbst betroffenen Allergikern und Eltern oder anderen Verwandten von Anaphylaxie-gefährdeten Kindern besucht werden.

 

 Rechtliche Bewertung der Hilfe bei einer anaphylaktischen Reaktion in Kitas und Schulen aus Sicht der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV)

Termin:                Dienstag, 6. November 2018, 17 – 18.30 Uhr

Referent:            Eberhard Ziegler, DGUV Bundesverband Berlin

Link zur Anmeldung: https://attendee.gotowebinar.com/register/1145478204412941826

Inhalt:

  • Aufgaben der gesetzlichen Unfallversicherung
  • Versicherungsrechtliche Situation für Erzieher und Lehrer
  • Versicherungsrechtliche Situation für Kinder und Jugendliche
  • Anaphylaktische Reaktion – Ein Arbeitsunfall
  • Haftungsrechtliche Fragen
  • Prävention und Inklusion
  • Hilfestellungen und Hilfsmittel (Formulare, schriftliche Info, Lernspiel „Allele-Land“ für Kinder mit Allergien)

Zielgruppe:  Das Webinar richtet sich sowohl an Eltern von Anaphylaxie-gefährdeten Kindern, als auch an ErzieherInnen, LehrerInnen, BetreuerInnen von Kindern mit Anaphylaxie-Risiko und Vertreter von Trägern, Behörden und Ministerien.

 
 „Im Notfall sicher handeln“ – Notfallmanagement bei schweren allergischen Reaktionen in Kita und Schule

Termin:                Montag, 26. November 2018, 17 – 18.30 Uhr

Referentin:        Britta Stöcker, Bonn (Kinder- und Jugendärztin und Anaphylaxie-Trainerin)

Link zur Anmeldung: https://attendee.gotowebinar.com/register/5560988257077451779

Inhalt:

  • Wie erkenne ich eine schwere allergische Reaktion?
  • Welche Medikamente gibt es zur Soforthilfe bei Anaphylaxie?
  • Welche Maßnahmen werden im Notfall durchgeführt?
  • Wie sieht die rechtliche Situation diesbezüglich aus?
  • Hilfestellungen und Hilfsmittel (Formulare, schriftliche Info, Lernspiel „Allele-Land“ für Kinder mit Allergien)

Zielgruppe: Das Webinar richtet sich in erster Linie an ErzieherInnen, LehrerInnen, BetreuerInnen von Kindern mit Anaphylaxie-Risiko und Vertreter von Trägern, Behörden und Ministerien.
Es kann bei Interesse auch von selbst betroffenen Allergikern und Eltern oder anderen Verwandten von Anaphylaxie-gefährdeten Kindern besucht werden.

Weitere Information unter info@daab.de

 

Beiß nicht gleich in jeden Apfel

Pollenallergiker vertragen rohe Äpfel häufig nicht, da das Allergen im Apfel den Allergenen in der Birkenpolle ähneln. Vereinfacht bedeutet das: Das Immunsystem “verwechselt” den Apfel mit Birkenpollen und reagiert allergisch. Die Folge können Jucken und Brennen im Hals- und Rachenraum sein, bis hin zu Fließschnupfen und Atembeschwerden. In unserem Beitrag finden Sie hilfreiche Tipps!

Leider haben immer mehr Menschen beim Verzehr von Äpfeln Symptome wie Brennen der Mundschleimhaut oder Jucken und Anschwellen der Lippen. Sie gehören damit zu den vier Millionen Menschen in Deutschland, die eine pollenassoziierte KreuzAepfel_in_Kisteallergie haben.
Das Brennen und Jucken im Mund bei dem Biss in einen frischen Apfel kommt durch die Allergie auf Birkenpollen. Da einige Bestandteile im Apfel denen der Birkenpolle ähneln „verwechselt“ der Körper die beiden und reagiert mit Symptomen.
Es gibt jedoch auch Äpfel, die sogenannten „alten Sorten“, die häufig besser vertragen werden, zum Beispiel: Geheimrat Oldenburg, Goldparmäne, Finkenwerder Herbstprinz, Prinz Albrecht von Preußen oder Eifeler Rambur.
In Studien von Medizinern wurde belegt, dass diese oft besser vertragen werden, da hier der Gehalt an  Polyphenolen höher ist.
Polyphenole sind unter anderem dafür verantwortlich, dass ein Apfel nach dem Anschneiden braun wird. Aus neueren Sorten wurden diese Stoffe aus diesem Grund heraus gezüchtet. Auch weil diese Äpfel häufig etwas säuerlicher schmecken. Polyphenole inaktivieren das Apfelallergen. In den alten Apfelsorten ist davon zehn bis hundertmal mehr enthalten als in neuen Sorten. Viele Allergiker können daher alte Apfelsorten besser vertragen.
Ganz wichtig!
Wer einen Apfel ausprobieren möchte , sollte zuerst den „Lippentest“ machen,
indem man ein kleines Stück vorsichtig auf die Lippe legt und die Reaktion
abwartet. Stellen sich Beschwerden ein, wird der „Selbst-Versuch“ abgebrochen.
Leider kann man diese alten Apfelsorten in fast keinem Supermarkt kaufen. Da lohnt sich eventuell ein Besuch im Hofladen oder im Biomarkt.
Übrigens:

  • Durch lange Lagerzeiten erhöht sich der Anteil des Allergens, deshalb sollten Äpfel lieber frisch gegessen werden.
  • Durch das Erhitzen wird das Allergen zerstört. Daher wird auch Apfelmus und Apfelkuchen von den meisten gut vertragen.
  • Unser Tipp: Den Apfel klein schneiden und ab in die Mikrowelle. Nach einer Minute in der Mikrowelle mit 600 Watt ist der Apfel noch knackig, verliert aber die Allergenität und wird besser vertragen. Zum Beispiel mit Natur-Joghurt oder Quark.

Weitere Informationen zu Nahrungsmittelallergien und Unverträglichkeit finden Sie auf www.daab.de

Anaphylaxie- Tipps zum sicheren Haushalt

Viele Eltern von Kindern mit schweren Lebensmittel-Allergien vermeiden es, die Lebensmittel, die den oder die Allergieauslöser enthalten, im eigenen Haushalt zu haben. Andere haben sowohl allergenhaltige wie auch allergenfreie Produkte vorrätig.
Beide Umgangsweisen bieten Vorteile und hängen sicherlich auch vom Alter des betroffenen Kindes ab.
In unserem Flyer „Anaphylaxie- Tipps zum sicheren Haushalt“ haben wir praktische Alltagstipps für Sie zusammen getragen.

Diesen senden wir Ihnen gerne kostenfrei zu. Mail an info@daab.de mit dem Stichwort  „Anaphylaxie- Tipps zum sicheren Haushalt“ genügt.

Häufige Fragen am AllergieMobil: Lebensmittelallergien in der Pollenzeit

Der ansonsten so gelobte gesunde Genuss bestimmter Obst- und Gemüsesorten bereitet vielen Pollenallergikern Probleme. Mehr als die Hälfte der 12 Millionen Pollenallergiker in Deutschland ist von Kreuzallergien betroffen.
Rohe Äpfel, Aprikosen, Kirschen und rohe Möhren verursachen bei vielen Betroffenen
Beschwerden wie Kribbeln auf der Zunge, Jucken im Rachen bis hin zu Schwellungen der Mund- und Rachenschleimhäute.


Die Anfragen rund um das Thema Lebensmittelallergien  nehmen zu- auch bei uns am AllergieMobil.
Der Sender  HealthTV hat uns bei unserer Arbeit am AllergieMobil über die Schulter geschaut….sehen Sie selbst:

www.healthtv.de/c_eur/de/blog/reportage/lebensmittel-allergien-auf-dem-vormarsch-608029629

 

Roter Beete Ketchup passend zur Weltmeister-Wurst

Rote Beete ist allergenarmes Gemüse und kann eine leckere Alternative zum WM-Würstchen sein. Probieren Sie es aus.

 

Rote- Bete- Ketchup

Zutaten:

2 Knollen Rote Bete

Salz, Pfeffer

2 EL Pflanzenöl

Knoblauchgranulat

1-2 EL Essig

Petersilie nach Belieben

Zubereitung:

Rote Bete waschen, 40 Minuten in Salzwasser kochen, abschrecken, schälen, klein schneiden und im Mixer pürieren. Öl und Essig zugeben, mit Salz, Pfeffer und Knoblauchgranulat abschmecken und alles gut durchmixen.Bei Bedarf

etwas Wasser zugeben, bis die gewünschte Konsistenz entsteht. Die Petersilie

sehr fein hacken und unterrühren. Das Ketchup heiß in Flaschen abfüllen und vorm Verzehr etwa 1 Stunde durchziehen lassen und eventuell nochmals abschmecken.

Guten Appetit

Allergieprävention bei Kindern Kompakt, wissenschaftlich fundiert und praxisnah!

Das neue Ebook „Allergieprävention bei Kindern“ der Ernährungswissenschaftlerin Dr. Imke Reese richtet sich an junge Familien, die bewusst  Allergien bei ihrem Nachwuchs vorbeugen möchten. Vom Kinderwunsch eines Paares bis zur ersten festen Nahrung des Kindes zeichnet dieser Ratgeber auf 41 Seiten ein umfassendes Bild der auf die Allergieentstehung einflussnehmender Faktoren und ihrer Vermeidung. Das Ebook greift dabei den Paradigmenwechsel auf, den die Allergieprävention in den letzten Jahren vollzogen hat: Weg von einer pauschalen Allergenvermeidung, hin zu einer gezielten Auseinandersetzung des kindlichen Organismus mit seiner Umwelt. Die erklärten Ziele sind Toleranzentwicklung und Allergievorbeugung!

Die Erfahrung der Autorin auf dem Gebiet der Allergieprävention ermöglicht den Spagat zwischen einer anschaulichen Darstellung wissenschaftlich fundierter, komplexer Zusammenhänge auf der einen und alltagstauglicher Handlungsempfehlungen auf der anderen Seite. In dem Ratgeber werden die unterschiedlichen Entwicklungsphasen des Kindes im Hinblick auf die Allergievermeidung dargestellt: Die praxisnahen Tipps reichen von der perinatalen Phase mit Ratschlägen zur Ernährung und dem (Wohn-)Umfeld der Schwangeren, über die postnatale Phase mit Empfehlungen zum Wohnumfeld des Säuglings und der frühkindlichen Ernährung durch Stillen oder industrielle Milchnahrung bis hin zur ersten festen Nahrung des Kindes.

Zusätzlich beinhaltet der Ratgeber Informationen zum Umgang mit allergischen Symptomen und deren Behandlung. Von der Diagnostik bei Allergieverdacht bis hin zur ernährungstherapeutischen Beratung im Falle einer nachgewiesenen Nahrungsmittelallergie. Im Anhang werden hilfreiche Links und Adressen zum Thema Allergieprävention und Allergien aufgeführt.

Der als Ebook erhältliche Ratgeber „Allergieprävention bei Kindern“ bringt die aktuellen Erkenntnisse auf dem Gebiet der Allergieprävention anschaulich auf den Punkt. Auch wenn der Ratgeber durch die Firma ALK-Abelló Arzneimittel GmbH herausgegeben wurde, bleibt die inhaltliche Neutralität gewahrt. Der Ratgeber ist wissenschaftlich fundiert, dabei dennoch praxisnah und ist dadurch für interessierte Familien sowie Fachkräfte gleichermaßen empfehlenswert.

https://www.allergiecheck.de/ebook-allergiepraevention/

Rezension nach: Dr. Anja Waßmann-Otto, Ernährungstherapeutin im Dermatologischen Ambulatorium Hamburg-Alstertal

Sei gegrüßt Holunder!!!

Der schwarze Holunder spannt wieder seine weißen Schirmchen auf. Sie verströmen einen frisch-fruchtigen Duft, was für duftstoffempfindliche Menschen problematisch sein kann. Seine Pollen werden meist von Insekten verteilt, sodass nur wenige in die Luft gelangen und wenn, dann nur in der Nähe der Holunderpflanze zur Hauptblüte im Mai und Juni.

In alten Zeiten haben die Menschen im Vorbeigehen den Hut vor dieser Pflanze gezogen, denn sie soll nicht nur böse Geister abwehren, sondern tut auch sonst viel Gutes. Er enthält unter anderem ätherische Öle, die das Immunsystem stärken. Man kann die Blüten trocknen und als „Fliedertee“ trinken, der mit einem Schuss Honig in Herbst und Winter bei Erkältungen hilft.

Die frischen Blüten schmecken in einem Holunderblüten-Zitrone-Sorbet oder Gelee. Zu einem Sirup verarbeitet eignen sie sich für Limonade oder „Hugo“. Hier sind die passenden Rezepte dazu:

Holunderblüten-Zitronen-Sorbet für 12 Personen

Zutaten:

25 Dolden Holunderblüten

20g Zitronensäure

1kg Zucker

4 Bio-Zitronen in Scheiben

2,5l Wasser 2 Eiweiß

Zubereitung:

Die Blüten mit Zitronensäure, Zucker und Zitronenscheiben mischen, Wasser dazuge

ben und 24 Stunden zugedeckt stehen lassen. Dann abseihen. Eiweiß mit einer Prise Salz steif schlagen und unterheben. Entweder in einer Eismaschine gefrieren lassen oder die Masse in einer Metallschüssel für 3-4 Stunden in das Tiefkühlfach stellen und alle 20-30 Minuten mit einem Schneebesen gut durchrühren. Mit grünen Blättern (Zitronenmelisse/Minze) dekorieren.

Holunderblüten-Zitronen-Gelee für 4 Gläser

Zutaten:

5 Dolden Holunderblüten

Saft und Schale von 3 Bio-Zitronen

700g Gelierzucker (2:1)

1l Wasser

Zubereitung:

Die Blüten mit Zitronensaft und Schale mischen, Wasser dazugeben und 24 Stunden zugedeckt stehen lassen. Flüssigkeit durch ein Haarsieb abseihen. Mit Gelierzucker

kochen- Gelierprobe nicht vergessen. Dazu etwas von dem Gelee auf einen kalten Teller geben. Bildet der Tropfen eine feine Haut und fließt nicht mehr, kann man das Gelee heiß in Gläser füllen. Diese verschließen und 5 Minuten auf den Kopf stellen und abkühlen lassen. Dann wieder herumdrehen und vollständig erkalten lassen.

Holunderblüten-Sirup für 2 Flaschen

Zutaten:

4 Handvoll Holunderblüten

400g Zucker

2 Bio-Zitronen

2l Wasser

Zubereitung:

Holunderblüten waschen und trockenschütteln. Zitronen heiß abwaschen und in Scheiben schneiden. Zucker mit 2l Wasser langsam unter Rühren aufkochen und auflösen. Abkühlen lassen und dann die Holunderblüten und Zitronenscheiben zugeben und in ein großes Glas/Einmachglas füllen. Mit Mineralwasser verdünnt erhält man eine Limonade.

Für „Hugo“ mit Prosecco und Mineralwasser verdünnen und Minze Blättchen dazutun.

Gutes Gelingen wünscht Ihr DAAB-Team

Falls sie allergisch auf eine oder mehrere Zutaten reagieren, finden Sie Rat und Hilfe unter www.daab.de