Frostschutz für die Haut

Bei den frostigen Temperaturen braucht unsere Haut einen besonderen Schutz. Auch Menschen mit „normaler“ Haut brauchen jetzt ihre Extraportion Schutz, da Kälte – vor allem in Kombination mit Wind – die Haut angreift. Kälte beeinflusst die Verteilung von Fett und Feuchtigkeit auf der Haut. Bei niedrigen Temperaturen (bereits ab 8°C) verschlechtert sich die Durchblutung der Haut und die Talgdrüsen drosseln ihre Sekretion. Das führt zu Störungen des schützenden Hydrolipidfilms und die Folge ist Feuchtigkeitsverlust. Eine fettreiche Creme und Schutz für die Lippen und Hände sind jetzt nahezu Pflicht. Konzentriertes Dexpanthenol ist ein geeigneter Inhaltsstoff und hält die empfindliche trockene Haut geschmeidig. Auch Mandel- und Jojobaöl sind angenehm.  Im Winter vertragen die freiliegenden von Wind-Wetter strapazierten Hautpartien mehrmaliges Eincremen am Tag. Der DAAB hat viele Produkte getestet, die frei sind von allergenen Duft-, Konservierungs- und Farbstoffen. Bei bestandenem Test erhalten sie das DAAB-Logo, damit dieses Allergikern als Orientierung beim Kauf dienen kann. Die Liste  können Sie beim DAAB anfordern unter info@daab.de

Gefährliche Duftstoffe

Nicht nur Duschgele, Waschmittel und Deodorants enthalten Duftstoffe.
Auch Müllbeutel, Toilettenpapier, Taschentücher & Co sind in “duften” Varianten erhältlich. Doch wozu?
Duftstoffe sind nicht unbedenklich, sondern können heftige Allergien auslösen. Eine Sensibilisierung gegenüber Duftstoffen bleibt in der Regel lebenslang bestehen. Der einzige Weg zum unbeschwerten Leben führt über das Meiden des Allergens.

Für Verbraucher, die auf Duftstoffe verzichten möchten oder müssen, bietet das DAAB-Logo eine Orientierung. Seit Jahren entwickeln und überprüfen wir mit unterschiedlichen Herstellern Produkte ohne Duftstoffe.
Sehr gerne senden wir Ihnen eine Übersicht der Produkte zu, die das DAAB-Logo tragen. Senden Sie einfach eine Mail an info@daab.de.
In der WDR-Mediathek finden Sie einen interessanten Beitrag zum Thema Duftstoffe.

https://www1.wdr.de/mediathek/video/sendungen/servicezeit/video-gefaehrliche-duftstoffe-102.html

Umfrage zum Thema Neurodermitis und Ernährung

Online-Umfrage

Sie haben ein Kind mit Neurodermitis? Sie hören ständig Ratschläge wie Sie Ihr Kind zu ernähren haben?

Aktuell unterstützt der DAAB eine Umfrage zu diesem Thema. Eine Studentin der Oecotrophologie und Tante eines an Neurodermitis erkrankten Mädchens beschäftigt sich in ihrer Bachelorarbeit mit dem Essverhalten von Kindern mit Neurodermitis.

Hierfür benötigen wir Ihre Unterstützung!

Bitte nehmen Sie sich 6 bis 12 Minuten Zeit und füllen die Online-Umfrage unter folgendem Link http://evasys.hs-fulda.de/evasys/online.php?p=Neurodermitis aus.

Mit Ihrer Teilnahme an der Studie erklären Sie sich einverstanden, dass Ihre Daten im Rahmen der Bachelorarbeit ausgewertet werden. Die Auswertung des Fragebogens erfolgt anonymisiert und die Daten werden ausschließlich zur Bearbeitung der wissenschaftlichen Fragestellung verwendet. Es besteht keinerlei Verbindung zu Sponsoren.

Der DAAB unterstützt diese Arbeit und wird in der Zeitschrift Allergie konkret und in den sozialen Medien über die Ergebnisse berichten.

Vielen Dank für Ihre Teilnahme!

 

Andrea Kienle

Die Umfrage endet am 31.01.2018
Es ist möglich die Befragung jederzeit abzubrechen.

Ein interessanter Fall zum Jahresbeginn

Allergie auf Musikinstrumente

Bei Berufsmusikern sind allergische Kontaktekzeme ein häufiges Problem. Durch den sehr intensiven Kontakt mit Holz oder Metall kann es zu einer allergischen Reaktion an Händen, Mund oder Gesicht/Hals kommen. Als Auslöser bei Holzinstrumenten spielen vor allem Rosenhölzer wie Ebenholz oder Palisander eine Rolle. Auch die Schlagstöcke von Schlaginstrumenten werden aufgrund der Klangeigenschaften aus diesen Hölzern gefertigt. Bei Blechblasinstrumenten kann eine Kontaktallergie auf Nickel oder Messing entstehen.

Bei Hobbymusikern werden diese Reaktionen natürlich seltener beobachtet. Besteht allerdings zum Beispiel eine Neurodermitis oder eine Neigung zu Ekzemen, sollte bei entsprechendem Hobby auch an diese Auslöser gedacht werden. So gibt es einen aktuellen Fall von einem Kontaktekzem am Mund eines 14 jährigen Mädchens, dass viermal die Woche Blockflöte spielt. Durch mehrere Beratungsgespräche mit den Experten des DAAB und detektivischem Spürsinn, konnten wir mit den Eltern den Verdacht erhärten, dass das Blasinstrument eventuell der Auslöser ist. Allergietestungen beim Dermatologen stehen nun an um den Verdacht zu bestätigen.

Weihnachten im Schnee – geeigneten Sonnenschutz nicht vergessen

Sonnenschutz ohne unnötige Zusatzstoffe wie allergisierende Duft-, Konservierungs- und Farbstoffe sind sinnvoll, vor allem bei empfindlicher und zu Allergien neigender Haut.

Begriffe wie „Sensitiv“ oder „Für Allergiker geeignet“ sind gesetzlich jedoch nicht geschützt. Das macht es dem Verbraucher schwer, geeignete Produkte zu finden.
Achten Sie beim Einkauf daher auf das DAAB-Logo “getestet und empfohlen”.
Mit seinem Label will der Deutsche Allergie- und Asthmabund den Betroffenen die Suche nach verträglichen Produkten erleichtern.
Die Produkte mit dem DAAB-Logo wurden auf ihre Inhaltsstoffe überprüft und von Allergikern im Anwendertest für sehr gut befunden. Erhältlich sind die Produkte z.B. bei dm drogeriemarkt, Rossmann, Rewe, Mueller und saisonal bei Lidl und Aldi Nord.
Gerne senden wir Ihnen eine Übersicht der Sonnenschutzprodukte mit dem DAAB-Logo zu. Senden Sie uns dazu eine Mail an: info@daab.de
Weitere Informationen finden Sie hier

Grenzwert für Konservierungsmittel MI bietet keinen sicheren Schutz für Kontaktallergiker

Seit Februar 2017 sind in sogenannten Leave-on-Kosmetika wie Gesichtscremes, Lotionen oder Sonnenschutzmittel Methylisothiazolinonen MI aufgrund ihrer hohen Sensibilisierungspotenz verboten. In abspüllbaren Kosmetika wie Shampoos oder Duschgelen sind sie bis zu einer Konzentration von 0,01% erlaubt. In einer aktuellen europäischen Studie wurde die Exposition gegenüber Methylisothiazolinon bei Patienten mit einer Kontaktallergie untersucht. In rund 92% der Fälle wurde die Kontaktallergie durch Produkte aus dem häuslichen Umfeld ausgelöst. Problematisch fanden die Autoren der Studie zudem, dass die erlaubte Konzentration von MI in den abwaschbaren Kosmetika keinen sicheren Schutz bietet und eine allergische Reaktion auslösen kann. Für betroffene Allergiker ist daher entscheidend, jeglichen Kontakt mit MI zu vermeiden und Produkte, die diesen Konservierungsstoff enthalten, nicht zu verwenden.  Das bedeutet, dass hier die Zusammensetzung der Kosmetika, Putz- und Reinigungsmitteln genau unter die Lupe genommen werden muss.

Sichere Alternativen bieten kosmetische Produkte mit dem DAAB-Label, hier ist der Einsatz von MI nicht erlaubt.

 

Urtikaria – Nesselsucht im Kindesalter

Die Nesselsucht, auch Urtikaria genannt, ist eine chronische Hauterkrankung. Das Krankheitsbild ist geprägt durch Quaddelbildung, quälenden Juckreiz und vereinzelt auch Schwellungen des Unterhautgewebes (Angioödeme). Kinder mit Urtikaria leiden sehr unter den Beschwerden, speziell der quälende Juckreiz hat Auswirkungen auf die Entwicklung und die Schlafqualität. Nesselsucht tritt bei Kindern recht häufig auf, wenn auch seltener als bei Erwachsenen. Bis zu einem Alter von 18 Jahren leiden etwa 15 bis 20 Prozent der Kinder und Jugendlichen mindestens einmal unter den Symptomen einer Urtikaria.

Therapie vor Ursachenforschung

Das Wohlbefinden der Kinder ist durch Quaddeln, Rötungen und Juckreiz oft stark beeinträchtigt. Dies schlägt sich im allgemeinen Verhalten, in der Qualität des Schlafes und auch im schulischen Alltag wieder. Die Erkrankung wird zur Belastung der ganzen Familie. Umso wichtiger ist es, schnell den Teufelskreis zu unterbrechen. Moderne Therapieoptionen machen dies möglich. Bei der Behandlung einer Urtikaria steht die Therapie der Hautbeschwerden an erster Stelle. Hierzu gibt es sichere und schnell wirksame Medikamente.

Lesen Sie den ganzen Artikel zum Thema Nesselsucht bei Kindern in der neuen Allergie konkret. Jetzt kostenfreies Exemplar bestellen unter info@daab.de.

Kostenfreies webinar – Was hilft Betroffenen bei Nesselsucht?

Die Urtikaria, auch Nesselsucht genannt, ist die häufigste Erkrankung der Haut. Etwa 25% der Bevölkerung hat schon einmal eine Urtikaria durchlebt. Bei einer Urtikaria kommt es zu plötzlich juckenden Quaddeln an der Haut oder an einzelnen Hautpartien. Häufig treten gleichzeitig -aber auch allein – tiefe Schwellungen der Haut, so genannte Angioödeme, auf. Begleitet werden die Symptome durch starken andauernden Juckreiz.  Ungefähr ein Drittel der Urtikaria-Patienten leidet unter einer akuten Form der Nesselsucht. Diese verläuft unproblematisch, tritt plötzlich wie aus heiterem Himmel auf und klingt nach wenigen Tagen oder Wochen ab. Auslöser hierfür können zum Beispiel Infekte, Schmerzmittel oder andere Medikamente sein. Die akute Form ist in der Regel ein einmaliges, selbst limitiertes Ereignis.  Weitaus schwieriger für den Arzt und den Patienten sind Urtikaria-Formen, die länger als sechs Wochen andauern und täglich (kontinuierlich) oder in Abständen von mehreren Tagen (rezidivierend) auftreten. Der Fachmann spricht in solchen Fällen von einer chronischen Urtikaria. Einer solchen Nesselsucht kann eine Vielzahl von Ursachen zugrunde liegen. Während bei der akuten Urtikaria selten nach den genauen Ursachen geforscht wird, sollte bei einem chronischen Verlauf neben der Behandlung der Symptome, eine gründliche Suche nach Auslösern und Ursachen Bestandteil der Therapie sein.

Aktuelle Diagnose und Therapieoptionen der Urtikaria – Informationen für Patienten

Wann:             Dienstag, 26.9.2017, 16.30 – 17.30 Uhr

Referent:        Prof. Dr. Marcus Maurer, Charité Berlin

Inhalte:

  •  Nesselsucht und ihre Formen
  • Auslöser – Was bringt die Haut zum Jucken?
  • Diagnose – Welche Untersuchungen sind sinnvoll?
  • Mögliche Therapieoptionen – Was gibt es Neues – was ist alt bewährt?

Möchten Sie an diesem webinar teilnehmen, dann melden Sie sich kostenfrei und unverbindlich an:

Anmeldung unter: https://attendee.gotowebinar.com/register/7481210541208293891

Die Teilnahme am Webinar ist kostenfrei .

Voraussetzung zur Teilnahme: Computer oder Laptop mit Internetzugang zur Bildübertragung (Vortragsfolien), Tonübertragung des Vortrags über

a)      im Computer/ Laptop integriertes Mikrofon + Lautsprecher

oder

b)       externe, an den Computer anschlussfähige Kopfhörer (Headset)

oder

c)       Telefon.

 

Die Teilnahme am Webinar ersetzt nicht die ärztliche Betreuung.

 

Tödlicher Sprung ins kalte Wasser…

In Deutschland leiden etwa 45 000 bis 75 000 Menschen an einer Kälteallergie. Bei dieser Sonderform der Nesselsucht entstehen beim Kontakt mit Kälte rote Quaddeln auf der Haut, die jucken und brennen. Für die Betroffenen ist eine solche Kälte-Urtikaria sehr einschränkend und im Einzelfall gefährlich. Im Winter kann es je nach Ausprägung der Krankheit zu Beschwerden kommen, so dass die betroffenen Personen nur dick eingepackt mit Mütze, Schal oder Skimaske vor die Tür gehen können. Doch auch im Sommer können kalte Getränke, Eis oder kalte Speisen Schwellungen an Gesicht und Lippen auslösen. Der Sprung ins kalte Wasser kann neben den Beschwerden an der Haut auch lebensbedrohliche Kreislaufbeschwerden hervorrufen.

Alltagstipps bei Kälteurtikaria:

  • Vermeiden Sie Kälte (kaltes Wasser, Kühlpacks, kalte Sitzplätze…)
  • Handschuhe, Schal, Mütze oder Skimaske schützen vor Kälte. Je mehr Hautpartien vor direktem Kälteeinfluss geschützt sind, desto geringer sind die Auswirkungen.
  • Tragen Sie immer Ihre Medikamente und eine antiallergische Salbe bei sich, um im Notfall die Symptome schnell mildern zu können.
  • Vorsicht beim Baden in kalten Gewässern! Gewöhnen Sie Ihren Körper langsam an das kühle Nass.

Sport als Gefahrenquelle  

Wenn der Freizeitsport, ein Saunabesuch oder scharf gewürztes Essen die Haut brennen lässt, liegt eine spezielle Form der Nesselsucht vor: die cholinerge Urtikaria. Sie ist die häufigste Sonder- und die zweithäufigste Urtikariaform überhaupt und tritt überwiegend bei jungen Erwachsenen auf. Ausgelöst wird diese Form der Nesselsucht oft durch bestimmte Ereignisse, welche die Körpertemperatur ansteigen lassen:

  • Sport (laufen, Rad fahren, Tennis oder Squash spielen)
  • Tanzen
  • Sauna, heiße Duschen, warme Vollbäder
  • Scharf gewürztes Essen
  • Alkohol
  • Infekte mit Fieber
  • Plötzlicher emotionaler Stress

Beide Formen der Nesselsucht können nur durch entsprechende Medikamente oder eine Gewöhnungstherapie behandelt werden.

Haben Sie Fragen zur Urtikaria sprechen Sie uns an unter info@daab.de.

Sinnvoller Sonnenschutz

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Sonnenschutz ohne unnötige Zusatzstoffe wie allergisierende Duft-, Konservierungs- und Farbstoffe sind sinnvoll, vor allem bei empfindlicher und zu Allergien neigender Haut.

Begriffe wie „Sensitiv“ oder „Für Allergiker geeignet“ sind gesetzlich jedoch nicht geschützt. Das macht es dem Verbraucher schwer, geeignete Produkte zu finden.
Achten Sie beim Einkauf daher auf das DAAB-Logo “getestet und empfohlen”.
Mit seinem Label will der Deutsche Allergie- und Asthmabund den Betroffenen die Suche nach verträglichen Produkten erleichtern.
Die Produkte mit dem DAAB-Logo wurden auf ihre Inhaltsstoffe überprüft und von Allergikern im Anwendertest für sehr gut befunden.
Erhältlich sind die Produkte z.B. bei dm drogeriemarkt, Rossmann, Rewe, Mueller und saisonal bei Lidl und Aldi Nord.
Gerne senden wir Ihnen eine Übersicht der Sonnenschutzprodukte mit dem DAAB-Logo zu. Senden Sie uns dazu eine Mail an: info@daab.de
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