Alte bewährte Hausmittel- wirklich geeignet für Allergiker?

Alte bewährte Hausmittel haben den Ruf, weniger Chemie zu enthalten und verträglich für  Gesundheit und Umwelt zu sein. Deswegen suchen viele Allergiker hier Alternativen, da Putz- und Reinigungsmittel häufig Haut und Atemwege reizen.
Wir wollten wissen, ob die sogenannten altbewährten Hausmittel ihrem positiven Image gerecht werden und haben einige Hausmittel unter die Lupe genommen.
Fazit: Hausmittel sind leider nicht immer für Allergiker, Asthmatiker oder duftstoffempfindliche Personen zu empfehlen.

 

Salz ist wohl das bekannteste Hausmittel gegen Flecken
Speisesalz (Natriumchlorid) kann zur Beseitigung von Gerüchen – z.B. aus dem Abfluss -angewendet werden. Unbeschichtete Pfannen (z.B. Edelstahl) können mit heißem Salz sauber gescheuert, Schwer zu reinigende Flächen (z.B. schmale Vasen) können mit Reiskörnern und Salzwasser saubergeschüttelt werden. Auf Wasserflecken auf Möbeln kann eine dünne Schicht aus einem Salz-Wasser-Gemisch bestrichen und nach dem Trocknen mit einem Korken nachpoliert werden. Eine Salzlösung ist auch gut geeignet zur Reinigung von angelaufenem Silberbesteck oder Silberschmuck. Die Silberstücke werden in eine Alufolie eingewickelt und in Salzlösung eingetaucht. Nach der Einwirkzeit (am besten über Nacht) das Ergebnis kontrollieren, kurz mit Wasser abspülen und mit weichem Tuch auf Hochglanz reiben.

Natron und Backpulver (Natriumhydrogencarbonat) sind vielseitig einsetzbar. Verunreinigte Thermoskannen mit warmem Wasser befüllen, ein Päckchen Backpulver einstreuen und die Lösung wird mehrere Stunden stehen lassen. Danach mehrmals mit Wasser ausgpülen. Fliesenfugen, die nicht mehr weiß sind, können mit Backpulver aufgefrischt werden. Dazu Backpulver mit Wasser zu einem Brei verrühren und mit einer ausgedienten Zahnbürste die Fugen reinigen.
Gardinen sollen wieder weiß werden, wenn man zum Waschpulver eine Tüte Backpulver hinzufügt. Verschmutze helle Schuhe können mit einer Paste aus Wasser und Backpulver gereinigt werden. Angebrannte Speisereste können mit eine wässrigen Backpulverlösung eingeweicht und von Topfböden gelöst werden.

Soda (Natriumcarbonat): auch hierfür gibt es viele Einsatzmöglichkeiten. Verdünnte Sodalösungen können z.B. zur Kühlschrankreinigung aber auch zum Entfernen lästiger Flecken in Tee- oder Thermoskannen genutzt werden. Eingetrocknete Flecken können mit kalter Sodalösung eingeweicht und dann mit lauwarmer Seifenlösung ausgewaschen werden. Aber Vorsicht, Soda-Lösungen sind stärker alkalisch als vergleichbare Natronlösungen. Auch Abflussgerüche lassen sich mit Soda beseitigen.

Gallseife wirkt gegen viele Arten von Flecken, insbesondere aber gegen Fett-, Stärke-, Blut-, Obst- und Eiweißflecken, ist jedoch nicht zur Körperreinigung geeignet. Zur Fleckentfernung wird die betroffene Stelle angefeuchtet und mit einem Stück Gallseife kräftig eingerieben und anschließend ausgewaschen oder direkt wie gewohnt in der Waschmaschine gewaschen.

Problematische Hausmittel für Asthmatiker, Allergiker oder duftstoffempfindlichen Menschen

Waschbenzin/Terpentinöl
Leichtflüchtig, stark riechend und brennbar, kann Menschen mit einem empfindlichen Bronchialsystem oder Duftstoffempfindlichen Probleme bereiten. Kann Haut-, Schleimhäute und Atemwege reizen.

Bohnerwachs
Mischung verschiedener Wachse, Lösungsmittel u. Hilfsstoffe, typ. Geruch, kann Personen mit einem empfindlichen Bronchialsystem oder Duftstoffempfindlichen Probleme bereiten, Terpene können hautsensibilisierend und atemwegsreizend wirken.

Essigsäure
Essig riecht stechend und kann Menschen mit einem empfindlichen Bronchialsystem oder Duftstoffempfindlichen Probleme bereiten. Kann Haut, Schleimhäute und Atemwege reizen.

Zitronen- und Orangenschalen
wurden früher zu Reinigungszwecken verwendet. In schlecht zu reinigende Vasen füllte man beispielsweise kleingeschnittene Zitronenschalen und warmes Wasser bis zu Hälfte. Die Vasen wurden geschüttelt und mehrere Stunden stehen gelassen. Danach wieder geschüttelt und mit klarem Wasser ausgespült.
Zitronen- und Orangenschalen enthalten ätherische Öle mit Terpenen, können Menschen mit einem empfindlichen Bronchialsystem oder Duftstoffempfindlichen Probleme bereiten. Terpene können hautsensibilisierend und atemwegsreizend wirken

Terpene sind als Naturstoffe vor allem als Bestandteile der aus Blüten, Blättern, Früchten, Hölzern und Rinden gewinnbaren ätherischen Öle und Harze verbreitet. Sie können z.B. in Kosmetika als Geruchsstoffe verwendet werden. Terpenlösungsmittel (z.B. Terpentinöl) finden sich vor allem in Naturfarben und –lacken, in Wachsen und Polituren. Weitere natürliche Emissionsquellen sind Materialien aus harzreichen Hölzern.

Wer keine Hausmittel benutzen und dennoch auf Duft-, Farb- und Konservierungsstoffe verzichten möchte, sollte  beim Einkaufen auf das DAAB-Logo „Getestet und empfohlen“ achten.
Eine Liste aller Produkte mit dem DAAB-Logo senden wir Ihnen gerne zu.
Kurze Mail an  info@daab.de genügt.

Achtung Kälte-Allergie

Ein Spaziergang in der kalten Jahreszeit, kann schon ausreichen um Quaddeln und Juckreiz an der Haut auszulösen. Dieses Phänomen wird als Kälteurtikaria bezeichnet.

In Deutschland leiden circa 60 000 Menschen an dieser speziellen Form der einer Kälteallergie. Bei dieser Sonderform der Nesselsucht entstehen beim Kontakt mit Kälte rote Quaddeln auf der Haut, die jucken und brennen. Für die Betroffenen ist eine solche Kälte-Urtikaria sehr einschränkend und im Einzelfall gefährlich. Im Winter könnten sie je nach Ausprägung der Krankheit nur dick eingepackt mit Mütze, Schal oder Skimaske vor die Tür gehen. Doch auch im Sommer können kalte Getränke, Eis oder kalte Speisen Schwellungen an Gesicht und Lippen auslösen. Der Sprung ins kalte Wasser kann neben den Beschwerden an der Haut auch lebensbedrohliche Kreislaufbeschwerden hervorrufen.

Alltagstipps bei Kälteurtikaria:

  • Vermeiden Sie in der kalten Jahreszeit zusätzliche Kältquellen, wie kaltes Wasser, Kühlpacks, kalte Sitzplätze etc..
  • Handschuhe, Schal, Mütze oder Skimaske schützen vor Kälte. Je mehr Hautpartien vor direktem Kälteeinfluss geschützt sind, desto geringer sind die Auswirkungen.
  • Tragen Sie immer Ihre Medikamente und eine antiallergische Salbe bei sich, um im Notfall die Symptome schnell mildern zu können.
  • Vorsicht beim Baden in kalten Gewässern! Gewöhnen Sie Ihren Körper langsam an das kühle Nass.
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Frostschutz für die Haut

Bei den frostigen Temperaturen braucht unsere Haut einen besonderen Schutz. Auch Menschen mit „normaler“ Haut brauchen jetzt ihre Extraportion Schutz, da Kälte – vor allem in Kombination mit Wind – die Haut angreift.

Kälte beeinflusst die Verteilung von Fett und Feuchtigkeit auf der Haut. Bei niedrigen Temperaturen (bereits ab 8°C) verschlechtert sich die Durchblutung der Haut und die Talgdrüsen drosseln ihre Sekretion. Das führt zu Störungen des schützenden Hydrolipidfilms und die Folge ist Feuchtigkeitsverlust. Eine fettreiche Creme und Schutz für die Lippen und Hände sind jetzt nahezu Pflicht.

Pflegende Inhaltsstoffe

Konzentriertes Dexpanthenol ist ein geeigneter Inhaltsstoff und hält die empfindliche trockene Haut geschmeidig. Auch Mandel- und Jojobaöl sind angenehm. Das Hautschutz -Vitamin E stärkt das körpereigene Schutzsystem gegen freie Radikale und steigert zusätzlich das Feuchthaltevermögen der Hornschicht. Im Winter vertragen die freiliegenden von Wind-Wetter strapazierten Hautpartien mehrmaliges Eincremen am Tag. Der DAAB hat viele Produkte getestet, die frei sind von allergenen Duft-, Konservierungs- und Farbstoffen. Bei bestandenem Test erhalten die Produkte das DAAB-Logo, damit dieses Allergikern als Orientierung beim Kauf dienen kann. Die Liste  können Sie kostenfrei beim DAAB anfordern unter info@daab.de

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Der Berufsalltag mit Neurodermitis

Neurodermitis ist eine chronische Hauterkrankung, die in viele Bereiche des Lebens eingreift. So auch in den Berufsalltag. Mit ein paar Tipps können Schwierigkeiten mit der Erkrankung im Berufsalltag gut gemeistert werden. Die meisten Probleme entstehen, je nach Berufswahl, durch die Beanspruchung der Haut. Geeignete Präventionsmaßnahmen für die Haut stehen dann an erster Stelle.

Risikoberufe

Haarewaschen beim FriseurWenn hautreizende Stoffe oder Allergieauslöser in die Haut gelangen, kann dies Entzündungen hervorrufen. Patienten mit Neurodermitis haben durch eine verminderte Schutzfunktion der Haut ein erhöhtes Risiko dafür. Bei folgenden Tätigkeiten kann es zu Ekzemen oder einer Verschlechterung der Neurodermitis kommen: Tätigkeiten in einem hautbelastenden, feuchten Umfeld, Umgang mit Chemikalien, Reinigungsmitteln und langem Tragen von Handschuhen. Zu den Risikoberufen zählen Beschäftigte in medizinischen Berufen wie Alten- oder Krankenpflege, in handwerklichen Berufen wie Friseurhandwerk, der Metallbranche oder auch im Nahrungsmittelgewerbe sein. Auch Arbeiten mit viel mechanischer Belastung, in staubiger, schmutziger oder sehr heißer Umgebung verschlechtern den Hautzustand einer Neurodermitis.

Vorbeugende Maßnahmen

Menschen mit einer Neurodermitis oder sehr empfindlicher Haut, sollten bevor das Kind in den Brunnen fällt, entsprechende vorbeugende Maßnahmen ergreifen. Die Hände sind das meistgenutzte berufliche “Werkzeug” und müssen viel aushalten. Je nach Tätigkeit ist das Tragen von geeigneten Schutzhandschuhen wichtig. Ein regelmäßiger Handschuhwechsel, speziell bei langen Tragezeiten und Schwitzen in Handschuhen sowie das Tragen von Baumwollunterziehhandschuhen ist sinnvoll. Ungeschützte Hautkontakte mit bestimmten Reinigungsmitteln und Chemikalien sind zu meiden. Die Hände sollten so wenig und schonend wie möglich gewaschen werden. Je nach Tätigkeit kann eine geeignete Hautschutzcreme erforderlich sein. Nach der Arbeit hilft eine, dem Hautzustand angepasste, Pflegecreme. Auch eine Handkur mit einer reichhaltigen Pflegecreme kann einer Überbeanspruchung vorbeugen.

Auf erste Anzeichen achten

Erstes Anzeichen ist eine verstärkte Trockenheit der Haut; im Verlauf kann es zu Juckreiz, Rötungen, Schuppung, schmerzhaften Rissen, Bläschenbildung und Nässen kommen. Betroffene sollten sich bei ersten Anzeichen hautärztliche Hilfe holen. Gemeinsam mit der zuständigen gesetzlichen Unfallversicherung oder Berufsgenossenschaft können dann individuelle Präventions- sowie Hautschutzmaßnahmen am Arbeitsplatz etabliert werden. Zusätzlich wird ein Hautarztverfahren eingeleitet. Hierbei erhält der behandelnde Hautarzt einen zeitlich befristeten Behandlungsauftrag mit Kostenübernahme für die notwendige Diagnostik und Therapie der Hauterkrankung. Bei Verdacht auf eine Allergie erfolgt ein Allergietest. Es ist ratsam, sich rechtzeitig beim Hautarzt (mit Bezeichnung Berufsdermatologe) vorzustellen oder auch direkt Kontakt mit dem Unfallversicherungsträger aufzunehmen, damit Patienten die entsprechende Unterstützung bekommen. All diese Maßnahmen sind sehr hilfreich und effektiv. Wichtig ist, dass die eingeleiteten Hautschutzmaßnahmen dauerhaft beibehalten werden.

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Achtung Sie auf ihre Füße in der kalten Jahreszeit

Während man im Sommer barfuß oder in luftig leichten Sandalen unterwegs ist, bringt die Winterzeit den Füßen wenig Bewegungsfreiheit und Sauerstoffmangel durch dicke Socken und festes Schuhwerk. Die trockene Heizungsluft trägt ihr Übriges dazu bei, die Haut auszutrocknen.

Füße, die nicht mehr „atmen“ können und gleichzeitig nicht durch entsprechende Pflegeprodukte geschmeidig gehalten werden, trockenen stark aus. Tiefe Risse (Rhagaden) entstehen, die zum Teil bluten und lange, intensive Pflege zum Abheilen benötigen. Diese stark ausgetrockneten Hautareale treten insbesondere an Fingern und Füßen auf. Bei Neurodermitikern können sie auch in kleinerem Umfang als Einrisse an den Ohrläppchen oder den Mundwinkeln vorkommen. Beim Befall der Füße spricht man wie schon gesagt vom atopischen Winterfuß. Dieser tritt zu Beginn an der Fußsohle und / oder den Zehenkuppen auf und geht erst im weiteren Verlauf auf die Zehenzwischenräume über.

Tipps:

  • Tragen Sie geschlossenes Schuhwerk nur so lange wie nötig.
  • Socken aus Baumwolle sind besser geeignet als aus synthetischen Fasern.
  • Waschen Sie Ihre Füße vor dem Eincremen oder gönnen Sie sich ein rückfettendes Fußbad.
  • Vorsicht: viele Fußbäder enthalten ätherische Öle, die die Haut reizen und auch Kontaktallergien auslösen können.
  • Trocknen Sie die Füße nach dem Bad gründlich ab, insbesondere auch die Zehenzwischenräume.
  • Cremen Sie Ihre Füße regelmäßig, am besten täglich mit einem Fußpflegeprodukt ein.
  • Achten Sie bei der Auswahl der Pflegeprodukte darauf, dass der Fettanteil ausreichend hoch ist. Die Faustformel lautet: je trockener die Haut, desto höher der Fettanteil.
  • Pflegende Inhaltsstoffe wie Harnstoff (5-10 Prozent), pflanzliche Öle, Glycerin, Panthenol machen die Haut geschmeidig bzw. wirken abschuppend.
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Kennzeichnung der Kosmetika – wichtige Information für Kontaktallergiker

Die Inhaltsstoffe der Kosmetika müssen auf den Produkten EU-weit einheitlich und vollständig angegeben werden. Alle Bestandteile in Shampoos, Lotion & Co. werden mit ihren englischen bzw. botanischen Fachbezeichnungen auf der Verpackung genannt. Eine Ausnahme sind Duftstoffe, die unter der Sammelbezeichnung „Parfum“ oder „Fragrance“ angegeben werden, nur für die 26 allergieauslösenden Duftstoffe gibt es eine Deklarationspflicht. Leider ist die Kennzeichnung nicht direkt verständlich, deutschsprachige Bezeichnungen sind nicht vorgesehen – zum Ärger vieler Verbraucher. Doch für Kontaktallergiker ist diese vollständige Deklaration eine wichtige Hilfe, um Produkte ohne ihre Allergieauslöser auswählen zu können. Anhand der diagnostizierten Kontaktallergene können sie unter Beachtung der INCI-Liste ihre problematischen Allergieauslöser erkennen und meiden.

Hautpflege im Herbst – die Gefahr von Kontaktallergien steigt

Gerade Menschen mit empfindlicher Haut, Neurodermitis oder Kontaktallergien benötigen in der kälter werdenden Jahreszeit eine geeignete und verträgliche Pflege. Im Herbst und Winter können sich, wenn der Schutzfilm der Haut durch eine nicht ausreichende Pflege nicht intakt ist, schneller Kontaktallergien entwickeln.

Hautpflege den Bedürfnissen der Haut anpassen

Herbstwinde, Heizungsluft, Temperaturwechsel und die letzten Sonnentage verlangen der Haut Vieles ab und sie wird stärker beansprucht. Die beginnende Kälte führt zu einer Verengung der Blutgefäße und zu einer schlechteren Durchblutung. Die Heizungsluft in den Innenräumen tut das Ihrige dazu und trocknet die Haut zusätzlich aus. Die Hautschutzfunktion ist durch die fehlende Feuchtigkeit und den niedrigeren Fettgehalt der Haut nicht optimal gegeben, Allergene haben leichteres Spiel und es kann schneller zu Kontaktekzemen oder einem Neurodermitisschub kommen. Trockene Haut juckt und durch das Juckreizlindernde „Kratzen“ wird die Haut verletzt und Keime und Bakterien können nun schneller eindringen.

Kontaktallergie – Haut in Aufruhr

Kontaktallergien entstehen, wenn allergieauslösende Bestandteile, wie z.B. Duft-, Konservierungs-, Farbstoffe oder ätherische Öle von Cremes oder anderen Pflegeprodukten, in die Haut eindringen und sie in Alarmbereitschaft versetzen. Allergische Reaktionen wie Rötungen, starker Juckreiz, Schwellungen, Bläschen, nässender Ausschlag, Hautschuppung können bis zu 72 Stunden nach dem Hautkontakt auftreten. Bei ständigem, wiederholtem Kontakt mit dem Allergieauslöser kann sich ein chronisches Hautekzem mit entzündlichen Hautverdickungen, starker Verhornung und einer Vergröberung der Hautfelderung (Lichenifikation) entwickeln.

Entscheiden Sie sich also für Pflegeprodukte ohne Duft-, Konservierungs-, Farbstoffe und ätherische Öle. Diese erkennen Sie im Handel an dem DAAB Logo für Pflegeprodukte. Dies garantiert Ihnen, dass keine Allergie auslösenden Stoffe in den Produkten enthalten sind. Die aktuelle Logo Liste des DAAB zu Kosmetika/Pflegeprodukten ohne Duft-, Farb- und Konservierungsstoffen, schicken wir Ihnen gerne zu. Einfache eine Email an info@daab.de senden.

Noch ein Wort zur Lippenpflege im Herbst

Um spröde Lippen zu verhindern, sollte man die dünne Haut der Lippen mit einer speziellen Lippenpflege, einem Lippenbalsam oder einer -creme mit einem höherem Fettgehalt, pflegen. Dies wird mit jedem Tag an dem die Temperaturen weiter sinken wichtiger. Verzichten Sie auf Pflegestifte mit Mineralölen, die sich wie ein Film auf die Lippen legen. Die Haut quillt dadurch auf und trocknet noch mehr aus. So hat man ständig das Gefühl, noch mehr cremen zu müssen.

Kennen Sie unser „Getestet und Empfohlen“-Logo? Ein Wegweiser im Dschungel der Produkte

Jährlich testet der Deutsche Allergie- und Asthmabund (DAAB) für Sie eine Vielzahl von Produkten.
Wir wollen wissen, ob die Produkte für Menschen mit sensibler, zu allergischen Reaktionen neigender Haut geeignet sind. Produkte mit dem DAAB-Logo sind alle frei von Duft- und Farbstoffen sowie von allergisierenden Konservierungsmitteln. Auch Stoffe, die die Haut irritieren sind ausgeschlossen.
Mit unserem Logo möchten wir Ihnen die Suche nach verträglichen Produkten erleichtern. Mittlerweile gibt es viele unterschiedliche Produkte, die unser Logo tragen: angefangen von Hautpflege- und Körperreinigungsprodukten über Waschmittel bis hin zu Haushalsreinigern und Sonnencremes.
Eine aktuelle Übersicht aller vom DAAB gelabelten Produkte erhalten Sie beim DAAB per E-Mail (info@daab.de) oder postalisch.

Sie möchten mehr über die Produkt-Voraussetzungen wissen? Sie sind Hersteller und möchten unser Logo verwenden? Dann finden Sie mehr Informationen unter: http://www.daab.de/service/produktvoraussetzung/
Schauen Sie beim nächsten Besuch im Drogeriemarkt doch einfach mal nach unserem Logo :-)

Zeigt her eure Füße

Mit steigenden Temperaturen steht der Wechsel des Schuhwerks an: Winterstiefel ade,  Sommerschuhe, Sandalen, Flipflops her. Doch Chromat-Allergiker und Personen mit empfindlicher Haut müssen beim Kauf neuer Schuhe besonders sorgfältig vorgehen. Chromat-gegerbtes Leder kann eine Chromat-Allergie auslösen und Ekzeme an den Füßen verursachen. Der DAAB hat daher ein paar Tipps für einen unbeschwerten Frühlingsstart zusammengestellt.

• Wer zu Ekzemen neigt und empfindlicher Haut hat, sollte Lederschuhe nicht ohne Socken oder Strümpfe tragen. Leider können beim starken Schwitzen die Schadstoffe wie Chromate aus dem Leder rausgelöst werden. Achten Sie daher darauf, dass die Schuhe nicht zu eng sind und nach Möglichkeit luftig.
• Wer unter Chromat-Allergie leidet sollte pflanzengegerbte Schuhe vorziehen. Fragen Sie im Handel nach.
• Auch bei pflanzengegerbten Schuhe ist das Tragen von Socken und Strümpfen empfehlenswert.
• Ob es sich bei einem entzündeten, juckenden Ausschlag im Fußbereich um eine Allergie handelt, kann ein Allergietest klären. Eine Diagnostik beim Allergologen ist hier dringend empfehlenswert.
• Kaufen Sie keine stark stechend riechende Schuhe, sie können durch die allergieauslösenden Chemikalien wie Formaldehyd, 2-Phenyl-2-propanol oder Phthalate belastet sein.

Das Infoblatt Allergien auf Schuhe kann für Mitglieder des DAAB unter info@daab.de bestellt werden.

Nesselsucht: Hoffnung durch neuen Wirkstoff?

Jeder weiß, wie quälend der Juckreiz bei Mückenstichen sein kann. Man kann kaum die Finger davon lassen.
Für Menschen, die an einer chronischen Nesselsucht/ Urtikaria leiden gehört dieser massive Juckreiz zum Leben.
Es kommt plötzlich zu juckenden Quaddeln an der Haut oder an einzelnen Hautpartien. Häufig treten gleichzeitig -aber auch allein – tiefe Schwellungen der Haut, sogenannte Angioödeme, auf. Begleitet werden die Symptome durch starken andauernden Juckreiz, der die Konzentration mindert und Schlafen fast unmöglich macht.
Die Lebensqualität ist massiv beeinflusst.
Von der chronischen Form der Urtikaria, sie dauert länger als sechs Wochen und tritt täglich oder in Abständen von mehreren Tagen auf, sind alleine in Deutschland fast eine Million Menschen betroffen.

Standardbehandlung reicht oft nicht
Erschreckend zeigt die DAAB Umfrage aus 2016, dass 50 Prozent der Urtikaria-Patienten, die bereits seit 5 Jahren unter Nesselsucht leiden, ihre Erkrankung lediglich mit  einem Antihistaminikum  in Einfachdosis behandeln. Doch das lindert nur bei jedem zweiten die Beschwerden.
Der nächste Schritt wäre eine Aufdosierung des Antihistaminikums, wie in der Urtikaria-Leitlinie empfohlen.
Für Patienten, bei denen diese Therapie nicht ausreichend erfolgreich war, gibt es seit einigen Jahren eine weitere Behandlungsmöglichkeit, die rasch und dauerhaft Patienten zur Beschwerdefreiheit führt: den Wirkstoff Omalizumab, der in regelmäßigen Abständen durch den Arzt verabreicht wird.

Möchten Sie mehr zur Urtikaria, den Behandlungsmöglichkeiten und zur Therapie mit Omalizumab lesen, dann bestellen Sie den Artikel „Neue Therapie bei Nesselsucht“ ” aus der “Allergie konkret” 1-2018. Wir schicken Ihnen gerne ein kostenfreies Ansichtsexemplar. Mail an info@daab.de