Die Gräserpollensaison beginnt. Bei uns am Niederrhein hat die Blüte des Wiesenfuchsschwanz begonnen

Pollenallergiker sollten sich mit antiallergischen (Antihistaminika in Form von Tabletten, Augentropfen oder Nasensprays) und gegebenenfalls antientzündlichen Medikamenten (Nasensprays bzw. Asthmasprays zur Inhalation) vor den Symptomen schützen. Vorsicht ist beim Auftreten eines Reizhustens geboten, denn die allergischen Entzündungsreaktionen können leider in vielen Fällen  auch die unteren Atemwege angreifen. Es kann ein allergisches Asthma entstehen. Ein Reizhusten kann dafür ein erstes Warnsignal sein. Daher ist in diesen Fällen immer eine Prüfung der Lungenfunktion zu empfehlen. Danach kann der Arzt besser entscheiden, ob entzündungshemmende Medikamente zur Inhalation eingesetzt werden müssen. Ist dies der Fall, ist der saisonale, lokale Einsatz von Kortison in Form eines Dosieraerosols oder Pulverinhalators während der Pollensaison zu empfehlen. Außerdem ist auf lange Sicht eine sogenannte Hyposensibilisierung hilfreich. Sie kann erfolgen, wenn der Patient auf die Hauptallergene der Gräser allergisch reagiert und wird in der Regel über drei Jahre durchgeführt.  Weitere Infos zur Gräserpollenallergie unter www.daab.de

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