Dringende Sicherheitsinformation für Allergie-Patienten: Rückruf von fünf Chargen des Adrenalin-Autoinjektors Jext®.

Es besteht das Risiko, dass bei schweren allergischen Reaktionen nicht ausreichend Adrenalin injiziert wird.

Bei dem Adrenalin-Autoinjektor Jext® der ALK-Abelló Arzneimittel GmbH besteht das Risiko, dass die Adrenalinlösung in sehr seltenen Fällen bei der Anwendung nicht wie vorgesehen in den Muskel des Patienten abgegeben wird. Betroffen sind vier Chargen der Stärke Jext® 300 Mikrogramm und eine Charge der Stärke Jext® 150 Mikrogramm:

Jext® 300 Mikrogramm
- Chargen-Nr.:0000815814 haltbar bis 01/2015,
- Chargen-Nr.:0000800191 MHD: 01/2015,
- Chargen-Nr.:0000799410, MHD: 01/2015,
- Chargen-Nr.: 0000738773 MHD 12/2014
Jext® 150 Mikrogramm
- Chargen-Nr.: 0000844768, MHD 02/2015

Ebenso betroffen sind die Jext®-Parallelimporte der Unternehmen Eurim Pharm und Pharma Gerke. Alle betroffenen Chargen dieser Parallelimporte sind auf der Internetseite des Herstellers abrufbar: www.alk.de

Patienten (und/oder Ärzte) sollten anhand der Chargenbezeichnung überprüfen, ob ihr Adrenalin-Pen zu den betroffenen Chargen gehört.
Ist dies der Fall sollten die Patienten:
- ihre Apotheke aufsuchen, um einen Ersatz-Pen zu erhalten.
- den betroffenen Jext® Adrenalin-Autoinjektor an ihre Apotheke zurückgeben. Die Kosten für den Ersatz-Pen trägt der Hersteller.
- einen evtl. betroffenen Pen zur Sicherheit weiterhin bei sich tragen und bei Bedarf anwenden, bis sie den Ersatz-Pen erhalten haben.
- sich in der Apotheke die Anwendung des neuen Pens erklären lassen.

ALK-Telefon-Hotline eingerichtet: Tel.-Nr.: 040-703845-0

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