Ein oder zwei Notfallpens – das ist “keine” Frage!

Grundsätzlich ist es sinnvoll, zwei Pens zu haben, vor allem bei Kindern, um einen Pen in der Kita oder Schule deponieren zu können. Nach Ansicht einiger Mediziner soll der Pen „immer am Mann“ getragen werden, aber dies ist bei Kindern schwierig.

Nach DAAB-Erfahrungen ist dies keine spezifische Krankenkassen-Entscheidung, sondern hängt auch viel von der jeweiligen KV (Kassenärztlichen Vereinigung) ab, ob diese aus budgetären Gründen den Ärzten Druck machen. So berichten uns Ärzte, dass sie von der KV den Hinweis erhalten, nur einen Pen zu verschreiben – ansonsten drohe eine Wirtschaftlichkeits-Prüfung. Fakt ist, ist, dass die EMA (European Medical Agency) – das EU Pendant zum deutschen BfArM – die Empfehlung herausgegeben hat, dass IMMER 2 Pens verschrieben werden sollten.

Unternehmen wie Meda haben aufgrund der Empfehlung das so genannte „TwoPack“ (= 2 Pens in einer Verschreibungseinheit) auf den Markt gebracht. Die Doppelpackung ist im Vergleich zum Einzelpen eine erhebliche Kostenersparnis (Einzelner Pen ca. 100 Euro/ Doppelpack ca. 150 Euro)

Die gängige Ein-Pen-Verschreibung sollte zumindest bei Kindern im Kita-Alter differenzierter betrachtet werden, da es im hier durchaus Sinn macht, 2 Sets zu verschreiben. Hier führen die Kids das Notfallset meist nicht selbst mit und die Chance, es mal in der Kita zu vergessen, ist groß. Im Schulalter sieht es etwas anders aus, da die Kinder dann lernen müssen, dass das Notfallset immer dabei sein soll. Dennoch wünschen manche Schulen, dass Medikamente vor Ort gelagert werden.

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