Gesundheitsgefährdende Bauprodukte

Seit Anfang Juli 2013 schreibt die Bauproduktenverordnung der Europäischen Union (EU-BauPVO) eine neue Begleitinformation für Bauprodukte mit CE-Kennzeichnung vor. Bei der  CE-Kennzeichnung handelt es sich um ein Verwaltungszeichen, mit dem die Freiverkehrsfähigkeit eines Produktes im Europäischen Binnenmarkt gekennzeichnet wird. Besorgniserregende Stoffe müssen nun angegeben oder zum Produkt eine Information in Form eines Sicherheitsdatenblattes beigefügt werden. Unter www.reach-info.de können Verbraucher Anfragen zu Bauprodukten stellen. Der Anfragegenerator erstellt aus der Artikelnummer unter dem Strichcode eine Anfrage an den Hersteller. Sind in dem Produkt besonders besorgniserregende Chemikalien enthalten, muss der Hersteller dies mitteilen. Was als besonders besorgniserregend gilt, wird durch die Europäische Chemikalienverordnung REACH festgelegt. Für die entsprechenden Substanzen sollen schrittweise besser geeignete Alternativen gefunden werden. Momentan sind 144 besonders besorgniserregende Chemikalien gelistet.

Quelle: www.umweltbundesamt.de

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