Heuschnupfen-Medikamente werden in Norddeutschland knapp

Die Pollenbelastung ist derzeit sehr stark, da der Frühsommer in diesem Jahr besonders warm war.
Die Nachfrage nach Medikamenten gegen Heuschnupfen ist deshalb rapide angestiegen. Die Hersteller seien darauf nicht vorbereitet gewesen, heißt es.
Wie in den letzten Tagen zu lesen war, hat die Schweiz bereits seit einigen Tagen Probleme mit der großen Nachfrage. Heuschnupfenmittel sind dort nur noch schwer erhältlich oder nicht mehr lieferbar.

Nun seien auch in Schleswig-Holstein einige Medikamente aufgrund der starken Nachfrage nicht oder nur eingeschränkt lieferbar, so die  Apothekerkammer Schleswig-Holstein.
„Das habe ich in dieser Form, zumindest aktuell für diese Arzneistoffgruppe und auch dieses Krankheitsbild, noch nicht erlebt“, wird der Geschäftsführer der Apothekerkammer, Frank Jaschkowski im NDR zitiert. Bisher sei ein solcher Engpass nur von Grippemitteln und -impfstoffen bekannt, wenn eine Erkältungswelle über Deutschland rollt. Bei Heuschnupfen sei das neu.

Lieferengpässe- Was können Sie als Kunde tun?
Betroffene, die seit Jahren auf Heuschnupfen-Medikamente setzen, die sie kennen, müssen jetzt auf alternative Präparate ausweichen. Das ist sinnvoller, als ganz auf die Medikamente zu verzichten!

Quelle: https://www.shz.de/regionales/schleswig-holstein/medikamente-gegen-heuschnupfen-werden-knapp-id20131447.html

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