Nachtrag Jext-Rückruf

Eine Qualitätskontrolle von ALK ergab, dass in bestimmten Chargen zu einem sehr geringen Prozentsatz (0,04%, entsprechend 4 von 10.000 Pens der betroffenen Chargen) die Möglichkeit besteht, dass das Adrenalin bei Auslösen des Autoinjektors (AI) nicht korrekt in den Muskel abgegeben wird, sondern beim Auslösen innen in der Nadelschutzkappe “hängen” bleibt und nicht in der vollen Länge herauskommt, so dass nur eine subkutane Injektion erfolgt, was zu einem im Notfall deutlich verzögerten Wirkungseintritt führen kann.
Patienten, die einen JEXT der betroffenen Chargen haben, sollen mit diesem zur Apotheke gehen.
Wenn die Apotheke einen Adrenalin-Autoinjkektor (Fastjekt oder Jext – andere Charge) vorrätig hat, wird der Jext direkt ausgetauscht. Dem Patienten entstehen keine weiteren Kosten. Hat die Apotheke keinen alternativen Autoinjektor vorrätig, wird dieser bestellt. Der Patient behält seinen AI, bis er den neuen Adrenalin-Autoinjektor erhält/ austauscht. Sollte eine Reaktion in der Zwischenzeit auftreten wird auf jeden Fall der “alte” Jext angewendet, bevor kein Medikament zur Verfügung steht.

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