Nasendusche kann Pollenallergikern helfen

„Befreit durchatmen können“- das ist für Pollenallergiker oftmals der größte Wunsch, wenn die Pollensaison wieder beginnt.
Die Nase läuft und trieft und eine Flucht vor den Pollen ist meist nicht möglich. Eine Nasenspülung kann zumindest zeitweise Linderung verschaffen, da die Allergene durch die Spülung mit einer Salzlösung aus der Nase herausgespült werden und so der Kontakt mit der Nasenschleimhaut beendet wird. Zudem wird das gebildete Nasensekret weggespült.
Um einen positiven Effekt zu erzielen gilt es jedoch einiges zu beachten:

  • Die Nasendusche sollte immer gut gereinigt werden und zwischen den Anwendungen trocknen können, damit sich dort keine Krankheitskeime sammeln.
  • Die Spüllösung immer frisch herstellen (mit Salz oder Solelösung, je nach Hersteller) und auf das richtige Mischungsverhältnis achten. Ein zu hoher oder zu niedriger Salzgehalt kann die Nasenschleimhäute irritieren und zu unangenehmem Brennen führen. Daher sollte eine isotonische Lösung benutzt werden, die dem Salzgehalt in der Tränenflüssigkeit entspricht. Für die richtige Dosierung helfen die vorportionierten Salz-Sachets und der Dosierstrich auf der Nasendusche.
  • In lauwarmem Wasser löst sich das Salz besser auf und es fühlt sich bei der Spülung angenehmer an als kaltes Wasser.
  • Die richtige Technik ist bei der Nasenspülung das wichtigste, um eventuellem Frust vorzubeugen ;-) Damit die Lösung nicht in den Hals sondern durch die Nase läuft neigen Sie den Kopf leicht zur Seite und öffnen den Mund sehr weit,  damit sich das Gaumensegel schließt. Wer sich unsicher ist, kann auf der Homepage einiger Herstellern Videos dazu anschauen.

Anfangs kostet es meist Überwindung. Aber wenn die Nase erstmal „frei gespüllt“ ist und das Atmen wieder leichter fällt überwiegt das gute Gefühl.
Je häufiger die Nasendusche verwendet wird, desto besser klappt es ;-)

email

Hinterlasse eine Antwort