Oh Tannenbaum

Fichte, Tanne oder Plastik – was darf es denn sein? Wir plädieren dafür – hauptsache Bio. Denn reguläre Nadelbäume sind mit Schädlingsbekämpfungs- und Flammschutzmitteln behandelt, die unserer Ansicht nach zusätzlich zum Tannengeruch selber, zu Reizungen an der Haut, der Augen, der Schleimhäute und der Atemwege führen können.

Auch bei der Baumdekoration empfehlen wir eher die guten alten Strohsterne, Anhänger aus Papier, Holz oder Salzgebäck. Alles besser als bemalte Plastikanhänger, die häufig Schwermetalle, Weichmacher oder Azofarbstoffe enthalten. Und auch das bekannte Stanniollametta hängt nur deshalb so gut, weil es Blei und damit ein gesundheitsschädliches Schwermetall enthält.

Abzuraten ist ebenfalls von Schnee- oder Glitzersprays, sie enthalten Lösungsmittel, belasten die Raumluft und können eingeatmet werden. Speziell kleine Kinder, Asthmatiker oder Menschen mit empfindlichen Bronchien sind hierdurch gefährdet.

Tipps für eine gesunde Weihnacht:

- Verwenden Sie ökologische Kerzen (mit dem RAL-Prüfzeichen) aus Pflanzenstearin, Soja oder Bienenwachs – ohne Paraffinzusatz.

- Selbst gemachter Baumschmuck aus Salzgebäck, Schokolade, Filz, Wolle, Papier oder Stroh, ist die gesunde Alternative zu Plastikanhängern.

- Verzichten Sie auf Lametta und Schneespray.

- Wählen Sie einen Weihnachtsbaum aus ökologischem Anbau. Adressen von Bio-Weihnachtsbaum-Anbietern gibt es auf den Internetseiten von Bioland, Naturland oder Robin Wood. Informationen bieten meist auch Bio-Läden, Bio-Höfe oder das Forstamt.

 

 

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