Unvollständige Allergenkennzeichnung – Action warnt Ei-Allergiker vor „Sensations Choco Cookies“ der Marke Milka

Die Action Deutschland GmbH warnt Ei-AllergikerInnen vor dem Produkt „Sensations Choco Cookies“ der Marke Milka. Der Unternehmensmitteilung zufolge  handelt es sich um einen Fehler auf einer nachträglich aufgebrachten Etikettierung in Deutsch.
Betroffen sind ausschließlich die von Action verkauften Produkte mit Verfalldatum vom 18. November 2017.
Auf dem Etikett wurde nicht angegeben, dass das Produkt Ei enthält. Für Personen mit einer Eierallergie kann der Verzehr negative gesundheitliche Folgen haben.
Wie das Unternehmen mitteilt, wurde das betroffene Produkt bereits aus den Filialen entfernt.
Action bittet Kunden, die ein solches Produkt gekauft haben und an einer entsprechenden Allergie leiden, die Sensations Choco Cookies nicht zu verzehren, sondern das Produkt in eine ACTION-Filiale zurückzubringen. Der Kaufpreis wird zurückerstattet.
Für weitere Informationen können sich Kunden mit dem Kundenservice von ACTION unter folgender Telefonnummer in Verbindung setzen: 0211/ 30146 100.

Wandel in der Behandlung des allergischen Schnupfens – kritisch hinterfragt!

In der letzten Zeit konnte man zunehmend den Eindruck gewinnen, ein allergischer Schnupfen solle zunächst primär symptomatisch behandelt werden. Nach Ansicht einiger Experten soll die spezifische Immuntherapie zudem nicht mehr so häufig angewendet werden, auch um Kosten zu sparen. Der DAAB ist der Ansicht, dass kurzfristige Kosteneinsparungen langfristig Kosten produzieren. Wenn die Beschwerden nur symptomatisch gelindert werden, kann vermehrt Asthma entstehen.

In einer Stellungnahme der deutschen allergologischen Gesellschaften (AeDA, DGAKI und GPA) vom Dezember 2015 heißt es: „Es handelt sich bei der AIT (Allergenspezifische Immuntherapie, inzwischen neue Bezeichnung) nicht nur um die einzige kausale, sondern sicherlich auch um die rationalste, rationellste und langfristig wirtschaftlichste Therapieform allergischer Erkrankungen.“ Eine aktuelle Studie (GAP) zeigt besonders Vorteile bei Kindern mit Gräserpollenallergien bei der Prävention von Asthmasymptomen, wenn die Therapie bereits in einem jüngeren Alter begonnen wurde. Eine Hyposensibilisierung kann zudem hilfreich sein, um bei einem bereits bestehenden Asthma den Verbrauch der Medikamente zu senken. Doch die Hürden für den Einsatz der Hyposensibilisierung (SIT) steigen.

Einige Experten fordern, in Zukunft die Stärke der allergischen Beschwerden mehrmals ärztlich zu kontrollieren und erst bei einer anhaltenden, mäßig bis starken Beschwerdestärke und gleichzeitiger symptomatischer Behandlung durch entsprechende Medikamente, die Hyposensibilisierung einzusetzen. Durch die Medikamente wird meist eine Abschwächung der Symptome erreicht und viele Patienten, bei denen nach Ansicht des DAAB eine SIT vernünftig wäre, könnten durch diese Einstufung keine erhalten.

Gleichermaßen stellt sich die Frage, wie Ärzte die Beschwerdelage der Patienten kontrollieren sollen, da viele Allergie-Patienten durch den Selbsterwerb antiallergischer und antientzündlicher Medikamente in der Apotheke kaum noch zum Arzt gehen.

Es bleibt spannend…

AMELIE RENNT – Autorin Natja Brunckhorst im DAAB-Interview

Beim Kinderfestival Goldener Spatz erhielt “Amelie rennt” gleich drei Auszeichnungen: Bester Kino-/ Fernsehfilm, Beste Regie und Bestes Drehbuch. Wir gratulieren und freuen uns!

Der DAAB  unterstützt diesen Film, da er das Thema Asthma und die entstehenden Probleme in der Akzeptanz sowie im familiären, schulischen Umfeld punktgenau darstellt.
Die Autorin Natja Brunckhorst beantwortete uns in diesem Interview ein paar Fragen.

https://www.youtube.com/watch?v=iFZdTLopSf4

Urticariaday 2017: You´re not alone

Der Urtikariatag 2017 ist mittlerweile der vierte Urtikariatag und findet wie immer am 1. Oktober statt. Der diesjährige Urtikaria Tag dreht sich um das Motto “Du bist nicht allein”. Eine von vier Personen erleidet im Laufe ihres Lebens eine Urtikaria. Meistens sind die Beschwerden nur vorübergehend und dauern wenige Tage oder Wochen an, das nennt sich dann akute Urtikaria. Jedoch wird die Krankheit bei vielen Menschen chronisch. Zu jedem Zeitpunkt leidet etwa ein Prozent der Bevölkerung an Urtikaria. Die Quaddeln und der unerträgliche Juckreiz treten ohne Vorwarnung auf und in vielen Fällen täglich über Monate oder Jahre. 1% klingt sehr wenig aber 1% kann sehr viel sein. Das bedeutet, dass es über 70 Millionen Urtikariapatienten weltweit gibt. Das heißt auch, Du bist nicht alleine! Da sind noch viele andere Urtikariapatienten in Deiner Stadt oder in Deinem Land. Wahrscheinlich kennst Du sie nicht, aber sie sind da. Der Urtikariatag 2017 hat sich zum Ziel gesetzt, diese Menschen zusammenzubringen. Wir wollen Urtikariapatienten ermutigen, mit anderen Patienten in Kontakt zu treten.  Ermutige andere und informiere sie, wie du Hilfe gefunden hast, damit alle Urtikariapatienten die Chance haben, frühzeitig Unterstützung zu bekommen.

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www.urticariaday.org

DAAB Allergen-Hinweis für Erdnuss-Allergiker

Der Deutsche Allergie- und Asthmabund informiert: McDonald`s Deutschland hat zeitweise ein McFlurry® KitKat Peanutbutter – Milcheis im Sortiment

Der DAAB möchte Sie heute darüber informieren, dass es ab heute in allen McDonald`s Restaurants eine Mc Flurry Eissorte neu im Programm ist, welche Erdnussbutter als Zutat enthält. Es handelt sich hierbei um ein zeitlich limitiertes Aktionsprodukt, welches vom 28. September 2017 bis zum 28. Januar 2018 erhältlich sein wird.

Von McDonald´s Deutschland ist ein Prozess hinsichtlich Lagerung und Handhabung der Erdnussbutter definiert worden, mit dem Übertragungen auf andere Produkte verhindert werden sollen. Das Personal wird auf die Einhaltung der Standards besonders sensibilisiert. Aufgrund der Vielzahl an Restaurants und Mitarbeiter kann ein 100%iger Ausschluss jedoch leider nicht garantiert werden.

Um Ihnen eine für Sie angemessenen Entscheidungen bei einem Besuch eines McDonald`s Restaurants zu ermöglichen, möchte wir Sie heute über das neue Produkt informieren.

Neue Webinare – Besser Leben trotz Asthma!

Was ist Asthma – und was können Sie selbst tun, um damit besser zu leben?
Atmung- so wichtig und eben doch nicht so einfach wenn ein Asthma vorliegt! Die chronisch-entzündliche Erkrankung der Atemwege, von der allein in Deutschland 10 % aller Kinder unter 15 Jahren und 5% aller Erwachsenen betroffen sind, ist nicht heilbar. Doch das Asthma kann mittlerweile sehr gut behandelt werden.
Im Rahmen dieser Webinare haben Sie die Möglichkeit zu erfahren, was Sie tun können, um mit dieser Krankheit besser zu leben! Die Selbstkontrolle und Möglichkeiten, die Sie selbst einleiten können, werden vorgestellt. Welche vorbeugenden Maßnahmen sind sinnvoll und was können Sie selbst aktiv tun, um Ihre Lunge zu unterstützen?
Da die Erkrankung die Patienten ein Leben lang begleitet, ist es wichtig, die Krankheit zu verstehen, um richtig damit umgehen zu können und möglichst beschwerdefrei zu leben.
Die Webinare haben unterschiedliche thematische Schwerpunkte und richten sich an Patienten. Die Webinar-Reihe ist kostenfrei. Wir bieten ein Thema jeweils zweimal an.
Webinar 1: Asthma – Kraftvoll atmen! Wunderwerk Atmung!
Inhalte:
Diagnose & Therapieoptionen
A-H-A: Beschwerden und Symptome?
Möglichkeiten der Selbstkontrolle
Drücken-schieben oder drehen? Inhalationssystem für Asthmapatienten
Leben mit Asthma
Alltagsempfehlungen
Bewegung & Sport
Ihre Fragen – unsere Antworten !
Referentin: Christiane Schäfer; Diplom-Oecotrophologin und Asthma-Trainerin
Termine:
Montag  16.10.2017 14-15 Uhr
Anmeldung unter: https://attendee.gotowebinar.com/register/3446263452277072897
oder
Montag  20.11.2017 16 -17 Uhr
Anmeldung unter: https://attendee.gotowebinar.com/register/2602179370749788929
  
Webinar 2: Asthma & Umfeldberatung: Erkennen – Handeln –Vorbeugen
Inhalte:
Asthma: Erkennen – Handeln
A-H-A: Beschwerden und Symptome?
Möglichkeiten der Selbstkontrolle
Umfeldberatung
Es kommt was geflogen: Schimmelsporen
Haustaubmilben!
Pollenalarm!
Sonderfall: Wenn die Birke mit dem Apfel
Pollenassoziierte Nahrungsmittelallergien
Ihre Fragen – unsere Antworten !
Referentin: Christiane Schäfer; Diplom-Oecotrophologin und Asthma-Trainerin
Termine:
Montag: 23.10.2017 14-15 Uhr
Anmeldung unter: https://attendee.gotowebinar.com/register/6974133371415084289
 oder
Montag: 27.11:2017 16 -17Uhr
Anmeldung unter: https://attendee.gotowebinar.com/register/6131743637306154753
 
 

Kostenfreies webinar: Was hilft Patienten bei Nesselsucht – Urtikaria?

Die Urtikaria, auch Nesselsucht genannt, ist die häufigste Erkrankung der Haut. Etwa 25% der Bevölkerung hat schon einmal eine Urtikaria durchlebt. Bei einer Urtikaria kommt es zu plötzlich juckenden Quaddeln an der Haut oder an einzelnen Hautpartien. Häufig treten gleichzeitig -aber auch allein – tiefe Schwellungen der Haut, so genannte Angioödeme, auf. Begleitet werden die Symptome durch starken andauernden Juckreiz.  Ungefähr ein Drittel der Urtikaria-Patienten leidet unter einer akuten Form der Nesselsucht. Diese verläuft unproblematisch, tritt plötzlich wie aus heiterem Himmel auf und klingt nach wenigen Tagen oder Wochen ab. Auslöser hierfür können zum Beispiel Infekte, Schmerzmittel oder andere Medikamente sein. Die akute Form ist in der Regel ein einmaliges, selbst limitiertes Ereignis.  Weitaus schwieriger für den Arzt und den Patienten sind Urtikaria-Formen, die länger als sechs Wochen andauern und täglich (kontinuierlich) oder in Abständen von mehreren Tagen (rezidivierend) auftreten. Der Fachmann spricht in solchen Fällen von einer chronischen Urtikaria. Einer solchen Nesselsucht kann eine Vielzahl von Ursachen zugrunde liegen. Während bei der akuten Urtikaria selten nach den genauen Ursachen geforscht wird, sollte bei einem chronischen Verlauf neben der Behandlung der Symptome, eine gründliche Suche nach Auslösern und Ursachen Bestandteil der Therapie sein.

Aktuelle Diagnose und Therapieoptionen der Urtikaria – Informationen für Patienten

Wann:             Dienstag, 26.9.2017, 16.30 – 17.30 Uhr

Referent:        Prof. Dr. Marcus Maurer, Charité Berlin

Inhalte:

  •  Nesselsucht und ihre Formen
  • Auslöser – Was bringt die Haut zum Jucken?
  • Diagnose – Welche Untersuchungen sind sinnvoll?
  • Mögliche Therapieoptionen – Was gibt es Neues – was ist alt bewährt?

Möchten Sie an diesem webinar teilnehmen, dann melden Sie sich kostenfrei und unverbindlich an:

Anmeldung unter: https://attendee.gotowebinar.com/register/7481210541208293891

Die Teilnahme am Webinar ist kostenfrei .

Voraussetzung zur Teilnahme: Computer oder Laptop mit Internetzugang zur Bildübertragung (Vortragsfolien), Tonübertragung des Vortrags über

a)      im Computer/ Laptop integriertes Mikrofon + Lautsprecher

oder

b)       externe, an den Computer anschlussfähige Kopfhörer (Headset)

oder

c)       Telefon.

 

Die Teilnahme am Webinar ersetzt nicht die ärztliche Betreuung.

 

Kaugummi & Co schädlich für den Darm

Können Titandioxid-Nanopartikel Darmentzündungen verstärken?

In einer aktuellen Studie des Forscherteams der Uni Zürich konnte bestätigt werden, dass Titandioxid bei Mäusen mit einer Darmerkrankung zu mehr Entzündungen und Schädigungen der Darmschleimhaut führt. Die forschenden Wissenschaftler empfehlen Patienten mit Darmentzündungen, auf Nahrungsmittel zu verzichten, die Titandioxid enthalten.

Titandioxid, E 171 ist ein weißer Farbstoff, der aus natürlich vorkommendem Titan, einem Metall, gewonnen wird. Es ist ohne Höchstmengenbeschränkung für Lebensmittel beispielsweise Zuckerguss, Kaugummis oder Süßigkeiten, Arzneimittel und Kosmetik zugelassen. Titandioxid ist eins der meistproduzierten Nanopartikel weltweit.

Die Häufigkeit von chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen wie Morbus Crohn und Colitis ulcerosa nimmt auch in Deutschland seit vielen Jahren deutlich zu. Auslöser der Erkrankungen ist eine überschießende Immunreaktion gegen die eigene Darmflora. Neben genetischen Faktoren spielen Umweltfaktoren wie der westliche Lebensstil – insbesondere auch die Ernährung – eine wesentliche Rolle.

Nun zeigen aktuelle Forschungsarbeiten von Gerhard Rogler, Professor für Gastroenterologie und Hepatologie der Universität Zürich, dass Titandioxid-Nanopartikel die Entzündungsreaktionen im Körper von Patienten mit entzündlichen Darmerkrankungen verstärken können. Zuerst untersuchte das Forscherteam den Effekt von anorganischen Titandioxid-Partikeln in Zellkulturen. Sie konnten zeigen, dass Titandioxid in menschliche Darmepithelzellen und Makrophagen (Fresszellen) eindringen und sich dort anreichern können. Die Nanopartikel wurden als Gefahrensignal erkannt, was die Produktion von entzündungsfördernden Botenstoffen auslöste. Zudem wiesen die Patienten mit Colitis ulcerosa, deren Darmbarriere gestört ist, erhöhte Konzentrationen von Titandioxid im Blut auf.

In einem weiteren Schritt verabreichten die Wissenschaftler Mäusen, die als Krankheitsmodell für chronisch-entzündliche Darmkrankheiten dienen, Titandioxid-Nanopartikel oral. Auch hier aktivierten die Partikel einen speziellen Komplex, was bei den Mäusen zu einer stärkeren Darmentzündung und einer grösseren Schädigung der Darmschleimhaut führte.

Züricher Forscher empfehlen Verzicht bei Darmentzündungen

Ob sich diese Befunde bei Menschen bestätigen lassen, müssen nun weitere Untersuchungen zeigen. «Aufgrund unserer Ergebnisse», folgert Rogler, «sollten Patienten mit einer Störung der Darmbarriere, wie sie bei Darmentzündungen auftritt, auf Titandioxid-haltige Nahrungsmittel verzichten.»

Aktuelle Meldung unter http://www.media.uzh.ch/de/medienmitteilungen/2017/Titandioxid-Nanopartikel-Darmentzuendungen.html

 

 

Welt-Kindertag 20.9.2017

Allergien im Kindesalter steigen stetig an – DAAB hilft mit Allergie-Lern-Welt

Zunehmend mehr Kinder im Kindergarten- und Schulalter leiden unter Lebensmittelallergien. Vor allem schwere allergische Reaktionen (Anaphylaxien) auf Lebensmittel haben sich in den letzten Jahren versiebenfacht.

Dieses lebensbedrohliche Risiko stellt Eltern sowie deren soziales Umfeld aber auch das Personal in Kita und Schule vor große Probleme. Hier setzt die neue Allergie-Lern-Welt „Alleleland“ direkt an. Deutschlands erste Internetseite für Kinder, die das Thema Lebensmittelallergien kindgerecht und spielerisch erklärt und deren Risiken erläutert. Mino, der Professor und Glucks sein „kleiner Helfer“ sind zwei Forscher, die die Kinder mit in ihre Welt, das Alleleland nehmen und viele Abenteuer bestehen. Es gibt Milchfälle, Hühnerbäume und Nussberge. Die Kinder lernen in diesen Welten etwas über ihren Allergieauslöser. Ein Steckbrief, Rezepte und ein spezielles Spiel, wie zum Beispiel der Eierlauf, helfen geeignete Lebensmittel zu erkennen und Unverträgliche auszusortieren. In Minos Haus finden die Kinder viele Informationen rund um das Thema Lebensmittelallergie, eine Lexikon und ein Wissens-Quiz testet wieviel die Kinder schon über ihre Allergie wissen.

Gleichermaßen bietet der Internetauftritt durch seine vielfältige Anlage aber auch für Eltern und Kita- sowie Schulpersonal die Möglichkeit, dieses Thema einerseits selbst zu vertiefen und andererseits in Unterrichtseinheiten beziehungsweise Aktivitäten der Kita-Betreuung zu integrieren.

Unter dem Motto: Lerne Deine Allergene kennen! dient der mehrschichtige Aufbau der Allergie-Lern-Welt „Alleleland“ allen Beteiligten, Sicherheit im Umgang mit Lebensmittelallergien und Anaphylaxie-gefährdeten Kindern zu erlangen und deren Alltag sorgloser zu gestalten.

Das Alleleland wird stetig um Allergieauslöser und Krankheitsbilder ergänzt.

www.alleleland.de

Götterbaum invasiv und möglicher Allergieauslöser

Der nicht heimische Götterbaum (Ailanthus altissima) breitet sich inzwischen in wärmeren Regionen wie dem Ruhrgebiet oder dem Rheinland vermehrt aus, kann heimische Pflanzen verdrängen und ist auch als möglicher Allergieauslöser im Gespräch. Besonders in Städten oder an Autobahnen sind seine Ableger vermehrt zu finden. Er kann sich durch Wurzelausläufer aber auch durch Samen stark verbreiten. Um sein Wachstum zu verhindern, muss das komplette Wurzelwerk entfernt und die Samenausbreitung verhindert werden. Dies ist meist nicht möglich. Durch vermehrte Herbststürme und starke Winde können ganze Samenstände und auch einzelne „Flugfrüchte“ mit den Samen vermehrt abgerissen und großflächiger verbreitet werden. Der Götterbaum steht auf der „Schwarzen Liste“ invasiver Pflanzenarten. Vom Bundesamt für Naturschutz wird ein Handelsverzicht empfohlen. Aktuell darf der Götterbaum in Deutschland aber immer noch weiter verkauft und angepflanzt werden und ist scheinbar in manchen Projekten zur Stadtbegrünung der Zukunft für die Verantwortlichen als wärmeresistenter Laubbaum interessant.