Haustaubmilbenallergie: Kuscheltiere in den Winterschlaf schicken

Wenn Kinder eine Hausstaubmilben- Allergie haben, sollten Kuscheltiere, die nicht bei 60° Grad waschbar sind “Winterschlaf” halten.
Im Eisfach sollen die Milben abgetötet werden.
Eine Studie in den USA hat geprüft, wie lange und bei welchen Temperaturen die Kuscheltiere “auf Eis gelegt” werden müssen. Stofftiere sollen demnach für 48 Stunden im Gefrierfach bei -15 Grad lagern, um Milben und deren Eier abzutöten. Durch das anschließende Waschen bei reduzierter Temperatur werden die Allergene entfernt.
Unsere weiteren Tipps bei Hausstaubmilben-Allergie finden Sie unter https://www.daab.de/allergien/hausstaubmilbenallergie/

Blüht die Hasel schon?

Haben Sie an Haselsträuchern auch schon Blütenstände entdeckt und sind als Pollenallergiker verunsichert?
Wir können Sie beruhigen – das ist ganz normal.
Haselsträucher legen die Blütenstände bereits im Herbst an- und benötigen dann erst einen Kältereiz, damit sich die Blütenstände öffnen und die Pollen in die Luft abgegeben werden können.
Und bei den aktuellen milden Temperaturen ist fraglich, wann die erste Kälte kommt ;-)

Allerdings beobachten wir, dass nach wie vor Gräser und Kräuter wie Gänsefuß blühen.
Die Allergie-Saison ist für den ein oder anderen also noch nicht beendet.

Tipps zur Behandlung einer Pollenalergie finden Sie hier www.daab.de/allergien/pollenallergie-heuschnupfen/

Kennen Sie unser „Getestet und Empfohlen“-Logo? Ein Wegweiser im Dschungel der Produkte

Jährlich testet der Deutsche Allergie- und Asthmabund (DAAB) für Sie eine Vielzahl von Produkten.
Wir wollen wissen, ob die Produkte für Menschen mit sensibler, zu allergischen Reaktionen neigender Haut geeignet sind. Produkte mit dem DAAB-Logo sind alle frei von Duft- und Farbstoffen sowie von allergisierenden Konservierungsmitteln. Auch Stoffe, die die Haut irritieren sind ausgeschlossen.
Mit unserem Logo möchten wir Ihnen die Suche nach verträglichen Produkten erleichtern. Mittlerweile gibt es viele unterschiedliche Produkte, die unser Logo tragen: angefangen von Hautpflege- und Körperreinigungsprodukten über Waschmittel bis hin zu Haushalsreinigern und Sonnencremes.
Eine aktuelle Übersicht aller vom DAAB gelabelten Produkte erhalten Sie beim DAAB per E-Mail (info@daab.de) oder postalisch.

Sie möchten mehr über die Produkt-Voraussetzungen wissen? Sie sind Hersteller und möchten unser Logo verwenden? Dann finden Sie mehr Informationen unter: http://www.daab.de/service/produktvoraussetzung/
Schauen Sie beim nächsten Besuch im Drogeriemarkt doch einfach mal nach unserem Logo :-)

Tattoos – Gefährlicher Körperschmuck

Tattoos sind beliebt, etwa 10 Prozent der Deutschen haben mindestens ein Tattoo. Bei den unter 30-Jährigen ist es fast ein Viertel, die ihr Äußeres auf diese Art und Weise dauerhaft verändert haben, nicht immer direkt sichtbar, aber dem Modetrend folgend. Beim Tätowieren werden Farbpigmente mit speziellen Nadeln tief in die Haut gebracht, nicht ohne langfristige Folgen und Risiken, denn der dauerhafte Hautschmuck kann langwierige ästhetische und gesundheitliche Folgen haben. Wer eine empfindliche Haut und eine höhere Allergiedisposition hat, sollte auf die riskante Tätowierung eher verzichten, denn sie stellt nach den aktuellen Eischätzungen der Wissenschaftler eine unkalkulierbare Belastung für den Körper mit unklaren Langzeitfolgen dar.

Beim Tätowieren werden Farbpigmente mit Hilfe von feinen Nadeln unter die Haut – genauer gesagt in die Dermis, also in die mittlere Hautschicht – eingebracht, wo sie dauerhaft verbleiben sollen. Da bei diesem Verfahren die Hautbarriere umgangen beziehungsweise verletzt wird, sind hohe hygienische Standards beim Tattoo-Stechen wichtig. Die Qualität der Tätowiermittel wird durch die seit Mai 2009 geltende Tätowiermittelverordnung geregelt: sie sollen sicher sein und die Gesundheit nicht schädigen. In einer langen Verbotsliste werden ungeeignete Farbstoffe aufgeführt. Doch diese gesetzliche Regelung bietet keinen umfassenden Schutz, denn eine gesundheitliche Bewertung von Einzelstoffen auf ihre Eignung für Tätowierungen fehlt bisher.

Schätzungen zu Folge treten bei jedem zehnten Tätowierten unangenehme bis schwere Hautreaktionen auf wie Ausschlag, Nesselfieber, Juckreiz, Schwellungen und Hautentzündung auf, die oft langwierige Behandlungen nach sich ziehen. Ein großes Risiko stellen allergieauslösende Stoffe wie Nickel (häufigster Auslöser einer Kontaktallergie mit höchster Sensibilisierungsrate), Konservierungsmittel wie Isothiazolinone oder Farbstoffe wie para-Phenylendiamine, Chrom (in grünen Farben), Cadmium (gelb), Quecksilber (rot) oder Kobalt (blau) dar. Besorgniserregend ist, dass beispielsweise Nickel oder Cadmiumsalze unter UV-Wirkung beim Sonnenbaden oder im Solarium starke Hautreizungen auslösen können. Auch können Sonnenstrahlen einige Tattoofarbstoffe verändern oder spalten und so eine Unverträglichkeitsreaktion auslösen. Die Diagnostik der Hautunverträglichkeitsreaktionen sollte bei einem spezialisierten Dermatologen durchgeführt werden.

Zusätzlich fehlen Untersuchungen, ob und wie die eingebrachten Tätowiermittel im Körper wirken, denn sie bleiben nicht an Ort und Stellen, sondern werden auch abtransportiert oder abgebaut. Eine weitere Gefahr sind Pigmentablagerungen in den Lymphknoten. Farbpigmente in Nanogröße können sich im Lymphknoten dauerhaft anreichern und sie vergrößern. Die Langzeitfolgen solcher Ablagerungen für den Organismus sind bisher nicht erforscht.

Tattooentfernung – ein Abschied nicht ohne Risiko

Wenn die Freude über ein Tattoomotiv nachlässt, stehen für das Entfernen verschiedene Methoden zur Wahl. Doch jede Methode birgt Gefahren, wie Hautinfektion, Narbenbildung oder eine Freisetzung giftiger Spaltprodukte. Die Methode der Wahl ist die Laserbehandlung, aber auch Anwendung ätzender hochkonzentrierter Milchsäure, Hautabschleifung oder operatives Entfernen von Hautschichten werden eingesetzt. Bei der Laserbehandlung mit hochenergetischen Lichtimpulsen werden die Farbpigmente gespalten, dadurch verblasst die Farbe des Tattoos. Diese Methode ist bei schwarzen und dunkelblauen Pigmenten effektiv. Eine BfR-Studie aus dem Jahr 2015 hat gezeigt, dass dabei hochtoxische und krebserregende Fragmente wie Blausäure oder Benzol entstehen können. Beschrieben wurden auch Verbrennungen der Haut, Narbenbildung, Pigmentstörungen oder die Entstehung von Bindegewebswucherungen, die das Erscheinungsbild der Haut gravierend verschlechtern und weitere Behandlungen erforderlich machen. Bei der Anwendung flüssiger Tattoo-Entferner wie der hochkonzentrierten Milchsäure kann es zu schweren Entzündungsreaktionen mit Narbenbildung kommen. Hinzu kommt, dass für die Kosten einer Tattoo-Entfernung die Krankenkassen nicht aufkommen. Das bedeutet – je nach Größe des Tattoos sind mehrere Behandlungen notwendig, die aus eigener Tasche bezahlt werden müssen. Eine Tattoo-Entfernung sollte auf jeden Fall nur vom geschulten Personal durchgeführt werden – mittels medizinisch anerkannter Verfahren.

Wer eine empfindliche Haut und höhere Allergiedisposition hat, sollte auf die riskante Tätowierung eher verzichten, denn sie stellt nach den aktuellen Eischätzungen der Wissenschaftler eine unkalkulierbare Belastung für den Körper mit unklaren Langzeitfolgen dar.

Erdnüsse im Flugzeug – skandalöses Verhalten bei Eurowings

Wenn es an Dialogbereitschaft fehlt!
Eine junge Frau mit einer Erdnussallergie bittet im Flug um die Durchsage, auf den Verzehr von erdnusshaltigen Produkten bei einem gut einstündigen Flug von London nach Köln zu verzichten.
Die Fluggesellschaft ist dazu nicht bereit und setzt die Allergikerin stattdessen in die letzte Reihe, um möglichen Kontakt mit Erdnüssen aus der direkten Umgebung einzuschränken.
Ein ebenfalls im Flugzeug mitreisender Arzt versucht die junge Frau daraufhin zu unterstützen, indem er in Eigenregie die anderen mitreisenden Passagiere informiert und darum bittet, auf den Konsum von Erdnüssen während des Fluges zu verzichten.
Der Pilot verständigte daraufhin die Polizei, die den hilfsbereiten Arzt in Köln in Empfang nahm und seine Personalien festhielt. Dass der Arzt für diese Aktion, mit der er helfen wollte, eine offizielle Verwarnung und womöglich sogar noch eine Anzeige erhält, steht in keinem Verhältnis und ist unfassbar.

Der DAAB hält Aufforderungen zur Rücksichtnahme auf Allergiker für sinnvoll.  Andere Mitreisende mit einer Durchsage darauf aufmerksam zu machen, dass sich ein Allergiker an Bord befindet finden wir richtig und ganz sicherlich nicht strafwürdig.
Der Deutsche Allergie- und Asthmabund möchte an dieser Stelle aber auch darauf aufmerksam machen, dass insbesondere im Zusammenhang mit Erdnussallergie und dem Reisen in Flugzeugen viele Mythen existieren, die betroffenen Allergikern teilweise völlig unnötig Angst machen. Hier ist jeder Fall individuell sehr verschieden. Durch eine gezielte Diagnostik und Beratung kann hier die Lebensqualität deutlich erhöht werden.
Wir helfen Ihnen hier gerne mit Aufklärung und persönlicher Beratung für unsere Mitglieder weiter. Sprechen Sie uns an!

Jetzt anmelden! DAAB-Webinar „Lebensmittelallergien bei Kindern und Jugendlichen“ heute um 17 Uhr

Wann:  MittwochHände auf einem Laptop, 10. Oktober 2018, 17 – 18.30 Uhr

Referentin: Mandy Ziegert, DRK Kliniken Berlin (Ernährungsfachkraft  Allergologie,  Anaphylaxie-Trainerin)

 

Inhalte:

  •  Lebensmittel-Unverträglichkeit – Allergie – Intoleranz und Co – Was ist Was?
  •  Zöliakie und Laktoseintoleranz
  •  Ist Lebensmittelallergie = Lebensmittelallergie?
  •  Auslöser und Beschwerden
  •  Lebensmittelkennzeichnung – was ist zu beachten?
  •  Hilfestellungen und Hilfsmittel (Formulare, schriftliche Info, Lernspiel „Allele-Land“ für Kinder mit Allergien)

Zielgruppe:   Das Webinar richtet sich in erster Linie an ErzieherInnen, LehrerInnen, BetreuerInnen von Kindern mit Anaphylaxie-Risiko und Vertreter von Trägern, Behörden und Ministerien. Es kann bei Interesse auch von selbst betroffenen Allergikern und
Eltern oder anderen Verwandten von Anaphylaxie-gefährdeten Kindern besucht werden.

Dauer:  90 Minuten

Kosten:  Das Webinar ist kostenfrei

Anmeldung:    https://attendee.gotowebinar.com/register/5701603701260661249

Weitere DAAB-Webinar Termine finden Sie auf www.daab.de.

Das Webinar findet mit freundlicher Unterstützung der BEK – Barmer Ersatzkasse statt.

Jetzt anmelden: Webinar zum Thema Insektengiftallergie

In diesem Sommer waren besonders viele Wespen unterwegs und der ein oder andere wurde gestocWespehen. Nicht immer sind Insektenstiche jedoch unproblematisch. Insektengiftallergien sind bei Kindern die zweithäufigste und bei Erwachsenen die häufigste Ursache für sogenannte Anaphylaxien (allergischer Notfall).

 

Der DAAB bietet daher am 24. Oktober ein kostenfreies Webinar zum Thema Diagnostik und Therapie der Insektengiftallergie an.

Wann:         Mittwoch, 24. Oktober 2018, 18 – 19 Uhr
Referent:   Professor Harald Löffler, Direktor der Hautklinik der SLK-Kliniken in
Heilbronn

Das Webinar ist kostenfrei für alle Interessierte an diesem Thema.
Anmeldung unter: https://attendee.gotowebinar.com/register/8543749999440331266

Die Abnahme der Lebensqualität bei Betroffenen, die einen allergischen Notfall erlebt haben belegen Befragungen. Wie soll man bei einer allergischen Reaktion auf Insektenstiche vorgehen? Was gilt es im Notfall zu beachten?
Nach einer guten Diagnostik des Allergieauslösers und bei Eignung des Patienten, ist die  Hyposensibilisierung (Allergenspezifische Immuntherapie)  eine sehr effektive Therapiemaßnahme, mit der die Insektengiftallergie wirksam behandelt  und auch die Lebensqualität der Patienten verbessert werden kann.
Neben dieser ursächlichen Allergiebehandlung muss zusätzlich auch an die Verordnung von Notfallmedikamenten (Notfallset) gedacht werden, um die Sicherheit der Patienten zu stärken.

Das kostenfreie DAAB-Webinar mit Herrn Professor Harald Löffler, Direktor der Hautklinik der SLK-Kliniken in Heilbronn,  vermittelt einen Überblick zu Diagnostik und Therapie von Insektengiftallergien und geht in diesem Zusammenhang besonders auf das Thema Anaphylaxie und Hyposensibilisierung (Allergenspezifische Immuntherapie) ein.
Wir freuen uns, wenn Sie mit dabei sind!

 

Tipps zur Vitamin D-Versorgung

Gerade jetzt wenn die Tage kürzer werden ist oftmals auch die Vitamin D Produktion verringert. Der Körper braucht daher tägliche Spaziergänge an der frischen Luft. Kurze kontrollierte Aufenthalte in der Sonne (wenn sie denn scheint) ohne Sonnenschutz-mittel, verbessern die Vitamin-D Synthese in der Haut (aber Sonnenbrand vermeiden). Ein- bis zweimal in der Woche frischen Seefisch essen und eine ausgewogene Ernährung mit Milch- und Milchprodukten (Lebensmittel-allergiker sollten eine Ernährungs-therapie nutzen). Wer zu einer Risikogruppe gehört, sollte mit dem Hausarzt die Bestimmung des Vitamin D 25 (OH) Spiegels besprechen. Der Wert sollte vor dem Winter bestimmt werden und idealerweise über 60 nmol/l liegen. Die Bestimmung des Vitamin D 25 (OH) Spiegels ist eine IGEL-Leistung, allerdings eine sinnvolle!

Lebensqualität gewinnen – DAAB-Mitglied werden!

Eine Rundum-Beratung erhalten Sie als DAAB-Mitglied für nur 36 Euro im Jahr.
Ob zu Nahrungsmittelallergien oder -Unverträglichkeiten, Neurodermitis oder Urtikaria oder Asthma.
Ob es Fragen zum Allergien im Kindesalter sind, zur Beikosteinführung oder Anaphylaxie in Kita und Schule. Ob Pollen-, Hausstaubmilben- oder Lebensmittelallergien, Hautpflege bei Neurodermitis oder Asthma-Alltag…
Wir sind für Sie mit unserem Wissenschaftsteam und unseren Netzwerken im Einsatz.Familie
Wir überprüfen Therapien, Produkte und Alternativen für Allergiker und sind ein unabhängiger Fürsprecher und Kämpfer für diese Krankheitsbilder. Durch den europäischen Dialog mit Verbraucherschützern und Forschern können Sie sich sicher sein, dass wir Ihnen einen gut recherchierten Wissensstand liefern und Alternativen mit ihren Vor- und Nachteilen bewerten.
Leider kursieren im Internet auf vielen Seiten und vor allem auch in Foren Tipps, die nicht nur überholt sind, sondern teils auch falsch und gefährlich sind. Bitte glauben Sie nicht alles, was Sie lesen. Holen Sie sich eine unabhängige weitere Meinung. Viele Seiten sind kommerzieller motiviert als man denkt.
Wir wollen jedoch unabhängig bleiben. Und das im nächsten Jahr schon 121 Jahre!
Solidarisch sein und mithelfen: Werden Sie Mitglied oder Unterstützer.
Wir danken Ihnen!
Jetzt Mitglied werden unter www.daab.de/service/mitglied-werden

 

Jetzt anmelden! Experten-Webinar zum Welt-Urtikaria-Tag 2018

Am Montag, 1. Oktober 2018, veranstalten wir das Webinar „Urtikaria und Nesselsucht“.
Drei Experten werden sich intensiv mit dem Thema auseinander setzen und Ihnen neue Therapieansätze vorstellen und natürlich Rede und Antwort stehen.

Termin:  Montag, 1. Oktober 2018 17:00 – 18:00 Uhr
Dauer:   60 Minuten (Vortrag inkl. Zeit für Fragen per Chat)
Thema:  Urtikaria-Nesselsucht

  • Nesselsucht – Urtikaria: Neue Diagnose- und Therapieoptionen, Prof. Markus Magerl, Berlin
  • Urtikaria bei Kindern, Prof. Petra Staubach-Renz, Mainz
  • Lebensqualität und Selbstmanagement bei Urtikaria, Dr. Karsten Weller, Berlin

Im Anschluss an jedes Thema können Fragen an die Experten gestellt werden.

Anmeldung unter: https://attendee.gotowebinar.com/regist…/5811388836761185026
Nach der Anmeldung erhalten Sie eine Bestätigungs-E-Mail mit Informationen zur Teilnahme am Webinar.
Bitte beachten Sie bei der Anmeldung unsere aktuellen Datenschutzrichtlinien

Das Webinar ist ein kostenfreier Service des Deutschen Allergie- und Asthmabundes und wird anlässlich des Welt-Urtikaria-Tages 2018 in Kooperation mit der UNEV e.V. angeboten.
Mehr dazu unter https://www.daab.de/webinar-welt-urtikariatag-2018/

Was ist Urtikaria/Nesselsucht?
Die Urtikaria, auch Nesselsucht genannt, ist die häufigste Erkrankung der Haut. Etwa 25 Prozent der Bevölkerung hat schon einmal eine Urtikaria durchlebt. Bei einer Urtikaria kommt es zu plötzlich juckenden Quaddeln an der Haut oder an einzelnen Hautpartien. Häufig treten gleichzeitig – aber auch allein – tiefe Schwellungen der Haut, so genannte Angioödeme, auf. Begleitet werden die Symptome durch starken andauernden Juckreiz.