Schnupfen? Oder Hausstaubmilbenallergie?

Wer morgens häufig mit verstopfter oder laufender Nase aufwacht könnte an einer Hausstaubmilbenallergie leiden. Auch morgendlicher Husten kann ebenso ein Anzeichen für eine Hausstaubmilbenallergie sein wie juckende und tränende Augen.

Verantwortlich für die allergische Reaktion sind Bestandteile aus dem Kot der Milben, die eingeatmet werden. Die Milben ernähren sich vorwiegend von menschlichen Hautschuppen.  Auf der Bettmatratze fühlen sich die winzigen Tiere besonders wohl, denn dort finden sie nicht nur genug Nahrung, sondern auch Wärme und Feuchtigkeit, die während des Schlafes vom Menschen abgegeben wird.
Morgens sind die Beschwerden meistens am stärksten, da Hausstaubmilbenallergiker die ganze Nacht dem allergieauslösenden Stoff ausgesetzt sind.
Wer vermutet, dass er auf Hausstaubmilben allergisch ist, sollte einen Allergologen aufsuchen. So kann der Verdacht mit speziellen Allergietests überprüft werden.
Am wichtigsten ist es, das Bett möglichst milbenfrei zu bekommen. Das gelingt unter anderem, indem das Bett mit speziellen Überzügen (sogenannten „Encasings“) ausgestattet wird.
Encasings gibt es sowohl für die Matratze als auch Bettdecke und Kissen.
Helfen diese Maßnahmen nicht, kann durch den Allergologen eine spezifische Immuntherapie gegen das Hausstaubmilbenallergen erfolgen.
Ziel ist, dass sich der Körper an die vermeintlich gefährlichen Stoffe gewöhnt und diese toleriert.

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