Stellungnahme des DAAB: Allergeninformation nicht vorverpackter Lebensmittel noch nicht zufriedenstellend

Der Deutsche Allergie- und Asthmabund (DAAB) hat auf Anfrage des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) eine Stellungnahme zum endgültigen Entwurf der Regelung zur Allergeninformation nicht vorverpackter Lebensmittel abgegeben.
Aufgrund der zahlreicher Erfahrungsberichte, die den DAAB erreicht haben, konnten wir in Ihrem Namen die Rückmeldung geben, dass die Gesetzgebung an sich zwar insgesamt als positiv bewertet wird, da durch die Verpflichtung zur Allergeninformation das Bewusstseins für die Thematik der Lebensmittelallergie und Unverträglichkeiten größer ist. Dennoch ist das Gesamtbild noch nicht zufriedenstellend.
Die Forderungen des DAAB sind u.a.:

- Schulungsverpflichtung für Hersteller loser Ware, ebenso wie für das Theken- und
Servicepersonal.
- Einheitliche Schulung für Lebensmittelkontrolleure zur sinnvollen Umsetzung der
Allergeninformation bei loser Ware.
- Angemessene Sanktionierung bei Verstößen wie fehlender oder fehlerhafter Allergen-
information, der dem Tatbestand Rechnung trägt, dass es sich um eine Information für
den Gesundheitsschutz handelt.
- Einheitliche Vorgabe von Abkürzungen für Allergene, bei Verwendung von Fußnoten in
Speisekarten oder Preisverzeichnissen

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