Unwetter in Deutschland – Mückenplage droht

Die aktuelle Wetterlage bringt nicht nur Keller zum Überlaufen, sondern bietet Mücken ideale Bedingungen zur Vermehrung. Große Pfützen und unter Wasser stehende Wiesen oder Acker sind ideale Brutstätten für den Mückennachwuchs. Eine einzige Mücke ist in der Lage 80-200 Eier zu legen.

Nach zwei Woche ist es dann soweit und die Plagegeister schlüpfen. Die warmen Temperaturen sind regelrechte Brutbeschleuniger, so dass in den nächsten Wochen mit einer regelrechten Mückenplage zu rechnen ist.
Wenn die Biester zustechen reichen die Beschwerden von Infektionen an der Stichstelle über toxische, bis hin zu allergischen Reaktionen. Nach wie vor ist aufgrund fehlender Studien unsicher, ob Mücken generell aggressiver werden oder aber mehr Patienten allergisch reagieren. Da es bislang keine zuverlässigen Diagnosemöglichkeiten gibt, bleibt oft unerkannt ob es sich um eine allergische Reaktion oder um eine entzündliche nicht-allergische Reaktion auf einen Mückenstich handelt.

Der DAAB kann in den letzten Jahren eine Zunahme an Anfragen bezüglich starker Überempfindlichkeiten auf Mückenstiche verzeichnen, ob allergisch oder nicht, bleibt dahingestellt. Das Fazit für all diejenigen, die stark auf die Stiche reagieren: schützen Sie sich entsprechend, so dass es erst gar nicht zum Stich kommt.

DAAB-Tipps:

  • Mückenschutzgitter an den Fenstern.
  • Verträgliche Mückenschutzmittel anwenden.- Als Allergiker achten Sie auf die Inhaltsstoffe. Der DAAB hält einen Markcheck für Sie bereit. Bestellen können Sie diesen unter info@daab.de
  • Es gibt Geraniensorten, die spezielle duften und Mücken fern halten, genau wie Lavendel.
  • Achten Sie im Garten darauf, dass Sie keine kleinen Biotope, wie zum Beispiel ein Regenfass haben oder Eimer mit Wasser stehen lassen.
  • Blutgruppe, Alter oder Geschlecht ist den Mücken egal. Sie fühlen sich vom Körpergeruch angezogen.
  • Schützen Sie speziell die Füße. Hier stechen die Mücken gerne. Wenn Sie abends draußen sitzen, kann eine Dusche und ein frisches Paar Socken hilfreich sein, die Plagegeister abzuwehren.
  • Tragen Sie weite und lange Kleidung. Jeans oder eng anliegende Pullover schützen Sie nicht. Der Stachel geht durch kleinste Löcher im Gewebe.

DAAB-Tipps: Was tun, wenn gestochen wurde?
Antiallergische Medikamente (Salbe oder Tropfen) zur ersten Linderung.
Stich in kleinen Intervallen von circa 10-15 Minuten kühlen.
Schwillt die Stelle stark an, wird heiß und breitet sich aus, muss sicherheitshalber ein Arzt aufgesucht werden.

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