Welt-COPD-Tag am 20. November

Seit 2002 findet am 3. Mittwoch im November der Welt-COPD-Tag statt. COPD steht für „Chronic Obstructive Pulmonary Disease“. Lungenerkrankungen, die mit verengten Atemwegen, erschwerter Atmung, schnellem „außer Atem geraten“ sowie Husten und Auswurf einhergehen. Zu Beginn treten immer wieder Bronchitiserkrankungen auf, die im weiteren Verlauf chronische Formen annehmen. Viele Menschen mit chronisch obstruktiven Lungenerkrankungen wissen nichts von ihrer Krankheit. Besonders Raucher sind gefährdet. Die Erkrankung verläuft schleichend, die Symptome Husten, Auswurf und Atemnot werden zuerst nicht ernstgenommen und die Diagnose daher häufig sehr spät gestellt. Je früher aber die Verengung der Atemwege und die erhöhte Schleimproduktion festgestellt wird, desto besser. Das oberste Ziel der Behandlung ist es, die Symptome zu lindern, die körperliche Belastbarkeit und die Lebensqualität der Patienten zu steigern. Bei den Medikamenten bilden Präparate zur Bronchienerweiterung die Basis. Inhalative Cortisonpräparate können zusätzlich angewendet werden, wenn trotz Dauertherapie mit lang-wirksamen Bronchien- erweiternden Medikamenten weiterhin schwere Atemwegsverengungen auftreten oder zusätzlich ein Asthma bronchiale besteht. Körperliches Training wird empfohlen. Es kann zur Reduzierung von Symptomen führen und die Belastbarkeit und Lebensqualität verbessern. Für Patienten mit chronischen Krankheiten der Atmungsorgane empfiehlt die Ständige Impfkommission (STIKO) die Impfung gegen Grippe und bakterielle Lungenzündungen (Pneumokokken).

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