Wenn Städte ersticken – nichts für schwache Nerven…

Am Dienstag 26.1.2016 um 20:15 Uhr kam auf arte ein Beitrag zur Schadstoffbelastung unserer Städte. Abgesehen von den reißerischen Formulierungen, der Schnelle der Berichterstattung und enormen Zahlan Interviews, bei dem dem Zuschauer schwindelig werden kann, versucht die Sendung mit Grafiken und Animationen, das komplexe Thema rund um Feinstaub und Gase anschaulich zu machen. Ob es gelingt, sehen Sie selber. Der Beitrag wird wiederholt am:

Freitag 29.1.2016 um 8:55 Uhr auf arte

Dienstag 16.2.2016 um 8:55 Uhr auf arte

Weltweit atmen 90 Prozent der Stadtbewohner feinstaubbelastete Luft. Pro Jahr sterben sieben Millionen Menschen an den Folgen der Luftverschmutzung. Bei Erwachsenen steigt die Zahl der Krebserkrankungen drastisch an, und Kinder leiden immer häufiger unter Asthma. In China und Indien ist der gesundheitsgefährdende Smog zum Dauerzustand geworden. . Seit rund zehn Jahren breitet sich die sogenannte asiatische braune Wolke immer weiter aus, erreicht andere Kontinente und ist für die Erwärmung der Polarregion mitverantwortlich. Die Schadstoffe werden mit den Luftmassen überallhin transportiert. Hauptverursacher sind Industrieanlagen wie Kohlekraftwerke und Kraftfahrzeuge, die Schadstoffe in die Atmosphäre abgeben. Politiker werden mit alarmierenden Fakten konfrontiert und gefragt, welchen Herausforderungen sich die globale Umweltpolitik stellen muss. Gibt es überhaupt realistische Maßnahmen? Im Gegensatz zur Klimaerwärmung, deren Auswirkungen erst in einigen Jahrzehnten in vollem Ausmaß spürbar sein werden, beeinträchtigt schadstoffbelastete Luft die Gesundheit unmittelbar und massiv und erfordert daher sofortiges und umfassendes Handeln. (arte)

 

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